Der Omlet Deutschland Blog

Andere Kinder kaufen Süßigkeiten. Caspian kauft Hühner.

Es begann, wie so viele Familiengeschichten, mit einem Kind, das einfach nicht locker ließ. Caspian hatte beschlossen, dass er Hühner haben wollte. Das war keine vorübergehende Laune oder flüchtige Geburtstagsidee, sondern eine stille und unerschütterliche Entschlossenheit, die den ganzen Haushalt nach und nach auf den Kopf stellte.

Ein blonder Junge mit einem Küken auf der Schulter

„Er fing immer wieder davon an“, erzählt seine Mutter Emily. „Insgeheim dachte ich, er würde es sich vielleicht anders überlegen und sich stattdessen ein Fahrrad wünschen. Aber er blieb dabei.“ Und somit machte er sich an die Arbeit. Er sparte sein Taschengeld, verzichtete auf Geburtstagsgeschenke, und kleine Arbeiten im Haus bekamen plötzlich einen neuen Zweck. „Er bat um Geld statt um Geschenke, damit er davon einen Hühnerstall und Hühner kaufen konnte“, sagt Emily. „Für die Hühner selbst reichte es zu diesem Zeitpunkt noch nicht ganz, aber er sparte genug für einen Stall und einen Auslauf. Das zeigte uns, wie ernst es ihm war.“ Die Familie fuhr auf einen örtlichen Geflügelhof, „nur, um einfach mal zu schauen“ … und kam mit vier Hühnern nach Hause.

„Wir haben uns für zwei Seidenhühner entschieden“, sagt Emily lachend. „Dann erwähnten sie, dass sie ein paar Warren-Hühner haben, die bereits Eier legen, und plötzlich kam uns der Gedanke, dass wir die ja auch noch mitnehmen könnten.“ Von da an ging alles ganz schnell. Auf einer lokalen Landwirtschaftsmesse entdeckte Caspian eine Zwerg-Holländer-Weißhaube und gab kurzerhand sein Taschengeld dafür aus. „Andere Kinder haben sich Süßigkeiten und Spielzeug gekauft“, sagt Emily. „Er kam mit einem Huhn zurück.“ Dieses Huhn wurde Henny Penny getauft – und von da an wurde die Schar offiziell zu einem festen Bestandteil der Familie.

Ein kleiner Junge hält ein Huhn auf dem Arm

Die Liebe zu Hühnern beschränkte sich nicht nur auf Caspian. Seine Schwester Romy war gerade einmal 13 Monate alt, als die ersten Hühner eintrafen, und Emily erzählt, dass sie sich sofort zu ihnen hingezogen fühlte. „Seit wir die Hühner haben, sind sie zu einem ganz selbstverständlichen Teil von Romys Tagesablauf geworden“, erklärt sie. „Sie geht einfach auf sie zu.“

Mit der Zeit wurden ihre kleinen Besuche zur Gewohnheit – füttern, nachsehen und lernen, wie man sich liebevoll um sie kümmert. „Es hat sich nie erzwungen angefühlt“, sagt Emily. „Es kam wie von selbst und sie hat Spaß daran, dabei zu sein.“

Ein kleines Mädchen mit einem Huhn auf dem Arm; im Hintergrund steht der neue Hühnerstall

Zu ihrem vierten Geburtstag bekam Romy ihre eigene Hühnerschar und ihren eigenen Eglu Go UP. „Es fühlte sich wie der logische nächste Schritt an“, sagt Emily. „Sie hat schon so viel Zeit mit ihnen verbracht.“ Jetzt vereinen sich im Garten zwei Welten – Caspians ursprüngliche Herde und Romys wachsende Schar, die alle Teil desselben Tagesablaufs sind.

Caspian übernimmt nach wie vor den Großteil der Aufgaben und ist oft vor allen anderen bei den Hühnern. „Ich mache mich auf den Weg, um sie herauszulassen, und er war schon da“, erzählt Emily. „Er sitzt einfach bei ihnen.“ Und obwohl die Herde gewachsen ist, betont Emily, dass alles überraschend einfach war. „Viel einfacher als mit Kaninchen oder Meerschweinchen“, sagt sie. „Sobald man in einer Routine ist, werden sie einfach Teil des Alltags.“

Ein kleiner Junge sitzt mit einem Huhn auf dem Schoß vor dem Hühnerstall

Ein Omlet Hühnerstall mit einer Frau davor, die ein Huhn hält

Was mit einem fest entschlossenen Kind begann, hat sich zu etwas viel Größerem entwickelt – zu einem Familienalltag, der von frühen Morgenstunden, matschigen Fußabdrücken und einer Hühnerschar geprägt ist, die still und leise den Garten erobert hat.

This entry was posted in Hühner


Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *