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Wie man Hühnermist in Dünger verwandelt

Unsere Hühner bieten uns Unterhaltung, Gesellschaft, frische Eier und -viel, viel Mist! Während das Ausmisten des Eglu zugegebenerweise nicht der unterhaltsamste Teil der Hühnerhaltung ist, kann Ihr Hühnermist in das verwandelt werden, was Gärtner manchmal als „schwarzes Gold“ bezeichnen, eines der begehrtesten Düngemittel auf dem Markt – und Sie bekommen es von Ihren Hühnern kostenlos!

Es gibt jedoch ein paar Dinge zu beachten, wenn es darum geht, Hühnerjauche richtig zu machen. Lesen Sie weiter, um mehr zu erfahren!

Es kann alles verwendet werden

Im Gegensatz zu einigen anderen Arten von Dünger, ist Hühnermist zu stark, um direkt auf Blumenbeeten oder Gemüsebeeten verwendet zu werden. Er würde die Wurzeln oder auch andere Teile Ihrer Blumen und Pflanzen verbrennen, und da er schädliche Bakterien enthält, könnte er Krankheiten verursachen, sollten diese versehentlich zu sich genommen werden. Aus diesem Grund muss man Hühnerkot zuerst kompostieren!

Während Sie den Hühnermist im Herbst direkt auf ein Beet legen und mit trockenen Blättern bedecken könnten, bis sie sich durch den Winter hindurch zersetzen und sich Humus formt, ist es doch wahrscheinlich am besten, geduldig zu sein und den Kot an einem anderen Ort ausreifen zu lassen.

Ob Sie wöchentlich ausmisten, oder täglich den Hühnerkot ausIhrem Eglu entfernen, alles was sich im Stall befindet, kann direkt auf den Kompost geworfen werden, einschließlich der Einstreu. Das Hinzufügen der Einstreu hilft hierbei, das richtige Verhältnis von Kohlenstoff (Einstreu) und Stickstoff (Kot) zu schaffen, die zum Abbau von Pflanzenmaterial und Abfall erforderlich sind. Da Hühnermist einen extrem hohen Stickstoffgehalt aufweist, sollten Sie wahrscheinlich einen größeren Anteil an Pflanzenmaterial hinzufügen als bei normalen Kompost. Trockene Blätter aus dem Garten sind eine großartige Ergänzung.

Wir empfehlen, einen geschlossenen Behälter zu verwenden, anstelle eines Komposthaufens in einer Ecke des Gartens, da letzterer Nagetiere und Haustiere, die keinen Hühnerkot schlucken sollten, anlocken könnte.

Kompostieren von Hühnerkot

Abgesehen von Kohlenstoff und Stickstoff benötigt Ihr Kompost Luft, Feuchtigkeit und Wärme. Dies ist einfach zu bewerkstelligen. Alles, was Sie tun müssen, ist, Ihre Mischung gründlich zu wässern und alle paar Wochen zu wenden, damit Luft durchströmen kann. Dadurch wird der Kompost automatisch erwärmt, wodurch das Pflanzenmaterial abgebaut und unerwünschte Bakterien verbrannt werden.

Wenn Sie den Prozess beschleunigen und ‘Kompost-Meister’ werden möchten, können Sie ein Kompostthermometer in einem örtlichen Gartencenter kaufen und die Temperatur in der Mitte des Komposts im Auge behalten. Die ideale Temperatur liegt bei 50-65 Grad Celsius. Diese Temperatur sollte etwa 3 Tage lang beibehalten werden. Danach müssen Sie die Kompost Mischung vollständig wenden und von vorne beginnen.

Dies ist jedoch nicht erforderlich. Sie können den Kompost einfach allein ‘seinen Zauber entfalten lassen’, solange Sie ihn regelmäßig wenden. Wie lange es dauern wird, hängt von den Bedingungen ab. Um jedoch sicherzugehen, dass alles richtig kompostiert ist, sollten Sie 9 Monate bis zu einem Jahr warten.

’Schwarzes Gold’ in Ihrem Garten verteilen

Wenn der Hühnermist erst einmal kompostiert und im Garten verteilt ist, fügt er Ihrer Erde organische Stoffe hinzu und erhöht die Fähigkeit des Bodens, Wasser zu halten sowie Nährstoffe in die Erde zurückzuleiten. Er ist auch ein erstaunlicher Dünger, der Ihre Pflanzen mit Stickstoff, Phosphor und Kalium in weit höheren Mengen als andere Sorten versorgt. Hühnermist kann oben auf Ihrem Gemüsebeet oder Blumenbeet ausgebreitet oder in die vorhandene Erde eingearbeitet werden. Sie können auch eine Handvoll Mist in eine Gießkanne geben und eine Weile im Wasser auflösen lassen, bevor Sie Ihren Blumen eine sehr nahrhafte Dusche geben.

Wenn Sie den Mist richtig kompostiert haben, wurden alle schädlichen Bakterien verbrannt, und es besteht daher nur ein sehr geringes Risiko, dass Sie krank werden könnten. Wenn Sie sich jedoch Sorgen machen, achten Sie darauf, dass Sie Ihr Gemüse vor dem Verzehr gründlich reinigen, oder verwenden Sie Hühnermist für Pflanzen, die den Boden nicht berühren, wie zum Beispiel Zuckermais, Erbsen oder Tomaten.

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