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Der Omlet Deutschland Blog

Eierlikör – Schichtkuchen

Izy Hossack ist eine in London ansässige Köchin und Bäckerin, Food-Stylistin und Food-Fotografin sowie Autorin der Bücher ‘Top with Cinnamon’ und ‘The Savvy Cook’. Izy hat zwei köstlich festliche Rezepte für den Omlet-Adventskalender kreiert. Sie finden ihren Schoko-Ingwer Gugelhupf hier.

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Dieser Schichtkuchen ist die perfekte weihnachtliche Torte, um Gäste zu beeindrucken. Inspiriert von den Aromen des Eierlikörs, sind der Kuchen und die Glasur mit Vanille, Muskatnuss, Zimt und Rum verfeinert, ein leicht alkoholisches Dessert, mit wärmenden Gewürzen.

Die Pudding Creme Glasur ist eine interessante Variante zur üblichen Buttercreme, – wer diese gewöhnlich zu süß finde, wird Izzys Version lieben (und sie kommt völlig ohne Puderzucker aus!). Die Grundlage ist ein gekochter Pudding, der mit Speisestärke und Ei eingedickt wird, bis er sehr zähflüssig ist. Dann wird die Mischung in die weiche Butter gerührt, bis alles schaumig und cremig ist. Wenn die Butter oder der Pudding zu kalt sind, kann die Masse etwas zäh sein, in diesem Fall muss eventuell einen Spritzer kochendes Wasser hinzugefügt werden, damit sie sich richtig aufschlagen lässt. Der Mehraufwand gegenüber einer normalen Buttercreme lohnt sich auf jeden Fall, denn die Textur ist herrlich glatt und die Creme leicht und nicht zu süß..

Ich halte die Dekoration des Kuchens gerne recht einfach mit einer dünnen Schicht Pudding Creme außen herum und einer leicht gewellten Textur oben drauf, sowie essbaren Zutaten, die dem Kuchen ein festliches Aussehen verleihen, z.B. holzige Kräuter wie Rosmarin, Thymian oder Salbei (wie hier) oder z.B. gehackte/geschälte Nüsse. Eine Prise Zimt und Muskatnuss geben dem Kuchen den letzten Schliff und verstärken den Eierlikör Geschmack.

Zutaten:

Kuchen:

300g Kristallzucker
140 g weiche Butter
60 ml Pflanzenöl
4 mittelgroße Eier
150 ml Naturjoghurt
150 ml Milch
1 Teelöffel Vanillepaste oder -extrakt
330 g selbsttreibendes Mehl (oder verwenden Sie 330g der Mischung:1 Päckchen Backpulver/500g Mehl)
1 Teelöffel gemahlener Zimt
¼ Teelöffel frisch geriebene Muskatnuss
¼ Teelöffel feines Speisesalz
¼ Teelöffel Natron

Pudding Creme Glasur:

150ml Milch
1 Teelöffel Vanillepaste oder -extrakt
80g Kristallzucker
20 g Speisestärke
1 Ei
½ Teelöffel gemahlener Zimt
¼ Teelöffel frisch geriebene Muskatnuss
Eine Prise Salz
200 g Butter, erweicht
2 Esslöffel dunkler Rum

Für den Kuchen:

  1. Den Backofen auf 180℃ Umluft vorheizen. Drei 18-cm-Kuchenformen einfetten, auslegen und bemehlen.
  2. In einer großen Schüssel den Zucker und die Butter schaumig rühren. Dann das Öl und die Eier einzeln unterrühren.
  3. Joghurt, Milch und Vanille in einem Becher verrühren.
  4. In einer separaten Schüssel Mehl, Zimt, Muskatnuss, Salz und Natron vermischen.
  5. Ein Drittel der Joghurtmischung zur Buttermischung hinzufügen und verrühren. 1/3 der Mehlmischung zur Buttermischung hinzufügen und verrühren. Diesen Vorgang abwechselnd wiederholen, bis die gesamte Joghurt- und Mehlmischung untergerührt ist und ein glatter Kuchenteig entstanden ist.
  6. Den Teig gleichmäßig auf die Kuchenformen verteilen und 25-30 Minuten backen, bis eine in die Mitte gesteckte Kuchennadel sauber herauskommt.
  7. Mit einem Buttermesser innen an den Kuchenformen entlangfahren und sie dann 10 Minuten lang abkühlen lassen, bevor sie auf ein Drahtgitter gestürzt werden, um vollständig abzukühlen

Für die Pudding Glasur:

  1. Milch und Vanille in einem kleinen Topf verrühren und bei mittlerer Hitze auf dem Herd erhitzen, bis die Milch leicht zu dampfen beginnt.
  2. In einer mittelgroßen Schüssel Zucker, Speisestärke, Ei, Zimt, Muskatnuss und Salz glatt rühren.
  3. Ein klein wenig von der heißen Milch in die Ei-Mischung gießen und schnell mit einem Schneebesen glatt rühren. Die restliche heiße Milch unter ständigem Rühren hineingießen, bis alles gut vermischt ist. Den Inhalt der Schüssel zurück in den Topf gießen und wieder am Herd erhitzen.
  4. Bei mittlerer Hitze unter Rühren mit dem Schneebesen kochen, bis die Mischung dickflüssig wird. Weiterrühren, bis sie glatt und glänzend aussieht, – etwa 1 Minute -, dann vom Herd nehmen.
  5. Die Mischung in eine flache Schüssel gießen und 5-10 Minuten in den Gefrierschrank stellen, bis sie abgekühlt ist, oder 1 Stunde lang im Kühlschrank kühlen.
  6. Schlagen Sie die weiche Butter in einer großen Schüssel mit einem elektrischen Handmixer (oder in einem Standmixer), bis sie glatt ist, und fügen Sie dann nach und nach die abgekühlte Ei-Mischung hinzu, wobei Sie auch anhalten und den Teig von den Seiten und dem Boden der Schüssel unterrühren müssen.
  7. Den Rum hinzufügen und weiterschlagen, bis die Creme luftig und leicht aussieht. Wenn die Masse noch zu zäh ist, 1-2 Esslöffel kochendes Wasser hinzufügen, um die Butter zu erweichen, damit die Glasur die richtige Konsistenz erhält.

Zusammensetzen:

  1. Schneiden Sie mit einem Messer eventuelle Wölbungen von den abgekühlten Kuchenböden und ziehen Sie das Backpapier von den Böden ab.
  2. Einen Kuchenboden auf eine Servierplatte legen und einige gehäufte Esslöffel Pudding Creme auf dem Kuchen verteilen. Mit einem zweiten Kuchenboden bedecken und den Vorgang wiederholen.
  3. Wenn Sie den letzten Kuchenboden aufgelegt haben, verstreichen Sie die Hälfte der restlichen Glasur dünn auf der Oberseite und den Seiten des Kuchens. Hier kann ein warmes Spachtelmesser hilfreich sein (erwärmen Sie es, indem Sie es in einen Krug mit kochendem Wasser stellen und bei Bedarf abwischen).
  4. Stellen Sie den Kuchen für 10 Minuten in den Kühlschrank, damit diese erste Schicht Glasur aushärtet.
  5. Nehmen Sie den Kuchen aus dem Kühlschrank und verteilen Sie die restliche Glasur auf dem Kuchen, um die Oberseite und die Seiten nach Belieben zu verzieren.
  6. Dekorieren Sie den Kuchen mit beliebigen Belägen – ich habe hier geriebene Muskatnuss, gemahlenen Zimt, Salbeiblätter und Mandelblättchen für eine festliche Note verwendet.

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