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10 Tipps, wie man ältere Kaninchen gesund und zufrieden erhält

Ältere Kaninchen brauchen ein bisschen mehr Pflege. Aber wann genau ist ein Kaninchen “alt”? Die Antwort darauf lautet, – das hängt sehr stark von der Rasse ab. Größere Kaninchen haben eine geringere Lebenserwartung als kleinere, was bedeutet, dass sie auch früher zu Senioren werden als mittlere und kleine Rassen.

Ab welchem Alter gilt ein Kaninchen als alt?

Als allgemeine Faustregel gilt: Kleine Kaninchenrassen, die etwa 12 Jahre alt werden, sind mit 8 Jahren Senioren. Mittelgroße Kaninchenrassen leben bis zu 10 Jahre und können mit 6 Jahren als Senioren betrachtet werden. Große Kaninchenrassen leben selten länger als 4 – 7 Jahre, sie erreichen das Seniorenalter mit 4 Jahren. Dies bedeutet, dass die kurzlebigsten Kaninchen am Ende ihres Lebens nur wenige Monate als Senioren gelten, worin sie kleinen Haustieren wie Rennmäusen, Hamstern und Ratten ähneln.

Wie kümmert man sich um ein altes Kaninchen?

Hier erfahren Sie, wie Sie dafür sorgen können, dass die Seniorenjahre Ihres Kaninchens so gesund und unbeschwert wie möglich sind.

  1. Achten Sie darauf, dass Sie ihnen das richtige Futter geben. Bei der Kaninchenpflege geht es weitgehend um Nahrung; gesunde Ernährung ist also während des gesamten Lebens eines Kaninchens wichtig. Mit zunehmendem Alter Ihres Kaninchens sollten Sie den Kauf von speziell formulierten Pellets oder Nuggets in Betracht ziehen. Es gibt verschiedene Marken, die Vitamine und Mineralien für alternde Kaninchen im optimalen Verhältnis enthalten. Ältere Kaninchen dürfen während dieser Ernährungsumstellung weder zu viel zu- noch abnehmen, daher sollten Sie sie regelmäßig wiegen, um ihr Gewicht zu kontrollieren. Zusätzlich zu den speziellen Pellets sollten ältere Kaninchen wie gewohnt mit viel Heu und Frischfutter versorgt werden.
  2. Fügen Sie dem Futter Ihres Kaninchens keine Nahrungsergänzungsmittel hinzu. Kaninchen bekommen alles, was sie brauchen, durch die Ernährung aus Heu, Frischfutter und geeigneten Pellets. Ergänzungsmittel können Ihrem Kaninchen schaden, zusätzliches Kalzium kann zum Beispiel Verdauungsprobleme oder Harnsteine verursachen.
  3. Sorgen Sie dafür, dass Ihr Kaninchen viel Bewegung hat.Älter werden bedeutet auch bei Kaninchen nicht, den ganzen Tag herumzusitzen – Kaninchen jeden Alters müssen sich bewegen, um gesund und zufrieden zu bleiben. Ein Auslauf ermöglicht es Ihren Kaninchen auf natürliche Weise, zu hoppeln, zu hüpfen und zu springen, und ein Tunnelsystem wie dasZippi Tunnelsystem von Omlet, ist einfach unverzichtbar.
  4. Bieten Sie Ruheplätze an. Senioren unter den Kaninchen sind weniger lebhaft als junge Kaninchen und schätzen einen ruhigen Platz zum Ausruhen, abseits vom Geschehen. Eine gemütliche Ecke im Stall mit viel weicher Einstreu hält ein müdes Kaninchen bei Laune und ist daher unerlässlich. “Geschützte Bereiche” in den Auslauf einzubauen, hilft ebenfalls. Wenn Sie eine Zippi Kaninchen Plattform verwenden, erfüllt der so entstandene Raum auf Mezzanin-Level den Zweck einer ruhigen Ecke höher oben im Auslauf, und bietet Ihrem Kaninchen außerdem die nötige Bewegung, wenn es auf und ab hoppelt.
  5. Legen Sie den Boden des Stalls mit weicher Einstreu aus. Ältere Kaninchen können Druckstellen und Wunden oder eine Fußerkrankung namens Pododermatitis entwickeln. Dies wird durch harte Oberflächen oder Drahtgeflechte am Boden des Auslaufs verursacht. Gute Pflege für ältere Kaninchen bedeutet also auch, sich um wunde Füße zu kümmern!
  6. Schneiden Sie den Kaninchen die Krallen. Kaninchen im fortgeschrittenen Alter neigen dazu, sich weniger zu bewegen als junge Häschen, und als Folge davon können ihre Krallen schnell zu lang werden und regelmäßiges Schneiden wird erforderlich. Wenn Sie es sich nicht zutrauen, dies selbst zu tun, bitten Sie Ihren Tierarzt um Hilfe.
  7. Schützen Sie Ihr Kaninchen vor den Elementen. Zusätzlich zur gemütlichen Ecke im Kaninchenstall erhöht ein Wetterschutz, der Ihr Kaninchen im Auslauf vor den Elementen bewahrt, den Komfort. Ein Zippi Wetterschutz Cover für den Kaninchenauslauf ist perfekt, um sie vor der schlimmsten Witterung zu schützen.
  8. Führen Sie regelmäßige Gesundheitschecks durch. Ältere Kaninchen sind anfällig für Zahnkrankheiten und andere gesundheitliche Probleme. Wenn Ihr Kaninchen keinen Appetit hat, an Gewicht verliert, vermehrt Speichel produziert, weniger Kot ausscheidet oder Schwellungen um das Maul herum aufweist, könnte dies ein Zeichen für Zahnerkrankungen sein. Bitten Sie Ihren Tierarzt, eine gründliche Zahnuntersuchung durchzuführen. Arthritis ist auch ein häufiges Problem, wobei ein Kaninchen, das langsamer geworden ist, von entzündungshemmenden Medikamenten profitieren könnte.
  9. Reduzieren Sie Hindernisse. Der Rand der Kaninchentoilette, oder ein Tunnel, über den die Kaninchen hüpfen müssen, um auf die andere Seite des Auslaufs zu gelangen, kann bei älteren Kaninchen, die nicht mehr so leicht springen können, Probleme verursachen. Das Umstellen der ‘Möbel’ im Auslauf und eine bequem zugängliche Toilette sind die Lösung.
  10. Bringen Sie Ihre Kaninchen regelmäßig zur Vorsorgeuntersuchung. Der beste Weg, um Probleme zu vermeiden, ist die Prävention. Ein Tierarzt kann Symptome erkennen und in der Regel Abhilfe und Ratschläge geben, ehe sie sich zu schwerwiegenden Problemen entwickeln.

Älter werden gehört einfach zum Leben, und ein gesundes Tier wird es gut hinnehmen, solange Sie auf diese Kleinigkeiten achten, die für Ihr Kaninchen einen großen Unterschied machen können.

 

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