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Der Omlet Deutschland Blog Archives: März 2020

Wie Sie Ihrem Hund den Befehl “Ins Bett” beibringen

Dogtor Adem, Gründer und Besitzer von Dog-Ease, ist ein Hunde-Verhaltensforscher und Trainer mit über 15 Jahren Erfahrung in der Arbeit mit Hundebesitzern und ihren Vierbeinern. In diesem Blog-Beitrag zeigt Ihnen Adem, wie Sie Ihrem Hund den Befehl “Ins Bett” beibringen können.

Ich habe mich mit Omlet zusammengetan, um Sie mit Hilfe des fabelhaften neuen Schlummerbetts, durch die Grundlagen zu führen, wie Sie Ihrem Hund den Befehl “Ins Bett” beibringen können. “Ins Bett” ist ein nützliches Kommando für Hundebesitzer und kann in einer Vielzahl von Situationen verwendet werden, z. B. wenn Sie die Haustür öffnen können, im Wissen, dass Ihr Hund sicher auf seinem Bett liegt und keinen externen Risiken ausgesetzt ist, oder wenn Sie Gäste hereinbitten, sowie um Ihren Hund zu ermutigen, sich auf einer Decke oder einem Bett niederzulassen, während Sie Familie, Freunde oder vielleicht sogar das örtliche Kaffeehaus besuchen!

Während Sie diesen Befehl unterrichten, können Sie Ihrem Hund auch die Grundlagen der Befehle “Sitz”, “Fuß”, “Platz” und “Laß es” beibringen. Alles in allem ist es eine großartige Allround-Trainingsübung, die Ihnen helfen kann, effektiv mit Ihrem Hund zu kommunizieren, und Ihrem Hund, eine Reihe von Kommandos zu verstehen, die in einer Vielzahl von Situationen unseres täglichen Lebens nützlich sein können.

WAS SIE BRAUCHEN WERDEN

  • Ein bequemes Hundebett (wir können das Schlummerbett empfehlen!)
  • Einige Leckereien, die Ihr Hund mag
  • Ihren Hund, an der Leine
  • Einen freien Bereich, in dem Sie sich mindestens 5 bis 10 Schritte vom Hundebett entfernen können.

HILFREICHE TIPPS FÜR DEN BEGINN IHRES TRAININGS

1) Folgen Sie diesen Schritten, um Ihrem Hund den Befehl “ins Bett” beizubringen. Beginnen Sie langsam und nehmen Sie sich bei jedem Schritt Zeit. Ihr Hund wird Zeit brauchen, um die Schritte zu verstehen und zu meistern. Das Training sollte durchgeführt, wiederholt und im Laufe der Zeit ausgebaut werden. Ihr Hund wird den Befehl nicht in einem Tag lernen können! Genau wie wir brauchen auch Hunde Zeit, um neue Anleitungen zu verarbeiten, und sie müssen üben, um neue Fähigkeiten vollständig zu erlernen. Es ist noch schwieriger für sie, weil sie “Hund” und wir “Mensch” sprechen! Unsere Aufgabe als Lehrer ist es, ihnen zu helfen, unsere Sprache zu verstehen. Dies erfordert Zeit und Geduld.

2) Belohnen Sie Ihren Hund mit einem Leckerbissen, wenn er das erreicht, was Sie ihm verständlich zu machen suchen. Geben Sie Ihrem Hund die Belohnung, während er den Befehl ausführt, den Sie ihm geben, (z. B. ‘Sitz’), und helfen Sie ihm so, das Wort, das Sie sagen, mit dem zu verknüpfen, was er gerade tut.

3) Führen Sie das Training positiv durch. Vermeiden Sie es, Ihren Hund zu schimpfen, und zwingen Sie ihn niemals in eine Position. Ihr Hund wird nicht verstehen, was es bedeutet, und könnte dadurch negative Assoziationen bilden. Wenn Ihr Hund etwas nicht versteht, liegt dies daran, dass er den relevanten Zusammenhang zwischen dem, was Sie sagen, und dem, was er tun muss, nicht hergestellt hat. Gehen Sie in diesem Fall einen Schritt zurück. Es ist Ihre Aufgabe, ein guter und geduldiger Lehrer zu sein!

4) Üben Sie wenig und oft. Ein guter Leitfaden ist, mindestens einmal täglich 10 bis 15 Minuten Training anzustreben.

5) Beenden Sie Ihre Trainingseinheiten positiv. Akzeptieren Sie kleine Gewinne und kleine Fortschritte, statt zu schnell zu viel von Ihrem Hund zu fordern. Wenn er nicht in der Lage ist, das zu tun, was Sie von ihm verlangen, kehren Sie zu dem zurück, was er schon selbstbewusst tun kann, und enden Sie das Training dort. Sie können an einem anderen Tag zum nächsten Schritt zurückkehren. Ihr Hund soll sich positiv fühlen, auch wenn er nur kleine Fortschritte gemacht hat, denn das wird ihm helfen, die Verbindung zwischen dem, was Sie sagen, und dem, was Sie von ihm wollen, herzustellen. Dies wird ihren Hund auch animieren, das nächste Mal wieder mitmachen zu wollen!

6) Sobald Sie die Schritte 1 bis 5 gemeistert haben, wiederholen Sie den Vorgang und folgen Sie dabei den Tipps ‘WIE MAN FORTSCHRITTE MACHT’, um Ihr Training voranzutreiben.

7) Zu Guter Letzt, versuchen Sie dieses Training nicht, wenn Ihr Hund Anzeichen von besitzergreifendem oder aggressivem Verhalten in Bezug auf Futter oder Gegenstände zeigt, da dies sowohl Sie als auch Ihren Hund gefährden könnte. In diesem Fall sollten Sie sich von einem qualifizierten Verhaltensforscher beraten lassen.

Und jetzt geht’s los…

SCHRITT 1: Bereiten Sie den Bettbereich vor, und gehen Sie dann -mit Ihrem Hund an der Leine- auf das Bett zu.

Versichern Sie sich, wie oben beschrieben, dass Ihr Hundebett in einem Bereich ohne Hindernisse ausgelegt ist. Idealerweise müssen Sie in der Lage sein, in einer relativ geraden Linie 5 bis 10 Schritte vom Bett wegzugehen. Legen Sie Ihren Hund an die Leine und halten Sie Ihre Leckereien bereit – vorzugsweise in einer Tasche speziell für Leckereien, oder zumindest einer leicht zugänglichen Tasche, damit Sie schnell auf sie zugreifen können, um Ihren Hund für seine Leistung und Zusammenarbeit zu belohnen!

Sobald Sie den zuvor beschriebenen Bereich und Ihr Hundebett vorbereitet, Ihre Leckereien bereit und Ihren Hund an der Leine an Ihrer Seite haben, gehen Sie auf sein Hundebett zu. Sie müssen zunächst nicht weit gehen, 5 Schritte genügen in diesem frühen Stadium!

Wenn Ihr Hund den Befehl “Fuß” noch nicht versteht, halten Sie ihm beim Gehen einen Leckerbissen vor die Nase, um ihn zu ermutigen an einer losen Leine an Ihrer Seite zu gehen. Geben Sie den Leckerbissen als Belohnung, wenn Sie den Befehl “Fuß” sagen, und Ihr Hund die gewünschte Position an Ihrer Seite einnimmt. Möglicherweise müssen Sie den Leckerbissen zunächst sehr nahe an die Nase Ihres Hundes halten, wenn er den Befehl nicht versteht, und ihm dabei helfen, beim Gehen nahe an Ihrer Seite zu bleiben.

‘WIE MAN FORTSCHRITTE MACHT’

  1. Vergrößern Sie den Abstand zwischen sich (und Ihrem Hund) und dem Bett, damit Sie etwas weiter zu gehen haben.
  2. Wenn Sie ‘Fuß’ trainieren, bringen Sie den Leckerbissen nach und nach weiter von der Nase weg, damit Ihr Hund locker an der Leine geht, ohne direkt vom Geruch der köstlichen Leckerei geleitet zu werden. Sobald er zu verstehen beginnt, dass er an Ihrer Seite bleiben muss, können Sie fortfahren, indem Sie mit dem Ende der Leine in der Tasche ‘bei Fuß’ gehen, die Leine auf den Boden fallen und hinterher Ihrem Hund her schleifen lassen, und schließlich die Leine ganz abnehmen! Gehen Sie langsam vor, wenn Ihr Hund den ‘Fuß’ Befehl noch nicht kennt.

SCHRITT ZWEI: Fordern Sie Ihren Hund auf, sich vor dem Bett hinzuzusetzen.

Fordern Sie Ihren Hund auf, sich vor dem Hundebett hinzusetzen. Halte Sie ihm dazu eine Leckerei vor die Nase und bewegen Sie ihn dazu, die ‘Sitz’ Position einzunehmen. Wenn sein Gesäß den Boden berührt, sagen Sie den Befehl “Sitz!”, damit er dieses Wort mit der Aktion des Sitzens verbindet. Sie können ihn mit einer Leckerei belohnen, wenn er die ‘Sitz’ Position einnimmt, obwohl er den Befehl noch nicht kennt.

TOP TIP:
Wenn Sie ihn noch nicht trainiert haben, wird Ihr Hund die Befehle “Fuß” oder “Sitz” am Anfang nicht verstehen. Es ist Ihre Aufgabe als Lehrer, klare Befehle zu geben und ihm beim Lernen zu helfen. Geben Sie die Befehle immer und nur genau in dem Moment in dem Ihr Hund die gewünschte Aktion ausführt, so dass er lernen kann zu verstehen, was Sie meinen. Achten Sie auch darauf, dass Sie ihm die Belohnung innerhalb weniger Sekunden geben.

WIE MAN FORTSCHRITTE MACHT

  1. Sobald Ihr Hund jedes Mal mit dem Leckerbissen und dem Wort “Sitz” auf Befehl sitzt, beginnen Sie mit SCHRITT 2, ohne ihm den Leckerbissen anzubieten, damit Ihr Hund beginnt besser zu verstehen, was das Wort bedeutet, wenn Sie es sagen.

SCHRITT DREI: Legen Sie einen Leckerbissen auf die Rückseite des Betts und bringen Sie Ihren Hund zurück in die Ausgangsposition.

Halten Sie die Hundeleine in einer Hand und verwenden Sie Ihre andere Hand, um einen Leckerbissen auf der Rückseite des HundeBetts zu platzieren.

Verwenden Sie einen zweiten Leckerbissen um Ihren Hund vom Bett (und somit dem ersten Leckerbissen am Bett) wegzuführen. Während Sie sich vom Bett entfernen, können Sie auch den Befehl “Laß es” sagen. Denken Sie daran, wie bei “Fuß” und “Sitz” den Befehl “Laß es” zu sagen, während Sie sich entfernen und daher während Ihr Hund das Richtige tut und Ihnen folgt, (anstatt auf den Leckerbissen auf dem Bett zuzugehen).
Um Ihren Hund zu ermutigen, sich vom Bett zu entfernen, platzieren Sie den zweiten Leckerbissen zunächst nahe an der Nase Ihres Hundes, um ihm zu verstehen zu geben, was Sie wollen, und um ihn zu motivieren, Ihnen zu folgen.

Gehen Sie nun mit dem Befehl ‘Fuß’ zurück zu Ihrer Startposition. Denken Sie daran, Ihren Hund wie zuvor mit Ihrem Leckerbissen zurück in die Ausgangsposition zu führen. Halten Sie den Leckerbissen zunächst nahe an die Nase Ihres Hundes, damit er nah an Ihrer Seite geht, -bis er beginnt den Befehl ‘Fuß’ zu verstehen.

TOP TIP:
Wenn Sie Ihren Hund von der ersten Leckerei wegführen, erleichtern Sie ihm das ‘Laß es’, indem Sie sich sich zwischen ihn und den Leckerbissen stellen, während Sie sich entfernen. Dies unterstützt ihn dabei, der Versuchung zu widerstehen, auf das Bett zuzugehen, und hilft ihm zu verstehen, was Sie meinen!

WARUM MAN DAS ‘LASS ES’ KOMMANDO UNTERRICHTET?

Das Kommando ‘Laß es’ kann im Alltag nützlich sein; von der Unterweisung Ihres Hundes, ein Kinderspielzeug liegen zu lassen, mit dem er nicht spielen darf, bis hin zur Aufforderung, von Nahrungsmitteln, die auf den Boden gefallen sind oder die er beim Spazierengehen gefunden hat, abzulassen, weil sie für Hunde möglicherweise als Futter nicht geeignet sind. Dies ist nicht nur nützlich, um Ihrem Hund zu helfen, zu verstehen, was ihm gehört, sondern auch, um ihn davor zu schützen, schädliche Gegenstände oder Lebensmittel zu sich zu nehmen.

SCHRITT VIER: Drehen Sie sich zum Bett und schicken Sie Ihren Hund mit dem Befehl “ins Bett” zurück zum Bett.

Wenn Sie wieder an Ihrem Ausgangspunkt angelangt sind, drehen Sie sich zum Bett um und bewegen Sie Ihren Hund mit Hilfe des Leckerbissens dazu, wieder die ‘Sitz’ Position einzunehmen. Geben Sie ihm den Leckerbissen während Sie den Befehl sagen, um die Aktion noch einmal positiv zu belohnen, während Ihr Hund sie ausführt.

Gehen Sie als nächstes mit Ihrem Hund zurück zum Bett und sagen Sie “Ins Bett”, während der Hund auf das Bett (und auf den Leckerbissen, den Sie zuvor dort platziert haben!) zugeht.

WIE MAN FORTSCHRITTE MACHT

  1. Wie beim Unterrichten des Befehls ‘Fuß’ möchten Sie erreichen, daß Ihr Hund diesen Befehl schließlich ohne Leine ausführen kann. Lassen Sie zunächst die Leine auf den Boden fallen und schicken Sie Ihren Hund zu seinem Bett, während Sie „Ins Bett“ sagen. Sie können zu diesem Zeitpunkt ein Handzeichen hinzufügen, z. B. auf das Bett zeigen, um Ihrem Hund das Verstehen zu erleichtern.
  2. Beenden Sie diesen Schritt mit Ihrem Hund dann ohne Leine und sagen Sie “Ins Bett”.

SCHRITT FÜNF: Lassen Sie Ihren Hund den Leckerbissen am Bett finden, sagen Sie seinen Namen, damit er sich zu Ihnen umdreht, und bitten Sie ihn, auf dem Bett zu sitzen

Nachdem Sie mit Ihrem Hund zum Bett gegangen sind, oder ihn hingeschickt haben, lassen Sie ihn den Leckerbissen, den Sie zuvor auf die Rückseite des Betts gelegt haben, finden und fressen. Rufen Sie als nächstes seinen Namen, um seine Aufmerksamkeit zu erregen, und kommandieren Sie ihn (oder führen Sie ihn gegebenenfalls mit einem anderen Leckerbissen) wieder in die ‘Sitz’ Position. Er sollte jetzt auf seinem Bett sitzen und hat somit die einfachste Form des Befehls “ins Bett” abgeschlossen! Stellen Sie sich neben Ihren Hund (damit er sich nicht vorwärts und vom Bett wegbewegt) und geben Sie ihm den Leckerbissen für das ’Sitzen auf dem Bett’.

WIE MAN FORTSCHRITTE MACHT

  1. Nachdem Sie durchgehend in der Lage sind, zu erreichen, dass Ihr Hund auf dem Bett ‘sitzt’, bewegen Sie Ihren Hund mit einem Leckerbissen in die ‘Platz’ Position am Bett, anstatt ihn zum Sitzen am aufzufordern. Sagen Sie das Wort “Platz”, während er die richtige Position einnimmt. Belohnen Sie ihn wie zuvor während Sie neben ihm stehen, um ihn zu ermutigen, auf dem Bett liegen zu bleiben.
  2. Wenn sich Ihr Hund jedes Mal, wenn Sie ihn mit ‘Platz’ dazu auffordern, selbstverständlich auf das Bett legt, vergrößern Sie den Abstand, aus dem Sie ihn bitten, diese Position einzunehmen. Wenn Ihr Hund damit gut zurechtkommt, erhöhen Sie den Abstand jedes Mal um ein oder zwei Schritte. Das endgültige Ziel ist, dass Sie den Befehl von der anderen Seite des Raums aus geben konnen und Ihr Hund darauf angemessen reagiert! Gehen Sie wie zuvor am Ende der Übung immer wieder an die Seite Ihres Hundes, um ihn mit einem Leckerbissen für das Liegen auf dem Bett zu belohnen.

Da haben Sie es also, die fünf Schritte, um Ihrem Hund das “Ins Bett” Gehen beizubringen! Im Laufe der Zeit sollte Ihrem Hund die Wiederholung dieses Trainings zusammen mit Ihrer klaren Befehlserteilung und der rechtzeitig verteilten Belohnung helfen, genau zu verstehen, was Sie von ihm verlangen.

Lassen Sie mich wissen, wie Ihnen ergeht!

Dogtor ™ Adem Hundetrainer
Top -Hundetrainer und Verhaltensforscher in Großbritannien
Inhaber von Dog-Easy-Trainings
www.dog-ease.co.uk

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This entry was posted in Hunde on March 16th, 2020 by linnearask


Warum Wellensittiche und andere Hausvögel gerne baden

Es ist ein staubiges Geschäft, ein Hausvogel zu sein, in einer Welt aus Sägemehl, Samenschalen und der trockenen Atmosphäre im Inneren des Hauses. Der Staub setzt sich an der Basis der Federn fest und die Haut beginnt zu jucken. Aus diesem Grund lieben es die meisten Vögel, in Wasser zu baden.

Dies gilt jedoch nicht für alle Vogelarten. Jeder Hühnerhalter weiß, wie sehr seine Hühner ein gutes Staubbad lieben – was die Dinge trockener und staubiger macht als je zuvor. Möglicherweise haben Sie auch schon bemerkt, dass wilde Vögel, wie Amseln und Spatzen, gerne im Staub baden.

Viele Vögel kombinieren diese beiden unterschiedlichen Bäderarten. Im Allgemeinen wird jedoch angenommen, dass die Bevorzugung einer Methode über die andere davon abhängt, woher die Vögel stammen. Landvögel mit Zugang zu Wasser neigen dazu, darin zu baden; während diejenigen aus trockeneren Lebensräumen, das Staubbaden bevorzugen. Der Staub hilft dabei, das richtige Öl-Gleichgewicht auf den Federn des Vogels aufrechtzuerhalten, und hält auch Parasiten, wie Läuse, ab.

Wenn ein Vogel Bäder mischt, wäscht er sich selbst (mit dem Wasser) und entlaust sich dann (mit Staub).

Wellensittich-Bäder

Bei heißem Wetter nehmen Wellensittiche, wenn sie die Gelegenheit haben, manchmal mehrmals täglich ein Bad. Ihr Bad kann im Käfig befestigt werden oder es kann einfach eine flache Schüssel auf dem Boden außerhalb des Käfigs sein. Wenn Sie das Bad außerhalb aufstellen, bleibt der Käfig trocken und ordentlich. Es gibt viel Flattern und Spritzen beim Baden, wenn einem unangenehm heiß und man von Federn bedeckt ist!

Das Bad dient mindestens drei Zwecken. Es hilft den Vögeln, sauber zu werden; es hilft ihnen, sich abzukühlen; und es macht unheimlich Spaß. Einige Vögel können nicht genug davon bekommen; und doch berichten einige Besitzer, dass ihre Vogelbäder nie benutzt werden. Dieser Mangel an Interesse ist etwas rätselhaft. Wenn sie die Gelegenheit haben, genießen die meisten Wellensittiche die Möglichkeit, herumzuplantschen, und verwenden ihr Trinkwasser nach Möglichkeit als Minibad. Einige sind jedoch gar keine Badefans. Dies ist wahrscheinlich darauf zurückzuführen, dass sie in ihrem frühen Leben nicht zum Baden gekommen sind. Wenn ein Vogel in den ersten neun Monaten keine Gelegenheit zum ‘Einweichen’ gehabt hat, wird er wahrscheinlich nie auf den Geschmack kommen.

Ein ungebadeter Vogel ist aber kein Problem – ein Wellensittich putzt und zerzaust immer noch seine Federn, um sich von Staub zu reinigen, und er wird auch deshalb nicht anfangen, schlecht zu riechen.

Wellensittiche, – zumindest die meisten- genießen auch eine sogenannte “Vogeldusche”: Bündel essbaren Grünzeugs und Kräuter, die frisch in Wasser getaucht sind. Diese wirken wie eine Wellensittich-Autowaschanlage, und die Vögel reiben sich daran und rollen gerne in der Feuchtigkeit, bevor sie sich trocken schütteln – und genehmigen sich wahrscheinlich auch ein oder zwei Bissen aus der Dusche, um die Sache abzurunden!

Finken-Bäder

Alles, was für Wellensittich-Bäder gilt, trifft auch auf Finken-Bäder zu. Achten Sie immer darauf, dass die ‘Badewannen’ gut gesichert sind – entweder am Käfig befestigt oder mit einem weiten Boden, damit sie nicht umkippen können. Finken neigen dazu, etwas nervös zu sein, und ein wackeliges Bad wird ihr Selbstvertrauen erschüttern.

Einige Arten, insbesondere der Kanarienvogel, lieben auch eine Sprühdusche. Lauwarmes Wasser in einem Dunst-Spray ist ihre Version einer Luxus-Spa-Behandlung. Sobald Ihr Vogel von Hand gezähmt ist, führen Sie den Spray ein und beobachten Sie, wie der Fink reagiert. Wenn er Angst bekommt, hören Sie damit auf, und versuchen Sie es später erneut. In 90% der Fälle wird Ihr Haustier diese Form des Verwöhnens lieben lernen.

Papageien-Bäder

Wie Wellensittiche genießen die meisten größeren Papageien die Möglichkeit zu baden. Es wird angenommen, dass das Wasser verschiedene Zwecke erfüllt, von der Reinigung der Federn und dem Aufweichen von getrocknetem Schmutz zum leichteren Entfernen bis hin zur Unterstützung während der Mauser und des Atmungssystem.

Viele Papageien genießen auch die ‘Sprühnebel-Dusche’, und einige der großen Arten entwickeln sogar eine Vorliebe, sich ihren Besitzern in der Dusche anzuschließen! Dies ist jedoch nicht ungefährlich. Die Atmungssysteme der Papageien reagieren empfindlich auf Chemikalien im Leitungswasser wie Chlor und Fluor. Wenn Sie Ihrem Papagei also erlauben, die Dusche mit Ihnen zu teilen, müssen Sie einen Duschfilter anbringen, der diese Chemikalien entfernt.

Eine weite Schüssel ist jedoch ein konventionelleres Bad für einen Papagei. Die Vögel werden die ‘Wanne’ sowohl zum Trinken als auch zum Baden verwenden, aber das ist in Ordnung.

Allgemeine Vogelbad Regeln

Unabhängig von der Art der Vögel, die Sie halten, wird ihr Bad sehr schnell schmutzig und das Wasser muss mindestens einmal pro Tag ausgetauscht werden. Viele Besitzer haben für ihre Vögel eine bestimmte Badezeit und führen das Wasser nur zu bestimmten Zeiten ein. In kleineren Käfigen ist dies die beste Methode, da dadurch vermieden wird, dass alles sehr schnell sehr nass wird und so bleibt.

In einer größeren Voliere wird das Bad normalerweise als permanentes Käfig-Zubehör installiert. Es ist immer interessant zu sehen, welche der Vögel „badesüchtig“ werden und welche ein schnelles Putzen und Schütteln bevorzugen, bei dem kein Tropfen Wasser erforderlich ist!

Achten Sie, unabhängig von der Art Ihres Käfigs oder Vogelhauses immer darauf, dass das Wasser Raum-oder Lufttemperatur hat. Lassen Sie kaltes Leitungswasser zuerst etwas aufwärmen – ein Vogel, der ein kaltes Bad nimmt, kann einen Schock erleiden und krank werden.

Alles in allem macht Baden aber Spaß – sowohl für den Vogel, als auch als Zuschauersport!

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This entry was posted in Wellensittiche on March 16th, 2020 by linnearask