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5 Ratschläge, wie Sie herausfinden können, welcher Hund zu Ihnen passt

David hat Hunde immer schon geliebt. Er mag so gut wie alle Rassen, aber seine Lieblingshunde sind Golden Retriever. Er betreibt auch seinen eigenen Blog (auf Englisch) unter dogdesires.co.uk, wo er anderen Hundebesitzern mit Ratschlägen und Produkttests für Hunde behilflich ist. In diesem Artikel gibt Ihnen David 5 Hinweise, um die richtige Hunderasse für Sie zu finden.

Es gibt mehrere Dinge, die Sie berücksichtigen müssen, um die Hunderasse zu finden, die für Sie geeignet ist. Je nach Ihrem Lebensstil passen bestimmte Rassen aufgrund ihrer Größe, des Pflegeaufwands und Aktivitätsniveaus besser zu Ihnen als andere.

Lesen Sie weiter und Sie werden erfahren, wie Sie die ideale Hunderasse für sich wählen.

Größe

Einige Menschen haben sich bereits entschieden, ob sie einen großen oder einen kleinen Hund haben möchten. Diejenigen, die sich nicht sicher sind oder denen die Größe nicht so wichtig ist, neigen dazu, sich für einen mittelgroßen Hund zu entscheiden.

Ein wesentlicher Faktor bei der Entscheidung, welche Hunderasse am besten zu Ihnen passt, sind Ihre Lebensbedingungen. Natürlich brauchen große Hunde viel Platz. Wenn Sie also in einer relativ kleinen und gemütlichen Wohnung leben, sollten Sie sich keine Deutsche Dogge zulegen. Sie brauchen vor allem mehr Platz zum Wedeln, damit sie mit ihren Schwänzen niemanden verletzen oder beschädigen.

Dennoch bedeutet es nicht automatisch, dass Sie sich einen Zwerghund anschaffen müssen, wenn Sie in einer Wohnung leben. Einige Hunderassen sind dafür bekannt, dass sie sich an das Leben in Wohnungen gut anpassen können, wie z. B. der Sheepadoodle. Wenn Sie mehr über diese Rasse lesen möchten, sollten Sie diesen folgenden Leitfaden hier lesen – Sheepadoodle.

Beachten Sie, dass kleine Hunde verletzlicher sind, in dem Sinne, dass Sie sich angewöhnen müssen, immer nach unten zu sehen, um nicht versehentlich auf sie draufzutreten. Kleinere Hunde neigen auch dazu, auf Kälte empfindlicher zu reagieren, sodass sie ein wenig Hilfe brauchen, um warm zu bleiben.

Pflege

Mit Pflege sind viele Dinge gemeint. Erstens haben einige Rassen ein Fell, das viel Pflege braucht, um in Schuss zu bleiben. Hunde mit kurzem Fell sind relativ pflegeleicht, wie z. B. Springadors, da sie nur ab und zu gebürstet werden müssen. Aber Hunde mit längerem Fell, gelockt oder nicht, müssen häufiger gekämmt und getrimmt werden etc. – Sie müssen diesen Hunden also mehr Zeit widmen.

Ein weiterer Faktor sind die Kosten. Je größer der Hund, desto mehr Futter müssen Sie kaufen und desto größere müssen Hundebetten usw. sein.

Zuletzt ist da noch das Training. Dies ist sehr wichtig, da einige Hunderassen dafür bekannt sind, dass sie ‘braver’ sind und daher leichter zu trainieren. Kleinere Hunde neigen zum so genannten “Kleiner-Hund-Syndrom”, bei dem ein kleiner Hund denkt, dass er größer ist als er es tatsächlich ist, und daher mehr Attitüde zeigt. Dies kann dazu führen, dass sie etwas sturer sind, wenn es ums Training geht. Zum Beispiel wird von Möpsen behauptet, dass sie frech und dickköpfig seien..

Eine weiterer Punkt, den Sie unbedingt bedenken sollten, ist, dass eine große Hunderasse, die sich von klein auf daran gewöhnt hat, wie ein Schoßhund behandelt zu werden, auch als ausgewachsener Hund versuchen wird, auf Ihnen herumzutrampeln – und das meine ich wörtlich, nicht im übertragenen Sinne.

Außerdem müssen lange und schlaffe Hundeohren häufig und gründlich gereinigt werden, da sie anfälliger für Ohrenentzündungen sind. Bestimmte Hunde neigen zudem eher zum Sabbern als andere, wie z. B. Bloodhounds und Mastiffs.

Aktivitätsniveau

Wenn Sie sich eine Jagdhunderasse zulegen, wie z. B. einen Labrador, Beagle, Foxhound usw., dann können Sie erwarten, dass dieser Hund ein hohes Aktivitätsniveau hat. Auch Kreuzungen mit einem Jagdhunde-Elternteil neigen dazu, die Gene zu erben und haben daher gewöhnlich eine Menge Energie.

Die meisten Hunde zerstören nicht einfach grundlos Dinge oder graben Löcher in Ihrem Garten; insbesondere energiegeladene Hunde brauchen sehr viel Bewegung, da sie sich sonst langweilen und sich zerstörerisch verhalten können. Nicht nur körperliche, sondern auch geistige Bewegung ist unerlässlich.

Unabhängig der Rasse oder Größe brauchen alle Hunde natürlich regelmäßige Bewegung. Sie müssen daher bereit sein, zweimal am Tag spazieren zu gehen, und wenn Sie einen Hund suchen, mit dem Sie auch joggen können, sind ein Weimaraner oder ein Deutscher Schäferhund eine gute Wahl.

Temperament

Dies ist für manche Menschen selbstverständlich, aber da bestimmte Rassen dafür bekannt sind, ein gewisses Temperament zu haben, können wir dies zu unserem Vorteil nutzen. Für diejenigen unter Ihnen zum Beispiel, die einen kuscheligen und liebevollen Hund suchen, Retriever, Greyhounds, Irische Wolfshunde, Old English Sheepdogs, Pitbull Terrier und King Charles Spaniel sind dafür bekannt, einige der anhänglichsten Hunderassen zu sein.

Einschränkungen

Je nach Land oder Bundesland können einige Rassen verboten sein.

Als Beispiel möchte ich hier Pitbulls und Rottweiler nennen. Diese beiden Hunderassen sind leider in vielen Gegenden verboten, weil sie mit dem Stigma ‘gefährlich’ und ‘aggressiv’ behaftet sind.

Persönlich möchte ich anmerken, dass ich mehrere Hunde dieser beiden Rassen hatte, und keiner von ihnen zeigte jemals Anzeichen von Aggression oder Bedrohung in irgendeiner Weise. Sie waren lieb und freundlich, und einige der Rottweiler verhielten sich beschützerisch mir gegenüber.

Ich glaube kein bisschen, dass Aggression in den Genen vererbt werden kann, sondern dass sie nur dann entsteht, wenn ein Hund falsch erzogen wird.

 

 

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