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Wenn ein Gruppenchat zu einer Hühnerschar führt

Es brauchte nur eine Nachricht – und einen äußerst effizienten Schwager.

Hannah ist die nächste Hühnerhalterin in unserer Reihe „Wie Hühner mein Leben verändert haben.“

Nachdem sie einige Zeit mit den Hühnern der Eltern ihres Freundes verbracht und ein Café besucht hatte, in dem Hühner frei herumliefen, brachte Hannah im Gruppenchat der Familie die Idee auf, sich selbst welche anzuschaffen. Schon am nächsten Tag standen dank ihres Schwagers fünf Zwerghühner und ein Hühnerstall vor ihrer Tür.

„Ich habe mich sofort in sie verliebt.“

Dieser Moment markierte den Beginn einer gedeihenden Hühnerschar. Heute hält Hannah acht Hühner, darunter drei Küken, die sie im Sommer selbst ausgebrütet hat. Jedes hat seinen eigenen Charakter, doch zusammen bilden sie einen lebhaften und aktiven Teil ihres Alltags.

Ihre Hennen – Nugget, Winnie, Eggatha und Henrietta – sind laut Hannah „liebenswerte, fröhliche Mädels.“ Hahn Dave behält die Gruppe genau im Auge, während Nutty (vom englischen Wort nuts = verrückt) ihrem Namen alle Ehre macht. „Sie rennt buchstäblich wie ein verrücktes Huhn herum.“

Was als einfache Ergänzung für den Garten begann, hat still und leise verändert, wie Hannah ihre Zeit verbringt.

Da sie sich nun um die Hühner kümmern muss, ist die Natur mittlerweile Teil ihres Alltags geworden und nicht mehr nur etwas, das sie sich für das Wochenende oder freie Momente aufhebt. „Ich habe die Landschaft und die Natur schon immer geliebt, aber jetzt habe ich einen Grund, nach draußen zu gehen, ein bisschen herumzuwerkeln und die Natur zu genießen, ohne das Gefühl zu haben, dass ich nichts Produktives tue.“

Es bringt auch ein gemächlicheres Tempo mit sich – kleine, vertraute Aufgaben und tägliche Routinen, die ein Gefühl der Ruhe und Beständigkeit vermitteln. „Es hat mich inspiriert und mir so viel Freude bereitet. Mir war gar nicht bewusst, was mir gefehlt hat, und jetzt habe ich etwas gefunden, das mir unendliches Vergnügen bereitet.“

Neben all dieser Freude hat sich auch die Sichtweise ein wenig verändert. Die tägliche Pflege der Tiere fördert Geduld, Beständigkeit und die Wertschätzung für Dinge, die sich erst mit der Zeit entwickeln. „Die besten Dinge im Leben geschehen nicht von heute auf morgen, und materielle Dinge sind weder der Schlüssel zum Glück noch ein Maßstab für Erfolg.“

Je mehr Zeit sie im Freien verbrachte, desto größer wurden ihre Interessen jenseits des Hühnerstalls. 

Die Zeit im Freien hat eine Kettenreaktion ausgelöst, die sich nach und nach vom Hühnerauslauf auf den gesamten Garten und auf neue, proaktive Lebensweisen ausgeweitet hat. „Es begann mit fünf Hühnern, und da ich immer mehr Zeit im Freien verbrachte, fing ich an, im Garten herumzuwerkeln, was mir ungemein viel Spaß macht. Und das wiederum weckte in mir den Wunsch, mein eigenes Gemüse anzubauen, und mittlerweile backe ich sogar mein eigenes Brot!“

Durch das Teilen ihrer Erfahrungen hat sie auch Kontakt zu einer größeren Gemeinschaft geknüpft.

Durch ihre Online-Präsenz ist Hannah Teil eines größeren Netzwerks von Gleichgesinnten geworden und hat dadurch die Möglichkeit, Kontakte zu knüpfen, die über ihr unmittelbares Umfeld hinausgehen. „Das hat mir neue Möglichkeiten eröffnet: Ich wurde zu einer Omlet-Veranstaltung eingeladen und fand es toll, viele andere Gleichgesinnte kennenzulernen, die ebenfalls kreative Köpfe sind!“

Unter den alltäglichen Momenten sticht jedoch einer ganz besonders hervor. „Meine liebste Erinnerung, was Hühner betrifft, ist der Tag, an dem meine Küken geschlüpft sind … Das war so niedlich.“

Für alle, die darüber nachdenken, sich eine eigene Hühnerschar zuzulegen, ist Hannahs Ratschlag erfreulich einfach. „Man braucht nicht tonnenweise Platz, nur eine gute Einrichtung und ein paar Hühner, und schon kann es losgehen! Und dann kann man nach und nach alles über Hühner lernen.“

Wir haben Hannah gebeten, diesen Satz zu beenden: „Mein Leben ist dank der Hühner (#BecauseOfTheChicken) besser, weil … „Sie haben meinem Leben einen ganz neuen Sinn gegeben.“

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