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Rosies Abenteuer als Hühnerhalterin – die Eingewöhnung neuer Hühner

Rosie arbeitet seit einem Jahr bei Omlet als Social Media Executive. Als sie von ihren Managern gefragt wurde, ob sie Lust hätte, ihre Hühnerkenntnisse anhand ihrer eigenen Hühnerschar zu erweitern (und auch, um unterhaltsamen Inhalt für Omlets Social Media Plattformen zu erstellen), war sie sofort dabei.

Seit wir vor einigen Wochen das letzte Mal mit Rosie gesprochen haben, hat sie 5 Hühner aus der Käfighaltung gerettet, die jetzt im Garten in ihrem eigenen Eglu Cube Hühnerstall leben. Wir haben uns mit Rosie getroffen, um herauszufinden, wie die ersten Tage als Hühnerhalterin verlaufen sind.


Ein Mann hält ein gerettetes Huhn und Hühner im Gehege

Warum habt ihr euch am Ende für gerettete Hühner entschieden?

Wir haben einige Züchter besucht, aber keiner hatte Buff Orpingtons zu vergeben, eine der Lieblingsrassen von Max. Er war aber schon immer von der Idee begeistert, Hühner zu retten. Eines Abends besuchte ich die Website des British Hen Welfare Trust, einer Stiftung zur Rettung von Hühnern, wo ich erfahren habe, dass am selben Wochenende im Nachbardorf eine Adoptionsvermittlung stattfinden würde. Das schien ein Zeichen zu sein.

Ich bin wirklich froh, dass wir es getan haben und die Hühner so glücklich zu sehen, nachdem sie einen miserablen Start ins Leben hatten, macht das Ganze umso besser.

Wie lief es mit der Abholung?

Es war alles sehr gut organisiert und effizient! Ich habe eine E-Mail erhalten, in der uns mitgeteilt wurde, wo und wann wir die Hühner abholen können. Auch die freiwilligen Helfer waren supernett und hilfsbereit, als wir ankamen.

Ursprünglich hatten wir vier Hennen reserviert, aber sie hatten noch ein paar übrig, und wir konnten zu einer weiteren einfach nicht Nein sagen! Wir wussten, dass es sich bei diesen Hühnern um ehemalige Käfighennen handelte, aber ich hatte eigentlich erwartet, dass sie viel schlimmer aussehen würden. Drei von ihnen sind in einem ziemlich schlechten Zustand, was die Federn angeht, und eine hat einen etwas schiefen Schnabel, aber sie scheinen alle relativ gesund zu sein. Ich kann es kaum erwarten, ihre Verwandlung in ein paar Monaten zu sehen!

Während ich die Hühner in die mitgebrachte Hundebox einlud und sie ins Auto brachte, unterhielt sich Max mit den freiwilligen Helfern. Sie führen den gesamten Vermittlungsprozess an einem Tag durch, um den Stress für die armen Hennen so gering wie möglich zu halten. Es ist schon ein verrückter Gedanke, dass sie morgens noch in Käfigen saßen und sie nun mit uns auf dem Weg nach Hause in unseren Garten waren.

Wie waren die ersten Tage?

Wir haben sie für ein paar Stunden im Stall untergebracht, damit sie sich daran gewöhnen. Anschließend haben wir sie in den Auslauf gelassen. Es war faszinierend zu sehen, wie sie all diese Dinge zum ersten Male erlebten. Wir haben Holzspäne im Walk In Run – Begehbaren Hühnergehege, aber unter dem Stall ist etwas Gras, wovon sie total begeistert waren. Sie waren wie verrückt am Picken und Scharren.

Ich konnte gar nicht aufhören, ihnen beim Erkunden zuzuschauen. Wir haben sie in der ersten Nacht noch zurück in den Stall gebracht. Im Nachhinein bin ich mir nicht sicher, ob das nötig gewesen wäre, denn in der zweiten Nacht kletterten sie alle von selbst wieder hinein, als es Zeit zum Schlafengehen war. Sie lernen wirklich schnell!

In den ersten Tagen gab es ein paar Streitereien und es war klar, dass sie an der Hackordnung arbeiteten. Ich war auf Kämpfe und Schikanen vorbereitet, aber es war wirklich nicht weiter schlimm. Die oberste Henne sorgt dafür, dass sie zuerst fressen darf, und wenn jemand versucht, sich vorzudrängeln, gibt es einen Hieb mit dem Schnabel. Aber wenn sie fertig ist, lässt sie gerne die anderen ran.

Ein Mädchen mit einem geretteten Huhn und Hühner, die aus der Hand fressen

Haben sie schon Eier gelegt?

Ja, jede Menge. Ich habe schon einige meiner Mutter gegeben, da sie für die Geburtstage meiner Nichten Kuchen gebacken hat, aber für mich und Max sind immer noch genügend da. Ich bin sicher, dass ich bald auch welche ins Büro mitbringen werde!

Wie kommt euer Hund mit ihnen klar?

Als wir sie das erste Mal in den Garten ließen, nachdem die Hühner eingezogen waren, stand sie am Gehege, starrte sie an und war am winseln – sie wollte unbedingt hinein und sie kennenlernen. Sie lässt sie aber in Ruhe, wenn man es ihr sagt, und sie verliert bereits das Interesse, ich hoffe also, dass sie sich vertragen werden.

Wenn ich sie unbeaufsichtigt in den Garten lasse, geht sie witzigerweise nicht einmal in die Nähe des Stalls. Ich habe sie vom Fenster aus beobachtet und sie hat einfach ihr eigenes Ding gemacht. Sobald wir aber mit ihr im Garten sind und den Hühnern Aufmerksamkeit schenken, will sie plötzlich mitmachen. Da ist also wahrscheinlich ein bisschen Eifersucht im Spiel.

Die Hühner haben aber überhaupt keine Angst vor ihr. Wenn sie am Auslauf steht, gehen sie direkt zum Gitter und beäugen sie.

Gab es irgendwelche Überraschungen?

Ich bin ein wenig überrascht, wie sehr ich sie bereits mag. Wenn ich von zu Hause aus arbeite, gehe ich jeden Tag ein paar Mal zu ihnen hin – sie sind definitiv kleine Zeitdiebe, aber im positiven Sinne. Auf der Arbeit sagen alle, wie viel ich schon über sie rede – ich bin auf dem besten Weg, eine verrückte Hühnerlady zu werden!

Sie sind sehr schnell zahm geworden. Am Anfang sind sie noch weggelaufen, wenn wir in ihre Nähe kamen, aber jetzt nehmen sie Futter aus meiner Hand und lassen sich auch von uns halten. Ich wusste, dass Max ein begeisterter Hühnerhalter sein würde, und es macht ihm auch wirklich Spaß, aber ich hätte nicht gedacht, dass sie auch mir so schnell ans Herz wachsen würden.

Da sie sich nun an ihr Heim gewöhnt haben, werde ich sie nach draußen lassen, damit sie ein bisschen mehr vom Garten erkunden können. Darauf freue ich mich schon ganz besonders.

Ein Hund vorm Omlet Eglu Cube Hühnerstall

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One reply on “Rosies Abenteuer als Hühnerhalterin – die Eingewöhnung neuer Hühner”

Iris sagt:

Hallo, ich werde wohl Anfang Juli auch Hühner aus der Massentierhaltung aufnehmen. Man sagte mir, ich müsse sie weiterhin mit Legemehl füttern, da sie auf Hochleistung getrimmt sind und sonst krank werden würden. Habt Ihr damit bereits Erfahrung gemacht? Ich freue mich, wenn mir jemand Tipps geben kann.

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