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Zehn Tipps für ein gelungenes Hundetreffen

‘Playdates’ für Hunde sind zu einem beliebten Termin für Hundebesitzer geworden. Die Tatsache, dass unsere äußerst geselligen Tiere den Kontakt mit anderen Hunden lieben, sollte uns nicht überraschen. Aber zu einem gelungenen Treffen gehört natürlich weit mehr, als einfach nur eine Menge Hunde in Ihrem Garten freizulassen!

Unsere zehn Tipps sollen dazu beitragen, dass Ihre Hundeparty ein Riesenerfolg wird.

1. Laden Sie keine Feinde ein!

Die Gästeliste ist vielleicht der offensichtlichste Faktor für den Erfolg einer ‘Hundeparty’, aber sie wird oft ignoriert. So könnte Ihr Freund zum Beispiel einen Jack Russell haben, den Ihr Labradoodle einfach hasst. Und doch liegt es auf der Hand, Ihre Freunde und deren Hunde einzuladen, wenn Sie ein Treffen für Ihre Vierbeiner arrangieren. Ein territorialer oder schlecht gelaunter Hund, der sich mit Ihrem Haustier nicht versteht, wird nicht gerade Stimmung in Ihr Treffen bringen, und natürlich muss Ihr eigener Hund auch ein geselliger Gastgeber sein.

Gegensätze ziehen sich -nicht immer- an

Hunde neigen dazu, am liebsten mit Freunden ihrer eigenen Größe und eines ähnlichen Alters zu spielen. Ein älterer Hund mag es gewöhnlich nicht, von einem Haufen aufgeregter Welpen belästigt zu werden, und ein kleiner Terrier will nicht immer von einem begeisterten Rudel Retriever verfolgt werden. Auch ein übergewichtiger oder arthritischer Hund könnte leiden – er möchte vielleicht mit den anderen mithalten, um den Spaß nicht zu verpassen, -was ihm aber vielleicht nicht gut tut.

Es gibt jedoch eine Ausnahme zu dieser Regel: Wenn sich die Hunde bereits kennen und Sie wissen, dass sie Freunde sind, laden Sie sie ein, – aber achten Sie dennoch auf die Reaktion der anderen Gäste!

3. Behalten Sie die Zahlen im Auge

Der Grat zwischen einer fröhlichen Gruppe von Hunden und einem wilden Rudel kann schmal sein. Als Faustregel gilt: Beschränken Sie die Anzahl der Hunde auf sechs oder weniger, um die Dinge unter Kontrolle zu halten.

4. Laden Sie auch Menschen ein!

Ein ‘Playdate’ für Hunde ist keine Entschuldigung für Besitzer, ihre Hunde für ein paar Stunden einfach abzugeben. Es funktioniert nur, wenn die Besitzer anwesend sind; und ein Besitzer, der mit mehreren Hund kommt, sollte idealerweise auch mehr als einen Menschen mitbringen.

5. Sorgen Sie dafür, dass der Platz geeignet ist

Es gibt alle Arten von Orten, an denen man ein Hundetreffen abhalten kann, ob drinnen oder draußen, und die Gästeliste sollte dem Platz entsprechen. Sechs Huskies wird es in einer Küche etwas eng werden, und offene Tore oder Löcher in einem Zaun fordern Probleme geradezu heraus. Sie müssen den Raum oder Garten außerdem hundesicher machen und den Zugang zu allem, was zerbrechlich, giftig, essbar oder aus anderen Gründen ungeeignet ist, verhindern. Der ‘Gastgeber-Hund’ und seine Gäste sollten auch nicht ihre eigenen Spielsachen oder Knochen um sich herum liegen haben – alle verfügbaren Spielsachen sollten neutral sein, und wenn der Hund, der das Haus bewohnt, sehr territorial ist, wird es auch nicht funktionieren, arrangieren in diesem Fall das Treffen in einem neutralen Bereich.

6. Begrüßung und Kennenlernen

Die Hunde sollten sich alle vor Beginn der Party formell vorgestellt werden, auch wenn sie sich schon einmal getroffen haben. Die Besitzer sollten ihre Haustiere an der Leine haben, und die Hunde sollten in einem Halbkreis sitzen, so dass sie sich alle sehen können. Sie können sich dann an lockeren Leinen untereinander bewegen. Erst wenn alles gesellig aussieht, sollten die Hunde ganz von der Leine gelassen werden. Etwaige Querulanten müssen so lange an der Leine geführt werden, bis sie sich eingewöhnt haben. Wenn, aus welchen Gründen auch immer, einer der vierbeinigen Gäste mit einem anderen Streit sucht, sollte er ruhig an der Leine weggeführt werden, bis sich die Situation beruhigt hat.

7. Erlauben Sie Verschnaufpausen

Einige Hunde haben mehr Energie, Geduld oder Mut als andere. Bei einem Hundetreffen hilft es immer, ein Versteck zu haben, in dem sich ein Hund, der eine Pause braucht, erholen kann. Bei kleineren Hunden können dies die Arme des Besitzers sein. Größere Hunde brauchen eine ruhige Ecke, drinnen oder draußen. In einem größeren Garten können sie ihren eigenen Platz zum Ausruhen finden. Hunde beherrschen die Körpersprache sehr gut und werden erkennen, dass der Hund sich gerade ausruht und nicht Verstecken spielt.

8. Erfrischungen bereitstellen

Aktive Hunde müssen trinken, daher sind ein oder mehrere Trinknäpfe unerlässlich. Ein Vorrat an Leckerlis hilft eventuellen Hunger zu lindern.

9. Spielen Sie einige Partyspiele<

Apportieren, Verstecken, Beweglichkeits-Spiele oder Hindernisparcours sind gute Mittel, um die Gruppe glücklich und in Bewegung zu halten. Leckereien können als Preise verwendet werden!

10. Vermeiden Sie zu viel Sonne

Wenn es ein wirklich heißer Tag ist, brauchen Sie bei einem Hundetreffen im Freien viel Schatten, viel Wasser und es sollten nur die fittesten Hunde dabei sein. Hitze kann für schwächere Tiere ein Gesundheitsrisiko darstellen. Vergessen Sie nicht – Sie können den Termin jederzeit verschieben.

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