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Category Archives: Tierarztecke

Wer hat hier eigentlich das Sagen? – Hackordnung bei Hühnern

Im folgenden Blogbeitrag berichtet Frau Dr. Sewerin über die Rangordnung bei Hühnern. Frau Dr. Sewerin ist Tierärztin und hat über Hühnerhaltung promoviert. Somit hat sie einige Tipps für uns parat, wie wir dieses Wissen bei unseren Hühnern anwenden können.

Die Hackordnung

Hühner leben gemeinsam in kleinen Gruppen und bilden untereinander eine Hack- oder Rangordnung. Möglich ist dies nur, weil sie sich untereinander erkennen. Dies geschieht hauptsächlich über das Gesicht mit Kamm und Kehllappen. Die Sozialstruktur der Hühner lässt einige Parallelen zu unserer menschlichen Gesellschaft zu. Auch wir Menschen leben in Gemeinschaften mit klaren Hierarchien (Chef – Angestellter, Eltern – Kinder, Lehrer – Schüler).

Man könnte meinen, das größte, stärkste Huhn habe automatisch die Chefposition inne, aber die Struktur der Hackordnung ist sehr viel facettenreicher. In der Regel steht der Hahn an erster Stelle. Ältere Tiere kommen im Rang in der Regel vor jüngeren. Das Verhältnis des ersten Lebensjahres bleibt innerhalb eines Jahrganges bestehen. Abhängig von den Umständen wie Charakter und Art der Eingliederung landen Neuankömmlinge oftmals an der unteren Stelle. Ihnen fehlt meist der Mut, sich in der ungewohnten Umgebung gegen die vielen, fremden Tiere durchzusetzen. Es kommt übrigens häufiger vor, dass gerade das Tier in unterster Position hart gegen Neuankömmlinge kämpft, um nicht noch weiter abzusteigen, während das ranghöchste Tier generell eher souverän und gelassen wirkt. Hat man mehrere Hähne in seiner Hühnerschar, so bildet sich ein kompliziertes Gefüge: Es entstehen separate Rangordnungen jeweils für die Hennen, für die Hähne sowie nochmals eine zwischen Hennen und Hähnen. Grundsätzlich müssen die Rangordnungen nicht linear sein. So kann Huhn A über Huhn B und Huhn C stehen, B über C, aber C über A. Um in einem solch komplexen Sozialgefüge leben zu können, benötigt das Huhn ein beachtliches Maß an Kommunikationsfähigkeit sowie an Intelligenz.

Hahn Muffin muss sich seine Chefposition erst erkämpfen.

Nutzen

In einer stabilen Rangordnung weiß jedes Tier, wie es zu dem jeweilig anderen Tier steht. Der Vorteil ist, dass nicht jedes Mal neu um Ressourcen (Futter, Wasser, Schlafplätze, Legeplätze; Paarung: dies für den Hahn zutreffend) gekämpft werden muss – ranghohe Tiere haben Vorrang. Auf diese Weise müssen die Tiere zum Beispiel nicht immer wieder streiten, wer zuerst fressen darf. Entweder das rangniedere Tier weicht von alleine zurück, sobald ein ranghohes Tier zum Futternapf kommt, oder aber es reicht ein kurzer Drohblick des Ranghöheren ohne Angriff aus, um das rangniedere Tier zum Ausweichen zu bringen.

Sie wollen feststellen, wer das Sagen hat?

Beobachten Sie Ihre Hühner doch morgens am Futternapf! Wer geht weg, wenn wer hinzu kommt? Wer pickt wen? Wer lässt sich von wem picken? Wer wird gar nicht gepickt? Auch wenn ranghohe Tiere Vorrang beim Futter haben, so passiert es dennoch, dass rangniedere Tiere bei unwiderstehlichen Leckerlis versuchen, durch geschickte Schnelligkeit ein paar verführerische Happen zu erhaschen.

Was können wir tun?

Um Hühnern das Zusammenleben unter unseren vorgegebenen Bedingungen zu erleichtern, sollten wir ihnen mehrere Futter- und Wasserstellen mit genügend Abstand anbieten, so dass auch rangniedere Tiere ohne Stress zum Zuge kommen. Wieviele Sie brauchen, hängt davon ab, wie viele Hühner Sie haben, wie verträglich sie sind und wie breit die Näpfe bemessen sind. Beobachten Sie Ihre Lieblinge! Können alle gleichzeitig fressen? Oder laufen einige außen herum, ohne etwas abzubekommen? Bleiben ihnen nur die verschmähten Reste übrig? Dann verteilen Sie das Futter weitflächiger.

Hühner beim Fressen: Vermeiden Sie Tumult am Futternapf.

Wie Sie sicher schon feststellen konnten, möchten Hühner am liebsten alles gleichzeitig zusammen unternehmen (allelomimetisches Verhalten genannt). Frisst eines, fangen alle an zu fressen. Fängt eines an, sich zu putzen, putzen sich kurze Zeit später alle gemeinsam. Auch Ruhen findet gemeinsam statt. Bitte bieten Sie daher für alle Tiere ausreichend Sitzstangen an! Aus gleichem Grunde sollte die Sandbadestelle so bemessen sein, dass alle Hühner – das rangniedrigste inklusive – gemeinsam sandbaden können.

Der Auslauf muss mindestens so groß und breit sein, dass die rangniederen Tiere ohne Probleme ausweichen können. Auch hierfür sind Sitzstangen, aber insbesondere auch Versteckmöglichkeiten unter Büschen oder niedrigen Verschlägen wichtig. Die Hühner nutzen die Verstecke nicht nur, um sich einmal aus dem Weg zu gehen, sondern auch, um sich vor Raubtieren zu schützen. (Selbst wenn die Voliere von oben geschlossen ist, brauchen Hühner für ihr Sicherheitsempfinden ein Versteck im Auslauf.)

Setzen Sie möglichst nie ein einzelnes neues Tier in eine bestehende Gruppe. Geben Sie mindestens zwei Tiere hinzu – diese werden dann in der Anfangszeit zusammen laufen, bis sie vollkommen integriert sind. Und setzen Sie nicht ständig neue Tiere in Ihre Gruppe! Das bringt die Rangordnung durcheinander und schafft viel Unruhe. Am besten ist es, lieber auf einen Schlag mehrere neue Tiere behutsam einzugewöhnen statt alle paar Wochen eines.

Hält man eine kleine Gruppe Hennen (wie beispielsweise im Eglustall), sollte man hier nie mehr als einen Hahn haben, um Auseinandersetzungen der Hähne untereinander zu vermeiden.

Fazit

Auch wenn die Hackordnung hart klingen mag, sie schafft klare Regeln, die das Zusammenleben erleichtern. Aber: Hühner bilden auch feste Freundschaften untereinander! Dazu in einem der nächsten Blogbeiträge mehr!

 

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Das braucht ein Huhn zum Eierlegen

Auch in diesem Monat stand uns Frau Dr. Sewerin wieder für einen Blogbeitrag zur Verfügung. Diesmal wird es um das Thema Eierlegen und Nestbau gehen. Erfahren Sie, welches Nest ihre Hühner bevorzugen, welches Nistmaterial verwendet werden kann und welche Rolle der Hahn beim Eierlegen spielt.

„Endlich, die Tage werden wieder länger! Und das Frühjahr steht in absehbarer Zeit auch schon vor der Tür! Das bedeutet: es darf so langsam wieder mit mehr Eiern unserer Hühner gerechnet werden! Zeit, sich Gedanken zum Nest und zur Eiablage zu machen:

Wie viele Eier ein Huhn legt, hängt bei optimalen Haltungsbedingungen von der Rasse und dem Alter der Henne ab. Mehr als ein Ei pro Tag pro Huhn gibt es jedoch nicht, da die Eibildung entsprechend lange dauert. Es kann also nie mehr Eier als Hühner geben!

Doch was brauchen die Hühner für die Eiablage?

Ganz einfach: einen geschützten, ungestörten Ort und Nistmaterial. Manche Hühner legen ihre Eier unter Büschen oder hinter Stallvorrichtungen, wo man sie nur schwer findet. Aber wer will jeden Tag Ostereier suchen?

Darum bietet man lieber genügend geeignete Legeplätze an. Befreundete oder rangähnliche Hennen teilen sich zwar einen Legeplatz, sitzt jedoch eine ranghohe Henne im Nest und eine rangniedrige möchte hinzu, so vertreibt die ranghohe Henne das rangniedrige Tier durch Drohlaute, notfalls auch durch Picken. Ist das Nest besetzt, legen manche Hennen das Ei auch vor den gewünschten Legeplatz; im Falle des Omlet-Stalles können das die Sitzstangen sein. Hier kann das Ei bei der Ablage beschädigt werden oder durch Kotreste verschmutzen. Ein beschädigtes Ei verführt Hühner schnell zum Anpicken und Auffressen. Vorsicht ist geboten: Passen Sie auf, dass sich keine Eierfresser entwickeln, und entfernen Sie insbesondere fehlplazierte Eier zügig!

Je nach Anzahl an Hennen ist es also sinnvoll, mehrere Nester anzubieten, um Stress und „Stau“ vor dem Nest zu vermeiden. Außerdem kommt dies den Hühner sehr entgegen, denn vor der Eiablage inspizieren sie besonders anfangs gerne mehrere Nester, bevor sie sich für eins entscheiden. In der Folge nehmen sie meist das zuvor bereits benutzte Nest, da sie dort ihr Gelege wähnen. Am Legeplatz baut die Henne ihr Nest, sie bildet eine Mulde und schmeißt mit dem Schnabel Halme o. ä. hinter sich. Mit Heu klappt das Nestbauen besser als mit Holzspäne. Wer Hühner hält, ist ja schon auf dem „Selbstversorger-Tripp“: Dann lässt sich auch gut und gerne eigenes Nestmaterial verwenden. Heu erhält man ganz einfach, indem man den gemähten Rasen schön trocknet, oder man sammelt getrocknetes Laub und füllt damit die Nester aus. Selbstverständlich entfernt man Schmutz und Kot im Legenest sofort, damit die Tiere möglichst keine Legedarmentzündung etc. bekommen – und wir saubere Eier! Um Ektoparasiten das Leben schwer zu machen, beseitigt man Federn aus dem Nest und tauscht das gesamte Nestmaterial regelmäßig gegen neues aus.

Ist das Ei gelegt und die Henne verlässt nach einer gewissen Ruhepause das Nest, gackert sie laut und andauernd. Es entsteht ein regelrechter Chor, denn ihre Kolleginnen und der Hahn fallen in das Konzert ein. Es ist aber individuell verschieden: das eine Huhn gackert mehr als das andere, manch eines sagt eventuell gar nichts.

Hat man einen Hahn, spielt der bei der Eiablage übrigens auch eine Rolle. Möglicherweise zeigt er der Henne verschiedene Nester und holt sie nach der Eiablage ab.

Und wie ist nun das Nest des Eglu Cubes?

Ein Katzenklo als Legenest – Im Omlet Shop für 23,99 erhältlich

All unsere Hennen haben das Nest des Eglu Cubes sofort angenommen und sie bevorzugen es
vor allen anderen Legeplätzen – es ist ihr Lieblingseiablageort! Alle wollen ihr Ei tatsächlich
am liebsten ins Omletnest legen. Wir haben jedoch relativ viele Hennen und meist wollen alle
vormittags etwa gleichzeitig legen. Aber ausgerechnet unsere Chefin Henni macht es sich oft
stundenlang im Nest gemütlich, so dass das Eglunest für die rangniederen Tiere häufig
blockiert ist. Also gibt es bei uns inzwischen zwei zusätzliche Nester im Auslauf, eins auf
dem Boden, eins erhöht. Ganz einfach und kostengünstig lassen sich dazu hygienische
Katzenklos aus Plastik (oben mit Dach) verwenden. Stattet man diese mit einer Schicht Sand, Heu und anfangs ein paar Gipseiern aus, so werden auch diese angenommen (aber
überwiegend nur, wenn das Eglunest besetzt ist…).

Übrigens: Alteingesessene Hennen vertreiben neu dazugekommene Hennen manchmal bei der
Eiablage, sogar wenn sie selber bereits ein Ei gelegt haben! Na, wenn das mal kein gezieltes
Mobben am Arbeitsplatz ist….! ( Ich hoffe, unsere Hennen Kiki, Lulu und Henni fühlen sich
nun angesprochen und geloben Besserung….! ;))

Guten Appetit beim nächsten Frühstücksei! (Hmmm, geschmacklich kann da kein gekauftes Ei aus dem Supermarkt mithalten, oder?)

Schreiben Sie uns doch, liebe Leserinnen und Leser, zu diesem Thema! Wie gefällt Ihren Hühnern das Nest? Welchen Job übernimmt Ihr Hahn bei der Eiablage? Schicken Sie uns eine Mail an eileen@omlet.de

DER BEITRAG STAMMT VON FRAU DR. SEWERIN, einer Tierärztin, die auf Geflügel spezialisiert ist.

 

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Interview mit unserer Geflügelexpertin Frau Dr. Sewerin

In den kommenden Monaten wird uns Frau Dr. Sewerin, eine Tierärztin aus dem schönen Norden Deutschlands, mit Rat und Tat zur Seite stehen! Frau Dr. Sewerin wird zudem ab nächstem Jahr „Kurse für Hühnerhalter“ veranstalten! Mehr dazu bald im Omlet Blog! Wir haben die Tierärztin und Vollblut-Hühnerhalterin interviewt:

Hallo Frau Dr. Sewerin, verraten Sie uns, wo Sie leben?
Ich lebe auf dem platten Land nahe der niederländischen Grenze. Unsere Hühner haben das Glück, viel Platz ringsherum zu haben!

Was macht Sie zur Expertin für Hühnerhaltung?
Ich bin Tierärztin und habe auf dem Gebiet der Hühnerhaltung promoviert. Dabei ging es insbesondere um das Verhalten und Tierschutzaspekte. Seit einigen Jahren halten wir auch privat einige glückliche Hühner.

Wieviele Hühner haben Sie und um welche Rasse handelt es sich.
Zur Zeit haben wir 8 Hennen. Jedes Huhn ist eine kleine Persönlichkeit. Manchmal kann man alleine an der Stimme erkennen, wer da gerade spricht. Hier ein kurzer Einblick::

Wie kamen Sie dazu, selbst Hühner zu halten?
Eigentlich durch unsere Tochter, die sich unbedingt ein Tier wünschte. Da wir schon einen Hund haben und für meinen Mann kein weiteres Tier im Haus in Frage kam, haben wir uns für Hühner entschieden. Anfangs dachten wir hauptsächlich an den Nutzen: gesunde Eier von
glücklichen Hühnern! Nun sind alle in unserer Familie hin und weg vom Wesen und Unterhaltungswert der Hühner.

Gibt es einen Grund, warum Sie sich für diese Rassen entschieden haben?
Uns ist wichtig, dass wir gesunde, nicht quälgezüchtete Tiere kaufen, die gut getarnt (wir haben viele Raubvögel!) und zutraulich sind. Ein guter Mix rundet das Ganze ab und macht es spannend! So weiß man nach kurzer Zeit sogar, wer welches Ei gelegt hat!

Würden Sie sagen, dass die Rassen sich für Einsteiger eignen?
Ja, wobei das Zwerg-Welsumer auf Grund seiner anfänglichen Scheuheit von allen eventuell am wenigsten. Wenn man mal ein Huhn hochnehmen muss, kann es dann schwer werden, es tagsüber einzufangen – Zwerg-Welsumer sind sehr wendig! Aber natürlich gibt es auch hier individuelle Unterschiede. Aufzucht, Genetik und die weiteren Umweltbedingungen spielen eine Rolle.

Welchen Stall nutzen Sie?
Wir besitzen den ersten Eglu Cube MK1 in gelb mit verlängertem Auslauf plus einen permanenten, übernetzten Auslauf von 155 m² sowie eine etwa 30 m² Fläche, die mit Folie überzogen ist. Der Auslauf ist mit Büschen und 5 Aufbaummöglichkeiten strukturiert und wann immer es möglich ist, bekommen die Tiere sogar unbegrenzten Freilauf in ein angrenzendes Waldstück.

Der Eglu Cube ist wirklich sehr praktisch, hygienisch und bei den Hühnern beliebt. Wir haben noch einen Holzstall für besondere Zwecke wie Eingewöhnung neuer Hühner, aber dieser ist sozausagen unbenutzt, da die Hühner ihn nicht annehmen wollen.

Haben Sie noch andere Haustiere?
Ja, einen Hund. Und über unseren Gartenzaun schauen Nachbars Kühe direkt in unsere Küche!

Haben Sie einen Tipp für Menschen, die gerade erst damit beginnen, Hühner zu halten?
Suchen Sie sich einen vertrauenswürdigen Rassezüchter oder Hobbyhalter, bei dem es den Tieren gut geht. Will man die Massentierhaltung nicht fördern, sollte man nicht bei den „rollenden“ Geflügelhändlern kaufen. Ansonsten unterstützt man derartige, kritikwürdige Elterntierhaltung und Junghennenaufzucht.

Jetzt, da der Winter vor der Tür steht: Was sollte man über die Haltung von Hühnern in der
kalten Jahreszeit wissen?
Sorgen Sie dafür, dass das Wasser nicht gefriert. Dazu stellt man einen dicken, gut isolierten Napf mit warmem Wasser an eine geschützte Stelle, wechselt das Wasser regelmäßig oder besorgt sich einen Tränkewärmer.

Außerdem sollte man dafür sorgen, dass es eine trockene, schneefreie Stelle im Auslauf gibt. Gerne kann man dort regelmäßig Laub gemischt mit einigen Weizenkörnen o. ä. ausstreuen, damit die Tiere was zum Suchen und Scharren haben. Eine trockene Ecke mit Sandbademöglichkeit darf nicht fehlen. Aufbaummöglichkeiten sollten sowieso immer auch tagsüber vorhanden sein, erst recht im Winter: gut gegen kalte Füße! Damit die Tiere etwas geschützt sind, sollte je nach Gegebenheiten ev. ein Windschutz auf Hühnerhöhe angebracht werden. Man kann den Auslauf des Eglus einfach in einen windgeschützten und schneefreien Bereich verwandeln. Es gibt die Allwetterfolie und den Windschutz von Omlet zu kaufen. Wenn es sehr kalt wird, kann man den gesamten Auslauf rundherum mit Gewächshausfolie, kombiniert mit Luftpolsterfolie, versehen, so dass es innen ein paar Grad wärmer und windstill ist. Um Energie zu sparen und es den Hühnern etwas gemütlicher zu machen, kann man sich für den Notfall ganz kalter Nächte Aluautoscheibenisolierfolie besorgen und diese um den Eglustall legen und mit Klebeband befestigen. Die Kotschublade lässt sich mit einer exta dicken Lage Stroh oder Zeitungspapier isolieren. Am einfachsten ist es sicherlich, die Antifrosthülle von Omlet zu benutzen.

Man muss weiterhin auf gute Belüftung im Stall achten, denn die Ausdünstungen der Ausscheidungen sammeln sich sonst schnell im Innenraum an und reizen die Atemwege. Gute Belüftung ist auch wichtig, um die Luftfeuchtigkeit abzuführen, damit die Tiere sich nicht erkälten.

Ein paar zusätzliche Vitamine in Form von Obst, Gemüse und Kräutern können der Abwehr jetzt ein wenig auf die Sprünge helfen. Auch Zwiebeln, Knoblauch und Lauch kleingeschnibbelt, gemixt mit „Geschmacksverstärkern“ wie Haferflocken, geraspelten Möhren, Joghurt und Öl sind sehr beliebt.

Ist die Mauser abgeschlossen, ist nun ein guter Zeitpunkt, um möglicherweise eine Wurmkur durchzuführen. Sind Hühner stark mit Würmern befallen, schwächt sie dies sehr.

Sie haben eine Frage, die Ihnen schon lang auf der Seele liegt? Dann schreiben Sie uns! Wir werden alle Fragen an Frau Dr. Sewerin weiterleiten und die Antworten dann hier veröffentlichen. Bitte senden Sie Ihre Frage an eileen@omlet.de.

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Hühner lieben Hühnerstangen – Wir erklären warum das so ist!

Hühner lieben es, auf einer Stange zu hocken. Diese Begeisterung für Stangen ist so ziemlich allen Hühnern angeboren. Hühner stammen vom so genannten Gallus Gallus, dem Bankivahuhn ab, welches im Wald lebte und nur zu gern auf Baumästen hockte. Das Sitzen auf Ästen ist so natürlich und instinktiv, wie das Kratzen bei Katzen oder das Legen von Eiern bei Hühnen. Während Zwerghühner oder leichte Hühnerrassen im Handumdrehen auf einen höhergelegenen Ast springen können, werden größere und damit schwererer Hühner Probleme haben, einfach auf einen Ast zu fliegen. In diesem Fall sollte den Hühnern eine Sitzgelegenheit über dem Boden angeboten werden, welche sie mühelos durch einen kleinen Sprung erreichen können.

Tagsüber werden die Türe die Hühnerstange nutzen, um sich zu entspannen, eine Pause einzulegen und das Leben vor sich herziehen zu lassen. Wenn Sie ein Gehege für Ihre Hühner ausgewählt haben, dann ist das Hinzufügen einer Hühnerstange eine gute Möglichkeit, ihren Lebensraum zu bereichern. Und wenn wir „bereichern“ sagen, meinen wir das wirklich. Indem Sie Ihrem Hennengehege unterschiedliches Zubehör und interessante Beschäftigungen hinzufügen, werden Sie Ihren Hennen einen großen Gefallen tun.

Dies mag zwar nicht gerade die offensichtlichste Aktivität sein, aber eine einfache Hühnerstange ist tatsächlich eines der besten Zubehörteile, die Sie Ihren Hühnern zulegen können. Im Folgenden sehen Sie ein kurzes Video, welches aufzeigt, wie leicht und schnell eine Hühnerstange in (fast) jedem Gehege angebracht werden kann. Kombinieren Sie so viele Stangen, wie Sie möchten oder fügen mehrere zu Ihrem Gehege hinzu!

4 Dinge die Sie beachten sollten, wenn Sie Ihren Hühnern eine Hühnerstange anschaffen

  1. Stellen Sie sicher, dass die Stange stark genug ist, um das Gewicht Ihrer Hühner zu tragen, eine mittelgroße Legehenne wiegt normalerweise etwa 1kg. Ein Zwerghuhn wiegt etwa 800 g bis 1 kg und ein größeres Weibchen kann bis zu 5 kg wiegen
  2. Stellen Sie sicher, dass die Stange lang genug ist. Sie benötigen etwa 20 cm Platz pro mittelgroße Henne.
  3. Stellen Sie die Sitzstange nicht zu hoch ein. Wenn Sie die Stange zum ersten Mal einführen, platzieren Sie sie niedrig genug, zum Beispiel 10 cm über dem Boden. Die Hühner werden schnell lernen, ihr zu vertrauen, und dann werden Sie in der Lage sein, sie so anzuheben, dass sie sich gerade über den Köpfen der Tiere befindet.
  4. Sollten Sie die Möglichkeit haben, die Stange in einem überdachten Bereich anzubringen, dann sollten Sie dies tun! Damit können die Tiere die Stange auch bei Regen oder Schnee nutzen.

Die Hühnerstangen in den Eglu Hühnerställen

Wenn die Hühner „nach Hause gehen“, lassen Sie sich für gewöhnlich an einem trockenen, sicheren, windgeschützten und bequemen Ort nieder. Sie werden erstaunt sein, wie gut ihr Huhn die Uhr kennt und von ganz allein am Abend in den Stall zum Schlafen geht. Es mag sich für uns vielleicht etwas unbequem anhören, aber für Hühner gibt es nichts Besseres, als auf einer Stange sitzend die Nacht zu verbringen. Aus diesem Grund haben wir in unseren Eglu Hühnerställen auch gleich mehrere Hühnerstangen eingebaut. Genau wie bei einem Ast oder Besenstiel umgreifen die Hühner die einzelnen Latten in unserem Hühnerrost und schlafen dort.

Hühner lieben es, auf fast allem zu schlafen, von der alten Leiter bis zum rohen Holzbrett. Aber es ist besser, sie mit einem für diesen Zweck entworfenen Zubehör auszustatten. Die Schlaf-Hühnerstangen im Eglu lassen sich leicht reinigen, haben keine Ritzen oder scharfe Kanten.

Sollten Sie keinen Eglu Hühnerstall haben, können Sie leicht eine unserer Omlet Hühnerstangen in Ihren herkömmlichen Hühnerstall einbauen.

Wenn eine Henne keine Sitzstange hat, ist sie anfälliger für Milben- oder Läusebefall und kann leichter bodenbürtige Bakterien einfangen. Der Stress, keinen Sitzplatz zu haben, kann auch die Effektivität des eigenen Immunsystems verringern und die Chancen, krank zu werden, steigern. Hühnerstangen helfen Hühnern, sich sicher und geschützt zu fühlen. Sollten Sie über Nacht gestört werden, wird Ihnen auf der Hühnerstange beziehungsweise dem Hühnerrost der Eindruck von Sicherheit vermittelt.

 

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Wieviel Platz brauche ich, um Hühner zu halten

Viele Menschen würden gern Hühner halten. Aber sie leben in der Stadt oder am Stadtrand und haben meist nur einen kleinen Garten zur Verfügung. Sie denken meist: Ich habe nicht genügend Platz, um Hühner zu halten. Häufig hören wir die Frage:

„Kann ich Hühner halten, wenn ich nur einen kleinen Garten habe?“

Die Antwort lautet: Ja! Und Sie werden wahrscheinlich überrascht sein, wieviele Hühner Sie auf einer begrenzten Fläche halten können.

Hier einige Überlegungen und Tipps für das Halten von Hühnern im eigenen Garten:

Auslauffläche und Grundbedürfnisse von Hühnern

Als erstes müssen Sie entscheiden, welche Art von Hühnern Sie halten möchten: eine große Rasse oder Zwerghühner. Sehen Sie sich am besten einmal in unserem Ratgeber zu Hühnerrassen um. Dort finden Sie viele Informationen zu unterschiedlichen Rassen. Außerdem sollten Sie wissen, wieviel Platz Sie tatsächlich zur Verfügung haben.

Große Hühnerrassen wie Cochin, Brahma oder Jersey Giants brauchen circa 7 Quadtratmeter Auslauffläche pro Tier. Kleine Rassen wir Zwerg Wyandotten, Zwerg Cochins oder Chabos dagegen brauchen lediglich 3 Quadtratmeter Auslauffläche pro Tier. Es können also wesentlich mehr Zwerghühner auf der gleichen zur Verfügung stehenden Fläche gehalten werden als so genannte riesige Rassen.
Beachten Sie jedoch bitte, dass die Eier von Zwerghühnern auch kleiner sind, als die von großen Rassen (obwohl der Unterschied überraschenderweise kleiner als gedacht ist).

Ein Walk In Run, circa 50qm Fläche (18m lang, 3m breit)

Grundsätzlich gilt: je größer die Auslauffläche, desto besser.

Hühner haben zudem einige „Grundbedürfnisse“:

  1. Eine Hühnerstange (oder ein Rost), auf dem die Tiere schlafen können
  2. Ein Legenest. Nicht jedes Huhn braucht sein eigenes Nest. Die Hühner teilen sich gern den Legebereich. Hühner können (und werden wahrscheinlich auch) ihre Eier einfach überall legen, wo es ihnen gerade passt. Aber mit einem Legenest ersparen Sie sich die Sucherei nach den Eiern auf dem ganzen Gelände und die Eier werden dort zudem geschützt aufbewahrt.
  3. Platz für Futter und Wasser. Die Hühner sollten immer Zugang zu Wasser und Futter haben. Platzieren Sie die entsprechenden Behälter entweder im Stall oder aber im Außenbereich.
  4. Wasser sollte wenn möglich immer draußen aufbewahrt werden, um den Feuchtigkeitsgrad im Stallinneren so niedrig wie möglich zu halten, da dies zu Schimmel und daher Atemwegsproblemen bei den Hühnern führen kann.

Ein gute Möglichkeit, ein Gehege mit der Anzahl der Hühner „mitwachsen“ zu lassen ist das erweiterbare Hühnergehege Walk In Run, welches rechts abgebildet ist. Im Gehege sind Ihre Hühner sicher vor Raubtieren wie beispielsweise Füchsen.

Den Stall klein halten

Viele Menschen denken, Sie müssen den Hühnern den größtmöglichen Stall zur Verfügung stellen, der denkbar ist. Vergessen werden dabei jedoch oftmals zwei entscheidende Tatsachen:
  • Hühner müssen mit ihrer Körperwärme einen Stall ausheizen. Wenn Sie also nur zwei Hühner in einem 10 Quadtratmeter großen Stall halten, werden die Hühner übermäßig viel Energie aufbringen müssen, um den Schlafbereich aufzuwärmen
  • Hühner lieben es, nachts nah beieinander zu sitzen. Wer einmal morgens einen Hühnerstall öffnet, wird sehen, dass die Hühner ganz eng aneinander gekuschelt sitzen. Auch das hängt mit dem Erhalt der Körperwärme, aber auch einem gesteigerten Sicherheitsgefühl zusammen.

Platz sparen können Sie auch, wenn Sie einen Stall wählen, der auf „Beinen“ steht. Das kommt nicht nur den Hühnern zugute, die unter der eigentlichen Stallfläche dann picken können, sondern auch Ihrem Rücken: Die Eierentnahme und Reinigung wird erleichtert!

 

Im Buch „Hühner in meinem Arten – Alles über Haltung und Ställe” von Beate und Leopold Peitz sowie Wilhelm Bauer (welches jetzt übrigens hier im Shop erhältlich ist) werden folgende Richtwerte angegeben:

  • Sehr große Rassen (Brahma, Cochin, Orpington…) 3 Tiere pro Quadratmeter
  • Große Rassen (New Hampshire, Rhodeländer, Niederrheiner, Mastbroiler…) 4 Tiere pro Quadratmeter
  • Leichte Rassen (Italiener, Vorwerkhühner, Ostfriesische Möwen, Hamburger…) 5 Tiere pro Quadratmeter
  • Verzwergte Großrassen (Zwerg-Welsumer, Zwerg-Amrocks, Zwerg-Barnevelder, Zwerg-Wyandotten…) 6 Tiere pro Quadratmeter
  • Leichte Zwerghuhnrassen (Zwerg-Lakenfelder, Zwerg-Hamburger, Federfüßige Zwerghühner, Zwerg Cochin…) 7 Tiere pro Quadratmeter
  • Sehr kleine Zwerghuhnrassen (Sebright, Antwerpener Bartzwerge, Chabo, Bantam… ) 10 Tiere pro Quadratmeter

Für den Hühnerstall Eglu Cube, der eine Grundfläche von circa einem Quadratmeter hat, bedeutet das also, dass Sie zum Beispiel bis zu 5 Vorwerkhühner oder bis zu 10 Chabos halten können.

 

 

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7 Tipps, wie Ihre Hühner heiße Sommertage überstehen

1. Eis ins Wasser

Tipp Nummer 1 ist die einfachste Methode, Ihren Hühnern eine kleine Erfrischung zu bieten! Geben Sie einfach einige Eiswürfel in den Wasserbehälter. Stellen Sie sicher, dass Ihre Hühner immer Zugang zu Wasser haben. Platzieren Sie die Tiertränke vorzugsweise im Schatten.

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2. Ein schattiges Plätzchen

Falls Sie in Ihrem Garten keinen Baum, Busch oder ähnliches haben, sollten alternative Schattenspender zur Verfügung stellen, ein Sonnenschirm oder ein Omlet Schattenspender beispielsweise.

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3. Gefrorene Früchte

Nachdem Sie Ihre Hennen mit Wasser versorgt haben, gibt es noch einen einfachen Trick, den Tieren eine kleine Abkühlung zu verschaffen: Kalte oder sogar gefrorene Früchte sind echte Renner bei Hühnern! Besonders beliebt sind beispielsweise: Bananen, Ananas, Wassermelone, Äpfel oder Erdbeeren. Die Tiere sind damit für eine Weile beschäftigt und erhalten zugleich eine Abkühlung.

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4. Sprinkler

Punkt Nummer 4 wird nicht nur bei Ihren Hühnern beliebt sein, sondern auch Kinder und vor allem Ihren Rasen erfreuen. Eine Sprinkleranlage sorgt dafür, dass die Tiere auf sanfte Weise abgekühlt werden und hat außerdem den Vorteil, dass der Rasen feucht bleibt, was das Picken erleichtert.

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5. Baby Pool

Wenn Sie in Ihrem Garten oder auf Ihrem Grundstück kein Biotop oder keinen See zur Verfügung haben (was wahrscheinlich in den wenigsten Fällen der Fall sein wird), dann stellen Sie doch einfach ein kleines Babyschwimmbecken auf und füllen dies mit Wasser. Im Einzelhandel sind diese günstig erhältlich und Ihre gefiederten Freunde werden einen kleinen Ausflug in den Pool mit Sicherheit genießen.

6. Gefrorene Wasserflaschen

Wenn Sie gerade kein Kinderschwimmbecken zur Verfügung haben, dann legen Sie einfach einige Plastikflaschen gefüllt mit Wasser ins Gefrierfach und platzieren diese nach einigen Stunden beispielsweise im Staubbad Ihrer Hühner. Bedecken Sie die Flaschen mit Tüchern – Ihre Hühner werden dann darauf sitzen und sich abkühlen können.

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7. Schlamm und Löcher

Hühner lieben ein ausgiebiges Staubbad! Die natürlichste Art, den Hühnern diese Möglichkeit zu bieten ist, indem Sie einfach in einer Ecke des Gartens ein kleines Loch graben. Die Hühner werden sich dann darin niederlassen und quasi darin „baden“. Schlamm dagegen hilft den Tieren, sich abzukühlen.

DER ULTIMATIVE HITZETEST IM EGLU CUBE

Wir haben ein kleines Experiment durchgeführt, um zu zeigen, dass es im Eglu Cube auch im Sommer tatsächlich schön kühl ist:

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Unser Expertentipp: So gewöhnen Sie Ihren Hund an eine Hundebox

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Barbara Nehring ist zertifizierte Hundetrainerin, die ihr Wissen im Rahmen einer Ausbildung zur Hundetrainerin mit Schwerpunkt Verhaltenstherapie im Dog Coach Institut Berlin erworben hat und nun im Raum Berlin Einzeltraining, Welpen- und Grunderziehungskurse, Hundebetreuung anbietet sowie den richtigen Umgang mit Hunden lehrt. Viele nützliche Informationen und die Möglichkeit, Frau Nehring zu kontaktieren, finden Sie auf ihrer Webseite http://www.city-hundetrainerin.de

 

Hallo Frau Nehring, würden Sie als Hundetrainerin zu einer Hundebox raten oder eher nicht?

Eine Hundebox ist ein hervorragendes Erziehungshilfsmittel und hat nichts mit Wegsperren oder Zwingerersatz zu tun. Zusätzlich wird sie für den Hund zu seinem Rückzugsort, seiner Höhle, in der er ungestört ist und entspannen darf. Für die Erziehung zur Stubenreinheit kann der Welpe schneller lernen, sauber zu werden.

Wie würden Sie bei der Gewöhnung an eine Hundebox vorgehen?

Wichtig ist der Aufbau der Box. Sie räumen zuerst alle Körbchen und Decken in der Wohnung weg. In der Box liegt dafür eine gemütliche, weiche Decke. Nach dem Spielen oder Spazierengehen wird der Hund in die Box gelockt und dort mit einem Kauknochen belohnt. Sie achten darauf, dass der Kauknochen aber nur dort gefressen wird. Will sich der Hund damit aus dem Staub machen und an einem anderen Ort fressen, nehmen sie ihm den Knochen wieder weg.

Legen Sie etwas Leckeres, wie z.B. getrockneten Pansen in die Box und schließen Sie die Tür. Der Hund bleibt draußen und hat nun das Bedürfnis hinein zu gelangen. Nach 2 – 3 Minuten machen Sie die Tür auf und lassen den Hund in die Box. Nun kann er den Pansen fressen, allerdings auch nur dort. Bei allen Aktivitäten bleibt die Box noch geöffnet.

Hundeboxen werden in der Regel beim Welpentraining verwendet. Welche Tipps können Sie hierbei geben?

Welpen schlafen in der Regel noch sehr fest. Das heißt, am Anfang kann man den Welpen noch schlafend in die Box legen. Wenn er dann dort aufwacht, ist die Box schon viel vertrauter für ihn. Das Futter des Hundes wird für die nächste Zeit nur in der Box des Hundes verfüttert. Entweder stellen Sie den Napf hinein oder – besser- Sie füttern ihn aus der Hand während er in der Box ist. Ist der Hund in der Box, wird er gestreichelt und gelobt. Die Tür schließen Sie erstmalig, wenn der Hund allein hineingegangen ist. Fängt er jetzt an zu fiepen und zu jammern, ignorieren Sie das. Warten Sie bis er mindestens 10 Sekunden ruhig ist. Dann öffnen Sie die Tür, ohne den Hund zu loben oder ihm anderweitig Aufmerksamkeit zu schenken.

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Wo sollte eine Hundebox aufgestellt werden?

Der Standort der Box sollte sich in einem Bereich der Wohnung befinden, an dem wenig Frequenz herrscht. So kann der Hund wirklich zur Ruhe kommen. Wenn Sie ihn die ersten Male einsperren, achten Sie darauf, dass der Hund sich gelöst hat und er müde vom Spazieren oder Spielen ist. Der Hund darf auf keinen Fall zur Strafe in die Box eingesperrt werden. Ich habe beispielsweise ein Labradormädchen, die auch nach einem ausgiebigen Spaziergang noch stundenlang spielen würde. Um den Hund herunter zu fahren, geht sie dann einige Zeit in die Box, wo sie fest schläft.

Fazit:

  • Boxgewöhnung sehr langsam und behutsam angehen
  • Keine weiteren Liegeplätze in der Wohnung belassen
  • Schöne Dinge wie Fressen, Streicheln und Knabbern finden nur in der Box statt (in der Boxengwöhnungszeit)
  • Anfangs die Tür noch geöffnet lassen
  • Die Tür dann schließen, wenn der Hund sich bereits gelöst hat
  • Müde Hunde akzeptieren die geschlossene Box sehr viel besser

Sie haben Fragen zum Thema Hundeboxen? Schreiben Sie uns eine E-Mail an eileen@omlet.de.

Viele hilfreiche Tipps zum Thema Hundebox sowie anderen zum Thema Hundetraining im Allgemeinen finden Sie auf der Webseite von Barbara Nehring http://www.city-hundetrainerin.de

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Hausapotheke für Hühner: Elektrolyte

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Elektrolyte sollten in keiner Hausapotheke für Hühner fehlen! Im Falle eines Hitzeschlages, Stress oder Flüssigkeitsmangel können sie über Leben und Tod Ihrer gefiederten Freunde entscheiden.

WAS MACHEN ELEKTROLYTE?

Elektrolyte sind Salze, die den Flüssigkeitshaushalt des Körpers regeln. Sie versorgen den Körper mit Natrium, Kalium und Mineralien. In Stresssituationen, bei extremem Flüssigkeitsverlust oder Überhitzung gleichen sie den PH-Haushalt des Körpers aus und geben dem Körper, was er selbst nicht bilden kann. So wie ein Läufer nach einem Marathon spezielle Sportgetränke trinkt oder Babies bei Durchfall Rehydrierungslösungen erhalten, brauchen auch Hühner ab und an zum Ausgleich einen zusätzlichen Booster.

WANN SOLLTEN SIE ANGEWENDET WERDEN?

  • Im Falle von Überhitzung
  • Küken die unter Stress, zum Beispiel durch den Transport zu einem anderen Ort leiden
  • Schwache Küken
  • Stress, der durch einen Raubtierangriff oder eine Verletzung ausgelöst wurde
  • Bei Durchfall

Das folgende Rezept für Ihre hausgemachten Elektrolyte ist ganz einfach und Sie sollten es sich für Notfälle aufheben. Wenn es besonders warm wird oder Sie öfters Küken oder Hühner transportieren müssen, sollten Sie immer ein Glas dieser selbstgemachten Elektrolyte zur Hand haben.

DAS REZEPT

8 Teelöffel Kristallzucker

1/2 Teelöffel Meersalz

1/2 Teelöffel Backpulver

1/2 Teelöffel Kaliumchlorid (optional, z.B. in der Apotheke erhältlich)

Die Zutaten in einer Schüssel vermischen und trocken lagern.

Anwendung: Einen Teelöffel der Mischung in einem Liter Wasser auflösen. Bieten Sie die Flüssigkeit Ihren Küken oder Hühnern für mehrere Stunden als einzige Wasserquelle an (alle anderen Wasserbehälter mit normalem Wasser wegstellen oder abdecken). Wiederholen Sie diesen Vorgang so oft, bis die Symptome abklingen.

In extremen Fällen geben Sie zwei Teelöffel der Mischung in eine Tasse Wasser und verabreichen einige Tropfen der Flüssigkeit mit einer Pipette.

Nutzen Sie das Rezept nur in Notfällen und wenn Ihre Hühner wirklich unter den Symptomen leiden. Nicht verwendete Flüssigkeit sollte immer am Ende des Tages weggeschüttet werden. Die Mischung kann an einem trockenen, kühlen Platz aufbewahrt werden.

 

Geeignete Sonnenschutzplanen für Hühnergehege im Sommer finden Sie übrigens hier.

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Vogelgrippe, Geflügelpest, Aviäre Influenza – Das sollten Sie als privater Hühnerhalter beachten

nahaufnahme Hahn

Was ist die Vogelgrippe?

Die Vogelgrippe ist die umgangssprachliche Bezeichnung für eine Viruserkrankung, die durch den Influenza-Virus (H5N8) hervorgerufen wird. Normalerweise kommt die Krankheit nur bei Vögeln vor (daher auch der Name) und in nur wenigen Fällen bei Menschen oder anderen Tieren.

Wenn ein Vogel jedoch erst einmal krank ist, besteht eine sehr große Gefahr, dass andere Vögel sich anstecken können. Eine Verbreitung der Grippe ist daher recht schnell und aggressiv. In jedem Fall endet die Vogelgrippe tödlich bei infizierten Tieren. Ob ein Tier infiziert ist, lässt sich nur schwer sagen. Anzeichen für die Erkrankung können sein: Fieber, Niedergeschlagenheit, Appetitverlust, Legeunlust, nervöse Anzeichen, Schwellungen, blaue Färbung der Kämme und der Kinnlappen (Störung der Blutzirkulation), Husten, Niesen und Durchfall. Oftmals sterben Tiere jedoch auch plötzlich, ohne dass Anzeichen bemerkt werden.

Neben wild lebenden Vögeln können von der Vogelgrippe auch Hühner, Truthühner, Perlhühner, Rebhühner, Fasane, Laufvögel, Wachteln, Enten, Gänse und Kleinvögel wie Wellensittiche betroffen sein.

Was bedeutet Stallpflicht / Aufstallungsgebot?

Die Veterinärämter der Bundesländer und Kreise haben in den letzten Tagen und Wochen entweder, nachdem ein Verdachtsfall aufgetreten ist oder auch vorsorglich so genannte Sperrzonen eingerichtet. In diesen Gebieten muss darauf geachtet werden, dass jegliches Geflügel nur an Stellen gehalten werden darf, die für Wirldvögel nicht zugänglich sind. Konkret bedeutet dies, dass ein undurchlässiges Dach vorhanden sein muss und die Tiere engmaschig eingezäunt werden muss, so dass keine wild lebenden Vögel mit den Hühnern etc. in Kontakt kommen können.

Bei begehbaren Ställen und Gehegen müssen in Stall oder Auslauf gesonderte Schuhe getragen werden, die lediglich dafür vorgesehen sind. Diese Schuhe dürfen Stall/Gehege nicht verlassen und müssen nach Eindämmung der Seuche vernichtet werden.

AKTUELL 21. November 2016: Eilverodnung der Bundesregierung

  • bis 100 Tiere: Anzahl der verendeten Tiere erfassen
  • 100 bis 1000 Tiere: zusätzlich Gesamtzahl der gelegten Eier erfassen
  • bis einschließlich 1000 Tiere: Ein- und Ausgänge des Stalles / Geheges gegen unbefugtes Betreten sichern
  • betriebsfremde Personen dürfen den Stall / das Gehege nur mit betriebseigener Schutzkleidung oder Einwegkleidung betreten
  • Schutzkleidung muss nach Gebrauch sofort gereinigt und desinfiziert, Einwegkleidung umgehend entsorgt werden

Wo besteht Stallpflicht?

Fast stündlich werden die Stallpflicht-Gebiete in Deutschland nun ausgeweitet. In den folgenden Bundesländern besteht bereits teilweise die Stallpflicht (Stand 21.11.2016). Dabei sind nicht immer die gesamten Bundesländer betroffen, sondern manchmal nur bestimmte Kreise oder Gebiete. Die nachfolgende Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit und wird nach und nach ergänzt. Sollten Sie sich nicht sicher, ob Ihre Region von der Stallpflicht betroffen ist, wenden Sie sich bitte an das zuständige Landratsamt.

  • Schleswig-Holstein (landesweit)
  • Hessen (landesweit)
  • Rheinland-Pfalz (eine Karte der Risikogebiete in Hessen und Rheinland-Pfalz, herausgegeben vom Umweltministerium finden Sie hier
  • Sachsen (landesweit)
  • Niedersachsen (In den Landkreisen Friesland, Wittmund und Wesermarsch sowie in der Stadt Wilhelmshaven, Lüchow-Dannenberg in Gebieten entlang der Elbe, Kreis Celle einzelne Gebiete, Raum Hannover Gebiete am Steinhuder Meer, am Mittellandkanal und entlang der Leine, Harburg, Vechta, Cuxhaven, Rotenburg, Oldenburg, Osnabrück, Stade, Aurich, Ammerland, Landkreis Osterholz, Landkreise Cloppenburg, Diepholz, Emsland, Grafschaft Bentheim)
  • Mecklenburg-Vorpommern (landesweit)
  • Baden Württemberg (Landkreis Konstanz, Bodenseekreis, Bodensee-Oberschwaben, Kreise Biberach und Sigmaringen)
  • Bayern (landesweit)
  • Brandenburg (Randstreifen um die Niederung der Unteren-Havel-Wasserstraße (Havelland), um den Uferbereich der Peitzer Teichlandschaft (Spree-Neiße) und den Nationalpark Unteres Odertal (Uckermark) )
  • Nordrhein-Westfalen (Kreis Lippe – Kalletal, Kreis Kleve, Bedburg-Hau, Emmerich, Kalkar, Kranenburg, Wesel
  • Hamburg
  • Thüringen (vorsorgliche Stallpflicht in 38 Gebieten, u.a. um die Bereiche der Talsperre Kelbra, der Plothener Teiche, des Rückhaltebeckens Straußfurt bei Erfurt und des Esperstedter Rieds)

So sichern Sie Eglu Hühnerställe, Ausläufe und „Walk In Run“ Hühnergehege

Die Maschenweite bei den Ausläufen unserer Eglu Hühnerställe und Hühnervoliere schützt zwar vor vielen Raubtieren wie zum Beispiel dem Fuchs, doch kleine Vögel, wie zum Beispiel Spatzen können mitunter in das Gehege fliegen. Da laut Aufstallungsgebot eine Voliere oder ein Auslauf so präpariert werden müssen, dass die Hühner nicht mit wild lebenden Vögeln in Kontakt kommen, müssen Sie einige Vorkehrungen diesbezüglich treffen:

Abdeckungen

Sowohl für die Ausläufe unserer Hühnerställe, als auch für das Hühnergehege Walk In Run sind verschiedene Wetterabdeckungen erhältlich. Am besten geeignet sind dabei unsere Abdeckungen mit Rinnenkante, da diese lückenlos und sicher miteinander verbunden werden können. Sie sind sowohl als Allwetter- und als Klarsichtvariante erhältlich. Alle verfügbaren Wetterschutzabdeckungen werden komplett mit Spannhaken geliefert, die das Anbringen erleichtern.

Das Klarsichtcover lässt die Sonne durchscheinen, hält jedoch Schnee und Regen stand.

Das Klarsichtcover lässt die Sonne durchscheinen, hält jedoch Schnee und Regen stand.

Sicherung der Seiten

Verwenden Sie Baumschutznetz, Wildzaun oder Vogelschutznetz, um die Gehegeteile vor kleinen Vögeln wie Spatzen zu sichern. Diese engmaschigen Netze sind in Baumärkten oder online vielerorts erhältlich. Die Maschenweite sollte circa 10 x 10 mm betragen.

clean_n_safe_new_3e7872c6Die Eglu Hühnerställe

Unsere Ställe müssen nicht gesondert gesichert werden. Achten Sie jedoch darauf, dass Sie sich nach Reinigung des Stalles oder Kontakt mit den Tieren gründlich die Hände waschen und desinfizieren. Dadurch können Sie dazu beitragen, dass im Falle einer Ansteckung Ihrer Tiere sich die Krankheit nicht weiter ausbreiten kann.

Desinfektion

Säubern Sie Ihren Stall häufiger und nutzen Sie ein tierschutzsiches Desinfektionsmittel in regelmäßigen Abständen. Ein Spray, welches sowohl reinigt, als auch desinfiziert finden Sie hier.

 

Müssen Hunde und Katzen zu Hause bleiben?

Im Moment noch nicht. Bisher ist noch keine Übertragung vom H5N8-Virus auf den Menschen nachgewiesen worden. Katzen oder Hunde, die also eventuell in Kontakt mit infizierten Vögeln waren, stellen keine Gefahr dar. Wenn Sie mit Ihrem Hund Gassi gehen, sollten Sie vermeiden, dass er direkt mit verendetem Wassergeflügel etc. in Kontakt kommt.

Kann ich mich anstecken?

Eine direkte Ansteckungsgefahr für Menschen besteht derzeit nicht. Doch auch hier sollten Sie direkten Kontakt mit infizierten Tieren vorsorglich vermeiden. Geflügel aus dem Fachhandel kann unbedenklich verzehrt werden, da das Fleisch aus Nutztierställen kontrolliert wird.

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Unser Experte berät: Das sollten Sie beim Kauf eines Hamsters beachten

Emma, die Tierarzthelferin unseres Vertrauens hat uns einige Tipps gegeben, was beim Kauf eines Hamsters beachtet werden sollte.

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Gerade bei jüngeren Kindern sind Hamster als Haustiere sehr beliebt. Die kleinen flauschigen Tiere können eine freudige und lohenswerte Erfahrung darstellen. Sie sind neugierige, nachtaktive Tiere mit einer durchschnittlichen Lebenserwartung von circa zwei bis drei Jahren.

Falls Sie mit dem Gedanken spielen, sich einen Hamster zuzulegen, sollten Sie jedoch einige Ratschläge berücksichtigen, bevor Sie das neue Familienmitglied nach Hause holen.

Welche Rasse eignet sich für mich?

Es gibt viele verschiedene Hamsterarten, aber mit Abstand die beliebtesten sind der Syrische oder auch Goldhamster, der Dsungarische Zwerghamster und der Roborowski-Zwerghamster. Eine „beste“ Rasse gibt es wirklich nicht, doch es kann gesagt werden, dass der Syrische Hamster (Goldhamster) von Natur aus am ehesten ein Einzelgänger ist, das heißt Sie dürfen nur einen halten. Werden zwei ausgewachsene Goldhamster zusammen gehalten, werden diese sich aller Wahrscheinlichkeit nach bekämpfen und im schlimmsten Fall sogar gegenseitig töten. Die kleineren Hamsterarten sind dann schon eher sozial veranlagt. Dennoch würde ich raten, eher weibliche Paare oder kleine Gruppen zu halten, da Männchen dazu neigen können, sich zu bekämpfen. Wichtig ist jedoch, dass Sie niemals verschiedene Arten miteinander vermischen!

Wie werden Hamster gehalten?

Hamster benötigen einen warmen, trockenen und zugluftfreien Platz, vorzugsweise in einem ruhigen Teil des Hauses. Bedenken Sie, dass Hamster nachtaktiv sind, das heißt sie werden erst wach, wenn alle anderen sich schlafen legen. Aus diesem Grund sollten Sie die Hamsterbehausung nicht in einem Raum unterbringen, in dem Sie oder andere Familienmitglieder schlafen – es sei denn natürlich, Sie sind selbst eher ein nachtaktiver Mensch. Hamster sind zudem recht licht- und lärmempfindlich. Sie sollten also fern von Computern, Fernsehgeräten, Waschmaschinen oder Wäschetrockner gehalten werden.

Hamster mögen es, zu graben und Nester zu bauen. Ein geeigneter Käfig sollte daher einen Bereich enthalten, der tief genug ist, damit die Tiere ihrem natürlichem Verhalten Ausdruck verleihen können. Weiterhin mögen sie es, zu klettern. Eine Behausung, die über mehrere Ebenen reicht und durch Röhren oder Leitern verbunden sind, eignet sich daher besonders gut. Papierschnitzel, trockener Torf oder staubfreie Einstreu eignen sich für alle Hamsterarten. Vermeiden Sie flockiges Material, da sich die kleinen Beine der Tiere darin verfangen können. Der Blutzufluss kann unterbrochen werden und schlimmstenfalls heißt das dann Amputation. Zu großen Problemen kann es auch führen, wenn die Tiere das Material essen.

Der Hamsterkäfig sollte einmal wöchentlich gereinigt werden.

Was sollte ich meinen Hamster füttern?

Eine qualitativ hochwertige Hamstermischung wird den Hamster mit allem versorgen, was er benötigt, um fit und gesund zu bleiben. Dennoch ist es wichtig die Nahrung mit frischen Früchten und Gemüse zu ergänzen – ein Stück Apfel, Karotte oder Broccoli sind immer gern gesehen. Vergessen Sie aber nicht, dass Hamster gern ihr Essen vergraben. Geben Sie ihm daher immer nur kleine Mengen, damit die Lebensmittel nicht im Käfig verrotten. Wussten Sie, dass die Frontzähne eines Hamsters kontinuierlich wachsen? Sie reiben aufeinander und werden dadurch ganz natürlich abgetragen. Trotzdem sollten Sie dem Hamster immer etwas geben, woran er kauen kann – das kann selbst ein Hundekuchen sein, oder auch ein Zweig von einem Fruchtbaum. Im Fachgeschäft können Sie Sticks kaufen, die dabei helfen, die Hamsterzähnchen in Form zu halten.

Worauf sollte ich beim Kauf achten?

Hamster sollten leuchtende, klare Augen haben. Um Augen, Nase oder Mund herum sollten keine Absonderungen zu sehen sein. Außerdem sollte das Tier nicht „verschnupft“ klingen. Sie sollten außerdem das Hinterteil prüfen. Es sollte sauber und trocken sein und keine Anzeichen von Durchfall oder Ausflüssen aufweisen. Ein seriöser Verkäufer sollte in der Lage sein, Ihnen mit Sicherheit das Geschlecht des Tieres zu nennen. Wenn er dies nicht kann, sollten Sie lieber woanders hingehen. Am Ende erhalten Sie vielleicht ein schwangeres Weibchen oder zwei Männchen, die sich nicht vertragen.

Wie erkenne ich, ob mein Hamster krank ist?

Hamster lagern ihre Nahrung in kleinen Taschen in ihren Backen. Das kann manchmal zu Problemen führen. Das Futter kann zusammengepresst werden und dies kann zu Infektionen führen. Wenn Ihr Hamster so aussieht, als habe er ständig volle Bäckchen, sollten Sie sich an einen Tierarzt wenden. Es kann sein, dass das festgesetzte Futter entfernt und eventuell Antibiotika verabreicht werden muss, um die Infektion zu bekämpfen. Das häufigste Problem bei Hamstern ist der so genannte „Wet Tail“ (Nasser Schwanz). Dabei handelt es sich um Durchfall, der zum Beispiel durch Stress ausgelöst werden kann. Um dies zu verhindern, sollten Sie beispielsweise sicher stellen, dass der neue Käfig des Hamsters einzugsfertig ist, wenn Sie das Tier nach Hause bringen. Dann sollten Sie das Tier für ungefähr drei Wochen ungestört lassen (abgesehen von Futter- und Wasserversorgung).

Mein Hamster hat dunkle Flecken auf der Haut – was stimmt nicht?

Keine Sorge! Hamster haben Duftdrüsen auf Ihren Flanken. Sie sehen aus wie dunkle Flecken, sind aber gänzlich ungefährlich. Beachten Sie dennoch, dass Ihr Hamster kurzsichtig ist. Achten daher immer gut auf ihn, wenn er außerhalb des Käfigs ist.

Wann immer Sie unsicher über die Gesundheit Ihres Hamsters sind, sollten Sie sich an Ihren Tierarzt wenden. Oftmals können Ratschläge auch einfach über das Telefon erteilt werden.

 

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So behalten Ihre Hennen auch im Sommer einen kühlen Kopf

Auch wenn es momentan nicht danach aussieht, aber der Sommer (und damit auch die eine oder andere Hitzewelle) ist noch nicht vorüber. Deshalb haben wir hier eine Liste unserer besten Tipps für die Hühnerhaltung im Sommer erstellt.

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Hühner können leicht an Überhitzung (Hitzestress) leiden und dies kann schließlich dazu führen, dass weniger Eier gelegt, die Tiere dauerhaft geschädigt werden oder sogar sterben können. Anzeichen von Hitzestress können beispielsweise sein:

  • Die Hühner halten die Flügel weit vom Körper gespreizt und sträuben die Federn (das hilft ihnen dabei die Wärme abzuführen)
  • Die Tiere hecheln mit offenem Schnabel
  • Die Hühner liegen apathisch mit weit ausgebreiteten Flügeln herum
  • Appetitsverlust
  • Langsames reagieren auf Anreize oder sogar vollkommenes Ausbleiben von Reaktionen
  • Die Hühner kommen nicht oder nur sehr selten aus dem Stall
  • Sie fangen an zu humpeln oder knicken mit einem Bein weg

UNSERE 11 TOP TIPPS, WIE HITZESTRESS BEI HÜHNERN VERMIEDEN WERDEN KANN

  1. Stellen Sie Ihren Tieren ausreichend schattige Plätze zur Verfügung, damit sie der Sonne entkommen können. Wir bieten eine Vielzahl von Allwetter-Abdeckungen und Schattenspendern an. (Omlet Tipp: Ein Kombicover bieten Schutz vor Regen und Sonne zugleich, lässt aber auf der durchsichtigen Seite die Sonne durch! Das ist vor allem in den kälteren Monaten besonders Willkommen bei unseren Hühnern)
  2. Frisches Wasser ist im Sommer noch wichtiger, als über den Rest des Jahres hinweg! Geben Sie doch einige Eiswürfel in den Glug, um das Wasser noch länger frisch zu halten!
  3. Im Staubbad finden die Hennen ein kühles Plätzchen, indem Sie sich niederlassen können.
  4. Behalten Sie Ihre Hühner gut im Auge. Zeigen sich Anzeichen von Hitzestress, tauchen Sie die Tiere bis zum Hals in Wasser (Raumtemparatur!). Falls Sie die Möglichkeit haben, lassen Sie die Tiere in einen kühlen oder sogar klimatisierten Raum.
  5. Stellen Sie einen Sprinkler oder Wasserzerstäuber im Garten auf. Die Hühner werden das Wasser wahrscheinlich nicht besonders mögen, aber am Ende ist es doch nur zu ihrem Besten!
  6. Frieren Sie Obst und Gemüse in kleinen Eisblöcken im Gefrierfach ein, so dass die Hühner dann daran picken können. Auch Früchte, wie Beeren oder Wassermelone kann eingefroren und dann an die Tiere verfüttert werden.
  7. Vermeiden Sie Futter wie Getreide und Küchenreste, da dies längere Zeit benötigt, um verdaut zu werden. Dadurch wird mehr Körperwärme erzeugt.
  8. Sollte es auch über Nacht recht warm sein, stellen Sie einen Beutel oder Eimer mit Eiswürfeln in den Stall. Ihre Hühner werden es lieben, daneben zu schlafen!
  9. Geben Sie Ihren Hühnern zusätzliche Vitamine ins Wasser, um den Nährstoffhaushalt auszugleichen.
  10. Stellen Sie den Stall in eine schattige Ecke. Sollten Sie nicht viel Schatten zur Verfügung haben, pflanzen Sie doch einen Busch oder einen Baum! Das kommt nicht nur den Hühnern zugute!
  11. Gut vorbereiten und ein Auge auf anstehende Hitzewellen könnt ihr euch, indem ihr die Enthalpie, also die Wärmebelastung bei Geflügel im Auge behaltet. Eine gute Vorhersage bietet der Deutsche Wetterdienst. Das ist so etwas  wie die Pollenvorhersage für den Menschen.

 

 

 

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Auch Haustiere haben Heuschnupfen

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Jetzt, da der Pollenflug bei uns wieder seine Höhen erreicht hat, leiden nicht nur wir Menschen darunter. Auch Haustiere können an Heuschnupfen und anderen Allergien leiden.

So erkennen Sie, ob Ihr Haustier an einer Allergie leidet

Symptome: Gerötete Haut und verfärbtes Fell Ihr Hund oder Ihre Katze leckt, putzt oder kratzt sich übermäßig. Die Haut ist gerötet, das Fell verfärbt sich oder fällt an einigen Stellen sogar ganz aus. All das sind Anzeichen, dass Ihr Haustier an einer Allergie leiden könnte. Wir empfehlen in akuten Fällen, unbedingt einen Tierarzt aufzusuchen, um eine entsprechende Diagnose zu erstellen.

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