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Die 10 intelligentesten Hunderassen

Alle Hunde sind schlau. Das liegt daran, dass ihr Vorfahre, der Wolf, sehr klug ist, -ein guter Ausgangspunkt also für die Entwicklung des Hundegehirns. Sogar diejenigen Rassen, die liebevoll als „lieb aber ahnungslos“ beschrieben werden, sind im Vergleich zu den meisten anderen Tieren, relativ gescheit!

Die Frage, warum Wölfe, und demzufolge Hunde, schlau sind, ist einfach zu beantworten. Sie jagen in Rudeln mit verschiedensten Strategien, zu denen unter anderem auch das Zusammentreiben, wie beim Hüten von Herden gehört, und sie leben in Hierarchien von “Top Dogs” also Alpha-Wölfen, sowie verschiedenen Schichten von Untergebenen. Alles in allem ist es eine komplizierte Angelegenheit, der Hundefamilie anzugehören, und nur ein erstklassiges Gehirn kann Erfolg haben.

Diejenigen Haushunde, die sich ein Element der Wolfsinstinkte ihrer Vorfahren bewahrt haben, tendieren daher dazu, die klügsten zu sein, also einerseits die Hirten (einschließlich aller Schäferhunde) und andererseits die ausgeprägten Jäger.

Was macht einen klugen Hund aus?

Da wir Menschen sind, neigen wir dazu, andere Tiere nach unseren Maßstäben zu beurteilen, daher sind Hunde, die gut auf menschliches Training reagieren und lernen, gehorsam zu sein, diejenigen, die wir als superschlau betrachten. Dies bedeutet, dass die Hunde, die gezüchtet wurden, um sich auf uns zu verlassen, uns zuzuhören und mit uns zu interagieren, uns in ihren Reaktionen menschlicher erscheinen. Unabhängigere Rassen oder solche, die noch Jahre nach der ersten Anweisung nicht wegzulaufen, dem Kaninchen hinterher rennen, werden möglicherweise härter beurteilt (alle Beagles und Foxhounds bitte vortreten!)

Wenn es um Gehirnleistung geht, scheint es, dass Größe wirklich zählt. Die großen Rassen sind diejenigen mit der größten grauen Substanz (mit Ausnahme des winzigen Genies Papillon). Dies ist wiederum alles auf die Zucht zurückzuführen.

Viele kleine Hunde haben Gene, die mit Zwergwuchs assoziiert werden (z. B. Pekingese, Shitzu und Mops) und neigen dazu, kleine Gehirne zu haben. Die meisten anderen kleinen Hunderassen sind Terrier (wie Jack Russell oder Scottie). Diese wurden aus größeren Versionen “gezüchtet” – es sind, wenn Sie möchten, sozusagen Miniaturausgaben großer Hunde. Wie der Rest des Hundes ist ihr Gehirne eher ‘Miniatur’ als klein, -ein subtiler Unterschied.

Unter Berücksichtigung dieser Überlegungen und Komplikationen ist man sich weitgehend einig, dass die Rassen in der folgenden Liste die 10 Top “Hunde-Einsteins” sind.

Beste Rasse, wenn es ums Gehirn geht

Die Hunde in dieser Liste können, wenn sie richtig trainiert und sozialisiert sind, einen neuen Befehl schon verstehen, wenn sie ihn zum 5. Mal gehört haben, (und wir sind uns nicht sicher, wie viele kleine Kinder das können!). Im Allgemeinen befolgen diese Hunde mindestens 95 Prozent der ihnen erteilten Befehle.

Das Wort, wonach Sie hier suchen, ist “Wow!”

Die Liste ist in keiner bestimmten Reihenfolge, aber wenn wir uns ganz ehrlich sind, werden die drei erstgenannten Rassen oft als die Besten der Gruppe bezeichnet.

  1. German Shepherd
  2. Border Collie
  3. Poodle
  4. Golden Retriever
  5. Doberman Pinscher
  6. Labrador Retriever
  7. Papillon
  8. Rottweiler
  9. Shetland Sheepdog
  10. Australian Cattle Dog

Fast alle Rassen, die zum Hüten von Tierherden taugen, sind in der Liste ganz oben. Besonders hervorzuheben sind der belgische Tervurens, der Berner Sennenhund und – angesichts seiner Größe vielleicht überraschend – der Pembroke Welsh Corgi. Abgesehen von diesen Rassen haben auch der Bluthund und der Alaskan Husky ein erstaunliches Gehirn.

Und es geht nicht nur um reinrassige Tiere. Ihr Labradoodle oder Cockapoo könnte genauso schlau sein wie die Hunde in unserer Top-10-Liste. Ein Mischlingshund, dessen Abstammung vom Aussehen her nicht ersichtlich ist, könnte ebenfalls ein Hunde-Genie sein.

Wie bereits erwähnt, alle Hund sind gescheit!

Welcher Wolf?

Um zu den Gehirnen und der Intelligenz der zuvor erwähnten Wölfe zurückkehren, die Wissenschaft stieß kürzlich auf eine faszinierende Tatsache. Die genetische Analyse von Haushunden sowie eurasischen und amerikanischen Wölfen, fand einige Hundegene, die im modernen Wolf nicht vorhanden sind. Dies hat Biologen zu dem Schluss gebracht, dass der beste Freund des Menschen so alt ist, dass er tatsächlich von einer inzwischen ausgestorbenen Wolfsart abstammt. Vielleicht so einer wie der Canis dirus (der ‚schreckliche Hund‘ von Spiel der Throne?

Nun sehen Sie sich also Ihre unglaublich cleveren Hunde noch einmal genau an. Sie haben viel mehr zu bieten, als man denkt!

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