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5 Tricks, die Sie ihrem Hund beibringen können

Ihrem Hund Tricks beizubringen ist gar nicht so schwierig, denn glücklicherweise ist Ihr Haustier sehr intelligent. Ein Hund lässt sich daher viel einfacher trainieren als andere Haustiere. Wir wissen, dass es manchmal nicht leicht ist, Ideen und Anleitungen zu finden, deshalb haben wir eine Liste mit 5 Tricks zusammengestellt, die Sie Ihrem Hund unbedingt beibringen sollten!

Foto von Claire Diaz auf Pixabay

Hunde sind ihrer Umwelt gegenüber sehr aufnahmefähig, sie sind in der Lage, mehrere Befehle zu lernen und zu verarbeiten. Dennoch müssen Sie geduldig sein und sich auf Belohnungen und viel Ermutigung verlassen, um Ergebnisse zu erzielen. Verbringen Sie nie mehr als 10 Minuten pro Tag mit einer Übung und achten Sie darauf, dass Sie selbst in einer guten Stimmung sind, um Ihren Hund ausreichend zu loben. Frustration muss vermieden werden, da Ihr Hund sie sonst spürt und möglicherweise weniger leistet.

Wussten Sie, dass die Tricks und Übungen, die Sie Ihrem Hund beibringen, ihn körperlich und geistig stimulieren? Außerdem ermöglicht es Ihnen, die Bindung zu Ihrem Hund noch zu vertiefen.

Diese Liste ist bei weitem nicht vollständig und wir gehen übrigens davon aus, dass Ihr Hund die Kommandos “Sitz”, “Platz” und “Bleib” bereits kennt.

1 – Pfote schütteln

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Wie Sie vielleicht schon bemerkt haben, heben Hunde manchmal spontan ihre Pfoten, wenn sie um Futter betteln. Dieser Trick ist also grundsätzlich nicht zu kompliziert, um ihn Ihrem Hund beizubringen. Sie müssen nur das richtige Wort, – das richtige Signal – finden, das Sie Ihrem Hund geben, damit er gehorcht.

Omlet empfiehlt so vorzugehen: Halten Sie das Leckerli in der Hand, zeigen Sie es Ihrem Hund und sagen Sie ihm, dass er warten soll. Senken Sie danach langsam Ihre Hand, und wenn Ihr Hund seine Pfote hebt, machen Sie das ‘Geräusch’, das Sie mit dem Kommando assoziieren möchten. “Hand” oder “Pfote” sind Laute, die sich Ihr Hund leicht merken kann, verwenden Sie also kurze Worte. Betonen Sie das Wort und bringen Sie Begeisterung hinein. Sobald der Hund das Leckerli im Maul hat, tätscheln Sie ihn zur Gratulation.

Allmählich müssen Sie Ihre Hand nicht mehr allzu sehr senken. Achten Sie darauf, dass Sie jedes Mal, wenn Sie dieses Kommando wiederholen, Ihre Hand ein wenig höher heben, so dass er die Pfote schließlich bis auf seine Brusthöhe anhebt. Wiederholen Sie dies immer mit derselben Pfote.

Sobald Ihr Hund diesen Befehl beherrscht, können Sie ihm beibringen, die andere Pfote zu heben. Das Kommando sollte jedoch anders sein als das für die erste Pfote. Verwenden Sie zum Beispiel das Wort “andere”.

Anschließend können Sie ihm auch ganz leicht das Kommando “High Five” beibringen. Dazu müssen Sie ihm Ihre Handfläche zeigen und Ihren Hund ermutigen, die Pfote noch höher anzuheben. Sobald Ihr Hund dies tut, belohnen Sie ihn.
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2 – Auf die andere Seite Rollen / “Umdrehen”

Dies ist ein Trick, den viele Besitzer ihren Hunden beibringen wollen, aber nicht wissen, wie.

Omlet empfiehlt so vorzugehen: Bringen Sie Ihren Hund zuerst dazu, sich “hinzulegen”. Nehmen Sie dann ein Leckerli in die Hand und lassen Sie ihn an dem Leckerli riechen, ohne es ihm zu geben. Das Ziel bei dieser Übung ist, dass Ihr Hund nicht aufsteht. Wenn er es doch tut, machen Sie sich nichts daraus, versuchen Sie es einfach noch einmal.

Benutzen Sie Ihre Hand, um Ihren Hund zu führen. Sie müssen die Bewegung und die ‘Flugbahn’, der Ihr Haustier folgen soll, vorgeben. Verwenden Sie also Ihre Hand, um den Hund dazu zu bringen, den Kopf zu wenden und bewegen Sie sich rückwärts von ihm weg . Wenn Ihr Hund versucht, seinen Kopf zu drehen, um das Leckerli zu erreichen, wird er schließlich auf die andere Seite rollen. Wiederholen Sie die Übung mehrmals, aber nicht länger als 15 Minuten. Sie können später am Tag auf die Übung zurückkommen.

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3 – Sprechen

Dieses Kommando kann für ausdrucksstarke Hunde leicht zu erlernen sein, für ruhige Hunde ist es etwas komplizierter.

Omlet empfiehlt so vorzugehen: Regen Sie Ihren Hund mit Ihrer Stimme ein wenig an. Fordern Sie ihn auf, sich zu setzen und nehmen Sie ein Leckerli in die Hand. Winken Sie mit der Hand, aber geben Sie ihm das Leckerli nicht. Wiederholen Sie das Wort/den Befehl, das/den er lernen soll, mehrmals, z. B. “Bellen” oder “Sprich!”. Warten Sie, bis er bellt oder winselt. Geben Sie ihm nach ein paar Sekunden das Leckerli und loben Sie ihn. Wenn Sie möchten, dass sich Ihr Hund beruhigt, wiederholen Sie das Wort “ruhig” oder “genug” und gehen Sie weg.

Ermutigen oder loben Sie Ihren Hund niemals, wenn er aus dem Fenster bellt, – oder Menschen anbellt. Bellen kann auf manche Menschen beängstigend wirken.

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4- Tanzen

Gute Neuigkeiten: Auch Ihr Hund kann tanzen lernen! Vielleicht kann er es bald besser als Sie…

Dieser Trick ist allerdings für kleine Hunde leichter zu erlernen. Für größere Hunde ist es schwieriger, auf den Hinterbeinen zu stehen. Auch für Hunde mit Rückenproblemen ist dieser Trick nicht zu empfehlen.

Omlet empfiehlt so vorzugehen Fordern Sie Ihren Hund auf, sich zu setzen. Nehmen Sie ein Leckerli in die Hand und führen Sie Ihre Hand leicht nach hinten über die Schnauze Ihres Hundes. Ihr Ziel ist, Ihren Hund dazu zu bringen, sich auf seine Hinterbeine zu setzen, und er wird dies nur tun, wenn er keine andere Möglichkeit sieht, sein Leckerli zu bekommen. Sobald er beide Vorderbeine gehoben hat, loben und ermutigen Sie Ihren Hund. Wiederholen Sie diesen Trick mehrere Male, bis er schnell auf den Hinterpfoten stehen kann.

Sobald er dies beherrscht, können Sie mit dem nächsten Schritt fortfahren. Wenn Ihr Hund auf den Hinterbeinen steht, halten Sie das Leckerli und bewegen Sie Ihre Hand in kleinen Kreisen über seinem Kopf. Nach ein paar Sekunden sollte Ihr Hund in der Lage sein, sich im Kreis zu drehen oder zumindest beide Hinterpfoten zu bewegen. Während Sie die Bewegung ausführen, denken Sie daran, das Wort zu sagen, das Sie mit dem Befehl verbinden möchten. In diesem Fall könnte dieses Wort “tanzen” sein. Sobald Ihr Hund mehrere kleine Schritte gemacht hat, geben Sie ihm das Leckerli und loben Sie ihn.

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5 – Sich tot stellen.

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Das ist ein anspruchsvoller Trick! Er eignet sich aber hervorragend, um Familie und Freunde zu beeindrucken. Allerdings ist es gar nicht so einfach, ihn Ihrem Hund beizubringen, vor allem, wenn er eher dynamisch ist. Aber nichts ist unmöglich, Sie brauchen lediglich ein bisschen mehr Geduld.

Omlet empfiehlt so vorzugehen: Wie beim Kommando “Umdrehen” fordern Sie Ihren Hund auf, sich erst einmal hinzulegen. Nehmen Sie ein Leckerli in die Hand und halten Sie dies über seinen Kopf. Sobald sich Ihr Hund umdreht, stoppen Sie den Vorgang, indem Sie ihn auffordern, sich nicht mehr zu bewegen. Wiederholen Sie diesen Vorgang mehrmals, bis Ihr Hund verstanden hat, dass er sich nicht bewegen soll. Es ist sehr wichtig, das Wort zu sagen, das Sie mit dem Befehl verbinden möchten. Für diesen Trick könnte es “Peng” sein

Dieser Trick ist nicht einfach zu beschreiben, und ein Video sagt manchmal mehr als tausend Worte. Wir empfehlen Ihnen, sich dieses Video anzusehen, um Ihrem Hund beizubringen, ‘tot zu spielen’.

Ganz gleich, welche Tricks Sie Ihrem Hund beibringen, Geduld ist der Schlüssel und der einzige Weg zum Erfolg. Vergessen Sie nie, Ihr Haustier zu loben und zu ermutigen, und zwingen Sie ihn vor allem nie. Wenn er ein Kommando nicht lernen will oder es nicht versteht, insistieren Sie nicht. Wenn Sie Angst haben, etwas falsch zu machen, gibt es viele Anleitungen auf Youtube. Zögern Sie nicht, sich mehrere Videos anzusehen, um die beste Technik für Ihren Hund zu finden.

Taggen Sie uns auf Social Media, wenn Sie einen dieser Tricks mit Ihrem Hund meistern. Wir würden uns freuen, die Erfolge Ihres Tieres zu teilen.

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