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Wie Sie Ihrem Hund den Befehl „Ins Bett” beibringen

Dogtor Adem, Gründer und Besitzer von Dog-Ease, ist ein Hunde-Verhaltensforscher und Trainer mit über 15 Jahren Erfahrung in der Arbeit mit Hundebesitzern und ihren Vierbeinern. In diesem Blog-Beitrag zeigt Ihnen Adem, wie Sie Ihrem Hund den Befehl „Ins Bett“ beibringen können.

Ich habe mich mit Omlet zusammengetan, um Sie mit Hilfe des fabelhaften neuen Schlummerbetts, durch die Grundlagen zu führen, wie Sie Ihrem Hund den Befehl „Ins Bett“ beibringen können. „Ins Bett“ ist ein nützliches Kommando für Hundebesitzer und kann in einer Vielzahl von Situationen verwendet werden, z. B. wenn Sie die Haustür öffnen können, im Wissen, dass Ihr Hund sicher auf seinem Bett liegt und keinen externen Risiken ausgesetzt ist, oder wenn Sie Gäste hereinbitten, sowie um Ihren Hund zu ermutigen, sich auf einer Decke oder einem Bett niederzulassen, während Sie Familie, Freunde oder vielleicht sogar das örtliche Kaffeehaus besuchen!

Während Sie diesen Befehl unterrichten, können Sie Ihrem Hund auch die Grundlagen der Befehle „Sitz“, „Fuß“, „Platz“ und „Laß es“ beibringen. Alles in allem ist es eine großartige Allround-Trainingsübung, die Ihnen helfen kann, effektiv mit Ihrem Hund zu kommunizieren, und Ihrem Hund, eine Reihe von Kommandos zu verstehen, die in einer Vielzahl von Situationen unseres täglichen Lebens nützlich sein können.

WAS SIE BRAUCHEN WERDEN

  • Ein bequemes Hundebett (wir können das Schlummerbett empfehlen!)
  • Einige Leckereien, die Ihr Hund mag
  • Ihren Hund, an der Leine
  • Einen freien Bereich, in dem Sie sich mindestens 5 bis 10 Schritte vom Hundebett entfernen können.

HILFREICHE TIPPS FÜR DEN BEGINN IHRES TRAININGS

1) Folgen Sie diesen Schritten, um Ihrem Hund den Befehl „ins Bett“ beizubringen. Beginnen Sie langsam und nehmen Sie sich bei jedem Schritt Zeit. Ihr Hund wird Zeit brauchen, um die Schritte zu verstehen und zu meistern. Das Training sollte durchgeführt, wiederholt und im Laufe der Zeit ausgebaut werden. Ihr Hund wird den Befehl nicht in einem Tag lernen können! Genau wie wir brauchen auch Hunde Zeit, um neue Anleitungen zu verarbeiten, und sie müssen üben, um neue Fähigkeiten vollständig zu erlernen. Es ist noch schwieriger für sie, weil sie „Hund“ und wir „Mensch“ sprechen! Unsere Aufgabe als Lehrer ist es, ihnen zu helfen, unsere Sprache zu verstehen. Dies erfordert Zeit und Geduld.

2) Belohnen Sie Ihren Hund mit einem Leckerbissen, wenn er das erreicht, was Sie ihm verständlich zu machen suchen. Geben Sie Ihrem Hund die Belohnung, während er den Befehl ausführt, den Sie ihm geben, (z. B. ‘Sitz’), und helfen Sie ihm so, das Wort, das Sie sagen, mit dem zu verknüpfen, was er gerade tut.

3) Führen Sie das Training positiv durch. Vermeiden Sie es, Ihren Hund zu schimpfen, und zwingen Sie ihn niemals in eine Position. Ihr Hund wird nicht verstehen, was es bedeutet, und könnte dadurch negative Assoziationen bilden. Wenn Ihr Hund etwas nicht versteht, liegt dies daran, dass er den relevanten Zusammenhang zwischen dem, was Sie sagen, und dem, was er tun muss, nicht hergestellt hat. Gehen Sie in diesem Fall einen Schritt zurück. Es ist Ihre Aufgabe, ein guter und geduldiger Lehrer zu sein!

4) Üben Sie wenig und oft. Ein guter Leitfaden ist, mindestens einmal täglich 10 bis 15 Minuten Training anzustreben.

5) Beenden Sie Ihre Trainingseinheiten positiv. Akzeptieren Sie kleine Gewinne und kleine Fortschritte, statt zu schnell zu viel von Ihrem Hund zu fordern. Wenn er nicht in der Lage ist, das zu tun, was Sie von ihm verlangen, kehren Sie zu dem zurück, was er schon selbstbewusst tun kann, und enden Sie das Training dort. Sie können an einem anderen Tag zum nächsten Schritt zurückkehren. Ihr Hund soll sich positiv fühlen, auch wenn er nur kleine Fortschritte gemacht hat, denn das wird ihm helfen, die Verbindung zwischen dem, was Sie sagen, und dem, was Sie von ihm wollen, herzustellen. Dies wird ihren Hund auch animieren, das nächste Mal wieder mitmachen zu wollen!

6) Sobald Sie die Schritte 1 bis 5 gemeistert haben, wiederholen Sie den Vorgang und folgen Sie dabei den Tipps ‘WIE MAN FORTSCHRITTE MACHT’, um Ihr Training voranzutreiben.

7) Zu Guter Letzt, versuchen Sie dieses Training nicht, wenn Ihr Hund Anzeichen von besitzergreifendem oder aggressivem Verhalten in Bezug auf Futter oder Gegenstände zeigt, da dies sowohl Sie als auch Ihren Hund gefährden könnte. In diesem Fall sollten Sie sich von einem qualifizierten Verhaltensforscher beraten lassen.

Und jetzt geht’s los…

SCHRITT 1: Bereiten Sie den Bettbereich vor, und gehen Sie dann -mit Ihrem Hund an der Leine- auf das Bett zu.

Versichern Sie sich, wie oben beschrieben, dass Ihr Hundebett in einem Bereich ohne Hindernisse ausgelegt ist. Idealerweise müssen Sie in der Lage sein, in einer relativ geraden Linie 5 bis 10 Schritte vom Bett wegzugehen. Legen Sie Ihren Hund an die Leine und halten Sie Ihre Leckereien bereit – vorzugsweise in einer Tasche speziell für Leckereien, oder zumindest einer leicht zugänglichen Tasche, damit Sie schnell auf sie zugreifen können, um Ihren Hund für seine Leistung und Zusammenarbeit zu belohnen!

Sobald Sie den zuvor beschriebenen Bereich und Ihr Hundebett vorbereitet, Ihre Leckereien bereit und Ihren Hund an der Leine an Ihrer Seite haben, gehen Sie auf sein Hundebett zu. Sie müssen zunächst nicht weit gehen, 5 Schritte genügen in diesem frühen Stadium!

Wenn Ihr Hund den Befehl „Fuß“ noch nicht versteht, halten Sie ihm beim Gehen einen Leckerbissen vor die Nase, um ihn zu ermutigen an einer losen Leine an Ihrer Seite zu gehen. Geben Sie den Leckerbissen als Belohnung, wenn Sie den Befehl „Fuß“ sagen, und Ihr Hund die gewünschte Position an Ihrer Seite einnimmt. Möglicherweise müssen Sie den Leckerbissen zunächst sehr nahe an die Nase Ihres Hundes halten, wenn er den Befehl nicht versteht, und ihm dabei helfen, beim Gehen nahe an Ihrer Seite zu bleiben.

‘WIE MAN FORTSCHRITTE MACHT’

  1. Vergrößern Sie den Abstand zwischen sich (und Ihrem Hund) und dem Bett, damit Sie etwas weiter zu gehen haben.
  2. Wenn Sie ‚Fuß‘ trainieren, bringen Sie den Leckerbissen nach und nach weiter von der Nase weg, damit Ihr Hund locker an der Leine geht, ohne direkt vom Geruch der köstlichen Leckerei geleitet zu werden. Sobald er zu verstehen beginnt, dass er an Ihrer Seite bleiben muss, können Sie fortfahren, indem Sie mit dem Ende der Leine in der Tasche ‘bei Fuß’ gehen, die Leine auf den Boden fallen und hinterher Ihrem Hund her schleifen lassen, und schließlich die Leine ganz abnehmen! Gehen Sie langsam vor, wenn Ihr Hund den ‘Fuß’ Befehl noch nicht kennt.

SCHRITT ZWEI: Fordern Sie Ihren Hund auf, sich vor dem Bett hinzuzusetzen.

Fordern Sie Ihren Hund auf, sich vor dem Hundebett hinzusetzen. Halte Sie ihm dazu eine Leckerei vor die Nase und bewegen Sie ihn dazu, die ‘Sitz’ Position einzunehmen. Wenn sein Gesäß den Boden berührt, sagen Sie den Befehl „Sitz!“, damit er dieses Wort mit der Aktion des Sitzens verbindet. Sie können ihn mit einer Leckerei belohnen, wenn er die ‘Sitz’ Position einnimmt, obwohl er den Befehl noch nicht kennt.

TOP TIP:
Wenn Sie ihn noch nicht trainiert haben, wird Ihr Hund die Befehle „Fuß“ oder „Sitz“ am Anfang nicht verstehen. Es ist Ihre Aufgabe als Lehrer, klare Befehle zu geben und ihm beim Lernen zu helfen. Geben Sie die Befehle immer und nur genau in dem Moment in dem Ihr Hund die gewünschte Aktion ausführt, so dass er lernen kann zu verstehen, was Sie meinen. Achten Sie auch darauf, dass Sie ihm die Belohnung innerhalb weniger Sekunden geben.

WIE MAN FORTSCHRITTE MACHT

  1. Sobald Ihr Hund jedes Mal mit dem Leckerbissen und dem Wort „Sitz“ auf Befehl sitzt, beginnen Sie mit SCHRITT 2, ohne ihm den Leckerbissen anzubieten, damit Ihr Hund beginnt besser zu verstehen, was das Wort bedeutet, wenn Sie es sagen.

SCHRITT DREI: Legen Sie einen Leckerbissen auf die Rückseite des Betts und bringen Sie Ihren Hund zurück in die Ausgangsposition.

Halten Sie die Hundeleine in einer Hand und verwenden Sie Ihre andere Hand, um einen Leckerbissen auf der Rückseite des HundeBetts zu platzieren.

Verwenden Sie einen zweiten Leckerbissen um Ihren Hund vom Bett (und somit dem ersten Leckerbissen am Bett) wegzuführen. Während Sie sich vom Bett entfernen, können Sie auch den Befehl „Laß es“ sagen. Denken Sie daran, wie bei „Fuß“ und „Sitz“ den Befehl „Laß es“ zu sagen, während Sie sich entfernen und daher während Ihr Hund das Richtige tut und Ihnen folgt, (anstatt auf den Leckerbissen auf dem Bett zuzugehen).
Um Ihren Hund zu ermutigen, sich vom Bett zu entfernen, platzieren Sie den zweiten Leckerbissen zunächst nahe an der Nase Ihres Hundes, um ihm zu verstehen zu geben, was Sie wollen, und um ihn zu motivieren, Ihnen zu folgen.

Gehen Sie nun mit dem Befehl ‚Fuß‘ zurück zu Ihrer Startposition. Denken Sie daran, Ihren Hund wie zuvor mit Ihrem Leckerbissen zurück in die Ausgangsposition zu führen. Halten Sie den Leckerbissen zunächst nahe an die Nase Ihres Hundes, damit er nah an Ihrer Seite geht, -bis er beginnt den Befehl ‘Fuß’ zu verstehen.

TOP TIP:
Wenn Sie Ihren Hund von der ersten Leckerei wegführen, erleichtern Sie ihm das ‘Laß es’, indem Sie sich sich zwischen ihn und den Leckerbissen stellen, während Sie sich entfernen. Dies unterstützt ihn dabei, der Versuchung zu widerstehen, auf das Bett zuzugehen, und hilft ihm zu verstehen, was Sie meinen!

WARUM MAN DAS ‘LASS ES’ KOMMANDO UNTERRICHTET?

Das Kommando ‚Laß es‘ kann im Alltag nützlich sein; von der Unterweisung Ihres Hundes, ein Kinderspielzeug liegen zu lassen, mit dem er nicht spielen darf, bis hin zur Aufforderung, von Nahrungsmitteln, die auf den Boden gefallen sind oder die er beim Spazierengehen gefunden hat, abzulassen, weil sie für Hunde möglicherweise als Futter nicht geeignet sind. Dies ist nicht nur nützlich, um Ihrem Hund zu helfen, zu verstehen, was ihm gehört, sondern auch, um ihn davor zu schützen, schädliche Gegenstände oder Lebensmittel zu sich zu nehmen.

SCHRITT VIER: Drehen Sie sich zum Bett und schicken Sie Ihren Hund mit dem Befehl „ins Bett“ zurück zum Bett.

Wenn Sie wieder an Ihrem Ausgangspunkt angelangt sind, drehen Sie sich zum Bett um und bewegen Sie Ihren Hund mit Hilfe des Leckerbissens dazu, wieder die ‘Sitz’ Position einzunehmen. Geben Sie ihm den Leckerbissen während Sie den Befehl sagen, um die Aktion noch einmal positiv zu belohnen, während Ihr Hund sie ausführt.

Gehen Sie als nächstes mit Ihrem Hund zurück zum Bett und sagen Sie „Ins Bett“, während der Hund auf das Bett (und auf den Leckerbissen, den Sie zuvor dort platziert haben!) zugeht.

WIE MAN FORTSCHRITTE MACHT

  1. Wie beim Unterrichten des Befehls ‚Fuß‘ möchten Sie erreichen, daß Ihr Hund diesen Befehl schließlich ohne Leine ausführen kann. Lassen Sie zunächst die Leine auf den Boden fallen und schicken Sie Ihren Hund zu seinem Bett, während Sie „Ins Bett“ sagen. Sie können zu diesem Zeitpunkt ein Handzeichen hinzufügen, z. B. auf das Bett zeigen, um Ihrem Hund das Verstehen zu erleichtern.
  2. Beenden Sie diesen Schritt mit Ihrem Hund dann ohne Leine und sagen Sie „Ins Bett“.

SCHRITT FÜNF: Lassen Sie Ihren Hund den Leckerbissen am Bett finden, sagen Sie seinen Namen, damit er sich zu Ihnen umdreht, und bitten Sie ihn, auf dem Bett zu sitzen

Nachdem Sie mit Ihrem Hund zum Bett gegangen sind, oder ihn hingeschickt haben, lassen Sie ihn den Leckerbissen, den Sie zuvor auf die Rückseite des Betts gelegt haben, finden und fressen. Rufen Sie als nächstes seinen Namen, um seine Aufmerksamkeit zu erregen, und kommandieren Sie ihn (oder führen Sie ihn gegebenenfalls mit einem anderen Leckerbissen) wieder in die ‘Sitz’ Position. Er sollte jetzt auf seinem Bett sitzen und hat somit die einfachste Form des Befehls „ins Bett“ abgeschlossen! Stellen Sie sich neben Ihren Hund (damit er sich nicht vorwärts und vom Bett wegbewegt) und geben Sie ihm den Leckerbissen für das ’Sitzen auf dem Bett’.

WIE MAN FORTSCHRITTE MACHT

  1. Nachdem Sie durchgehend in der Lage sind, zu erreichen, dass Ihr Hund auf dem Bett ‘sitzt’, bewegen Sie Ihren Hund mit einem Leckerbissen in die ‘Platz’ Position am Bett, anstatt ihn zum Sitzen am aufzufordern. Sagen Sie das Wort „Platz“, während er die richtige Position einnimmt. Belohnen Sie ihn wie zuvor während Sie neben ihm stehen, um ihn zu ermutigen, auf dem Bett liegen zu bleiben.
  2. Wenn sich Ihr Hund jedes Mal, wenn Sie ihn mit ‘Platz’ dazu auffordern, selbstverständlich auf das Bett legt, vergrößern Sie den Abstand, aus dem Sie ihn bitten, diese Position einzunehmen. Wenn Ihr Hund damit gut zurechtkommt, erhöhen Sie den Abstand jedes Mal um ein oder zwei Schritte. Das endgültige Ziel ist, dass Sie den Befehl von der anderen Seite des Raums aus geben konnen und Ihr Hund darauf angemessen reagiert! Gehen Sie wie zuvor am Ende der Übung immer wieder an die Seite Ihres Hundes, um ihn mit einem Leckerbissen für das Liegen auf dem Bett zu belohnen.

Da haben Sie es also, die fünf Schritte, um Ihrem Hund das „Ins Bett“ Gehen beizubringen! Im Laufe der Zeit sollte Ihrem Hund die Wiederholung dieses Trainings zusammen mit Ihrer klaren Befehlserteilung und der rechtzeitig verteilten Belohnung helfen, genau zu verstehen, was Sie von ihm verlangen.

Lassen Sie mich wissen, wie Ihnen ergeht!

Dogtor ™ Adem Hundetrainer
Top -Hundetrainer und Verhaltensforscher in Großbritannien
Inhaber von Dog-Easy-Trainings
www.dog-ease.co.uk

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Unser Expertentipp: So gewöhnen Sie Ihren Hund an eine Hundebox

nehring

 

Barbara Nehring ist zertifizierte Hundetrainerin, die ihr Wissen im Rahmen einer Ausbildung zur Hundetrainerin mit Schwerpunkt Verhaltenstherapie im Dog Coach Institut Berlin erworben hat und nun im Raum Berlin Einzeltraining, Welpen- und Grunderziehungskurse, Hundebetreuung anbietet sowie den richtigen Umgang mit Hunden lehrt. Viele nützliche Informationen und die Möglichkeit, Frau Nehring zu kontaktieren, finden Sie auf ihrer Webseite http://www.city-hundetrainerin.de

 

Hallo Frau Nehring, würden Sie als Hundetrainerin zu einer Hundebox raten oder eher nicht?

Eine Hundebox ist ein hervorragendes Erziehungshilfsmittel und hat nichts mit Wegsperren oder Zwingerersatz zu tun. Zusätzlich wird sie für den Hund zu seinem Rückzugsort, seiner Höhle, in der er ungestört ist und entspannen darf. Für die Erziehung zur Stubenreinheit kann der Welpe schneller lernen, sauber zu werden.

Wie würden Sie bei der Gewöhnung an eine Hundebox vorgehen?

Wichtig ist der Aufbau der Box. Sie räumen zuerst alle Körbchen und Decken in der Wohnung weg. In der Box liegt dafür eine gemütliche, weiche Decke. Nach dem Spielen oder Spazierengehen wird der Hund in die Box gelockt und dort mit einem Kauknochen belohnt. Sie achten darauf, dass der Kauknochen aber nur dort gefressen wird. Will sich der Hund damit aus dem Staub machen und an einem anderen Ort fressen, nehmen sie ihm den Knochen wieder weg.

Legen Sie etwas Leckeres, wie z.B. getrockneten Pansen in die Box und schließen Sie die Tür. Der Hund bleibt draußen und hat nun das Bedürfnis hinein zu gelangen. Nach 2 – 3 Minuten machen Sie die Tür auf und lassen den Hund in die Box. Nun kann er den Pansen fressen, allerdings auch nur dort. Bei allen Aktivitäten bleibt die Box noch geöffnet.

Hundeboxen werden in der Regel beim Welpentraining verwendet. Welche Tipps können Sie hierbei geben?

Welpen schlafen in der Regel noch sehr fest. Das heißt, am Anfang kann man den Welpen noch schlafend in die Box legen. Wenn er dann dort aufwacht, ist die Box schon viel vertrauter für ihn. Das Futter des Hundes wird für die nächste Zeit nur in der Box des Hundes verfüttert. Entweder stellen Sie den Napf hinein oder – besser- Sie füttern ihn aus der Hand während er in der Box ist. Ist der Hund in der Box, wird er gestreichelt und gelobt. Die Tür schließen Sie erstmalig, wenn der Hund allein hineingegangen ist. Fängt er jetzt an zu fiepen und zu jammern, ignorieren Sie das. Warten Sie bis er mindestens 10 Sekunden ruhig ist. Dann öffnen Sie die Tür, ohne den Hund zu loben oder ihm anderweitig Aufmerksamkeit zu schenken.

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Wo sollte eine Hundebox aufgestellt werden?

Der Standort der Box sollte sich in einem Bereich der Wohnung befinden, an dem wenig Frequenz herrscht. So kann der Hund wirklich zur Ruhe kommen. Wenn Sie ihn die ersten Male einsperren, achten Sie darauf, dass der Hund sich gelöst hat und er müde vom Spazieren oder Spielen ist. Der Hund darf auf keinen Fall zur Strafe in die Box eingesperrt werden. Ich habe beispielsweise ein Labradormädchen, die auch nach einem ausgiebigen Spaziergang noch stundenlang spielen würde. Um den Hund herunter zu fahren, geht sie dann einige Zeit in die Box, wo sie fest schläft.

Fazit:

  • Boxgewöhnung sehr langsam und behutsam angehen
  • Keine weiteren Liegeplätze in der Wohnung belassen
  • Schöne Dinge wie Fressen, Streicheln und Knabbern finden nur in der Box statt (in der Boxengwöhnungszeit)
  • Anfangs die Tür noch geöffnet lassen
  • Die Tür dann schließen, wenn der Hund sich bereits gelöst hat
  • Müde Hunde akzeptieren die geschlossene Box sehr viel besser

Sie haben Fragen zum Thema Hundeboxen? Schreiben Sie uns eine E-Mail an eileen@omlet.de.

Viele hilfreiche Tipps zum Thema Hundebox sowie anderen zum Thema Hundetraining im Allgemeinen finden Sie auf der Webseite von Barbara Nehring http://www.city-hundetrainerin.de

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