Wie Hühner mein Leben verändert haben: „Während Rebecca mit dem verirrten Huhn unter dem Arm das Ufer wieder hinaufkletterte, fragte sie sich: Wie transportiert man eigentlich eine gerettete Henne?“

Lerne Rebecca kennen, Omlets neue Produktstrategistin, die beweist, dass man sich manchmal nicht für ein Leben mit Hühnern entscheidet – sondern dass das Leben mit Hühnern einen auswählt. Alles begann vor fünfzehn Jahren mit einer zufälligen Begegnung unter einer Brücke und zwei sehr überraschten Labrador-Hunden. Von dieser ersten Rettungsaktion im Matsch bis hin zur Mitgestaltung der Zukunft der Hühnerhaltung bei Omlet – erfahre, wie eine Rhodeländer-Henne Rebeccas lebenslange Leidenschaft entfachte.
Die Entdeckung machte sie auf einem ländlichen Reitweg in Großbritannien, einer Strecke, die Rebecca zuvor schon hunderte Male mit ihren Hunden zurückgelegt hatte. Doch an einem Nachmittag bot sich ihr ein unerwarteter Anblick, als sie sich über die Brücke beugte, die über den Bach geht. „Am Ufer stand eine leuchtend rote Rhodeländer-Henne“, erinnert sie sich. „Keine Ente. Kein Reiher. Und ganz sicher kein Fisch.“
Da sie wusste, dass die Füchse nicht weit entfernt sein würden, startete sie eine Rettungsaktion. Nur mit einem Paar zuverlässiger Gummistiefel und Kindheitserinnerungen an das Hühner hüten bei Nachbarn bewaffnet, kletterte Rebecca das Ufer hinunter. „Mit einem Huhn unter dem Arm kletterte ich wieder hinauf und fragte mich: Wie transportiert man eigentlich eine gerettete Henne?“ Die Lösung? Eine Umstellung der Sitzordnung in ihrem kleinen blauen Fließheckwagen: mit den Hunden auf dem Rücksitz und dem Huhn im Kofferraum wurde es eine sehr interessante Autofahrt nach Hause.

Dieses „Zufallshuhn“ war der Beginn eines 15-jährigen Abenteuers für Rebecca und ihre Familie. Heute besteht die Herde aus vier Vögeln, die alle ihren ganz eigenen Charakter haben: Trunchbull (benannt nach der Bösewichtin aus „Matilda“ wegen ihrer herrischen Art), Grayling und dem kolumbianischen Blacktail-Duo Autumn und Copper.
Die Freude an den Hühnern liegt in den kleinen, alltäglichen Wundern. „Die Eier der schwarzen Hühner sind grün, was ziemlich ungewöhnlich ist und mich jedes Mal aufs Neue begeistert“, sagt Rebecca. Über den Frühstückstisch hinaus sind die Hühner zu wahren Gartenkumpanen geworden. Sie sind auch bekannt für ihr drolliges Verhalten: sie neigen den Kopf zum „Sprechen“ und fetzen über den Rasen, sobald sie das Futter in der Schale rasseln hören.
Die Hühner haben sogar einige der Gartenarbeiten übernommen. Indem sie sich durch den mit Unkraut bewachsenen Boden wühlen, verwandeln sie diesen in feine, perfekt gedüngte Erde, die wiederverwendet werden kann. „Nichts geht verloren“, merkt Rebecca an, denn die Hühner verwerten auch gerne die Gemüsereste aus ihrem Garten.

Ihr praktischer Rat für Neueinsteiger? Konzentriert euch auf ihr natürliches Verhalten. „Hühner lieben es zu scharren und brauchen geistige Anreize. Wenn ihr nicht wollt, dass sie in euren Beeten scharren und picken, ist ein Walk In Gehege zusammen mit einem PoleTree, der für Unterhaltung sorgt, unverzichtbar.“ Außerdem verrät sie uns einen Profi-Tipp aus eigener Erfahrung: Wenn ihre Hennen die Wahl zwischen Holzspänen und Erde als Untergrund für ihren Auslauf haben, entscheiden sie sich jedes Mal für Erde.
Rebecca ahnte damals noch nicht, dass sich der Kreis schließen und sie eines Tages bei Omlet arbeiten würde, wo sich alles rund ums Huhn dreht.
Als wir Rebecca gebeten haben, diesen Satz zu beenden, sagte sie: „Mein Leben ist dank der Hühner (#BecauseOfTheChicken) besser, weil … ich morgens immer ein frisches Ei und stets angenehme Gesellschaft im Garten habe.“
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