Ein paar gefiederte Freunde zu haben, die in Ihrem Garten leben und regelmäßig Eier für Sie legen – das klingt doch wunderbar, finden Sie nicht? Es gibt jedoch ein paar Dinge zu beachten, bevor Sie Küken heranziehen und Hühner in Ihrem Garten halten, so zum Beispiel, ob Ihr Garten für die Hühnerhaltung geeignet ist oder welche Kosten damit verbunden sind… Zu diesem Thema möchten wir Ihnen heute ein paar Tipps und Hinweise geben!
Was kostet es, Hühner zu halten?
Zu den laufenden Kosten gehören Futter, Einstreu, Sand, Kalk, Wasser und Strom. Abhängig von der Rasse und dem Alter Ihrer Küken und der Art und Qualität des Futters, sollten Sie mit etwa 12 € pro Monat für fünf Hühner rechnen. Wenn Ihre Hühner auch viel Futter im Auslauf finden, können Sie die Kosten recht niedrig halten, während hochwertiges Bio-Futter deutlich mehr kostet. Sie sollten auch Dinge wie Kohl, Blumenkohlblätter oder Spinat in das Budget einplanen um die Pellets zu ergänzen, denn Hühner brauchen auch ein wenig Grünzeug in ihrer täglichen Ernährung. Einstreu kostet ca. 15 €.
Hinzu kommen die Kosten für den Tierarzt, die man schlecht im Voraus kalkulieren kann. Die Impfkosten sind jedoch noch recht überschaubar, der Impfstoff selbst kostet maximal 15 €. Je nachdem, gegen was Sie Ihre Hühner impfen wollen und ob Sie auch regelmäßig entwurmen, steigen die Kosten natürlich an. Für andere gesundheitsfördernde Ergänzungsmittel können wir mit etwa 60 € pro Jahr rechnen.
Die kurze Antwort ist, – die maximalen Kosten für die Aufzucht von Hühnern in Ihrem Garten liegen bei ca. 50 € pro Monat für eine Herde von 5 Hühnern. Grundsätzlich kann man sagen, dass Hühner billiger sind als andere Haustiere, z.B. Hunde oder Katzen, und wir obendrauf noch leckere Eier von ihnen erhalten.
Bitte beachten Sie, dass alle hier aufgeführten Preise sehr allgemeine Schätzungen sind und von Land zu Land, sowie zwischen Städten und Gemeinden, stark variieren können.
Zusätzlich zu diesen laufenden Kosten sollten Sie auf jeden Fall in einen bequemen und praktischen Hühnerstall investieren, um Ihre Hennen sicher unterzubringen. Sie können einen fertigen Hühnerstall kaufen oder selbst einen bauen.
Und vergessen Sie nicht die Kosten für die Hühner selbst. Diese hängen von der Rasse und dem Alter ab. Eine gute Herde für den Einstieg besteht normalerweise aus 4 bis 5 Vögeln im Alter von 16 bis 24 Wochen. Wenn Sie sich für eine spezielle Art oder für Rassehühner entscheiden, können die Preise etwas höher ausfallen. Die Kosten für ein Huhn können zwischen 3 € und 12 €pro Küken variieren.
Wie hoch ist der Arbeitsaufwand und habe ich genug Zeit, Hühner zu halten?
Das tägliche Arbeitspensum hängt von der Größe und dem Alter Ihrer Herde ab, und davon, wie gut Sie vorausgeplant haben. Es versteht sich von selbst, dass frisch geschlüpfte oder sehr junge Küken viel mehr Zeit beanspruchen als ausgewachsene Hühner. Um herauszufinden, welches Alter von Hühnern für Sie am besten geeignet ist, lesen Sie bitte unseren Blog: ‚Hühnerhaltung für Anfänger: Erwachsene Hühner oder Küken?‘ Generell kann man hiervon ausgehen: Je mehr Hühner Sie haben, desto mehr Arbeit gibt es – aber auch desto mehr Eier, auf die Sie und Ihre Familie sich jeden Morgen freuen dürfen! Dabei ist die Hühnerhaltung von einer kleinen Herde mit etwa 6 Tieren viel einfacher als die Haltung eines Hundes. Sie müssen Ihre Herde nur füttern, täglich das Wasser wechseln und alle Tiere täglich einem kurzen Gesundheitscheck unterziehen. Außerdem sollten Sie Ihre Hühner mindestens einmal am Tag aus dem Stall lassen, entweder zum freien Auslauf oder in ein Gehege, das dafür sorgt, dass sie vor Fressfeinden geschützt sind.
Ein anderer wichtiger Faktor, den Sie im Auge behalten sollten, sind Ihre Arbeitszeiten. Wenn Ihre Arbeit am frühen Morgen oder am späten Abend beginnt, ist es schwierig, Ihre Hühner aus dem Stall und abends wieder hinein zu lassen. Das bedeutet aber nicht unbedingt, dass Sie keine Hühner halten können. Hierfür gibt es nämlich eine gute Alternative, und zwar eine Automatische Hühnerstalltür, die sich komplett selbstständig öffnen und schließen kann, auch wenn Sie nicht da sind!
Mit einem Arbeitsaufwand von ca. 10-15 Minuten pro Tag können Sie die wichtigsten Handgriffe erledigen, um Ihre Hühner gesund und zufrieden zu erhalten (dazu, je nach Wunsch, zusätzliche Spiel- und Streichelzeit!)
Ist meine Umgebung für die Hühnerhaltung geeignet?
Um zu gewährleisten, dass Ihre Hühner ein gesundes und glückliches Leben führen können, brauchen sie einen sicheren Außenbereich mit viel Platz, in dem sie sich bewegen und Sonnenschein und frische Luft genießen können. Ihre Küken sollten normale Verhaltensweisen ausleben können, wie z.B. Scharren, nach Nahrung suchen und im Staub baden.
Die Wahl der Hühnerrasse sowie die Anzahl der Hühner, die Sie halten möchten, sind die wichtigsten Faktoren für den erforderlichen Raum. Sie sollten Ihren Hühnern auf jeden Fall viel Grünfläche bieten, damit sie ihre Freiheit genießen können. Es ist jedoch wichtig, ihnen auch einen Stall und ein Auslaufgehege zu bieten, um sie vor Fressfeinden zu schützen, wenn Sie nicht zu Hause sind.
Wer kümmert sich um meine Herde, wenn ich einmal einen Tag nicht da bin oder verreise?
Egal, ob Sie nur kurz abwesend sind oder eine längere Reise planen – mit der richtigen Vorbereitung lässt sich das so regeln, dass Sie Ihre Hühner ohne schlechtes Gewissen zurücklassen können.
Am bequemsten und einfachsten wäre es, einen Freund, ein Familienmitglied oder Ihren Nachbarn zu bitten, ein Auge auf Ihre Herde zu werfen, während Sie weg sind. Wenn Sie aber niemanden in Ihrer Nähe finden können, machen Sie sich keine Sorgen. Haben Sie schon einmal von einem Hühnersitter gehört? Ja, die gibt es tatsächlich. Erkundigen Sie sich am besten in Ihrer Umgebung, ob es einen Hühnersitter oder eine Hühnerpension gibt. Wie bei Hunden oder Katzen gilt aber auch bei Hühnern: Der ideale Hühnersitter ist einer, der sich mit den Tieren auskennt. Eine Alternative ist die Anschaffung eines Futterautomaten. Er ermöglicht es Ihrer Herde, den ganzen Tag über nach Belieben Zugang zu Futter zu bekommen und hält Ratten oder andere unwillkommene Gäste fern. Ein weiteres tolles Produkt ist eine Automatische Hühnerstalltür, bei der Sie über das Bedienfeld die Zeit einstellen können, zu der die Stalltür sich öffnet und schließt, oder einen Lichtsensor programmieren können, damit Ihre Hühner ihre Freiheit auch dann genießen können, wenn Sie nicht zu Hause sind.
Kann ich verschiedene Hühnerrassen mischen?
Ja, in den meisten Fällen können Sie Hühnerrassen mischen, hingegen ist es ratsam, dies bei Hähnen zu vermeiden.
Bei Altersunterschieden können ältere Hühner Küken manchmal schikanieren, dabei handelt es sich einfach um Konflikte im Rahmen der Hackordnung. Plötzlich gibt es neue Hühner im Stall und die älteren Vögel wollen sich an der Spitze der Hierarchie etablieren, – das ist ein natürliches, bewusstes Verhalten und hat nichts mit der Rasse zu tun. Wirkliche Probleme können beim „Mischen“ von Rassen dann auftreten, wenn Sie z.B. fünf Hühner von Rassen haben, die sich ähnlich sehen (wie Rhode Island Reds und New Hampshire Reds), und nur ein Huhn, das komplett anders aussieht. Hühner, die sich im Aussehen stark vom Rest der Herde unterscheiden, können angefeindet werden.
Einige Haubenhühner-Rassen sehen nicht sehr gut, weil ihnen ihre Haubenfedern im Weg sind, was ein Nachteil sein und dazu führen kann, dass sie gepickt werden.
Die wichtigste Vorgangsweise bei der Integration neuer Vögel in eine bestehende Herde ist, dass Sie alle neuen Vögel mindestens 30 Tage lang isolieren oder in Quarantäne behalten. Dies gibt Ihnen Zeit, alle neuen Vögel auf Krankheitssymptome und/oder Anzeichen externer Parasiten zu beobachten und sie ggf. zu behandeln. Sobald die 30-tägige Isolation abgeschlossen ist, führen Sie neue Hühner oder Küken in die Herde ein und beobachten Sie die Interaktionen zwischen alten und neuen Vögel immer aus nächster Nähe, bis Sie sicher sind, dass alles in Ordnung ist. Wenn sie sich wohl fühlen und miteinander auskommen, reicht es, einmal pro Tag nach dem Rechten zu sehen. Zum Kennenlernen, lassen Sie Ihre Hühner frei laufen und mischen Sie sich unter sie. Weitere Informationen zum Einführen neuer Hühner in Ihre Herde finden Sie hier.
Denken Sie immer daran, dass Ihre gefiederten Freunde Lebewesen sind, zu deren richtiger Pflege Sie sich verpflichten. Stellen Sie sicher, dass Sie genügend Zeit und Platz für sie haben, damit sie gesund und zufrieden leben können.
Wenn Sie Ihre Hühner unter den oben genannten Bedingungen halten, werden sie es Ihnen mit leckeren Eiern und gelegentlichen Liebkosungen danken. Je besser die Vorplanung, desto entspannter werden Sie sich fühlen und desto zufriedener werden auch Ihre Hühner sein.
Ganz gleich, ob du regelmäßig mit frischen Eiern versorgt werden möchtest oder einfach die Freude genießen möchtest, mit der Hühner den Garten füllen – die allererste Entscheidung, die du treffen musst, lautet: Soll ich mit Küken oder gleich mit ausgewachsenen Hühnern anfangen? Für die meisten Anfänger lautet die Antwort: Ausgewachsene Hühner. Insbesondere Junghennen (junge Hennen, die kurz vor Legebeginn stehen) bieten den einfachsten, schnellsten und sichersten Einstieg in die Hühnerhaltung. Allerdings hat jede Option seinen eigenen Reiz, und die richtige Wahl hängt von deinen Plänen und deinem Zeitplan ab, aber auch davon, wie viel Zeit du bereit bist, in ihre Pflege zu investieren.
Hier ist alles, was du wissen musst, bevor du dich entscheidest.
Sollten Anfänger mit Küken oder ausgewachsenen Hühnern beginnen?
Für die meisten Anfänger ist es besser, mit ausgewachsenen Vögeln zu beginnen. Hier erfährst du die Gründe dafür.
Küken sind zweifellos einfach entzückend, erfordern in den ersten Lebenswochen jedoch viel praktische Pflege. Du benötigst eine Aufzuchtbox, eine Wärmequelle, eine Temperaturüberwachung und spezielles Kükenfutter. Außerdem sind sie recht zerbrechlich. Sie reagieren empfindlich auf Temperaturschwankungen und sind eine leichte Beute für Raubtiere. Hinzu kommt, dass es vom Schlüpfen bis zum ersten Ei etwa fünf Monate dauert, was eine längere Wartezeit bedeutet, wenn du dir eine eigene Herde für frische Eier wünschst.
Mit ausgewachsenen Hennen ist das ganz anders. Sie sind robust, weitgehend selbständig und beginnen in der Regel schon wenige Wochen nach der Eingewöhnung in ihrem neuen Zuhause mit dem Eierlegen. Richte einen guten Hühnerstall mit Auslauf für deine Hühner ein, lass sie einziehen, und schon kann es losgehen.
Fazit: Anfänger können durchaus Küken aufziehen, sollten dies aber mit offenen Augen angehen. Wenn dein Hauptziel die stressfreie Haltung einer gesunden und produktiven Herde ist, dann sind Junghennen für den Einstieg die klügere Wahl.
Was sind Junghennen und warum solltest du dich für sie entscheiden?
Eine Junghenne ist in der Regel etwa 16 bis 20 Wochen alt und steht kurz davor, mit dem Eierlegen zu beginnen. Sie ist voll befiedert, geimpft und bereit, direkt in ihr neues Zuhause einzuziehen, ohne dass die intensive Pflege, die Küken in der Anfangsphase benötigen, erforderlich ist.
Die praktischen Vorteile
Keine Aufzuchtbox erforderlich. Wärmelampen, Temperaturkontrollen und spezielles Kükenstarterfutter sind allesamt nicht notwendig.
Vom ersten Tag an bereit für das Leben im Freien. Richte dein begehbares Gehege und den Hühnerstall ein, setze deine Junghennen hinein und gib ihnen Zeit zum Einleben.
Eier innerhalb weniger Wochen. Die meisten Junghennen beginnen kurz nach der Eingewöhnung in ihre neue Umgebung mit dem Eierlegen.
Weibliche Hühner garantiert. Seriöse Anbieter verkaufen Junghennen, deren Geschlecht bestimmt wurde, sodass keine Gefahr besteht, dass man am Ende Hähne hat, die man nicht halten kann.
Leicht zu finden. Junghennen sind auf örtlichen Bauernhöfen, bei einigen Agrarhändlern sowie bei Hühnerzüchtern zu finden, meist im Frühjahr und Frühsommer.
Wann Küken sinnvoll sind
Der einzig gute Grund, Küken statt Junghennen zu wählen, ist, wenn man bewusst die Erfahrung machen möchte, Vögel von klein auf aufzuziehen. Die Handaufzucht von Küken schafft eine starke Bindung, und viele Halter empfinden dies als sehr bereichernd. Auch Familien mit Kindern haben oft viel Freude daran.
Wenn jedoch frische Eier und ein unkomplizierter Einstieg in die Hühnerhaltung Priorität haben, sind Junghennen die ideale Wahl für Anfänger.
Gerettete Hennen adoptieren: Eine lohnende Alternative
Eine Möglichkeit, die neue Hühnerhalter oft übersehen, ist die Aufnahme von geretteten Hennen – dies ist einer der schönsten Wege, die man einschlagen kann.
Bei diesen Vögeln handelt es sich in der Regel um Hennen aus kommerzieller Haltung, die von der Agrarindustrie als nicht mehr produktiv eingestuft wurden. Die meisten werden im Alter von etwa 18 Monaten ausgemustert, obwohl sie oft noch weitere 18 Monate oder länger legen könnten. Es gibt jedoch Organisationen und Vereine, die im Internet zu finden sind, die sich intensiv dafür einsetzen, diesen Tieren ein neues Zuhause zu vermitteln, bevor sie zum Schlachter geschickt werden.
Was dich erwartet, wenn deine geretteten Hennen bei dir ankommen
Gerettete Hennen können anfangs etwas mitgenommen aussehen. Fehlende Federn, schüchternes Verhalten und blasse Kämme sind nach einem Leben in Massentierhaltung keine Seltenheit. Mach dir aber keine Sorgen. Mit gutem Futter, sauberem Wasser und ausreichend Platz werden sie eine bemerkenswerte Verwandlung durchgehen.
Innerhalb weniger Wochen sind die meisten geretteten Hennen kaum wiederzuerkennen. Die Federn wachsen nach, ihre Persönlichkeiten kommen zum Vorschein, und im Legenest tauchen die ersten Eier auf. Es ist wirklich eine der erfüllendsten Erfahrungen in der Hühnerhaltung.
Ein paar nützliche Informationen:
Gerettete Hühner, die von seriösen Organisationen vermittelt werden, werden vor der Vermittlung gesundheitlich untersucht, sodass schwerwiegende Gesundheitsprobleme unwahrscheinlich sind.
Sie sind in der Regel kostenlos oder gegen eine kleine Spende erhältlich, was sie zu einer der günstigsten Möglichkeiten zur Anschaffung von Hühnern macht.
In den verbleibenden Jahren ihrer Legezeit werden sie dir weiterhin etwa 4 bis 5 Eier pro Woche schenken.
Was du vor dem Kauf von Küken wissen solltest
Wenn du die Erfahrung machen möchtest, Küken aufzuziehen, gibt es ein paar Dinge, die du im Vorfeld wissen solltest.
Geschlechtsbestimmung: der wichtigste Aspekt, den es zu beachten gilt
Bei Küken gibt es keine offensichtlichen äußerlichen Unterschiede zwischen Männchen und Weibchen. Alle Vögel, die als „gemischtgeschlechtlich“ verkauft werden, sind eine unsortierte Mischung beider Geschlechter, etwa im Verhältnis von 50:50. Da die meisten Hobbyzüchter keine Hähne wollen, ist es am sichersten, geschlechtsbestimmte Küken auf einem Geflügelhof oder bei einem Züchter zu kaufen, der bestätigen kann, dass es sich um weibliche Vögel handelt.
Vor dem Kauf solltest du die für deinen Kreis gültigen Vorschriften bezüglich der privaten Hühnerhaltung prüfen. Für die Haltung von Hähnen könnte es möglicherweise Einschränkungen aufgrund der Lärmbelästigung geben. Falls dein gewünschter Anbieter keine nach Geschlecht sortierten Küken anbietet, lohnt es sich, zu warten, bis diese verfügbar sind, anstatt eine Herde zu kaufen, die möglicherweise männliche Tiere enthält, die du nicht halten darfst.
Wo man Küken kaufen kann
Da die meisten Züchter ihre Küken im späten Winter und im frühen Frühjahr anbieten, lohnt es sich, vorausschauend zu planen. Trage dich frühzeitig in die Wartelisten ein. Züchterverzeichnisse im Internet sind eine gute Anlaufstelle oder frage im lokalen Agrarhandel oder auch auf regionalen Bauernmessen nach.
Sei ehrlich, was deinen Terminkalender angeht
Küken brauchen in den ersten Wochen regelmäßige Pflege. Wenn du häufig unterwegs bist oder eine besonders arbeitsreiche Zeit vor dir hast, lohnt es sich, zu warten, bis dein Terminkalender es zulässt, dass du vor Ort sein kannst. Die Aufzuchtphase ist zwar kurz, erfordert aber deine Anwesenheit.
Aufzuchtbox für Küken einrichten
Eine Aufzuchtbox ist ein warmer, umschlossener Raum, in dem die Küken die ersten vier bis fünf Wochen verbringen werden. Sie muss nichts Ausgefallenes sein.
Was du benötigst
Ein großer Karton oder eine Aufbewahrungsbox aus Kunststoff eignet sich hervorragend als Aufzuchtbox. Die wichtigsten Aspekte sind Wärme, Belüftung und Schutz vor Zugluft.
Wärmequelle und Platz
Verwende eine Wärmeplatte oder eine rote Wärmelampe anstelle einer weißen. Weiße Lampen strahlen ein konstantes Licht aus, das die Küken stresst und zum Federpicken verleitet. Deine Küken zeigen dir, ob die Temperatur stimmt: Wenn sie sich direkt unter der Wärmequelle zusammenkauern, ist ihnen kalt; wenn sie sich an den Rand der Aufzuchtbox drängen, ist es ihnen zu warm. Richte dich nach der folgenden Tabelle für die wöchentlichen Temperaturwerte:
1. Woche: 35 °C
2. Woche: 32 °C
3. Woche: 29 °C
4. Woche: 27 °C
5. Woche: 24 °C oder Außentemperatur
Senke die Temperatur jede Woche um etwa 3 °C, bis sie der Außentemperatur entspricht und deine Küken soweit sind, nach draußen umzuziehen.
Rechne mindestens 39 cm² pro Küken ein und vergrößere den Platz, wenn die Küken wachsen. Decke die Oberseite mit Drahtgeflecht ab, um die Luftzirkulation zu gewährleisten und zu verhindern, dass die Küken herausspringen, nachdem sich ihre Flügel entwickelt haben.
Die Küken nach draußen umsiedeln
Ab einem Alter von etwa zwei Wochen können Küken unter Aufsicht kurze Zeit im Freien verbringen, sofern die Temperatur mindestens 18 °C beträgt und es trocken ist. Mit etwa 12 Wochen können sie dauerhaft in einen Außenstall mit Auslauf umziehen. Ein Eglu Go Hühnerstall ist in dieser Phase eine hervorragende Option, da er leicht zu reinigen und von Anfang an vor Raubtieren geschützt ist. Entferne zunächst das Sitzstangengitter aus dem Inneren des Stalls, bis die Küken groß genug sind, um sicher darauf sitzen und darüber laufen zu können, und lege reichlich Einstreu aus, um die Küken warm zu halten.
Eigene Hühner aus Bruteiern aufziehen
Für erfahrene Halter, die noch einen Schritt weiter gehen möchten, ist die Aufzucht eigener Hühner aus Bruteiern eine äußerst erfüllende Alternative. Allerdings erfordert dies mehr Planung und Ausrüstung, sodass es vielleicht nicht der richtige Zeitpunkt ist, wenn dies deine erste Herde ist. Hier erfährst du alles Wissenswerte, falls du dies in Erwägung ziehst.
Was du für den Anfang benötigst
Bruteier können online bei spezialisierten Portalen bestellt oder von spezialisierten Züchtern und Höfen gekauft werden. Oder nimm einen Hahn in deine Herde auf, der sich mit den Hennen paart und auf natürliche Weise im Rahmen des Herdenalltags für befruchtete Eier sorgt.
Du hast nun zwei Möglichkeiten:
Überlasse einer brütenden Henne die Arbeit. Wenn eine deiner Hennen brütig wird (das heißt, sie ist fest entschlossen, Eier auszubrüten), kannst du der Natur ihren Lauf lassen. Eine brütende Henne kommt in der Regel mit 10 bis 12 Eiern zurecht und dreht diese regelmäßig, ohne dass du ihr dabei helfen musst. Dies ist bei weitem die einfachste Methode zum Ausbrüten.
Verwende einen Brutapparat. Wenn du keine brütige Henne hast oder mehr Kontrolle über den Prozess möchtest, ist die Alternative ein Brutapparat. Einige moderne Brutapparate übernehmen sowohl die Temperaturregelung als auch das automatische Wenden der Eier, was den Prozess für Anfänger im Eier ausbrüten erheblich vereinfacht.
Der Schlupfprozess
Nach 21 Tagen beginnen die Küken zu schlüpfen. Dieser Vorgang kann bis zu 24 Stunden pro Küken dauern und sollte niemals beschleunigt oder gestört werden. Widerstehe dem Drang, einem Küken aus der Schale zu helfen; sich aus dem Ei zu befreien, ist Teil seiner Entwicklung.
Ein wichtiger Punkt, den du berücksichtigen solltest: Wenn du deine eigenen Küken ausbrütest, erhältst du eine Mischung aus männlichen und weiblichen Vögeln. Überlege dir schon vor Beginn, was du mit den Hähnen machen willst – es kann schwierig sein, ein neues Zuhause für sie zu finden, daher solltest du dir schon im Voraus darüber Gedanken machen.
Welche Option ist die richtige für dich? Eine kurze Zusammenfassung
Hier ist eine kurze Zusammenfassung, die dir bei der Entscheidung helfen kann:
Entscheide dich für Junghennen, wenn du möglichst bald frische Eier haben möchtest, noch keine Erfahrung in der Hühnerhaltung hast und einen pflegeleichten Einstieg in dieses Hobby möchtest.
Entscheide dich für gerettete Hennen, wenn du nach einer erschwinglichen und lohnenden Option suchst und bereit bist, in den ersten Wochen etwas mehr Zeit und Mühe zu investieren.
Entscheide dich für Küken, wenn du unbedingt die Erfahrung machen möchtest, Vögel von klein auf großzuziehen, du die Zeit hast, dich intensiv um sie zu kümmern, und bereit bist, auf die ersten Eier zu warten.
Entscheide dich für Bruteier, wenn du ein erfahrener Halter bist, der seine Herde vergrößern oder neue Linien einbringen möchte, und du über den nötigen Platz und die Zeit dafür verfügst.
Omlet und deine Hühnerschar
Egal, welchen Weg du einschlägst: Die richtige Unterbringung ist das Wichtigste, was du für deine Herde tun kannst. Unsere Hühnerställe und begehbaren Gehege machen die Hühnerhaltung wirklich einfach – ganz gleich, ob du Junghennen, gerettete Hühner oder eine Schar flauschiger Küken bei dir aufnimmst. Außerdem bieten wir fachkundige Ratgeber für jede Phase im Leben deiner Herde, damit du die Hühnerhaltung vom ersten Tag an mit Zuversicht angehen kannst.
Die Hühnerhaltung kann eine lohnende und überraschend einfache Erfahrung sein. Doch obwohl Hühner recht selbständige Tiere sind, sind sie dennoch auf ihre Halter angewiesen, um alles, was sie für ihre Gesundheit und ihr Wohlbefinden benötigen, zu erhalten. Mit der richtigen Ausstattung kannst du dafür sorgen, dass deine Herde ihr Leben in vollen Zügen genießen kann und stellst sicher, dass sie glücklich, gesund und produktiv bleibt. In diesem Blog erfährst du alles, was du wissen musst, um deine Hühner fit und munter zu halten, von Futterzusätzen und Grit bis hin zur Stallhygiene und vieles mehr.
Kieselgur
Kieselgur (auch als Diatomeenerde bekannt) ist ein natürlich vorkommendes Sedimentgestein, das ungiftig und stark absorbierend ist. Es ist bei Hühnerhaltern wegen seiner Wirksamkeit als natürliches Insektizid sehr beliebt, insbesondere zur Vorbeugung gegen die Rote Vogelmilbe und andere Parasiten im Hühnerstall. Das feine Pulver entzieht Schädlingen Wasser und ist somit eine sichere und chemiefreie Lösung für deine Hühner.
Verwendung:
Streue Kieselgur in die Ecken und Spalten des Stalls, insbesondere an Stellen, an denen sich Milben verstecken könnten.
Mische es in das Staubbad deiner Hühner, um externe Parasiten zu bekämpfen.
Einige Halter fügen auch dem Hühnerfutter eine kleine Menge hinzu, achte jedoch stets darauf, dass es sich dabei um Lebensmittelqualität und nicht um Poolqualität handelt.
Sicherheitstipps:
Trage beim Umgang mit Kieselgur immer eine Maske, da der feine Staub die Lunge reizen kann.
Halte es von den Augen und Atemwegen deiner Hühner fern.
Hühnerstallreinigung
Ein sauberer Stall und saubere Legenester sind für gesunde Hühner unerlässlich. Eine regelmäßige Reinigung trägt dazu bei, die Ansammlung von schädlichen Bakterien und Parasiten zu verhindern. Du benötigst für die Stallreinigung ein für Haustiere unbedenkliches Desinfektionsmittel, um deinen Hühnern eine hygienisch saubere Umgebung zu schaffen.
Kunststoffställe vs. Holzställe:
Kunststoffställe wie die Eglu Hühnerställe sind leicht zu reinigen und kommen mit herausziehbaren Kotschubladen.
Holzställe absorbieren Ammoniak aus dem Urin der Hühner und sind schwieriger zu reinigen, was zu Gesundheitsproblemen bei den Tieren führen kann. Holzställe wirst du möglicherweise regelmäßiger und gründlicher reinigen müssen, um einen gesunden Lebensraum zu gewährleisten.
Reinigungsroutine:
Wische die Oberflächen wöchentlich mit einem für Haustiere unbedenklichen Desinfektionsmittel ab.
Unterziehe den Stall und die Legenester mindestens einmal im Monat einer Grundreinigung.
Apfelessig ist ein beliebter Zusatz unter Hühnerhaltern. Er ist bekannt für seine Fähigkeit, das Immunsystem zu stärken, die Verdauung zu verbessern und die allgemeine Gesundheit zu unterstützen.
Vorteile:
Verbessert die Darmgesundheit und beugt Verdauungsproblemen vor.
Kann zur Reinigung von Tränken verwendet werden, um Kalkablagerungen zu entfernen und das Wasser frisch zu halten.
Verwendung:
Gib mehrmals pro Woche eine kleine Menge (etwa 1 Esslöffel pro 4 Liter) in das Trinkwasser deiner Hühner.
Verwende Apfelessig zur Reinigung des Zubehörs, um sicherzustellen, dass es frei von Ablagerungen ist.
Hühnergrit
Hühner haben keine Zähne. Sie sind daher auf Grit angewiesen, eine Mischung aus kleinen Steinen und Kalziumquellen wie zerkleinerten Austernschalen, das ihnen bei der Verdauung der Nahrung hilft.
Warum Grit wichtig ist:
Grit bleibt im Muskelmagen und zermahlt das Futter, damit die Hühner die Nährstoffe aufnehmen können.
Ohne Grit können Hühner größeres Futter nicht verarbeiten, was zu Verstopfungen führen kann.
Grit liefert auch wichtige Mineralien für starke Knochen und Eierschalen.
Verwendung:
Biete Grit in einem separaten Behälter an, damit die Hühner sich nach Bedarf daran bedienen können.
Grit sollte jederzeit zur Verfügung stehen.
Futterzusätze für Hühner
Futterzusätze können eine wichtige Rolle für die Gesundheit deiner Hühner spielen, insbesondere wenn du ihre Eierproduktion und ihr Immunsystem unterstützen möchtest.
Wichtige Nährstoffe:
Kalzium und Phosphor sind wichtig für eine gute Eiqualität.
Knoblauchpulver ist für seine immunstärkenden und entwurmenden Eigenschaften bekannt und kann zur Bekämpfung der Roten Vogelmilbe beitragen.
Kräuterzusätze:
Frische oder getrocknete Kräuter wie Oregano, Thymian und Minze können dem Futter beigemischt oder im Stall verstreut werden, um vor Infektionen und Parasiten zu schützen.
Milben sind ein häufiges Problem in der Hühnerhaltung, aber mit den richtigen Maßnahmen kannst du dafür sorgen, dass deine Herde sich wohlfühlt und gesund bleibt.
Behandlungsmöglichkeiten:
Verwende Spray gegen Kalkbeine oder Pulver gegen die Rote Vogelmilbe und wende es dabei insbesondere bei Ritzen im Stall, auf den Sitzstangen und unter den Flügeln an.
Eglu Hühnerställe tragen mit ihren glatten Oberflächen zur Vorbeugung von Milben bei.
Tipps zur Anwendung:
Wende die Behandlungen abends an, wenn die Hühner schlafen, um Stress auf ein Minimum zu halten.
Leichte Verletzungen und Federpicken kommen unter Hühnern häufig vor. Es ist daher unerlässlich, ein vom Tierarzt zugelassenes antiseptisches Spray zur Hand zu haben.
Worauf zu achten ist:
Verwende ungiftige, nicht brennende Inhaltsstoffe, die Blut kaschieren, um weiteres Picken zu verhindern.
Die Sprays sind oft blau oder lila, um Rötungen zu kaschieren und die Heilung zu fördern.
Verwendung:
Wird zur Reinigung von Wunden, zur Vermeidung von Federpicken und zur Desinfektion kleinerer Kratzer verwendet.
Eierkartons
Wenn deine Hühner mit dem Eierlegen beginnen, wirst du einen sicheren Ort für die Aufbewahrung der Eier benötigen. Eierschachteln aus Pappe sind praktisch und umweltfreundlich.
Vorteile:
Schützt die Eier vor Beschädigungen.
Erleichtert es, die Eier mit Familie und Freunden zu teilen.
Wiederverwendbar und recycelbar.
Staubbad für Hühner – Inhaltsstoffe
Staubbäder sind für Hühner eine natürliche Methode, um sich sauber zu halten und Parasiten zu bekämpfen.
Inhaltsstoffe für ein herrliches Staubbad:
Trockener Mutterboden oder Sand – etwas Lockeres, in dem Hühner sich mühelos bewegen können.
Füge Kieselgur hinzu, um Milben und Läusen vorzubeugen.
Etwas Holzasche kann nützlich sein.
Getrocknete Kräuter wie Lavendel vertreiben Schädlinge und sorgen für einen frischen Duft.
Elektrolyte sind für die Flüssigkeitszufuhr und Erholung unerlässlich, insbesondere während stressiger Phasen oder bei extremer Hitze.
Was sie bewirken:
Sie enthalten Natrium, Kalium und Kalzium, die zur Regulierung der Körpertemperatur beitragen und die Heilung unterstützen.
Sie sind nützlich nach Raubtierangriffen oder bei Veränderungen in der Umwelt.
Verwendung:
Biete ihnen Elektrolyte für jeweils ein paar Stunden über ihr Wasser an, um eine übermäßige Aufnahme zu vermeiden.
Tabelle mit unverzichtbarem Hühnerzubehör
Die wichtigsten Punkte
Kieselgur ist für viele Dinge nützlich, u. a. für Staubbäder und zur Milbenvorbeugung im Hühnerstall.
Hühnerfreundliche Reinigungsmittel tragen zur Sauberkeit des Stalls bei und unterstützen somit die Gesundheit der Hühner.
Apfelessig, Elektrolyte und Futterzusätze sind wichtig für die allgemeine Gesundheit der Hühner.
Grit ist wichtig, damit die Herde ihr Futter richtig verdauen kann.
Mittel gegen Hühnermilben und antiseptische Sprays helfen, Milben vorzubeugen und zu bekämpfen.
Sand oder trockener Mutterboden ist ideal für Staubbäder, die deine Hühner sauber halten und ihnen gleichzeitig viel Spaß machen.
Eierkartons sind perfekt für die Aufbewahrung all der leckeren Eier, die dir deine Hühner schenken.
Omlet und deine Hühnerschar
Bei Omlet möchten wir dir dabei helfen, deine Hühner glücklich und gesund zu halten. Unsere Eglu Hühnerställe sind so konzipiert, dass sie leicht zu reinigen sind und Milben wirksam vorbeugen, wodurch die Hühnerhaltung einfacher von der Hand geht und gleich noch mehr Spaß macht. Mit dem richtigen Zubehör und guter Pflege wirst du mit einer munteren Hühnerschar und vielen leckeren Eiern belohnt.
Viel Spaß beim Sammeln von frischen Eiern aus Ihrem Eglu Hühnerstall!
Täglich ein frisches Ei – das ist wohl einer der besten Gründe dafür, sich eine eigene Hühnerherde im Garten zuzulegen. Doch ganz so einfach ist es nicht. Für die private Haltung von Geflügel gibt es einige rechtliche Rahmenbedingungen und Voraussetzungen, die Sie berücksichtigen müssen – und die unterscheiden sich zum Teil von Land zu Land.
Um möglichst genaue und aktuelle Informationen und Richtlinien zu erhalten, wenden Sie sich bitte immer an die für Landesgesetze und/oder Verordnungen zur Tierhaltung und Geflügelhaltung zuständige Behörde oder einen Amtstierarzt als erste Anlaufstelle.
Müssen Sie Ihre Hühner registrieren?
Je nachdem, in welchem Land Sie leben, müssen Sie Ihre Hühner möglicherweise registrieren lassen. In Großbritannien oder den USA, müssen Hühner innerhalb eines Monats mit dem vorgeschriebenen Registrierungsformular angemeldet werden, wenn 50 oder mehr Vögel im Betrieb gehalten werden. Wenn man Hühner nicht registriert, verstößt man gegen das Gesetz. Dieses Gesetz gilt auch, wenn man gemischte Herden aus verschiedenen Arten hält, – wie Hühner, Enten, Gänse, Perlhühnern, Rebhühner, Fasane, Tauben oder Truthähne – und anderes Geflügel für den Konsum von Fleisch und Eiern.
In Deutschland muss jedes Huhn sofort beim zuständigen Veterinäramt registriert und bei der Tierseuchenkasse gemeldet werden. Dies gilt für alle Arten von Geflügel und hilft dabei Seuchen schnell und effizient zu bekämpfen.
Wie viele Hühner braucht man für eine perfekte Herde?
Um diese Frage zu beantworten, müssen Sie in erster Linie berücksichtigen, wie viel Platz Sie für Ihre Hühner haben und wie viele Eier Sie benötigen.
Da ein ausgewachsenes Huhn im Durchschnitt in drei Tagen etwa zwei Eier legt, kann man mit drei bis sechs Hühnern sicherstellen, dass man stets einen Vorrat an Eiern für seine Familie hat. Wenn Ihre Familie jedoch Eier besonders liebt oder wenn Sie vorhaben, gelegentlich welche zu verschenken, sollten Sie eine größere Herde in Betracht ziehen.
Im Allgemeinen ist es gut, mit mindestens drei Hühnern anzufangen – denn wenn es einen unerwarteten Todesfall gibt, stehen Sie nicht mit einer einsamen Henne da. Wenn Sie Hühner züchten wollen, braucht ein Hahn vier bis sechs Hennen.
Der Platzbedarf von Hühnern hängt von der Größe und Rasse ab und davon, wie lange Sie die Hühner tagsüber frei laufen lassen. Obwohl mindestens 2-3 Quadratmeter pro Henne empfohlen werden, bedenken Sie bitte: je größer, desto besser!
Es ist wichtig, dass Sie für Ihre Hühner ein Freilaufgehege, wie das Begehbare Hühnergehege haben, um sie vor Fressfeinden aus der Luft zu schützen. Eine Hühnerstalltür sichert den Stall weiters gegen unerwünschte „nächtliche Besucher“. Wenn Sie spät abends nach Hause kommen und eine Alternative brauchen, um Ihre Tiere sicher unterzubringen, empfiehlt sich eine Automatische Hühnerstalltür. Über das Schaltfeld der Autodoor können Sie den automatischen Türöffner so programmieren, dass er den Stall entweder zu einer bestimmten Zeit oder je nach Sonnenauf- und -untergang öffnet und schließt.
Die Autodoor Hühnerstalltür von Omlet öffnet sich horizontal, was bedeutet, dass sie von Füchsen und anderen Fressfeinden nicht einfach durch Anheben geöffnet werden kann, wenn sie geschlossen ist. So können Ihre Hühner und Sie ruhig schlafen, weil Sie wissen, dass Sie die sicherste automatische Hühnertür der Welt besitzen.
Wenn es in Ihrer Umgebung Fressfeinde gibt, die am Boden leben, können Sie Ihre Herde auch mit einem elektrischen Geflügelzaun schützen.
Müssen meine Hühner geimpft werden?
Die Richtlinien für die Schutzimpfung von Geflügel unterscheiden sich von Land zu Land, bitte informieren Sie sich auf der Website des zuständigen Amts oder bei einem Tierarzt vor Ort. Es gibt einige Krankheiten, deren Sie sich bewusst sein und gegen die Sie eine Impfung in Erwägung ziehen sollten, wie z. B. die Vogelgrippe (Aviäre Influenza, Geflügelpest), die Newcastle-Krankheit und die Marek-Krankheit.
Die Vogelgrippe kann Hausgeflügel und andere Vogel- und Tierarten befallen. Im schlimmsten Fall, – wenn die Vogelgrippe eine Herde befällt, muss die Herde eingeschläfert werden. Auf Menschen werden die Viren normalerweise nicht übertragen. Weitere Informationen finden Sie in unserem Blog Was Sie über die Vogelgrippe wissen müssen.
Die Newcastle-Krankheit kann von leicht bis schwer verlaufen, und leider gibt es noch keine Behandlung, aber ein Impfstoff, der Küken im Alter von 14 bis 21 Tagen verabreicht wird, kann helfen, diese Krankheit zu verhindern. Die Newcastle-Krankheit ist auch auf den Menschen übertragbar.
Die Marek-Krankheit wird durch ein Hühner-Herpesvirus verursacht und befällt das zentrale Nervensystem des Huhns. Wie bei vielen Herpesviren bleibt ein einmal infiziertes Tier ein Leben lang infiziert. Allerdings werden nicht alle infizierten Vögel auch krank. Die Marek Krankheit ist für Menschen nicht ansteckend.
Für die Gesundheit und Sicherheit Ihrer Hühner und Herde und um das Risiko der Verbreitung von Krankheiten zu verhindern, ist es auf jeden Fall empfehlenswert, sie zu impfen. Besonders wenn Sie planen, Hühner zu verkaufen, müssen Sie Ihre Tiere impfen lassen.
Und beachten Sie: Isolieren Sie neue Herden-Mitglieder immer für mindestens 30 Tage!
Brauche ich eine Genehmigung für die Hühnerhaltung?
In einigen Städten und Gemeinden gibt es Einschränkungen und Vorschriften für die Hühnerhaltung, z. B. bezügl. der Anzahl der Hühner, die gehalten werden dürfen, der Mindest- und Maximalgröße des Stalls, in dem die Hühner untergebracht werden oder des Mindestabstand zum Nachbargrundstück. In manchen Gegenden ist die Haltung von Hähnen wegen des zusätzlichen Lärms verboten, in anderen müssen alle Hühner zur Identifizierung mit einem Fuß-Ring versehen werden.
Es kann aber auch sein, dass Sie aufgrund von Verordnungen, Mietbedingungen oder aus anderen Gründen keine Hühner halten dürfen, es empfiehlt sich, vor dem Kauf von Hühnern die örtlichen Vorschriften (Tierschutzrecht, Nachbarrecht, Baurecht, Bundeskleingartengesetz, Seuchenrecht, etc.) zu prüfen.
Darüber hinaus sollten Sie bei der geplanten Hühnerhaltung auch an Ihre Nachbarn denken. Obwohl viele Menschen mit dem Versprechen von frischen Eiern gewonnen werden können, ist es wahrscheinlich eine gute Idee, sich zuerst mit Ihren Nachbarn zu unterhalten und Ihre Gärten zu begutachten, um sicherzustellen, dass Sie alles unternommen haben, um zu verhindern, dass Ihre Hennen in den angrenzenden Gemüsebeeten herumhüpfen!
Der Omlet Eglu Cube beherbergt bis zu 6 große Hühner oder 10 Zwerghühner!
Weitere Überlegungen zur Hühnerhaltung im Garten
Einige Vorschriften verlangen, dass gewisse Mindestanforderungen erfüllt werden. In Spanien zum Beispiel ist gesetzlich vorgeschrieben, dass der Lärmpegel so gering wie möglich gehalten werden muss, der Hühnerstall gut beleuchtet ist und eine regelmäßige tierärztliche Versorgung gewährleistet ist.
Die meisten Stadtverwaltungen beschränken die Anzahl der Vögel, die Sie halten können, oder verbieten Hähne auf Wohngrundstücken, da sie die Nachbarn stören könnten.
Australien ist ein interessantes Beispiel dafür, wie unterschiedlich lokale Einschränkungen sein können. In Victoria dürfen im Hinterhof von Wohnhäusern maximal fünf Hühner gehalten werden, während in New South Wales in Wohngebieten nicht mehr als 10 Hühner erlaubt sind. In Westaustralien darf man bis zu 12 Hühner halten. Außerdem ist es in Queensland, New South Wales und Westaustralien generell verboten, Hähne zu halten.
Hühnerstange angebracht werden muss, ist auf etwa 30 cm über dem Boden festgelegt.
Obwohl es viele verschiedene Vorschriften und Gesetze gibt, wenn es um die Hühnerhaltung geht, gibt es eine unumstößliche Regel, die für alle Länder und Gegenden gilt: Hühner brauchen jederzeit Zugang zu frischer Einstreu, Futter und Wasser!
Vergewissern Sie sich unbedingt, dass Sie die örtlichen Verordnungen kennen und auf dem neuesten Stand sind, bevor Sie mit der Hühnerhaltung beginnen, zumal sich Richtlinien und Gesetze ändern können. Es ist auch wichtig, sich z. B. über die korrekte lokale Hühnerhaltung (Haltungsmethode für Legehennen) oder die Prüfung artgerechter Hühnerställe zu informieren – denn jedes Land hat seine eigenen Tierschutzanforderungen und -vorschriften, die nicht ignoriert werden sollten.
Vogelgrippe, oder aviäre Influenza, ist wieder in den Schlagzeilen, und neue Vorschriften für Hühnerhalter wurden inzwischen erlassen. In diesem Zusammenhang stellt sich auch die Frage, welches Risiko Wildvögel bei der Verbreitung des Virus darstellen.
Wildvögel sind nicht die Hauptursache für die Ausbreitung der Krankheit, auch wenn sie als Sammelbecken für das Virus dienen können. Vielmehr sind die kommerziellen Aktivitäten des Menschen im Zusammenhang mit der Geflügelzucht der Hauptgrund für die weltweite Verbreitung. Wenn Sie nur ein paar Hühner halten, können die meisten Risiken jedoch durch einfache Hygiene und Schutzmaßnahmen bei der Unterbringung vermieden werden.
Aviäre Influenza (Vogelgrippe, Geflügelpest)
Wie der Name schon sagt, ist das Vogelgrippevirus eine Form von Influenza (Grippe) Virus, der biologisch an den Vogel als Wirt angepasst ist. Die Vogelgrippe ist kein Virus spezifisch für Hühner und Geflügel, sondern jeder Vogel, ob Wild- oder Hausvogel, kann theoretisch infiziert werden. Die Krankheit ist immer irgendwo auf der Welt zu finden, und das Sicherheitsrisiko für Wildvögel und Geflügelhalter ist derzeit ziemlich hoch.
Vogelgrippe – gute und schlechte Nachrichten
Theoretisch kann sich also jede Wildvogelart anstecken. Wasservögel wie Gänse, Schwäne und Enten gelten aber als Hauptüberträger der Krankheit, wobei sie manchmal selbst keine Symptome zeigen. Hühner, die mit der Vogelgrippe in Berührung kommen, stecken sich auch gewöhnlich an.
Aber sehen wir uns zuerst die guten Nachrichten an. Das Gesundheitsrisiko für den Menschen durch Krankheiten von Wildvögeln – einschließlich der Vogelgrippe – ist extrem gering. In 99,9 % der Fälle haben sich Menschen, die von dem hoch virulenten H5N1-Stamm der Vogelgrippe betroffen waren, bei Geflügel aus intensiver Aufzucht angesteckt. Die Krankheit wird nicht leicht von Mensch zu Mensch übertragen, und es gab in Europa seit dem letzten Ausbruch in 2020 keine Fälle von Vogelgrippe beim Menschen, obwohl das Sicherheitsrisiko für Vögel derzeit als hoch eingestuft wird
Gleichermaßen ist es unwahrscheinlich, dass sich Hühner, die in Ausläufen und mit vernünftigen Vorsichtsmaßnahmen gehalten werden, infizieren. Sofern Sie nicht in einem Gebiet leben, das unter einem schweren Ausbruch der Vogelgrippe leidet, ist es unwahrscheinlich, dass Besucher Ihres Vogelhäuschens im Garten, Träger der Krankheit sind.
Nun zu den schlechten Nachrichten… Wenn auch nur einer von tausend Wildvögeln ein Träger des Vogelgrippevirus ist, ist das immer noch einer zu viel. So oder so, sind Hinterhofhühner gefährdet. Aus diesem Grund wurden im Spätherbst 2020 neue Regeln und Maßnahmen zur Unterbringung eingeführt.
Wo finde ich die Vorschriften für Hühnerhalter?
Die Vorschriften, zum Beispiel zur Stallpflicht, Verwendung von Desinfektions-Einrichtungen, Schutzkleidung und Unterbringung der Hühner, (z. B. auch in Volieren mit geschlossenem und überstehendem Dach sowie Seitenbegrenzung zum Schutz vor Wildvögeln), können von Bundesland zu Bundesland und Kreis zu Kreis etwas variieren. Daher sollten sich Geflügelhalter direkt bei der Behörde im für sie zuständigen Kreis oder Bundesland informieren.
Vogelgrippe bei Wildvögeln
Die Wahrscheinlichkeit, dass sich ein Mensch direkt über Vögel, die zu Besuch im Garten sind, mit Vogelgrippe infiziert, ist quasi gleich null. Das ist jedoch kein Grund, auf grundlegende Vorsichtsmaßnahmen zu verzichten, besonders wenn Sie Hühner halten. Es ist wichtig, Futterstellen für Wildvögel sauber zu halten, um die Ansammlung von Kot und Schimmel zu vermeiden. Diese können die Gesundheit der Wildvögel beeinträchtigen und ihr Immunsystem schwächen. Sie sollten sich immer gut die Hände waschen, wenn Sie eine Futterstelle neu gefüllt oder gereinigt haben oder wenn Sie mit Vogelexkrementen in Kontakt gekommen sind (z. B. beim Füttern der Enten im örtlichen Park). Kranke oder tote Wildvögel sollte man grundsätzlich nicht berühren. Im Allgemeinen müssen Sie den Fund eines toten Vogels nicht melden. Wenn Sie jedoch tote Enten, Gänse, Schwäne, Möwen oder Raubvögel finden, sollten Sie unbedingt den Veterinärbehörden Bescheid geben, ebenso wie bei der Entdeckung von fünf oder mehr toten Vögeln einer Art an einem Ort.
Woher weiß ich, ob mein Huhn die Vogelgrippe hat?
Hühner mit Vogelgrippe weisen verschiedene Symptome auf. Sie sind möglicherweise weniger aktiv als sonst, verlieren ihren Appetit und zeigen Anzeichen von Nervosität. Ihre Eierproduktion nimmt ab, und schließlich können ihre Kämme und Kehllappen geschwollen und blau verfärbt sein. Weitere Anzeichen sind Husten, Niesen und Durchfall. Leider sind viele dieser Symptome auch mit anderen Krankheiten verbunden, so dass ein Tierarzt die Diagnose stellen muss.
Es kann 14 Tage dauern, bis sich die Vogelgrippe in einer Herde ausbreitet. Manche infizierten Vögel zeigen keine Symptome, obwohl sie immer noch potenzielle Virusträger sind. Andere können sehr schnell erkranken und sterben.
Wie man die Vogelgrippe bei Hühnern behandelt
Sie können das Risiko der Vogelgrippe bei Ihrem Geflügel verringern, indem Sie immer die aktuellen Richtlinien der Regierung und Ihres Tierseuchenbekämpfungszentrums beachten. In manchen Gebieten von Niedersachsen, Brandenburg, Bayern, Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein gilt zum Beispiel seit November/Dezember die Stallpflicht, in Österreich wurden für Risikogebiete ein Maßnahmenkatalog zur Prävention erarbeitet, der seit Anfang Dezember gültig ist und auch in Teilen der Schweiz wurden im Januar weitere Maßnahmen angeordnet, um den Eintrag des Virus in Hausgeflügelbestände zu verhindern.
Die Impfung einer vom aviären Influenzavirus gefährdeten Herde ist die einzige Methode zur Prävention. Wenn eine Herde von der Vogelgrippe betroffen ist, muss die gesamte Herde eingeschläfert werden.
„Alle Vogelhalter (egal ob Sie Haustier-Vögel, kommerzielle Bestände oder nur ein paar Hinterhof-Hühner halten) sollten auf Anzeichen von Krankheiten achten und jederzeit für gute Biosicherheit sorgen. Wenn Sie sich Sorgen um die Gesundheit Ihrer Vögel machen, sollten Sie umgehend Ihren Tierarzt konsultieren.“
Die wichtigsten Erkenntnisse
Halten Sie sich immer an die aktuellsten Regeln.
Wildvögel im Garten zu füttern ist immer noch sicher
Einfache Vorsichtsmaßnahmen und gute Reinigungsmaßnahmen minimieren die Gefahren
Hähne haben drei Hauptaufgaben in einer Hühnerherde. Sie beschützen ihre Hennen, indem sie vor eventuellen Gefahren warnen, sie ermöglichen es Ihnen, Ihre eigenen Küken zu züchten, – und sie sehen einfach fantastisch aus. Manchmal wird der Beschützerinstinkt des Hahns jedoch zu einem Problem, und der Vogel wird übermäßig aggressiv, was vor allem im Frühjahr, während der Brutzeit, vorkommen kann.
Hähne sind dazu geschaffen, ihre Hennen zu beschützen. Wenn Sie Ihre Herde bei der Futtersuche im Garten beobachten, werden sie sehen, dass der Hahn beim lauten Gackern einer Henne sofort losrennt, um sicherzustellen, dass alles in Ordnung ist. Wenn eine Henne krächzt, wenn Sie sie aufheben, wird sich der Hahn so lange aggressiv gebärden, bis Sie sie wieder auf den Boden setzen. Solange es sich dabei nicht um körperliche Attacken handelt, gibt es kein Problem. Einige Hähne greifen ihre Besitzer jedoch tatsächlich an.
Wenn diese Auseinandersetzungen andauern, könnte der Hahn zu dem Schluss kommen, dass Sie – und alle Menschen – eine Gefahr darstellen und versuchen, Sie ständig abzuwehren. Zum Glück können Sie die Situation in der Regel entschärfen.
Hähne warnen Sie, wenn sie beabsichtigen, Sie anzugreifen. Sie senken ihre Köpfe, führen fast eine Art Tanz auf, wobei sie herumstolzieren und Sie direkt anstarren. Heikler wird es, wenn der Hahn beschließt, auf Sie loszugehen und Ihre Beine anzugreifen, wie eine wütende Gans. Wenn Sie weggehen, kann es sein, dass der Hahn Sie aus dem Hof jagt, und das kann ebenfalls zu bösen Überraschungen führen.
Wie kann man einen Hahn davon abhalten, anzugreifen?
Gehen Sie nicht direkt auf den Hahn zu, wenn Sie den Bereich betreten, in dem die Hühner gehalten werden.
Starren Sie einen Hahn niemals an, – es sei denn, er verhält sich bereits aggressiv -, da dies für ihn ein Zeichen von Aggression ist; ein Fressfeind würde ihn und seine Herde auch auf diese Weise fixieren.
Schleichen Sie nicht auf Zehenspitzen herum und laufen Sie nicht weg, wenn der Hahn Sie ansieht, denn das sind Anzeichen dafür, dass Sie Angst vor ihm haben, und der Hahn könnte dies als Signal verstehen, sich auf Sie zu stürzen!
Rennen Sie nicht im Hof herum – der Hahn assoziiert auch schnelle Bewegungen mit Fressfeinden. Gehen Sie auf dem Hühnerhof daher gelassen, langsam und konzentriert Ihrer Arbeit nach.
Sorgen Sie dafür, dass das Umfeld Ihrer Hühner stressfrei ist. Wenn Hunde oder ungestüme Kinder zwischen den Hühnern herumrennen, wird ihr Gegacker und Gekrächze den Hahn auf Hochtouren bringen, weil er sie beschützen muss.
Wenn Ihr Hahn Ihnen kleine „Geschenke“ wie Steine oder Zweige bringt, sollten Sie sich nicht zu sehr geschmeichelt fühlen, denn er behandelt Sie nur wie ein Huhn. Sie müssen die Geschenke ablehnen und ihn wegscheuchen, sonst denkt er, er hätte Sie mit seinen Gaben gebändigt!
Bedrängen Sie den Hahn nicht. Wenn er sich in einer Ecke gefangen fühlt, wird er sich wahrscheinlich freikämpfen.
Wie man mit einem aggressiven Hahn umgeht
Reagieren Sie niemals mit Gewalt auf einen wütenden Hahn.
Bild von Linda Saayman aus PixabayDies hat keinerlei positive Auswirkung auf das Verhalten des Hahns oder der Herde im Nachhinein, und es kann zu schweren Verletzungen des Vogels führen. Er mag zwar aggressiv sein, aber ein Hahn ist immer noch ein Vogel, mit zerbrechlichen Knochen.
Ein Hahn sollte mit dicken Schutzhandschuhen hochgenommen werden, um ihn an einen sicheren Ort oder außer Reichweite zu bringen. Arme und Beine sollten beim Hantieren mit einem Hahn nicht entblößt sein und Sie sollten immer festes Schuhwerk tragen. Befindet sich der Hahn erst im Anfangsstadium des Angriffs, kann er oft mit ein paar Leckereien beruhigt werden. Es ist empfehlenswert, immer ein paar Leckerbissen mit sich zu führen, wenn Sie sich am selben Ort wie der Hahn aufhalten. Sobald Sie ihn ein paar Mal gefüttert haben, wird er Sie eher mit Leckereien als mit Gefahr assoziieren. Die Leckerlis sollten ihm mit der Hand gereicht werden, denn wenn Sie sie auf den Boden werfen und dann weglaufen, wird der Hahn erkennen, dass Sie Angst haben, und die Probleme könnten andauern.
Eine etwas hand- (bzw. ‚fuß‘)greiflichere Methode ist, den Hahn sanft mit Ihrem sicher beschuhten Fuß auf die Seite zu rollen, wenn er sich Ihnen nähert und Ärger sucht. Nach mehreren dieser sanften Ringkämpfe wird der Hahn erkennen, dass Sie der Top-Vogel im Gehege sind und Ihnen keinen Ärger mehr machen. – Also zumindest theoretisch!
Wie man einen wütenden Hahn hochnimmt
Wenn der Hahn versucht, auf Sie einzuhacken, packen Sie ihn mit Ihren behandschuhten Händen und halten Sie ihn wie eine Henne unter Ihrem Arm. Der Hahn wird zwar wütend flattern und krächzen, aber er wird sich schließlich beruhigen, wenn Sie diese Protestäußerungen ignorieren. Dies kann 10 bis 15 Minuten dauern, aber es ist gut genutzte Zeit, wenn es bedeutet, dass der Hahn nicht mehr versuchen wird, Sie anzugreifen.
Wenn der Hahn noch nicht angegriffen hat, können Sie ihn vielleicht abschrecken, indem Sie einen großen, entschlossenen Schritt auf ihn zugehen und ihn dabei ansehen. Wenn der Hahn anfängt zu zappeln und auf den Boden schaut oder dort zu picken beginnt, haben Sie den Kampf gewonnen und können sich zurückziehen, ohne einen weiteren Angriff befürchten zu müssen.
Der Kerngedanke bei all diesen Methoden ist, dem Hahn klar zu machen, dass Sie keine Bedrohung für seine Hennen darstellen, denn alles was er will, ist, seine Herde zu schützen. Wenn das nicht funktioniert und der Hahn beginnt, seine Flügel und den Hals angriffsbereit zu recken, strecken Sie Ihre Arme aus. Das Tragen eines Stocks kann hier auch noch helfen, da es Ihre „Flügelspannweite“ in den Augen des Hahns noch größer erscheinen lässt.
Leckerli-Halter und Pickspielzeug halten Ihre Hühner stundenlang unterhalten!
Welche Hähne sind am aggressivsten?
Einige Indizien deuten darauf hin, dass manche Hähne einfach von Geburt an angriffslustig sind! In diesen Fällen ist der Instinkt des Hahns, seine Hühnerschar zu beschützen, in ständigem Overdrive. Die Aggression wird gelegentlich schon beobachtet, wenn die Vögel noch Küken sind, obwohl es üblicher ist, dass sie im Alter von 6 bis 8 Monaten einsetzt. Obwohl die Rasse des Huhns einen gewissen Unterschied macht, können selbst vermeintlich sanfte Rassen manchmal beschließen, im Hühnerhof keine Gnade zu zeigen!
Die aggressivsten Rassen von Hähnen sollen Aseel (angeblich die größten Raufbolde von allen), Cornish, Leghorn, Malay, Old English Game und alle anderen traditionellen „Hahnenkampf“ Rassen sein.
Welche Hähne sind weniger aggressiv?
Zu den weniger angriffslustigen Hähnen gehören der Australorp, Brahma, Polish, Silkie und Welsummer. Auch die Bantamrassen neigen dazu, relativ gelassen zu sein. Allerdings gibt es bei allen Rassen gelegentlich einen ‘Hooligan’ und manche Hähne scheinen einfach eine aggressive Phase zu haben und diese nie ganz hinter sich zu lassen.
Ständig aggressive Hähne sind ein wirkliches Problem, vor allem, wenn Sie Kinder im Garten herumlaufen haben. Ein Hahn macht seinem Ärger gerne mit einem körperlichen Angriff Luft, und er ist mit scharfen Sporen – den “Stacheln” an seinen Beinen – bewaffnet, die erheblichen Schaden anrichten können. Wenn alle Versuche, ihn zu beruhigen, fehlschlagen, muss der tyrannische Hahn im Notfall ganz umgesiedelt werden.
Wenn Sie einen Hahn einer nicht sehr aggressiven Rasse gewählt haben und Ihre Hühner über viel Platz verfügen, werden Sie nur selten größere Probleme mit ihm haben. Lassen Sie Hähne, auf jeden Fall sobald sie erwachsen sind, wissen, wer der Boss ist, und nehmen Sie niemals ihre verlockenden kleinen Geschenke an, dann sollten Sie bei all Ihren Hühnern immer an der Spitze der Hackordnung stehen.
Wann wird es Hühnern zu kalt? Hühner können kaltes Wetter gut vertragen, Küken jedoch nicht so gut. Die größte Sorge bei kalten Temperaturen besteht darin, dass die Hühner nass werden und keine Gelegenheit zum Trocknen haben.
In unserem Guide erfahren Sie, welche Temperaturen für Hühner optimal sind, wie die Hühnerversorgung im Winter aussieht und welche Rassen besonders robust sind.
Wann wird es Hühnern zu kalt?
Hühner regulieren ihre Temperatur und passen ihr Verhalten der Kälte entsprechend an. Somit können Hühner überall gedeihen, wo auch Menschen leben können. Hühner können sogar Minustemperaturen ertragen. Dadurch ist die Hühnerpflege im Winter relativ einfach, da nur wenige Anpassungen an den üblichen Tagesablauf erforderlich sind. Es ist die Kombination aus Kälte und Nässe, die fatal sein kann. Daher ist es wichtig, dass Ihre Hennen einen trockenen Hühnerstall haben. Sollte eine Henne durchnässt werden, sollte sie mit einem Handtuch getrocknet werden. Das Auftragen von Vaseline auf die Kämme verhindert Erfrierungen und hilft ihnen, mit der Kälte zurechtzukommen.
Ideale Temperaturen für erwachsene Hühner
Obwohl Hühner Kälte vertragen können, bevorzugen sie Temperaturen um die 21 Grad Celsius. Erwachsene Hühner kommen auch mit kalten Temperaturen im Zehnerbereich zurecht. Wir empfehlen jedoch, ein Thermometer im Stall anzubringen, um die Temperatur zu überwachen. Sie werden feststellen, dass die Isolierung des Stalls und die Wärme, die die Hühner selbst erzeugen, ausreichen, um der Kälte zu trotzen.
Ideale Temperaturen für Küken
Küken reagieren viel empfindlicher auf kalte Temperaturen und vertragen sie nicht so gut wie ausgewachsene Hühner. Das liegt zum einen an ihrer kleinen Größe und zum anderen an ihrem Gefieder, das noch nicht vollständig entwickelt ist, um sie warm zu halten. Nachdem die Küken ausgeschlüpft sind, sollten sie bei einer Temperatur von ca. 32 bis 35 Grad Celsius gehalten werden. Anschließend kann die Temperatur pro Woche um ca. 2,8 Grad Celsius gesunken werden, bis ein Bereich von 21 bis 24 Grad Celsius erreicht wird.
Den Hühnerstall mollig warm halten
Die Art des Hühnerstalls macht einen großen Unterschied, wenn es darum geht, wie die Hühner mit der Kälte auskommen. Ist der Winter sehr kalt, kann ein Holzstall mit einer zugigen Stalltür schnell feucht werden und gefrorene Stellen bekommen – von der starken Zugluft ganz zu schweigen. Diese Feuchtigkeit in Verbindung mit dem kalten Wetter erschwert es der Schar, gut durch den Winter zu kommen.
Ein robuster und moderner Hühnerstall wie der Eglu Cube lässt hingegen keine Kälte und Feuchtigkeit eindringen, sodass die Hühner nach einem emsigen Tag im Auslauf die Kälte gut verkraften werden. Sie werden feststellen, dass ein Eglu im Winter viel wärmer bleibt als ein Holzstall. Die Temperatur im Eglu bleibt moderat, wenn sich die Hühner zum Schlafen in den Stall zurückgezogen haben. Unsere Eglus sind von vornherein isoliert, aber wenn der Winter kälter wird als üblich, können Sie ganz leicht eine zusätzliche Frostschutzabdeckung anbringen, die den Stall zusätzlich isoliert.
Indem der Stall sauber und trocken gehalten wird, helfen Sie Ihren Hühnern, sich bei Frost warm zu halten und die Kälte zu überstehen. Räumen Sie Schnee weg, den die Hühner hineinschleppen und legen Sie eine isolierende Strohschicht auf den Boden. Auch damit helfen Sie Ihren Hühnern, das kältere Wetter zu ertragen. Wenn auch der Hühnerauslauf isoliert wird, sollte auf eine ausreichende Belüftung geachtet werden, damit die Gase aus dem Vogelkot entweichen können.
Eine automatische Tür trägt ebenfalls dazu bei, dass es in der Hühnerunterkunft gemütlich bleibt. Von der Installation einer Stallheizung ist abzuraten – auch von solchen, die für Hühnerställe zugelassen sind. Die Hühner können sich daran gewöhnen, ständig zu warm zu sein, was bei einem Ausfall der Heizung katastrophale Folgen haben könnte. Wärmeverwöhntes Geflügel kann an einem Schock sterben, wenn es niedrigeren Temperaturen ausgesetzt wird, da es sich nicht an die Kälte gewöhnen konnte.
4 Anzeichen, dass es Ihrem Huhn zu kalt ist
Um sicherzustellen, dass Ihre Hühner mit der Kälte klarkommen, ist es wichtig, die Anzeichen zu erkennen, dass ihnen das Wetter Unbehagen bereitet. Auf Folgendes sollte geachtet werden:
Gesträubtes Gefieder
Huhn hockt über dem Boden
Ein Bein ist angezogen
Kehllappen und Kämme sind blasser als sonst
Dies sind keine Anzeichen für einen Ernstfall, und solange das Huhn sich nur kurz ausruht und nicht den ganzen Tag kauernd verharrt, müssen Sie sich keine Sorgen machen. Sollten die Hühner jedoch nicht mehr fressen, einen Schock zu haben scheinen oder blau- oder schwarzverfärbte Kämme, Kehllappen oder Füße haben, ist es an der Zeit, sie zum langsamen Aufwärmen ins Haus zu bringen.
Hühner bei kalten Temperaturen trocken halten
Hühner können Kälte vertragen, aber Sie sollten darauf achten, dass sie nicht durchnässt werden. Dies ist gefährlicher als die Außentemperatur oder fallender Schnee – und führt im Extremfall zu Unterkühlung. Die betroffenen Hühner fühlen sich steif und kalt an, ihre Augen sind weit aufgerissen, ohne dass sie dabei blinzeln oder sind geschlossen. Wenn Sie eines Ihrer Hühner in diesem Zustand vorfinden, bringen Sie es ins Haus und wickeln Sie es in ein warmes Handtuch. Wenn es sich erholt hat, setzen Sie es für ein paar Stunden in eine mit Einstreu ausgelegte Kiste, die an einem warmen Ort platziert ist.
Was passiert, wenn einem Küken zu kalt wird?
Küken sind weniger kältetolerant und reagieren empfindlicher auf niedrigere Temperaturen als erwachsene Hühner. Wenn ein junges Huhn sein volles Federkleid hat, ist es genauso kältetolerant wie die älteren Vögel. Küken brauchen jedoch Schutz vor der Kälte und sollten unter einer geeigneten Wärmelampe gehalten werden. Ein Küken, das bei kaltem Wetter sich selbst überlassen ist, wird sterben.
Tipps für die Hühnerpflege bei kaltem Wetter
Hühner können sich in der Regel gut an ein kälteres Klima anpassen, aber woran lässt sich erkennen, dass die Herde etwas Hilfe braucht, um sich warm zu halten? Die folgenden Tipps helfen, dass Ihre Hühner glücklich und gesund durch den Winter kommen:
Verhindern Sie, dass das Wasser gefriert – kontrollieren Sie es mindestens zweimal täglich, um es frei von Eis zu halten. Wenn Frost vorhergesagt ist, bringen Sie dieHühnertränkenüber Nacht ins Haus. Wenn möglich kaufen Sie einen Wassererhitzer, der verhindert, dass das Wasser gefriert. Auch ins Wasser gegebene Tischtennisbälle können ein Gefrieren verhindern.
Normalerweise kehren die Hühner in der Abenddämmerung in den Stall zurück. Im Winter kann es aber vorkommen, dass sie versuchen, während der kurzen Tage so viel Zeit wie möglich mit Picken zu verbringen. Wenn Ihre Hennen auch im Dunkeln noch herumwandern, kann eine Warnweste helfen, sie zu finden. Die Westen halten die Vögel auch warm, sodass sie im Winter einen doppelten Nutzen erfüllen.
Ein witterungsbeständiger Unterschlupf im Gehege verschafft den Hennen eine willkommene Verschnaufpause von der Kälte. Sie könnten dafür Auslaufabdeckungen verwenden.
Etwas zusätzliches Körnerfutter, das als Leckerbissen vor der Schlafenszeit angeboten wird und über nacht verdaut wird, hilft den Hühnern, sich selbst zu wärmen. Im Allgemeinen fressen Hennen in den kalten Monaten mehr, da sie mehr Energie aufwenden müssen, um sich warm zu halten.
Schützen Sie Kämme und Kehllappen mit Vaseline vor Erfrierungen.
Speziell angefertigte Stallheizungen oder Wärmeplatten können in geschlossenen Räumen wie Scheunen oder Garagen für Hühner aufgestellt werden, die mit der Kälte zu kämpfen haben, sollten aber sparsam verwendet werden. Außerdem sollten sie nur für kurze Zeit und nur dann verwendet werden, wenn jemand zu Hause ist, um eine mögliche Brandgefahr zu vermeiden.
Wer keinen gemütlichen Eglu hat, kann seinen Holzstall mit Luftpolsterfolie, Pappe oder alten Teppichen oder Decken isolieren.
Auch zusätzliche Einstreu auf dem Boden des Stalls kann den Hühnern helfen, besser mit der Kälte zurechtzukommen.
Einige Besitzer ergänzen das Futter ihrer Hühner gerne mit zusätzlichem Protein oder etwas Talg, um den Fettgehalt für den Winter zu erhöhen. Fett speichert Wärme, und das Huhn wird rundum von dem zusätzlichen Futter profitieren.
Wie halten sich Hühner im Winter auf natürliche Weise warm?
Das Geheimnis der Hühner gegen Kälte ist ihre natürliche Isolierung. Ihr Federkleid hilft ihnen, die Körperwärme zu speichern und die Luft zu erwärmen, die unter ihrem flaumigen Untergefieder eingeschlossen ist. Im Ruhezustand beträgt die Körpertemperatur eines Huhns ca. 40 bis knapp 42 Grad Celsius und die Herzfrequenz etwa 400 Schläge pro Minute – ein Beweis für einen hohen Stoffwechsel, der die Vögel sehr gut auf das Winterwetter vorbereitet.
Wenn man Hühner dabei beobachtet, wie sie auf dem gefrorenen Boden scharren oder durch den Schnee stolzieren, fragt man sich schon, wie Hühner es eigentlich schaffen, ihre Füße und Beine warm zu halten. Schließlich haben diese Körperteile keine Federn, die sie warm halten (eine Ausnahme bilden Rassen mit gefiederten Beinen wie das Cochin, Brahma oder Seidenhuhn). Die Antwort liegt in den Beinschuppen des Huhns, die die Wärme bis zu einem gewissen Grad zurückhalten. Das durchschnittliche Huhn ist auch immer in Bewegung und bleibt nicht allzu lange mit allen Zehen auf dem Boden.
Helfen Sitzstangen den Hühnern, die Kälte zu ertragen?
Wie viele andere Vögel stehen auch Hühner im Winter oft auf nur einem Bein, während das andere in das warme Bauchgefieder gesteckt wird. Dies verringert den Wärmeverlust und verhindert, dass Füße und Zehen auf dem eisigen Boden erfrieren. Wie alle Vögel sind auch Hühner Warmblüter und ihre eigene Körperwärme hilft ihnen, die Kälte zu ertragen.
Auf Sitzstangen zu hocken ist die effektivste Methode für Hühner, ihre Körperwärme zu halten und die Kälte zu ertragen. Hühner hocken dabei mit aufgeplustertem Gefieder und bringen ihre Beine dicht an ihren warmen Körper. Wenn es der Platz erlaubt, sollten Sie eine flache Sitzstange im Stall oder Auslauf anbringen. So können sich die Hennen niederlassen, ohne die Stange mit den Zehen umgreifen zu müssen, was verhindert, dass ihre Zehen bei sehr kaltem Wetter erfrieren. Ein umgedrehter Topf, ein Baumstamm, eine Palette oder ein anderer leicht erhöhter Platz bietet den Vögeln eine ebene Fläche, auf der sie sich niederlassen können, um Eis und Schnee zu entkommen.
Können Hühner erfrieren?
Hühner können in der Regel Kälte gut vertragen und werden nicht erfrieren, solange sie einen warmen Stall haben, in den sie sich bei extremen Wetterverhältnissen zurückziehen können. Erkühlte Hühner können jedoch anfälliger für Krankheiten und Parasiten sein und auch ihre Eierproduktion lässt nach. Die meisten Hühner kauern jedoch einfach mit aufgeplustertem Gefieder auf Hühnerstangen und in Legenestern, um den Winter gut zu überstehen.
Die besten Hühnerrassen für kaltes Wetter
Obwohl die meisten Hühner Kälte gut vertragen, gibt es einige Rassen, die für kalte Klimas besser geeignet sind als andere. Hier sind die Top 5 für kalte Temperaturen:
Omlet kann Ihnen bei der Pflege Ihrer Hühner helfen und dafür sorgen, dass sie jede Jahreszeit in vollen Zügen genießen können. Von Hühnergehegen zum Herumlaufen bis hin zu Spielzeug wie der Hühnerschaukel ‘Chicken Swing’, die für Unterhaltung sorgt – Sie werden alles finden, was Sie brauchen, um Ihre Herde das ganze Jahr über gesund und glücklich zu halten!
Es ist schön, Hühner im eigenen Garten zu haben, aber sie müssen auch dort bleiben! Wenn man sie wegfliegen sieht und versucht, sie wieder einzufangen, ist das nicht unbedingt die einfachste Aufgabe. Es ist stressig für alle und manchmal sogar gefährlich für Ihre Hühner! Was ist also die Lösung, – Ihnen die Flügel abschneiden? Natürlich nicht, aber hier finden Sie eine Reihe von Techniken, die helfen können, Ihre gefiederten Freunde auf dem Boden zu halten.
Warum will mein Huhn wegfliegen?
Wenn Sie es mit einem Huhn zu tun haben, das ausreißen will, kann das mehrere Gründe haben. Der Charakter eines Huhns ist von Vogel zu Vogel verschieden. Während einige gerne unter einem Baum oder in ihrem Auslauf faulenzen, ziehen es andere vor, auf der Suche nach Freiheit umherzustreifen. Dieser reisende und manchmal abenteuerliche Geist kann jedoch mit bestimmten Hühnerrassen in Verbindung gebracht werden. So ist es nicht ungewöhnlich, Rassen wie das Leghorn oder die Gauloise auf einem Ast hockend zu finden, wo sie sich ausruhen. Das liegt vor allem an ihrem geringeren Gewicht im Vergleich zu anderen Rassen, und da sie einen ziemlich ausgeprägten Herdentrieb haben, braucht nur ein Huhn abzuheben, und die anderen folgen ihm.
Es kann jedoch auch vorkommen, dass Ihre Hühner wegfliegen oder sogar -springen, nicht um sich woanders auszuruhen, sondern um einer bestimmten Situation zu entkommen. Eine plötzliche oder ungewöhnliche Situation kann Panik auslösen. Der Besuch eines Hundes, die Anwesenheit eines wilden Fressfeindes, wie z. B. eines Fuchses, oder das Auslösen eines unerwartet schrillen Geräusches kann Ihre Hühner in Panik versetzen und sie zur Flucht veranlassen. Sie haben dann zwei Möglichkeiten: weglaufen oder versuchen zu fliegen. Unter Stress, und in Angst und Schrecken können sie übrigens höher fliegen als Sie denken,- Sie werden überrascht sein. Es kann auch passieren, dass sie sich in ihrer Panik verletzen. Wie vermeiden Sie also eine solche Situation?
Es gibt drei wesentliche Vorkehrungen, die Sie treffen können, wenn Sie ein flug-freudiges Huhn haben:
Wählen Sie einen ruhigen, aber gut gelegenen Bereich in Ihrem Garten, an dem Sie Ihren Hühnerstall aufstellen. Wenn Sie genug Platz zu Verfügung haben, halten Sie den Hühnerstall von potenziellen Gefahren fern. Zu diesen gehören Straßen, Parkplätze und Kinderspielzeug. Hier sollen sich Ihre Hühner sicher fühlen. Ihr Hühnerstall ist ihr Zuhause, sie müssen in Ruhe fressen, scharren und schlafen können.
Investieren Sie in ein einigermaßen großes Gehege. Ein ausreichend hoher Zaun kann sie von Flugversuchen abhalten und sie vor potenziellen Angriffen von feindlichen Tieren und äußeren Gefahren schützen. Ein geschlossener Bereich, wie das begehbare Hühnergehege, ist ideal, um Hühnern einen sicheren Bereich zu bieten, in dem sie sich bewegen und ihre Flügel ausstrecken können, ohne zu entkommen.
Die dritte Vorsichtsmaßnahme ist Hühnerhaltern oft bekannt, wird aber selten angewendet. Es handelt sich jedoch um eine elementare Vorsichtsmaßnahme, wenn man einen Vogel in einen Hühnerstall bringt. Es handelt sich um das Abschneiden der Federn von einem einzigen Flügel, um Ihr Huhn aus dem Gleichgewicht zu bringen und zu verhindern, dass es davonfliegen kann
. Aber wie macht man das? Nehmen Sie eine Schermaschine und schneiden Sie die Flugfedern, – also die größeren Federn. (Sie können auch die Haupt- und Neben-Flugfedern abschneiden). Die Federn müssen in der Mitte geschnitten werden, damit es effektiv ist. Seien Sie beruhigt, es wird nur Keratin geschnitten (woraus unsere Haare und Nägel bestehen). Es ist also wie ein Besuch beim Friseur!
Finden Sie das Tutorial-Video „How to Clip your Chickens Wings (Safe and painless) (Easy to do)“ [Wie Sie Ihren Hühnern einfach die Flügel sicher und schmerzlos kürzen] von hier.
Ein komfortabler Lebensraum und ein großes, sicheres Gehege sorgen dafür, dass sich Ihre Hühner in ihrem Zuhause wohlfühlen und gesund bleiben. Und wenn nötig, kann das Kürzen der Flügel eine wirksame Lösung für besonders entschlossene Ausreißer sein.
Vogelgrippe ist ein Problem, das alle Hühnerhalter betrifft. Bemühungen, den Virus einzudämmen, führen nie ganz zu seiner Ausrottung, und die Tatsache, dass derzeit nichts davon in den Schlagzeilen steht, bedeutet nicht, dass er verschwunden ist. In vielen Ländern erleben bestimmte Regionen dieses Jahr die Vogelgrippe-Version von Lockdown, und die Bevölkerung wird aufgefordert, geeignete Maßnahmen zu ergreifen.
In der zweiten Jahreshälfte gab es lokale Ausbrüche in Deutschland, Großbritannien, Dänemark und den Niederlanden. Der gegenwärtige Stamm der Vogelgrippe in Europa ist eine schwach pathogene Vogel-Influenza, was bedeutet, dass es höchst unwahrscheinlich ist, dass sie sich auf den Menschen ausbreiten wird. Die Gefahr einer möglichen Vogelgrippe-Pandemie kann jedoch nicht ignoriert werden.
Der Ausbruch soll in Westrussland und Kasachstan seinen Ursprung haben und dem gleichen Muster folgen wie die Ausbrüche in den Sommern 2005 und 2016. In beiden früheren Fällen breiteten sich die Epidemien bald auf Nord- und Osteuropa aus.
Dieser Artikel beschreibt die Auswirkungen der pathogenen Vogelgrippe, wie sie sich ausbreitet und was Hühnerhalter tun können, um sie zu verhindern, basierend auf Regierungsrichtlinien und anderen praktischen Maßnahmen.
Was ist Vogelgrippe?
Wie der Name schon sagt, ist das Vogelgrippe-Virus eine biologisch an Vogelwirte adaptierte Form der Influenza (Grippe). Die Vogelgrippe ist kein Virus, der spezifisch bei Hühnern und Geflügel auftritt, und theoretisch kann jeder Vogel, ob Wild- oder Haustier, infiziert werden. Tatsächlich bilden Scharen von Wildvögeln, wie Gänsen und Möwen, den Nährboden für die Vogelgrippe.
Symptome bei Hühnern
Hühner mit Vogelgrippe zeigen verschiedene Symptome. Sie sind möglicherweise weniger aktiv als gewöhnlich, verlieren ihren Appetit und zeigen Anzeichen von Nervosität. Ihre Eierproduktion sinkt, und schließlich sehen ihre Kämme und Kehllappen geschwollen und bläulich verfärbt aus. Weitere Symptome der Vogelgrippe bei Geflügel sind Husten, Niesen und Durchfall. Leider können viele dieser Symptome auch mit anderen Erkrankungen in Verbindung gebracht werden, so dass ein Tierarzt die Diagnose stellen muss.
Es kann 14 Tage dauern, bis sich ein Ausbruch der Vogelgrippe in einer Herde ausbreitet. Einige infizierte Vögel zeigen möglicherweise keine Anzeichen, obwohl sie immer noch potenzielle Virusträger sein können. Andere erkranken und sterben sehr schnell.
Behandlung der Vogelgrippe bei Hühnern
Sie können das Risiko der Vogelgrippe bei Ihrem Geflügel reduzieren, indem Sie die Richtlinien der Regierung befolgen. Die Impfung einer vom Vogelgrippevirus gefährdeten Herde ist die einzige Methode der Prävention. Wenn eine Herde von der Vogelgrippe befallen ist, muss sie eingeschläfert werden. Links zu den neuesten Regierungsempfehlungen finden Sie am Ende dieses Artikels.
Wie Sie Ihre Hühner schützen können
Platzieren Sie Futter und Wasser Ihrer Vögel in komplett abgeschlossene Bereiche, die vor Wildvögeln geschützt sind, und entfernen Sie verschüttetes Futter regelmäßig.
Halten Sie Ihre Ausrüstung sauber und ordentlich, und desinfizieren Sie regelmäßig harte Oberflächen.
Reinigen Sie Ihre Schuhe vor und nach dem Besuch bei Ihren Hennen.
Achten Sie darauf, dass Sie die Kleidung, die Sie beim Umgang mit Ihren Hühnern tragen, nach dem Kontakt waschen.
Verwenden Sie Auslauf- Covers, um das Gehege Ihrer Hühner vor dem Kot von Wildvögeln zu schützen.
Behalten Sie bewegliche Ställe am selben Ort. Bei Ställen, die auf frischen Boden verschoben werden, besteht eine größere Wahrscheinlichkeit, dass Hühner mit den Fäkalien von Wildvögeln in Kontakt kommen.
Behalten Sie Ihre Hennen genau im Auge. Wenn Sie Anzeichen einer Erkrankung aufweisen, lassen Sie sich von einem Tierarzt beraten.
Die meisten Hühnerhalter werden früher oder später der sogenannten Hühnermathematik zum Opfer fallen. Sie beginnen mit drei Hühnern, dann kommt ein viertes dazu und auf einmal ertappen sie sich beim Gedanken, dass ein achtes Huhn nun auch keinen Unterschied mehr macht … Es ist eine schöne Vorstellung, dass Hühner untereinander dicke Freunde sein könnten, aber der gleichen Rasse zu entstammen, reicht für ein harmonisches Zusammenleben nicht immer aus. Manche Hühner kommen besser miteinander klar als andere, doch welche Rassen vertragen sich besonders gut?
Normales Hühnerverhalten
Die Züchtung aller heutigen Hühnerrassen geht auf denselben Vorfahren zurück, dem asiatischen Dschungelhuhn. Somit kommen die meisten Hühner – unabhängig von ihrer Rasse – zum Glück gut miteinander aus. Aber auch hier bestätigen Ausnahmen die Regel.
Jede neue Henne, die in eine Herde eingeführt wird, muss von den anderen Vögeln getrennt werden. Sie müssen sich aber etwa eine Woche lang durch einen Zaun sehen können, bis sie sich alle aneinander gewöhnt haben. Nach der Zusammenführung gilt es für die neue Henne, ihren Platz in der Hackordnung zu finden, was in den ersten Tagen ein bisschen Gezanke mit sich bringen kann. Das ist jedoch ganz natürlich und hat nichts mit Fehden zwischen bestimmten Rassen zu tun.
Gelegentlich kommt es vor, dass sich ein Huhn ohne ersichtlichen Grund mit einem anderen streitet, wobei das schwächere Huhn von dem aggressiveren Vogel gepickt und gepiesackt werden kann. Hält diese Situation länger als drei Tage nach der Einführung des neuen Huhns an, müssen die beiden Zankhühner möglicherweise getrennt werden.
Welche Hühnerrassen sind aggressiv?
Einige Hühner sind selbstbewusster und durchsetzungsfähiger als andere, aber das macht sie nicht aggressiv. Aggression ist gewöhnlich das Ergebnis der Umgebung – z. B. schlechter Lebensbedingungen – , oder eines visuellen Reizes. Das Mobbing eines Huhns dauert in der Regel nur dann länger als ein paar Tage, wenn die neue Henne ein ungewöhnliches Federkleid am Kopf aufweist. Die ausgefallene Federkrone bei den Rassen Araucana, Houdan, Polen, Silkie und Sultan, ist für manche Hennen wie das rote Tuch für einen Stier.
Die Gründe für diese Aggression sind rein instinktiv. Hühner reagieren auf die Größe der Kämme ihrer Artgenossen, und es gibt Anzeichen dafür, dass Hennen mit größeren Kämmen dazu neigen, die Hackordnung zu dominieren. Dominante Hühner werden daher jede Newcomerin mit einem großen Kamm herausfordern, um ihre eigene Dominanz zu beweisen und ihren Rang zu behaupten. Niemand ist sich jedoch wirklich sicher, wie sich der visuelle Reiz bei Rassen mit Federkronen auswirkt. Ein Huhn mit Federn auf dem Kopf wird von den anderen Hennen wahrscheinlich als eines von zwei Dingen beurteilt: entweder als ein Vogel mit einem sehr großen Kamm, der eine Bedrohung darstellt, oder als ein Huhn, das überhaupt keinen Kamm hat, was es zu ‘Freiwild’ für gewisse Schikanen macht. Wie auch immer eine Henne es betrachtet, der Neuankömmling mit der Federkrone ist eine direkte Herausforderung für die dominanten Vögel.
Hühner mit fantastischen Federn am Kopf haben einen zusätzlichen Nachteil; weil ihnen das Gefieder oft über die Augen hängt, erkennen sie einen bevorstehenden Angriff oft nicht gleich. Dies kann zu unerwarteten Schnabel-Hieben und Verletzungen führen.
Andere Ursachen für Hühner-Mobbing
Gelegentlich führen auch andere ungewöhnliche Federn zu Schikanen bei Hühnern, wie z.B. die gefiederten „Hosen“ der Faverolles. Im Allgemeinen ist dies jedoch kein Problem, und diese Rasse sollte mit Ihren anderen Hennen generell gut auskommen.
Manchmal wird auf neuen Hühnern ohne ungewöhnliche Federn oder eigentümliche Kämme herumgehackt, weil nur sie einer anderen Rasse angehören als alle anderen Hennen in der Herde. Das Mobbing scheint einfach deshalb zu erfolgen, weil das neue Huhn anders aussieht als die anderen Hennen. Dies ist jedoch ein ungewöhnliches Phänomen, und das Problem verschwindet, wenn es sich bei Ihren bestehenden Hennen um eine gemischte Herde handelt.
Kommt es zwischen Hühnern zu Bindungen?
Im Allgemeinen empfiehlt es sich, verschiedene Rassen zu mischen. Es hilft sowohl bei der Hackordnung als auch der allgemeinen Bindung unter Hühnern, da verschiedene Rassen unterschiedliche Temperamente haben. Es ist wahrscheinlicher, dass es in einem Gehege mit Hühnern einer einzigen Art zu Zankereien kommt, wenn sie aufgrund Ihrer Rasse alle entweder gleich durchsetzungsfähig und dominant, oder alle gleich scheu und untergeben sind, denn dies macht es schwieriger, eine Hackordnung festzulegen.
Die Körpergröße einer Henne hat keinen Einfluss darauf, wie sie behandelt wird. Ein zierliches Bantam kann sich gut mit einem bulligen Sussex vertragen, und ein Hahn wird seinen Hennen, unabhängig von deren Rasse, respektvoll begegnen. In den weitaus überwiegenden Fällen werden sich die Vögel alle gut miteinander vertragen.
Es gibt jedoch verschiedene praktische Überlegungen bei der Haltung einer gemischten Herde. Einige Hühner fühlen sich bei kaltem Wetter besonders wohl, während andere nicht so robust sind. Auch das Alter kann ein Thema sein, wenn Sie die Zahl der Veränderungen in Ihrer Hühnerherde möglichst gering halten wollen. Wenn Ihre Hühner alle eine ähnliche Lebensdauer haben und Sie sie zur gleichen Zeit gekauft haben, werden Sie wahrscheinlich auch die nächsten Generation von Legehennen im gleichen Jahr kaufen. Dies verhindert ständige Neueinführungen und die damit verbundenen Variationen in der Hackordnung.
Welche Hühnerrassen vertragen sich am besten?
Einige Rassen sind von Natur aus freundlich, und es ist weit weniger wahrscheinlich, dass Hühner dieser Rassen anfangen, sich gegenseitig zu schikanieren. Zu den super entspannten ‘Hinterhofhühnern’ gehören Australorps, Cochins, Easter Eggers, Rhode Island Reds, Silkies, Sussex und Wyandottes.
Ein weiterer Faktor, um eine Herde glücklich und friedfertig zu halten, ist, ihr viel Platz zur Verfügung zu stellen und somit ‘Kabinenfieber’ unter den Hühnern zu vermeiden. Je mehr Platz Sie den Hennen im Gehege bieten, desto geringer ist die Gefahr, dass sie sich gegenseitig tyrannisieren, und desto wahrscheinlicher ist es, dass sie miteinander auskommen werden.
Omlet und Ihre Hühnerschar
Ganz gleich, ob Ihre Herde aus zehn oder zwei Hühnern besteht, mit den Produkten von Omlet werden Sie die Bedürfnisse Ihrer Hühner erfüllen können. Unsere Auswahl an Hühnerspielzeug und Zubehör, das Sie Ihrem Hühnerstall und Gehege beifügen können, bietet Ihren Hühnern geistige und körperliche Anreize und unterstützt ein harmonisches Zusammenleben.
Nur sehr zahme Hühner mögen es, hochgenommen zu werden. Die meisten Hühner empfinden die ganze Prozedur als stressig, deshalb sollten Sie sie nur fangen oder anfassen, wenn es unbedingt nötig ist.
Es gibt jedoch ein paar Gründe, warum Sie wissen sollten, wie man ein Huhn fängt. Ihre Hühner könnten in Gefahr sein oder eine Reinigung brauchen, wenn sie mit Öl oder etwas Klebrigem in Kontakt gekommen sind, oder Sie müssen möglicherweise einen Gesundheitscheck durchführen.
Es gibt verschiedene Möglichkeiten, ein Huhn einzufangen. Wenn Ihre Henne in Gefahr ist, weil sie auf die Straße entlaufen oder in einen Garten gelangt ist, in dem sich ein Hund befindet, können Sie das Huhn in der Regel „hüten“, anstatt zu versuchen, es aufzuheben. Wenn ein Hund das Problem ist, müssen Sie als erstes den Hund unter Kontrolle bringen oder einsperren. Wenn die Henne entkommen ist, ist es am besten, sie wieder in Sicherheit zu bringen, indem Sie sich mit seitlich ausgestreckten Armen hinstellen und sie ermutigen, in den Hühnerstall zurückzukehren. In derartigen Situationen wird das Huhn dringend nach Hause zu seiner Herde finden wollen, also „lenken“ Sie es in Richtung des Lochs im Zaun oder des offenen Gartentors, oder welcher auch immer der Fluchtweg war, den es genommen hat.
Sollte die Henne jedoch über eine Wand geflattert sein, müssen Sie möglicherweise auf altmodische ‘Jagdtechniken’ zum Einfangen zurückgreifen.
Wie fängt man ein ‘streunendes’ Huhn?
Wenn Ihre Hühner sehr zahm sind, können Sie ihnen einfach einige Leckereien anbieten, sich bücken und die Henne aufheben. Wenn es nur bei allen Hühnern so einfach wäre! Einige sind ungefähr so leicht zu fangen wie ein sich schnell bewegendes Stück nasser Seife – sie können mit einer Geschwindigkeit von etwa 14,5 km/h sprinten – und Sie müssen sie daher in der Regel zuerst in die Enge treiben, bevor Sie sie fangen können.
Wenn eine Henne entkommen ist, Sie sie gerade beim Weglaufen beobachten, oder wenn sie einfach irgendwo in einem großen Garten oder auf einer Wiese versteckt hat, wo Sie sie finden oder verfolgen können, empfiehlt es sich geduldig zu sein und sich auf den Instinkt des Huhns zu verlassen, nach Hause zu kommen. Wenn die Dämmerung hereinbricht, wird die Henne von sich aus in den Stall zurückkehren. Das ist eines der praktischen Aspekte der Geflügelhaltung!
Die beste Methode, ein Huhn einzufangen
Mögen es Hühner, wenn man sie aufhebt? Im Allgemeinen lautet die Antwort darauf ’nein‘. Aber wenn Sie versuchen, ein Huhn – aus welchem Grund auch immer – zu fangen, gibt es verschiedene Möglichkeiten, dies zu tun. Manche davon sind jedoch nur für den fachkundigen Hühnerhalter empfehlenswert.
Mit einem Netz. Wenn Sie sich für diese Methode entscheiden, sollten das Huhn so schnell wie möglich eingefangen werden, um Stress zu vermeiden – obwohl der Anblick des Netzes die arme Henne danach für den Rest ihres Lebens in Panik versetzen wird! Sie sollten immer ein möglichst großes Netz verwenden, um Ihre Hühner zu fangen, und eine Decke ist generell noch ungefährlicher.
Mit einer Falle aus Kiste und Leckerlis. Unwiderstehliche Leckereien in eine Kiste zu legen und dann die Tür hinter dem Huhn mit einer Stange oder einem langen Stock heimtückisch zu schließen, ist eine wirksame Methode. Der Nachteil ist, dass auch alle anderen Hühner versucht sein werden, einen Blick in die Kiste zu werfen!
Mit einer großen Schachtel. Ein großer Karton kann im Stall oder Auslauf über einen in die Ecke getriebenen Vogel gestülpt werden, und die Klappen können unten eingeschoben werden, um das Huhn zu sichern. Diese Technik kann sich als nützlich erweisen, wenn Sie Hühner bei Tageslicht fangen müssen (obwohl sie auch nachts funktioniert) und wenn sie dazu neigen, aggressiv zu sein.
Mit Hilfe einer Taschenlampe. Dies ist die einfachste und effektivste Methode, wenn Sie ein rastendes Huhn in die Falle locken wollen. Wenn Hühner mit dem Rest der Herde im Stall oder Auslauf sitzen oder nachts auf ihren Stangen, Sitzbrettern oder in ihrem Legenest, bleiben sie instinktiv an Ort und Stelle. Wenn Sie den Stall oben öffnen und eine Taschenlampe (am Kopf montiert ist ideal) hineinleuchten, können Sie die Henne, die Sie untersuchen müssen, ganz einfach finden und mit minimalem Aufwand packen.
Ein Huhn hochnehmen
Wenn Sie ein Huhn aufheben, versuchen Sie, entschlossen, aber nicht grob zu sein. Gut festzuhalten und zu verhindern, dass es mit den Flügeln schlägt, ist der Schlüssel zum Erfolg. Die richtige Methode besteht darin, die Henne so zu halten, dass Sie Ihre Hand auf seinen Rücken legen, die Flügel umschließen und es dann nahe an Ihren Körper heranbringen. Wenn das Huhn sehr aufgeregt ist, müssen Sie es eventuell mit einem Handtuch zudecken, um es zu beruhigen.
Eine zahme Henne ist die am leichtesten zu fangende Hühnerart. Man lockt die Henne einfach mit ein paar Leckereien an, schnappt sie sich und streichelt ihren Rücken, um sie zu beruhigen. Wenn das Reinigen oder die Untersuchung beendet ist, setzen Sie das Huhn wieder auf den Boden und treten Sie einen Schritt zurück. Den Rest erledigt das Huhn selbst, – es wird zurück in die Sicherheit der Herde eilen.
Es gibt also mehrere Möglichkeiten, ein Huhn einzufangen, aber Sie sollten sie nur dann einsetzen, wenn es unbedingt notwendig ist. Versuchen Sie, den Haken oder das Netz zu vermeiden, wenn Sie können, und verwenden Sie die Methode, die sowohl dem Huhn als auch den Umständen am besten entspricht.
Umziehen ist für alle Beteiligten stressig – auch für Haustiere und somit für Ihre Hennen! Was Hühner betrifft, liegt das Geheimnis eines erfolgreichen Umzugs in der Vorbereitung am anderen Ende. Genauso, wie Sie vielleicht die Kaffeemaschine und ein paar Tassen auspacken, bevor Sie eine der großen Kisten öffnen, sollten Stall und Auslauf der Hühner im Garten fertig sein, bevor der Duft von frischem Kaffee das Haus erfüllt!
Hühner sind ziemlich leicht gestresst, und Sie können davon ausgehen, dass die Zahl der Eier, wenn Sie erst einmal übersiedelt sind, für einige Tage stark abnimmt. Schwache oder sehr nervöse Hühner sind besonders gefährdet, da sie in Panik geraten, blind flattern und sich dabei ein Bein oder sogar den Hals brechen können. Stress möglichst gering zu halten ist daher der Schlüssel zu einem erfolgreichen Umzug.
Die entspannteste Art und Weise, Ihre Hennen auf die Fahrt vorzubereiten, ist sie schon im Stall einzusammeln und einzupacken. Ihnen erst später am Tag, wenn sie fröhlich draußen herumlaufen, nachzujagen und sie in einer Ecke zusammen zu treiben, ist nämlich keine ideale Methode, um Stress zu vermeiden!
Hühner transportieren
Die Behälter für den Transport Ihrer Hühner müssen geschlossene, gut belüftete Kisten oder Transportboxen für Haustiere sein. Achten Sie darauf, dass Ihre Hühner genügend Platz haben, um sich umdrehen zu können, was verhindern sollte, dass sie in der Enge in Panik geraten. In der Kiste sollte es dunkel genug sein, dass ihr Instinkt geweckt wird, sich für die Dauer der Fahrt gemütlich niederzulassen. Auf längeren Reisen muss hingegen auf ausreichend Licht geachtet werden, damit Ihre Hühner bei Bedarf fressen können, und Transportboxen für Haustiere erleichtern dies.
Generell benötigen Sie einen Behälter pro Huhn, also sorgen Sie dafür, dass Sie genügend Kisten zu Verfügung haben. Hennen mit ähnlichem, ausgeglichenen Temperament können eventuell in einer einzigen Box transportiert werden. Jeder Behälter sollte mit Stroh ausgekleidet sein, um den Kot aufzufangen und Sie müssen sie sicher stapeln, – nicht höher als drei Kisten.
Es ist wichtig, dass den Vögeln auf der Reise nicht zu heiß wird, daher ist die Belüftung ein wichtiges Thema. Wenn Sie nur zwei oder drei Hühner haben, können diese auf dem Rücksitz eines gut belüfteten Autos reisen, wobei sie mit Steppdecken oder Decken – oder sogar Sicherheitsgurten – gesichert werden müssen, um zu verhindern, dass die Boxen herumrutschen.
Die Fahrt selbst sollte auf möglichst vielen geraden, nicht zu holprigen Straßen erfolgen und gleichzeitig so kurz wie möglich sein. Wenn Ihr neues Zuhause nur eine kurze Autobahnstrecke und ein paar Bundesstraßen entfernt ist, ist das alles recht unkompliziert. Ländliche Gegenden mit vielen kurvenreichen Straßen benötigen genauere Planung. Wenn alle Straßen viele Kurven haben, ist die schnellste Route die beste Lösung.
In den zwei Wochen vor dem Umzug sollten Sie sicherstellen, dass die Nahrung Ihrer Hühner reich an allen erforderlichen Vitaminen und Mineralien ist. Einige Besitzer empfehlen den Zusatz von Probiotika oder zusätzlichen Vitaminen zum Futter, – dies sollten Sie mit Ihrem Tierarzt besprechen.
Bei kurzen Fahrten müssen Sie sich keine Sorgen um Hühnerfutter machen, doch auf längeren Reisen muss unbedingt für Futter gesorgt sein. Achten Sie darauf, dass Sie mindestens alle drei Stunden eine längere Pause einlegen, damit die eingesperrten Vögel sich erholen und fressen können. Wenn Sie Ihre Hennen in Kisten transportieren, können Sie einen Wasserspender an der Seite anbringen.
Ein tragbarer Hühnerstall?
Altmodische Hühnerställe können schwierig zu transportieren sein, und viele Hühnerhalter ziehen es daher vor, einen neuen Auslauf und Hühnerstall auf ihrem neuen Grundstück zu errichten. Dazu müssen die Hennen manchmal in provisorischen Unterkünften untergebracht werden, während der neue Stall und Auslauf vorbereitet werden.
Es gibt jedoch auch die Möglichkeit, solche Unannehmlichkeiten zu vermeiden. Ein tragbarer Stall und ein mobiler Auslauf können eingepackt und dann in wenigen Minuten im neuen Garten aufgestellt werden, was auch den großen Vorteil hat, dass die Hühner schon mit ihnen vertraut sind. Hennen in einen Stall zu setzen, den sie bereits in- und auswendig kennen, wird den Umzugsstress enorm reduzieren.
Hühnerstall und Ausläufe wie der Eglu sind in dieser Hinsicht ideal. Wenn Sie den Stall sofort nach Ankunft in Ihren neuen Garten stellen, können sich die Hühner schon zu Hause fühlen, bevor Sie noch die erste Umzugsboxen geöffnet haben. – Für Menschen ist umziehen unweigerlich mit Stress verbunden, aber bei Ihren Hühnern lässt es sich vermeiden.
Wenn Ihre Hennen sicher im neuen Garten untergebracht sind, ist es damit jedoch noch nicht erledigt. Stress kann unterschwellige Krankheiten zum Ausbruch bringen, und daher empfiehlt es sich, den Gesundheitszustand Ihrer Vögel täglich zu überprüfen, während sich die Herde an die neue Umgebung gewöhnt. Dies ist ein weiterer Grund, einen tragbaren „Pack-and-Go“- Stall mit mobilen Auslauf in Erwägung zu ziehen.
Wie bei allen Haustieren haben Sie als Besitzer die Verantwortung dafür, dass Ihre Tiere sicher aufgehoben und zufrieden sind. Das bedeutet, dass Sie, bevor Sie über Nacht weg bleiben, -sei es aus beruflichen Gründen oder um Urlaub zu machen-, dafür sorgen müssen, dass es Ihren Hühnern gut geht, solange Sie nicht da sind. Sie brauchen also einen Plan!
Hühner sind wesentlich unabhängiger als einige andere beliebte Haustiere und brauchen den täglichen Kontakt zum Menschen nicht unbedingt. Sie sorgen für ihre eigene Bewegung und fressen auch dann nicht zu viel, wenn mehr Futter als nötig zur Verfügung steht. Dennoch gibt es eine Menge Dinge zu bedenken, bevor man sie allein lässt.
Wie lange kann ich meine Hühner allein lassen?
Diese Frage ist nicht einfach zu beantworten, da es stark von Ihren Hühnern abhängt und davon, wo Sie leben und wie Ihre Ausstattung aussieht. Selbst wenn Sie Ihre Hühnerherde nur einen Tag lang allein lassen, sind gewisse Vorbereitungen erforderlich.
Hühner brauchen ständig Zugang zu Futter und Wasser und genügend Platz, um sich bewegen zu können. Dies ist relativ einfach zu organisieren, wenn Sie für 2-3 Tage verreisen. Wichtiger und wahrscheinlich auch schwieriger ist es, dafür zu sorgen, dass Ihre Hennen vor Fressfeinden geschützt sind, wenn Sie nicht da sind, um sie im Auge zu behalten. Es ist äußerst riskant, Ihre Hühner unbeaufsichtigt frei herumlaufen zu lassen, weshalb Sie ein sicheres Gehege benötigen werden, das groß genug ist, um ihnen genügend Auslauf zu bieten.
Ein Eglu Cube, der mit einem Begehbaren Hühnergehege verbunden ist, eignet sich perfekt für jegliche Umstände der Hühnerhaltung, aber dieses Set-Up ist möglicherweise ganz besonders hilfreich, wenn Sie nicht in der Lage sind, Ihre Hennen ständig im Auge zu behalten. Das begehbare Hühnergehege kann je nach Anzahl Ihrer Hühner erweitert werden, und Sie können sich darauf verlassen, dass Ihre Hennen in ihrem Auslauf keine Füchse oder Wildvögel abzuwehren brauchen.
Wenn Sie sich davon überzeugt haben, dass Ihr Gehege sicher und geräumig genug ist und dass kein Risiko besteht, dass den Hühnern das Futter oder Wasser ausgeht, werden die meisten Herden ein Wochenende lang ganz gut allein zurechtkommen.
Sollte ich einen Hühner-Sitter organisieren?
Wenn Sie länger als drei Tage verreisen, müssen Sie jemanden finden, der Ihnen hilft und täglich nach Ihren Hennen sieht. Selbst wenn Sie nur für eine Nacht weg sind, empfehlen wir Ihnen, einen freundlichen Nachbarn zu bitten, den Kopf über den Zaun zu stecken, um sicherzugehen, dass es den Hühnern gut geht.
Unfälle können passieren: Eines Ihrer Hühner könnte gestürzt sein und Schmerzen haben, oder ein Wasserbehälter könnte umgefallen sein. Ihr Freund oder Nachbar wird dann hoffentlich in der Lage sein, das Wasser wieder aufzufüllen oder er wird Sie anrufen, um Ihnen mitzuteilen, was passiert ist.
Sie werden überrascht sein, wie viele Ihrer Freunde und Familienmitglieder sich gerne einmal pro Tag um Ihre Hühner kümmern werden, wenn sie dafür die köstlichen frischen Eier behalten dürfen. Wenn Sie eine automatische Hühnerstalltür haben, die Ihre Hennen morgens herauslässt und sich abends, wenn sie wieder im Stall sind, hinter ihnen schließt, können Ihre Helfer selbst entscheiden, zu welcher Tageszeit sie nach Ihren Hühnern sehen möchten.
Wenn Sie jemanden bitten, sich um Ihre Hühner zu kümmern, ist es nett, es ihnen so einfach wie möglich zu machen.
Was brauchen meine Hühner, wenn ich weg bin?
Wenn Sie entschieden haben, dass Ihre Hühner gut aufgehoben sind und ein paar Tage lang alleine zurechtkommen werden, haben Sie wahrscheinlich schon über diese Dinge nachgedacht, aber sie sind trotzdem erwähnenswert:
Futter und Wasser
Sie haben wahrscheinlich eine ziemlich gute Vorstellung davon, wie viel Ihre Hühner pro Tag fressen und trinken; es hängt von der Rasse, dem Alter und der Größe ab. Es empfiehlt sich immer, lieber etwas zu viel als zu wenig Futter bereitzustellen, und sorgen Sie auch dafür, dass ihre Hühner mehr als einen Futtertrog zur Auswahl haben, falls es mit einem von ihnen Probleme geben sollte.
Vorsorge für verschiedene Witterungsbedingungen
Vertrauen Sie der Wettervorhersage nicht uneingeschränkt. Vergewissern Sie sich, dass die Hühner jederzeit in den Stall zurückkehren können und dass sie geschützte Bereiche im Auslauf haben, falls es den ganzen Tag regnet oder es besonders heiß und sonnig ist.
Unterhaltung
Wenn Ihre Hühner daran gewöhnt sind, dass Sie jeden Tag nach der Arbeit zu ihnen kommen, um mit ihnen Zeit zu verbringen, könnten sie dieses Vergnügen eventuell vermissen. Versuchen Sie dies auszugleichen, indem Sie ihnen ein paar lustige Spielsachen zur Verfügung stellen, mit denen sie sich in ihrem Gehege unterhalten können. Einige Hühner lieben es total, auf der Hühnerschaukel zu schwingen, während andere verrückt nach Spielzeug sind, das Futter verteilt, wie z.B. der Caddi Leckerbissen Halter oder das Pickspielzeug.
Im Garten gehaltene Hühner fühlen sich am wohlsten, wenn sie eine ausgewogene Ernährung und die richtige Mischung an Nährstoffen bekommen sowie Platz für die Futtersuche haben. Für gesunde Hühner und eine zuverlässige Eierproduktion müssen die richtige Menge an Futter sowie wichtige Nährstoffe wie Protein für die Eier und Kalzium für starke Eierschalen bereitgestellt werden. Zudem müssen sie auch nach natürlichen Leckerbissen wie Würmern und Käfern suchen können. Zu verstehen, wie viel Futter Gartenhühner täglich brauchen, ist wichtig für ihre Versorgung.
Wie viel Futter braucht ein Huhn pro Tag?
Im Durchschnitt benötigt ein Huhn normaler Größe, z. B. Rhodeländer, Oxford Brown oder Orpington, etwa 120 Gramm Futter pro Tag, was etwa 840 Gramm pro Woche entspricht. Zwergrassen benötigen aufgrund ihrer geringeren Größe weniger Futter, während größere Rassen möglicherweise etwas mehr benötigen. Das Wichtigste ist, dass den ganzen Tag über Futter bereitsteht, damit die Hühner häufig kleine Portionen fressen können.
Futtermenge nach Hühnergröße
Futter sollte den ganzen Tag über zur Verfügung stehen, da Hühner von Natur aus häufig kleine Mengen fressen und ihren Kropf nach Bedarf füllen. Wird der Zugang zum Futter eingeschränkt, kann es zu einem Rückgang der Eierproduktion oder zu Verhaltensänderungen kommen.
Welche Nährstoffe brauchen Legehennen für eine gesunde Eierproduktion?
Protein: Wichtig für die Eierproduktion und ein gesundes Gefieder. Legehennen benötigen ein Futter mit einem Proteingehalt von mindestens 16 %.
Kalzium: Wichtig für starke Eierschalen. Empfehlenswert sind Austernschalen oder ein Legehennenfutter mit Kalziumzusatz.
Kohlenhydrate, Vitamine und Mineralstoffe: Fördern Energie, Wachstum und die allgemeine Gesundheit.
Wenn Hühner frei scharren und picken können, ergänzen sie ihre Ernährung durch Insekten, Samen und Grünzeug. All das stellt natürliche Nährstoffquellen dar und sorgt für Abwechslung. Das allein liefert jedoch selten alle benötigten Nährstoffe, insbesondere in Zeiten, in denen natürliche Futterquellen knapp sind. Kommerzielles Legehennenfutter ist sorgfältig zusammengestellt, um eine ausgewogene Ernährung zu gewährleisten, sodass die Hühner täglich die richtige Menge an Protein, Kalzium und anderen wichtigen Nährstoffen erhalten. Indem du auf hochwertiges Futter setzt und deinen Hühnern die Möglichkeit zur Futtersuche bietest, trägst du zu einer robusten Gesundheit und einer gleichmäßigen Eierproduktion bei.
Hühnerfütterung im Winter
Im Winter benötigen Hühner mehr Energie, um sich warm zu halten und aktiv zu bleiben. Da Insekten und Pflanzen rar sind, wird die Futtersuche schwierig, sodass die Hühner stärker auf Pellets und Getreide angewiesen sind. Es wird empfohlen, die Futtermenge bei kaltem Wetter um bis zu 50 % zu erhöhen, was bis zu 180 Gramm pro Huhn und Tag entspricht.
Hühner fressen während der Mauser mehr, da sie zusätzliches Protein für das Wachstum neuer Federn benötigen. Achte daher darauf, während dieser Zeit den Futtertrog häufiger aufzufüllen.
Wasserversorgung im Winter
Die Bereitstellung von frischem, nicht gefrorenem Wasser ist im Winter genauso wichtig wie eine erhöhte Futtermenge, da Flüssigkeitszufuhr den Hühnern hilft, ihr Futter zu verdauen und ihre Körpertemperatur aufrechtzuerhalten. Ein isolierter Wasserspender sorgt dafür, dass das Wasser länger flüssig bleibt und eine optimale Trinktemperatur beibehält, wenn es draußen kalt ist.
Futtertipps für den Winter
Erhöhe die tägliche Futtermenge um bis zu 50 % (180 g pro Huhn)
Um zu gewährleisten, dass deine Hühner genug fressen, verwende einen Futterautomaten mit Fenster oder mit transparentem Behälter, damit du den Füllstand sofort sehen kannst. Wenn du dich um eine spezielle Henne sorgst, achte auf Anzeichen wie Lethargie, Gewichtsverlust, stumpfes Gefieder oder eine verminderte Eierproduktion.
Manchmal kann auch Mobbing dazu führen, dass ein Huhn nicht ans Futter rankommt. Wenn du bemerkst, dass eine Henne weggedrängt wird, solltest du in Erwägung ziehen, einen weiteren Futterautomaten aufzustellen, um die Konkurrenz zu verringern. Der Omlet No-Waste-Futterautomat hat fünf separate Futteröffnungen, sodass mehrere Hennen gleichzeitig fressen können, was Futterneid reduziert.
Es ist außerdem hilfreich, die Herde während der Fütterungszeiten zu beobachten, um sicherzustellen, dass jedes Huhn eine faire Chance hat, an den Futtertrog zu gelangen. Wenn du Hühner bemerkst, die am Rand der Gruppe verweilen oder sich dem Futtertrog nur zögerlich nähern, könnte dies ein Anzeichen für sozialen Stress oder eine Krankheit sein. Indem du deine Hühner einem regelmäßigen Gesundheitscheck unterziehst und ihr Verhalten beobachtest, kannst du Probleme frühzeitig erkennen und deine Herde gesund halten.
Anzeichen, dass ein Huhn nicht genug frisst
Lethargie bzw. Energiemangel
Sichtbarer Gewichtsverlust
Stumpfes oder struppiges Gefieder
Weniger oder kleinere Eier
Wenn du diese Anzeichen bemerkst, beobachte das Huhn einige Tage lang genau und sorge dafür, dass es leicht ans Futter herankommt.
Wissen Hühner, wann es Zeit ist, mit dem Fressen aufzuhören?
Hühner können von Natur aus ihre Futteraufnahme gut regulieren. Sie fressen selten zu viel und hören auf, sobald ihr Kropf voll ist. Frei zur Verfügung stehende Futterautomaten sind unbedenklich, da Hühner es vorziehen, den ganzen Tag über kleine Portionen zu sich zu nehmen.
Wenn sie die Wahl haben, ziehen Hühner jedoch Leckerbissen oft ihrem Hauptfutter vor. Es ist wichtig, darauf zu achten, dass ihr Hauptfutter immer verfügbar ist und Leckerbissen nur in Maßen gefüttert werden.Pickspielzeug oder Caddi Leckerbissenhalter können dabei helfen, die Futteraufnahme zu regulieren und sorgen zudem für Abwechslung.
Wenn ein Huhn ganz aufhört zu fressen, solltest du es auf Anzeichen einer Erkrankung untersuchen und gegebenenfalls einen Tierarzt konsultieren.
Zusammenfassung: Die wichtigsten Punkte
Gib jedem durchschnittlichen Huhn etwa 120 Gramm Futter pro Tag
Erhöhe im Winter oder während der Mauser das Futter um bis zu 50 %
Verwende einen Futterautomaten mit Sichtfenster, um den Füllstand leicht überwachen zu können und achte auf Anzeichen, dass ein Huhn nicht genügend Futter zu sich nimmt
Hühner regulieren ihre Futteraufnahme und fressen selten zu viel
Biete Leckerbissen in Maßen an und halte die Hühner mittels abwechslungsreichem Zubehör aktiv
Omlets Futterautomaten machen die Haltung von Hühnern im Garten einfach und effizient. Sie minimieren Verschwendung, sodass du dir sicher sein kannst, dass deine Hühner jeden Korn fressen. Dank intelligenter Funktionen wie app-gesteuerten Benachrichtigungen zum Füllstand und durchsichtigen Sichtfenstern für eine einfache Überwachung kannst du deine Herde mit wenig Aufwand gesund und glücklich halten. Zudem haben wir Leckerlispender entworfen, mit denen du deinen Hühnern das ganze Jahr über Abwechslung bieten kannst, die ebenfalls zu ihrem Wohlbefinden beiträgt.
Ja, Hühner sind tolle Haustiere für Familien. Sie sind pflegeleicht, gesellig und sorgen für endlosen Spaß – und obendrein gibt es jeden Morgen frische Eier. Im Vergleich zu Hunden oder Katzen ist der tägliche Pflegeaufwand überschaubarer, und Kinder fast jeden Alters können dabei aktiv mitmachen.
Immer mehr Familien finden dies selbst heraus. Ganz gleich, ob ihr einen großen oder einen kleinen Garten habt – eine kleine Hühnerschar lässt sich leichter in den Familienalltag integrieren, als die meisten Menschen glauben. Bevor ihr euch jedoch eure ersten Hühner holt, solltet ihr euch darüber im Klaren sein, was alles dazugehört: von der Auswahl der passenden Rassen über die Einrichtung eines sicheren Stalls bis hin zu der Frage, wobei die Kinder realistisch gesehen helfen können und wie man für hygienische Bedingungen sorgt.
Dieser Blog deckt alles ab, was Eltern wissen müssen, bevor es losgehen kann.
Warum Hühner großartige Haustiere für Familien sind
Hühner überraschen ihre neuen Halter oft. Die Menschen sehen sie lediglich als Nutztiere im Garten und sind dann ganz begeistert, wenn eine Henne herüberrennt, sobald sie ihre Stimme hört, oder wenn die Herde einem verlässlichen Tagesrhythmus nachgeht, an dem die ganze Familie teilhaben kann.
Und dies sind die Gründe, warum sie so ideal für Familien sind:
Kein Gassigehen, keine Fellpflege. Im Gegensatz zu Hunden müssen Hühner weder Gassigehen noch gebürstet werden. Die tägliche Pflege dauert morgens und abends etwa 10 bis 15 Minuten, was auch an hektischen Schultagen gut zu bewältigen ist.
Sie sind gesellig und erkennen vertraute Gesichter. Hühner bauen eine Bindung zu den Menschen auf, die sich um sie kümmern. Viele Hühner kommen, wenn man sie ruft, und lassen sich gerne sanft anfassen, besonders wenn sie von klein auf mit regelmäßigem Kontakt zu Menschen aufgewachsen sind.
Frische Eier begeistern Kinder. Das tägliche Einsammeln der Eier ist eine der zuverlässigsten Methoden, um das Interesse der Kinder an den Hühnern aufrechtzuerhalten. Es ist eine greifbare und spannende Tätigkeit, die nie wirklich langweilig wird.
Sie passen in die meisten Gärten. Eine kleine Herde von drei oder vier Hennen benötigt nicht übermäßig viel Platz. Solange Stall und Auslauf ausreichend groß sind, können Hühner in Vorstadt- und sogar Stadtgärten gehalten werden (abhängig von regionalen Vorschriften).
Einfache Aufgaben, bei denen Kinder wirklich helfen können. Futtertröge auffüllen, Wasser nachfüllen, Eier einsammeln und nach der Herde sehen – all das sind Aufgaben, für die Kinder Verantwortung übernehmen können. Und das bringt uns auch zu den Vorteilen für Kinder im Speziellen.
Die Vorteile der Hühnerhaltung für Kinder
Hühner bieten etwas, was die meisten Haustiere nicht bieten: einen festen Tagesablauf mit konkreten Konsequenzen. Wenn die Hühner nicht gefüttert und getränkt werden, müssen sie ohne auskommen. Diese Realität, die behutsam und unter elterlicher Anleitung vermittelt werden muss, lehrt Kindern ein Maß an Verantwortung, das anderswo nur schwer zu erreichen ist.
Die Vorteile gehen jedoch weit über die bloße Verantwortung hinaus:
Tägliche Verantwortung. Das tägliche Füttern, Tränken und Nachsehen bei Regen oder Sonnenschein fördert bei Kindern Beständigkeit und Durchhaltevermögen auf eine Weise, die sich natürlich und lohnend anfühlt, anstatt erzwungen zu wirken.
Sie lernen zu verstehen, woher Lebensmittel kommen. Das Einsammeln der Eier von einer Henne, die das Kind getauft und gepflegt hat, ist eine der unmittelbarsten und praktischsten Möglichkeiten für eine Familie, außerhalb der Landwirtschaft einen Bezug zur Lebensmittelproduktion herzustellen.
Routine und Beständigkeit. Hühner brauchen jeden Tag die gleiche Pflege. Diese Vorhersehbarkeit ist ideal für Kinder, da sie ihnen eine Struktur bietet, die sich auch auf andere Lebensbereiche überträgt.
Einfühlungsvermögen und Geduld. Zu lernen, das Verhalten eines Tieres zu deuten, sich ihm ruhig zu nähern und zu bemerken, wenn etwas nicht stimmt, fördert die emotionale Intelligenz, von der Kinder auch im Erwachsenenalter profitieren.
Mehr Zeit im Freien, weniger Zeit vorm Bildschirm. Eine Hühnerschar im Garten gibt Kindern einen Grund, jeden Tag nach draußen zu gehen – nicht nur, wenn die Sonne scheint.
Wie viele Hühner sollte eine Familie halten?
Für eine Familie, die noch keine Erfahrung mit der Hühnerhaltung hat, sind drei bis vier Hühner der ideale Einstieg. Sie reichen aus, um einen guten Vorrat an Eiern zu haben, ohne dass die Pflege zu aufwendig wird und ohne dass zu viel Platz im Garten benötigt wird.
Hühner sind Herdentiere und fühlen sich alleine schnell einsam, daher sollten immer mindestens zwei Tiere gehalten werden. Darüber hinaus hängt die richtige Anzahl davon ab, wie viel Zeit und Platz zur Verfügung stehen.
Ein paar Punkte, die zu beachten sind:
Mehr Hühner bedeuten mehr Eier, aber auch mehr Futter, mehr Reinigungen und mehr tägliche Aufgaben. Überlegt euch, was eure Familie realistisch gesehen bewältigen kann.
Zieht in Betracht, wie viel Platz sie benötigen, bevor ihr euch auf eine bestimmte Anzahl festlegt. Jede Henne braucht sowohl im Stall als auch im Auslauf ausreichend Platz, um Stress zu vermeiden.
Fangt mit einer überschaubaren Herde an, aber plant voraus. Die meisten Hühnerhalter stellen fest, dass ihre Herde mit der Zeit wächst – es ist das Phänomen der Hühnermathematik. Es lohnt sich daher, einen Stall zu wählen, in den sie hineinwachsen kann, anstatt einen, aus dem sie schnell herauswächst.
Für Familien, die gerade erst anfangen, sind der Eglu Go und der Eglu Go UP ideale Einsteigerställe für bis zu vier Hühner. Wenn ihr eure Herde im Laufe der Zeit vergrößern möchtet, bieten der Eglu Cube (für 6 große Hühner) und der Eglu Pro (für 10 große Hühner) den Platz, um mit ein paar Tieren zu beginnen, in der Gewissheit, dass ihr später weitere hinzufügen könnt.
Brauche ich auch einen Hahn?
Nein. Hühner legen auch ohne Hahn in der Herde Eier. Einen Hahn braucht man nur, wenn man befruchtete Eier zum Ausbrüten haben möchte.
Für die meisten Familien bereitet ein Hahn zu viele Probleme. Er kann laut, territorial und gelegentlich auch aggressiv sein – keine ideale Kombination, wenn kleine Kinder im Haus sind. Eine aus Hennen bestehende Herde sorgt für mehr Ruhe, weniger Lärm und trägt deutlich besser zu einer guten Nachbarschaft bei.
Die Wahl des passenden Hühnerstalls
Der Stall bildet die Grundlage für eine glückliche und gesunde Herde, während für Familien die richtige Einrichtung dafür sorgt, dass die tägliche Pflege eher leicht als lästig erscheint. Es gibt jedoch einige Dinge, die Priorität haben sollten:
Sicherheit
Ein raubtiersicherer Stall ist ein absolutes Muss, insbesondere in Gegenden, in denen Raubtiere wie Füchse vorkommen.Omlets Eglu-Hühnerställe sind aus robustem und belastbarem Stahlgitter gefertigt und mit Anti-Tunnelschürzen ausgestattet, die die Hühner vor ungebetenen Gästen schützen.
Leichter Zugang für Kinder
Kinder bleiben viel eher bei der Sache, wenn sie die Eier tatsächlich erreichen können. Der Eglu Cube und der Eglu Pro von Omlet haben eine seitliche Eierklappe, die das Einsammeln der Eier einfach und leicht zugänglich macht, selbst für die Kleinsten.
Eine automatische Tür
Bei der Wahl des Hühnerstalls sollte darauf geachtet werden, dass er mit einer intelligenten automatischen Stalltür kompatibel ist. Vor allem im Sommer wollen die Hühner früh raus, was einen Start um 5 Uhr morgens bedeuten kann, wenn dies manuell erledigt werden muss. Mit einer Autodoor, die sich nach einem festgelegten Zeitplan öffnet, müsst ihr nicht bei Sonnenaufgang nach draußen gehen oder den Morgenablauf der Kinder an die Hühner anpassen. Abends schließt sie sich zudem automatisch, sodass ihr euch keine Gedanken mehr über das Abschließen machen müsst.
Ausreichend Platz
Überfüllte Ställe führen zu gestressten, unglücklichen Hühnern. Omlets Ausläufe sind modular, d. h. sie können erweitert werden, wenn die Herde wächst. Das Walk In Run – Begehbare Hühnergehege eignet sich besonders gut für Familien. Es ist so geräumig, dass auch Erwachsene und Kinder hineingehen und Zeit mit den Hühnern verbringen können, was den Umgang mit der Herde zu einem besonders schönen Teil des Tages macht.
Einfache Reinigung
Ein Stall, der schwer zu reinigen ist, wird nicht so oft gereinigt, wie es eigentlich nötig wäre. Omlets Eglu-Hühnerställe verfügen über glatte, herausziehbare Sitzstangengitter und Kotschubladen, die sich schnell abwischen, abschrubben und abspülen lassen, wobei Kinder fast jeden Alters mithelfen können.
Was sind die freundlichsten Hühnerrassen für Familien?
Die Rasse spielt eine entscheidende Rolle, wenn Kinder bei der Versorgung mithelfen. Manche Hühner sind von Natur aus ruhig und genießen den Kontakt zu Menschen; andere sind schreckhaft und lassen sich leicht aufscheuchen. Für Familien, insbesondere solche mit jüngeren Kindern, sorgt der Einstieg mit einer ruhigen Rasse für alle für eine viel schönere Erfahrung.
Die besten Rassen für Familien
Seidenhühner. Flauschig, ruhig und lieben es, gestreichelt zu werden. Dank ihres sanften Wesens sind sie ideal für kleine Kinder, die die Herde aus nächster Nähe erleben möchten.
Buff Orpingtons. Groß, sanftmütig und picken nur selten. Sie gehören zu den besten Hühnerrassen für Anfänger, und dank ihres ruhigen Wesens kommen sie auch mit lebhaften und lauten Haushalten gut zurecht.
Plymouth Rocks. Neugierig und leicht zu zähmen und eignen sich hervorragend für Familien, die freundliche Hennen suchen, die nicht allzu anspruchsvoll sind.
Easter Eggers (auch als Buntleger oder Grünleger bekannt). Dank ihres sanften Wesens und der Besonderheit ihrer bunten Eier sind sie bei Kindern jeden Alters sehr beliebt.
Zwerghühner. Hierbei handelt es sich um kleinere Varianten gängiger Hühnerrassen (z. B. Zwerg-Cochins), die für Kleinkinder und jüngere Kinder, die in der Nähe von ausgewachsenen Hühnern vielleicht etwas ängstlich sind, weitaus weniger einschüchternd wirken.
Rassen, die bei kleinen Kindern zu vermeiden sind
Leghorns und Rhodeländer können lebhaft und schreckhaft sein, was kleine Kinder leicht überfordern kann. Es sind keine schlechten Rassen, aber sie sind nicht die beste Wahl für eine erste Herde, wenn Kinder mit dabei sind.
Sind Kinder in der Nähe von Hühnern sicher? Hygiene und Gesundheit
Kinder sind in der Nähe von Hühnern sicher, wenn einige einfache Hygieneregeln beachtet werden. Die Vorsichtsmaßnahmen sind einfach und die meisten Kinder gewöhnen sich schnell daran, sobald sie Teil des Alltags geworden sind.
Wichtige Hygieneregeln für Familien:
Nach dem Umgang mit Hühnern oder dem Einsammeln von Eiern stets die Hände gründlich mit Wasser und Seife waschen.
Kleinkinder und Kinder unter fünf Jahren beaufsichtigen, wenn sie sich in der Nähe der Hühner aufhalten. Sie neigen eher dazu, sich unbewusst ins Gesicht zu fassen.
Den Stall sauber halten. Eine gut gepflegte Einrichtung verringert die Ansammlung von Bakterien im Laufe der Zeit erheblich. Ein leicht zu reinigender Stall wie ein Omlet Eglu ist ideal.
Die Kinder nicht die Hühner küssen oder ins Haus bringen lassen.
Keine dieser Regeln ist schwer einzuhalten, und sie werden für Kinder schnell zur Gewohnheit werden.
Wie schneiden Hühner im Vergleich zu anderen Haustieren ab?
Hier führen wir auf, wie Hühner im Vergleich zu anderen Haustieren in den für Familien wichtigsten Punkten abschneiden.
Kosten. Hühner sind deutlich günstiger in der Haltung als Hunde. Es fallen keine Kosten für die Fellpflege und keine Tierarztkosten für Routineuntersuchungen an, was sie für die meisten Familien zu einer weitaus erschwinglicheren langfristigen Verpflichtung macht.
Zeitaufwand. Tägliche Spaziergänge sind nicht nötig. Etwa 10 bis 15 Minuten Pflege am Morgen und am Abend reichen aus, um eine kleine Hühnerschar glücklich und gesund zu halten.
Platz. Ein kleiner Garten reicht für eine kleine Hühnerschar aus, sodass Hühner eine realistische Option für Familien in Vorstädten sind, wo sie keine größeren Haustiere halten können.
Lärm. Hühner sind wesentlich leiser als Hunde. Sie gackern zwar hin und wieder vor sich hin, stören die Nachbarn aber nicht so sehr wie ein bellender Hund.
Lebenserwartung. Hühner können als Haustiere fünf bis zehn Jahre alt werden – das ist eine große Verpflichtung, wenn auch kürzer als bei einem Hund oder einer Katze. Es lohnt sich, vor der Anschaffung der Hühner ein offenes Gespräch mit den Kindern darüber zu führen.
Allergene. Für Familien mit Kindern, die allergisch gegen Katzen oder Hunde sind, sind Hühner eine hervorragende Alternative. Da sie allergenarm sind, bieten sie Kindern dennoch alle Vorteile der Haustierhaltung.
Eier. Ein Vorteil, den kein anderes Haustier bieten kann.
Wobei können Kinder mithelfen? Ein Leitfaden nach Altersstufen
Einer der größten Vorteile der Hühnerhaltung für Familien ist, dass es für jedes Alter eine Aufgabe gibt. Je älter die Kinder werden, desto mehr Verantwortung können sie übernehmen, und auch die Herde wächst mit ihnen mit.
3 bis 5 Jahre
Eier einsammeln, Füttern und sanftes Streicheln unter Beaufsichtigung. In diesem Alter geht es darum, unter Aufsicht eines Erwachsenen Vertrautheit und Begeisterung für die Hühner aufzubauen.
6 bis 9 Jahre
Futtertröge und Tränken selbständig auffüllen, den Hühnern einen Namen geben und wahre Bindungen zu den einzelnen Tieren aufbauen. Jetzt nimmt das tägliche Leben als Tierhalter Gestalt an.
10 bis 12 Jahre
Reinigung des Hühnerstalls unter Anleitung, Durchführung grundlegender Gesundheitschecks und Führen eines Hühner-Tagebuchs, um die Eierzahl und das Verhalten der Herde zu dokumentieren. Ein hervorragendes Alter, um echte Verantwortung zu übernehmen.
Teenager
Umfassende Betreuung der Hühnerschar: Gesundheitsüberwachung, Futtermanagement und die sichere Vergesellschaftung neuer Hühner. In diesem Alter können die meisten Teenager die gesamte Versorgung mit minimaler Unterstützung durch die Eltern ausführen.
Wenn man schon früh damit beginnt, bleiben Kinder von Anfang an mit den Hühnern verbunden, und die schrittweise Übertragung von Verantwortung mit zunehmendem Alter stärkt ihr Selbstvertrauen. Wenn ein Kind dann ins Teenageralter kommt, ist es in der Lage, die Herde fast ganz alleine zu betreuen.
Vorteile für die psychische Gesundheit und die Bildung
Die Vorteile der Hühnerhaltung gehen weit über den rein praktischen Nutzen hinaus. Studien belegen immer wieder, dass der regelmäßige Umgang mit Tieren Ängste und Stress bei Kindern abbaut.
Einige der weniger offensichtlichen Vorteile, die man kennen sollte:
Biologie in der Praxis. Kinder lernen hier etwas über Lebenszyklen, die Entwicklung von Eiern und das Verhalten von Tieren – auf eine Weise, die im Klassenzimmer nicht nachgebildet werden kann. Es ist praxisnah, anschaulich und wirklich faszinierend.
Nachhaltigkeit und Lebensmittelkompetenz. Zu verstehen, woher unsere Nahrung kommt, und direkt an ihrer Herstellung mitzuwirken, schafft ein Bewusstsein für Nachhaltigkeit, das Kinder bis ins Erwachsenenalter begleitet.
Stärkung des Selbstvertrauens. Für Kinder, die schüchtern sind oder sich in sozialen Situationen schwer tun, kann die ruhige, vorurteilsfreie Gesellschaft einer Hühnerschar eine echte Wohltat sein. Es gibt keinen Druck und keine Leistungserwartungen, nur eine ruhige, alltägliche Verbundenheit.
Konstante Routine. Die Vorhersehbarkeit der Hühnerhaltung – jeden Tag dieselben Aufgaben zur selben Zeit – bietet eine Struktur, von der Kinder mit Ängsten oder solche, die Routinen bevorzugen, besonders profitieren.
Die Beweise sind da. Studien zu tiergestützten Aktivitäten haben gezeigt, dass bei Kindern, die regelmäßig Zeit mit Tieren verbringen, der Cortisolspiegel und Angstsymptome deutlich zurückgehen. Hühner sind vielleicht nicht unbedingt das erste Tier, das einem in den Sinn kommt, doch dank der alltäglichen entspannenden Interaktionen mit ihnen sind sie besonders effektiv.
Zusammenfassung: Die wichtigsten Punkte
Hühner sind pflegeleicht, erschwinglich und machen mehr Freude, als die meisten Menschen vermuten würden – und obendrein gibt es täglich frische Eier.
Die familienfreundlichsten Rassen sind Seidenhühner, Buff Orpingtons, Plymouth Rocks und Easter Eggers.
Hygienemaßnahmen sind einfach umzusetzen: Durch Händewaschen nach dem Umgang mit den Tieren und einen sauberen Stall bleibt das Risiko gering.
Ein Hahn ist nicht erforderlich. Hennen legen auch ohne Hahn Eier.
Kinder jeden Alters können mitmachen, vom beaufsichtigten Eier einsammeln als Kleinkind bis hin zur vollständigen Verantwortung für die Hühner als Teenager.
Mit der richtigen Einrichtung können Hühner zu den lohnendsten Haustieren gehören, die eine Familie halten kann.
Seid ihr bereit?
Omlets Sortiment an Hühnerställen wurde mit Blick auf Familien entworfen.Eglu-Hühnerställe sind raubtierresistent und langlebig, und die tägliche Reinigung geht schnell und einfach von der Hand, sodass die ganze Familie mithelfen kann, ohne dass es sich wie eine lästige Pflicht anfühlt. Das begehbare Gehege bietet den Hühnern viel Platz zum Herumlaufen, und das Beste daran ist, dass die ganze Familie hineingehen und ganz nah Zeit mit den Hühnern verbringen kann. Die Autodoor erleichtert die hektischen Morgen- und Abendstunden, da sie sich nach einem festen Zeitplan öffnet und schließt. Ihr müsst euch also keine Sorgen machen, dass es vergessen wird.
Die meisten von uns würden bestätigen, dass das Eigelb der beste Teil des Eis ist. Ein doppelter Dotter in der Frühstückspfanne ist daher ein höchst erfreulicher Anblick!
Manche Hennen legen jedes Mal doppelte Dotter, eine genetische Besonderheit, die einfach nur bedeutet, dass zwei Dotterkugeln vom Eierstock in den Eileiter gewandert sind. Hennen, die dieses beeindruckende Kunststück vollbringen, sind jedoch selten, und es konnte bisher keine einzige Rasse entwickelt werden, welcher der Doppeldotter- Trick jedes Mal gelingt.
Sie können trotzdem jeden Tag ein Doppeldotter-Frühstücksei genießen, wenn Sie bereit sind, dafür extra zu zahlen. Vielleicht haben Sie in den Regalen bestimmter Supermärkte Doppeldotter ‚Super-Eier‘ entdeckt – natürlich gegen Aufpreis. Diese Eier stammen fast alle von jungen Vögeln und nicht von der mythischen Doppeldotter Hühnerrasse. Es lohnt sich, darauf hinzuweisen, denn eine Google-Suche wird zu vielen interessanten Informationen über eine solche Rasse führen…Aber sie existiert nicht, oder -noch nicht!
Wie werden Doppeldotter gebildet?
Im Körper einer Henne löst sich etwa zwei Stunden nach dem Legen des letzten Eis wieder eine Dotterkugel. Einmal im Eileiter der Henne – dem Teil des Vogelkörpers, in dem Eier gebildet werden – wird der Dotter vom Eiweiß- Teil des Eis (Eiklar) umgeben und dann mit hartem Kalzium umhüllt. Wenn eine Henne zwei Dotter nebeneinander abgegeben hat, werden sie bei der Eibildung wie ein einziger Dotter behandelt, sodass zwei Dotter in einer einzigen Eierschale „gefangen“ sind.
Wenn Doppeldotter-Eier befruchtet werden, erhält man zwei Hühnerembryos in einer Schale. Die meisten dieser „Zwillings“-Eier entwickeln sich jedoch nicht richtig, und nur ein Küken wächst über das frühe Entwicklungsstadium hinaus, -und manchmal keines von ihnen. Deshalb ist es selten, dass zwei Küken aus einem Ei schlüpfen. Hühnerzüchtern wird empfohlen, die Doppeldotter beiseite zu legen, um ihre Entwicklung zu verhindern, und im kommerziellen Betrieb werden die Doppeldotter meist an Lebensmittelunternehmen verkauft, die Eier in ihren Produkten verwenden.
Wie kann man erkennen, ob ein Ei zwei Dotter hat?
Man muss die Schale nicht aufbrechen, um herauszufinden, was drinnen ist – man kann ein Doppeldotter-Ei erkennen, indem man das Ei ‚durchleuchtet‘. Diese uralte Methode bestand früher darin, ein Ei vor eine Kerzenflamme zu halten, aber eine kleine Taschenlampe erfüllt diese Aufgabe genauso gut. Wenn sich zwei Dotter darin befinden, sind sie als zwei dunkle Kleckse gegen das helle Licht, das durch die Schale scheint, sichtbar.
Obwohl man also schätzt, dass Doppeldotter nur in einem von tausend Eiern vorkommen, bedeutet der schiere Bestand an Junghennen, dass sie auf den Tellern von Hühnerhaltern weltweit häufig anzutreffen sind.
Drei Dotter in einem Ei findet man jedoch kaum einmal am Frühstückstisch. Diese Super-Rarität kommt nur in einem von 25 Millionen Eiern vor!
1. Sie haben eine Social-Media Seite für Ihre Hennen
Schauen wir den Tatsachen ins Auge: Wenn Sie in einen Hühnerstall investieren und Ihre erste Herde kaufen, müssen Sie dieses Ereignis mit Freunden und Familie auf Social-Media teilen. Ganz gleich, ob es sich um die Dokumentation der ersten -im Stall- gelegten Eier handelt, oder Ihre Gourmet-Rezepte mit frisch vom Bauernhof stammenden Eier, Sie werden es auf Instagram, Facebook oder Twitter veröffentlichen.
2. Sie finden überall im Haus Eier
Wenn Sie anfangen, sich mit Ihren Hühnern wohlzufühlen, entscheiden Sie sich vielleicht dafür, sie in Ihr Haus zu lassen. Sie stören niemanden und verstehen sich gut mit Ihren Haustieren… – aber gelegentlich finden Sie ein frisches Ei in Ihrer Obstschale oder auf Ihrem Lieblingssessel. Nun ja, zumindest wissen Sie, dass sie sich wohlfühlen!
3. „Zuhause bleiben“ ist Ihre neue Definition von Urlaub
Wenn Sie in Ihre erste Brut investieren, haben Sie das Gefühl, Ersatzeltern Ihrer Haustiere zu sein. Sie waschen sie, füttern sie und sorgen dafür, dass sie sich wohlfühlen. Wenn Sie dann noch die Fürsorge für Ihre eigenen Kinder hinzurechnen, ist der Gedanke, auf Urlaub zu fahren, das Letzte, was Ihnen durch den Kopf geht. Viel lieber stellen Sie einen Zoom-Hintergrund vom Strand oder den Tropen ein, bestellen ein Takeaway und legen die Füße hoch. -Ahhh!
4.4. Sie unterhalten sich mit Ihren Hühnern
Manchmal brauchen wir nur eine gute Therapie-Sitzung mit einem aufmerksamen Zuhörer, und wer kann besser zuhören als Ihre Hühner? Sie werden Ihnen niemals widersprechen oder Ihre Entscheidungen kritisieren. Sie stupsen oder pieksen Sie vielleicht gelegentlich, aber hey, -billiger als eine Therapie.
5. Sie haben Kosenamen für Ihre Hühner
Nach den ersten paar Wochen, in denen Sie sich um Ihre Hühner gekümmert haben, werden Sie feststellen, dass sie unterschiedliche Persönlichkeiten haben. Manche sind schüchtern, andere sind sehr wählerisch, was die Fütterungszeit betrifft, und manche wollen einfach nur so viele Streicheleinheiten wie möglich. Der perfekte Zeitpunkt, ihnen Namen zu geben! Ob es Rosi, Goldie oder Puschel ist, wir urteilen nicht, schließlich sind es Ihre Haustiere.
6. Das Haus ist mit modischem Geflügel-Dekor gefüllt
Ob es sich um Servietten mit Küken-Design oder eine Servierplatte in der Form eines Huhns handelt, Sie oder Ihre Freunde haben dafür gesorgt, dass Sie über die aktuellsten Einrichtungsgegenstände rund um das Thema ‚Huhn‘ verfügen.
7. Sie haben eine Tragetasche um Ihre Hühner zu transportieren
Vielleicht müssen Sie sie, wie Ihre anderen Haustiere, zum Tierarzt bringen. Wer sagt, dass sie sich nicht wohlfühlen sollten? Deshalb haben Sie die beste Tragetasche auf dem Markt, um Ihre Hühner zu transportieren, wenn es ihnen nicht gut geht.
8. Sie verkleiden Ihre Brut für besondere Anlässe
Wenn Sie Frühlings- oder Herbsthühner haben, müssen sie passend zur Jahreszeit gekleidet sein. Im Fasching oder zu Halloween, ist es Ihnen zuzutrauen,dass Sie Ihre Hühner in ein passendes Outfit zu Ihren anderen Haustieren kleiden.
Anstatt mit dem Hund Gassi zu gehen, gehen Sie mit Ihrer Hühnerherde Spazieren
Ja, es gibt Geschirre für Hühner, das haben Sie bereits auf Amazon erforscht. Vielleicht haben Sie nur begrenztes Land und Ihre Hühner müssen sich jeden Tag die Beine vertreten, also bringen Sie sie in den örtlichen Park, um zu ‚grasen‘ und frische Luft zu schnappen. Völlig normal, nicht wahr?!
10. Sie ertappen sich dabei, einen Hühner-Picknicktisch für die Fütterungszeit zu bauen
Wir alle haben den Trend gesehen, Mini-Picknicktische für unsere Eichhörnchen-Freunde im Garten zu bauen. Falls Sie es noch nicht gegoogelt haben, – dies Konstruktionen werden Sie amüsieren. Nun, wer sagt, dass es Ihre Hühner nicht mindestens so gut haben sollten wie die Eichhörnchen? Sie streichen Ihren eigenen Tisch, in den Sie jeden Tag Ihr Hühnerfutter schütten, in einer hübschen Farbe, damit Ihre Hühner mit Stil futtern können.
Letztendlich verstehen wir, dass es ein gewaltiger Schritt sein kann, sich in das Land der Hühnerställe hinauszuwagen. Jeder hat einzigartige Erfahrungen gemacht und sollte sich auf seine eigene Art und Weise um seine Hühner und Hähne kümmern dürfen. Ihre Herde ist Teil Ihrer Familie, also warum sollten Sie bei ihrer Pflege und Betreuung knausern!
Die sehr kurze Antwort auf diese Frage lautet wahrscheinlich: Nein. Wenn Sie Ihren Hühnern Futter von guter Qualität und etwas Mais geben, und sie im Garten nach Insekten stochern dürfen und nach kleinen Steinchen, mit denen sie ihr Futter zermahlen, sollten sie technisch gesehen alles bekommen, was sie brauchen.
Nahrungsergänzungsmittel sollten Ihren Hühnern nur als Ergänzung zu einer gesunden und ausgewogenen Ernährung verabreicht werden, und nicht anstelle von guten Futters oder ausreichend Platz, um ihr natürliches Verhalten ausleben zu können. Aber genauso, wie Sie Ihr eigenes Wohlbefinden mit einigen zusätzlichen Vitaminen und Mineralien fördern können, gibt es auch ein paar Dinge, die Sie Ihren Hühnern geben können, damit sie gesünder bleiben und mehr Energie haben.
Wir haben hier eine Liste aller Nahrungsergänzungsmittel zusammengestellt, die Sie in Ihrem Schrank haben sollten, und die in Zeiten, die für Hühner eine extra Herausforderung darstellen, wie zum Beispiel während der Mauser oder einer besonders strengen Kälteperiode, besonders nützlich sind:
Grit
Hühner haben keine Zähne, sondern benutzen kleine Steine und Kiesel, um ihr Futter zu zermahlen. Die meisten Freilandhühner sammeln bei der Erkundung des Gartens auf natürliche Weise Grit, aber wenn Sie Ihre Hühner aus irgendeinem Grund auf einen kleineren als den normalen Auslauf beschränken müssen, oder wenn ihr Auslauf mit Schnee bedeckt ist, müssen Sie möglicherweise Grit zu ihrem Futter hinzufügen.
Achten Sie darauf, etwas zu wählen, das Hühner-spezifisch ist und die richtige Zusammensetzung und Größe der Komponenten hat, wie der Omlet Hühner Grit.
Essig
Essig, normalerweise Apfelessig ist das ganze Jahr über eine tolle Unterstützung. Er fördert die Verdauung, hält Endoparasiten in Schach und ist leicht antiseptisch. Im Winter kann er auch vorbeugend verwendet werden, um Atemwegsinfektionen von Ihrer Herde fernzuhalten.
Wählen Sie einen biologischen Essig, oder einen, der nicht pasteurisiert wurde und eine sogenannte „Essigmutter“ enthält. Die ist eine gelartige Substanz, die auf natürliche Weise auf dem Essig wächst, und es ist diese „Mutter“, die die stärksten Enzyme und Mineralien enthält, die den Essig so vorteilhaft machen./span>
Essig kann dem Trinkwasser der Hühner hinzugefügt werden, und zwar etwa 10 ml pro Liter Wasser.
Knoblauch
Knoblauch hält nicht nur Vampire fern, Knoblauch wird wegen seiner wohltuenden Eigenschaften seit Jahrhunderten verwendet, und er ist eine großartige Ergänzung für die Ernährung Ihrer Hühner.
Sie können eine frische Knoblauchzehe zerdrücken oder Knoblauchpulver zum Futtermittel hinzufügen. Es ist gut für den Kreislauf und kann bei Atemwegsinfektionen helfen. Man sagt auch, dass es den Appetit anregt, ideal für frisch gerettete Hennen zu verabreichen, die einen kräftigen Nährstoff-Schub benötigen.
Kräuter
Vielen Kräutern und Gewürzen werden medizinische Eigenschaften zugeschrieben, die Ihren Hennen helfen können, ihr Immunsystem in Topform zu halten. Verm-X ist eine 100% natürliches Nahrungsergänzungsmittel, das zur Aufrechterhaltung der Darmhygiene beiträgt und den Darm und das Verdauungssystem des Huhnes in Topform hält, was dazu beitragen kann, Parasiten und Infektionen fernzuhalten.
Oregano, Zimt, Petersilie, Kurkuma und Ingwer sind weitere Favoriten, die den Vitaminspiegel von Hühnern erhöhen sowie das Immunsystem unterstützen können und die in gemahlenem Zustand dem Futter Ihrer Hühner beigemischt werden können.
Kalzium
Hühner brauchen viel Kalzium zur Bildung von Eierschalen, so dass Legehühner manchmal etwas mehr benötigen, als sie aus ihren Pellets erhalten.
Equimins Eierschalenpräparat ist ein hervorragendes Beispiel für ein Ergänzungsmittel, das einen hohen Kalzium- und Phosphorgehalt hat und die Qualität der Eier Ihrer Hühner stärkt. Ideal für gerettete Hühner, die aus einer Legebatterie stammen oder sich in der Mauser befinden.
Geflügelgewürz
Dies ist ein Langzeit-Favorit unter Hühnerhaltern, eine Mineralstoffergänzung, die sich positiv auf die allgemeine Gesundheit Ihrer Hühner auswirkt. Es eignet sich perfekt für die Mauser oder um den gesunden Appetit im Winter zu erhalten.
Wie die meisten anderen Tiere können Hühner an parasitären Würmern leiden. Dabei handelt es sich um Endoparasiten, die im Inneren des Vogelkörpers leben und von Tierärzten kollektiv als Helminthen bezeichnet werden.
Hat mein Huhn Würmer?
Die drei Arten von parasitären Würmern, an denen Ihre Hühner am ehesten erkranken, sind:
Fadenwürmer (Nematoda). TEs gibt eine Reihe von verschiedenen Nematoden, wobei der große Fadenwurm der häufigste ist. Sie leben überall im Verdauungssystem des Vogels und können manchmal im Kot Ihrer Hühner gefunden werden.
Spaltwürmer. Diese ekligen Parasiten haften an der Auskleidung der Luftröhre des Huhns und haken sich an, ohne sich zu bewegen.
Bandwürmer. Diese heften sich an die Darmschleimhaut und können sehr lang und unangenehm werden. Sie kommen seltener vor, beeinträchtigen den Vogel jedoch stärker
Es ist nicht immer einfach zu sagen, ob Ihr Huhn Würmer hat, aber die Symptome können ein blasserer Kamm, verminderte Eierproduktion, Durchfall und erhöhter Appetit ohne Gewichtszunahme sein. Ein Huhn, das mit einem Spaltwurm infiziert ist, streckt den Hals aus und schnappt nach Luft. Manchmal wird man eine Infektion erst dann erkennen, wenn sie wirklich ernst ist und man sie möglicherweise nicht mehr behandeln kann.
Entwurmen oder nicht Entwurmen?
Viele Hühnerhalter entscheiden sich daher dafür, ihre Hühner regelmäßig zu entwurmen, um eine Infektion zu verhindern, normalerweise einmal im Frühjahr und einmal im Herbst. Dazu verwendet man in der Regel eine geflügelspezifische Wurmkur, die man beim Tierarzt bekommen kann und die sowohl die Würmer als auch ihre Eier abtötet. Vergewissern Sie sich, dass Sie eine Wurmbehandlung erhalten, die für Hühner geeignet ist, und prüfen Sie, ob Sie die Eier der Hühner während der Behandlung entsorgen sollten. Entwurmen Sie immer alle Hühner zur gleichen Zeit.
Andere Hühnerhalter halten es für besser, nur solche Hühner zu behandeln, die eine nachgewiesene Infektion haben. Das liegt zum Teil daran, dass einige Wurmmittel nur bei bestimmten Parasiten wirken und ihre Anwendung sinnlos ist, wenn Ihre Hühner unter einer anderen Wurmart leiden. Einige halten es auch für unnötig, die Tiere zu belasten, indem man sie für etwas behandelt, das sie möglicherweise nicht haben. Darüber hinaus kann es kostspielig sein, eine ganze Herde zweimal im Jahr zu entwurmen.
Wenn Sie Ihre Hühner ohne Diagnose nicht behandeln wollen, aber den Verdacht haben, dass sie Würmer haben könnten, können Sie ihren Kot auf das Vorhandensein von Eiern untersuchen lassen. Fragen Sie bei Ihrem Tierarzt an, oder schicken Sie den Kot in vorgefertigten Kits an ein Labor.
Infektionen vorbeugen
Egal, ob Sie sich entscheiden, nur bestätigte Wurmerkrankungen zu behandeln, oder regelmäßig alle Hühner zu entwurmen, ist es doch immer am besten, vorzubeugen um sicherzustellen, dass Ihre Hühner erst gar keine Parasiten bekommen. Eine der besten Maßnahmen ist es, ihren Hühnerstall und Auslauf regelmäßig zu verschieben. Dies verhindert ernsthafte Ausbrüche, da es den Lebenszyklus der Würmer stoppt. Wurmeier werden mit dem Kot von infizierten Vögeln ausgeschieden und überleben überraschend lange auf dem Boden, bevor sie von Hühnern, die auf Nahrungssuche sind, aufgenommen werden. Dies wird als direkter Lebenszyklus bezeichnet, da der Wurm kein Wirtstier braucht, um zu Ihren Hühnern zu gelangen. Würmer, die einen indirekten Lebenszyklus haben, lassen ihre Eier dagegen zuerst von z.B. Regenwürmern, Schnecken oder Tausendfüsslern verzehren, wo sie ruhen, bis der Wirt von einem Ihrer Hühner gefressen wird. Die Larven schlüpfen im Inneren Ihrer Hühner, und der Zyklus wiederholt sich.
Um eine ununterbrochene Kette von Wurmbefall zu verhindern, ist es daher wichtig, Ihre Hühner regelmäßig umzusiedeln. Dies wird durch tragbare Hühnerställe wie den Eglu Cube oder den Eglu Go UP erleichtert.
Nützlich ist es auch, das Gras regelmäßig zu mähen, da das ultraviolette Licht der Sonne potenzielle Wurmeier im Kot Ihrer Hühner abtöten kann. Reinigen Sie den Auslauf jede Woche und entfernen Sie Kot und nasse Einstreu. Wenn eines Ihrer Hühner infiziert ist, wird es schwierig sein, alle Wurmeier vom Boden zu entfernen, aber alles hilft!
Zu guter Letzt schwören viele Hühnerhalter auf Mineralstoffzusätze von Verm-X. Es handelt sich dabei um eine pflanzliche Zusammensetzung, die eine Darmflora schafft, die in der Lage ist, alle intestinalen Herausforderungen zu beseitigen. Es kann Ihrer Herde regelmäßig als Ergänzung verabreicht werden, um ihrem Immunsystem zu helfen, die Oberhand zu behalten.
Hühner sind Beutetiere, und die damit verbundenen Instinkte sind tief in ihnen verwurzelt. In freier Wildbahn führt das Zeigen von Schwäche zu Angriffen, daher verbergen sie im Zuge ihrer Evolution Krankheiten solange, bis es nicht mehr geht. Wenn sichtbare Symptome auftreten, ist ein Gesundheitsproblem möglicherweise bereits weit fortgeschritten. Deshalb ist ein gründlicher Schnabel-bis-Schwanz-Gesundheitscheck das wirksamste Mittel, um Probleme zu erkennen, bevor sie ernst werden.
Dieser Guide führt dich Schritt für Schritt durch eine Checkliste für die einzelnen Körperteile und erklärt, wie ein gesundes Huhn aussieht, auf welche Anzeichen du achten solltest und wann es Zeit ist, den Tierarzt zu rufen. Ganz gleich, ob du gerade erst mit der Hühnerhaltung begonnen hast oder schon seit Jahren eine Schar im Garten hältst – die Einführung regelmäßiger Gesundheitschecks ist eine der besten Maßnahmen, die du für deine Hühner ergreifen kannst.
Was bei einem Gesundheitscheck von Hühnern überprüft werden sollte: Augen, Nase, Schnabel, Kamm, Kehllappen, Kropf, Gefieder, Körperkondition, Beine, Füße, Kloake und Kot. Wenn jeder Bereich jedes Mal in derselben Reihenfolge überprüft wird, wird auch nichts übersehen.
Warum regelmäßige Gesundheitschecks bei Hühnern wichtig sind
Da Hühner Anzeichen von Schwäche von Natur aus verbergen, reicht das tägliche Beobachten im Garten nur bis zu einem gewissen Grad aus. Dir mag vielleicht auffallen, das ein Huhn etwas ruhiger als sonst wirkt, doch die subtilen körperlichen Veränderungen, die auf ein beginnendes Problem hindeuten – wie abstehende Beinschuppen, ein voller Kropf am Morgen oder erste Anzeichen einer Reizung an der Kloake –, lassen sich nur durch eine genauere Überprüfung feststellen.
Eine strukturierte wöchentliche Kontrolle bietet das, was eine beiläufige Beobachtung einfach nicht kann: eine individuelle Ausgangsbasis für jedes Huhn. Wenn du weißt, wie sein Kamm normalerweise aussieht, wie sich sein Kropf nach einem mit der Futtersuche verbrachten Vormittag anfühlt und wie es sich verhält, wenn es entspannt ist, wird dir jede Abweichung von dieser Ausgangsbasis schnell auffallen. Dieses frühzeitige Erkennen ist der Ausgangspunkt für den Start in ein gutes Pflegeregime für Hühner.
Ein mögliches Problem frühzeitig zu erkennen macht einen großen Unterschied. Beschwerden wie Atemwegserkrankungen und Probleme mit dem Kropf können bei Hühnern schnell fortschreiten. Eine frühzeitige Erkennung bietet weitaus mehr Behandlungsmöglichkeiten und führt zu deutlich besseren Ergebnissen, als wenn man wartet, bis die Symptome offensichtlich sind. Viele der häufigsten Erkrankungen, die bei Gesundheitschecks festgestellt werden, lassen sich im Frühstadium sehr gut versorgen, sind jedoch viel schwieriger zu behandeln, wenn sie erst einmal fortgeschritten sind.
Betrachte den wöchentlichen direkten Gesundheitscheck und die tägliche Beobachtung deiner Hühner als sich ergänzende Maßnahmen und nicht als Alternativen zueinander. Beide haben ihre Berechtigung, sind aber nicht austauschbar.
Wie oft solltest du deine Hühner einem Gesundheitscheck unterziehen?
Eine wöchentliche, gründliche Untersuchung der Tiere vom Schnabel bis zum Schwanz ist die empfohlene Routine für im Garten gehaltene Hühner. Diese Regelmäßigkeit bietet die besten Chancen, Veränderungen zu erkennen, bevor sie zu einem größeren Problem werden. Zudem reicht dies oft bereits aus, um ein zuverlässiges Gespür dafür zu entwickeln, was für jedes einzelne Huhn normal ist.
Die tägliche visuelle Kontrolle ist eine hervorragende Ergänzung dazu. Eine gesunde Henne ist munter, aufmerksam, interagiert mit der Schar und frisst und trinkt normal. Eine Henne, die ruhig für sich allein sitzt oder ihre Federn aufgebauscht hat, sollte noch am selben Tag genauer untersucht werden – nicht erst bei der nächsten planmäßigen Kontrolle.
Wann über die wöchentliche Routine hinaus nachgesehen werden sollte
Es gibt einige Situationen, in denen eine sofortige direkte Überprüfung erforderlich ist, unabhängig davon, wann der nächste wöchentliche Gesundheitscheck fällig ist:
Neue Hühner in die Schar integrieren – überprüfe Neuankömmlinge stets vor und während der Integration.
Nach einer Phase extremer Hitze oder Kälte – Temperaturstress kann rasche Auswirkungen auf die Gesundheit haben
Nach jedem Zwischenfall mit einem Raubtier – Stress und Verletzungen können zunächst verborgen bleiben
Ein plötzlicher, unerklärlicher Rückgang der Eierproduktion – dies ist oft eines der ersten Anzeichen dafür, dass etwas nicht stimmt
Atmung: Ein frühes Warnzeichen
Achte bei deinen routinemäßigen Kontrollen auf die normale Atemfrequenz und -tiefe jeder Henne. Die Atmung sollte leise und entspannt sein, ohne sichtbare Anstrengung. Veränderungen in der Atmung, wie Keuchen, Rasseln oder eine erschwerte Atmung, gehören zu den frühen Anzeichen für Atemwegsprobleme und lassen sich viel leichter erkennen, wenn du bereits weißt, wie die normale Atmung jeder Henne aussieht und klingt.
Gesundheitscheck bei Hühnern: Vom Schnabel bis zum Schwanz
Wenn man jedes Mal in derselben Reihenfolge die gleichen Körperteile überprüft, entsteht eine verlässliche Routine, und es wird nichts übersehen. Beginne am Kopf und arbeite dich bis zum Schwanz vor. Sobald man damit vertraut ist, dauert das Ganze nur noch wenige Minuten. Es ist diese Beständigkeit, die diese Methode so nützlich macht.
Die richtige Technik ist wichtig. Halte dein Huhn sicher fest, indem du seine Flügel sanft an seinem Körper hältst und sein Gewicht von unten trägst. Ein sicherer, ruhiger Halt hilft ihr, sich zu entspannen – eine entspannte Henne lässt sich viel leichter gründlich untersuchen. Wenn sie anfangs etwas zappelt, übe regelmäßig, sie hochzuheben, damit sich der Umgang für euch beide vertraut und stressfrei anfühlt.
Augen und Nase
Gesunde Augen sind fast perfekt rund, vollständig geöffnet, klar und strahlend, mit einer kupferroten Iris und einer ausgeprägten runden Pupille. Jeder Augenausfluss sollte untersucht werden. Schaumige Bläschen im Augenwinkel sind ein bekanntes Frühsymptom einer Atemwegserkrankung und sollten niemals ignoriert werden.
Die Nasenlöcher (die Öffnungen am oberen Ende des Schnabels) sollten sauber, offen und frei von Ausfluss oder verkrusteten Ablagerungen sein. Bei einem Huhn mit laufender Nase sammelt sich oft Staub oder Dreck um die Nasenlöcher an, und dies ist in der Regel eines der ersten sichtbaren Anzeichen dafür, dass sich eine Atemwegserkrankung entwickelt. Hühner mit Nasenausfluss wischen sich zudem häufig den Schnabel an der Schulter ab, wodurch auf jeder Seite ein schwacher, schmutziger Streifen zurückbleibt – ein Detail, das sich bei der täglichen Beobachtung als nützlich erweisen kann.
Schnabel und Kamm
Ein gesunder Schnabel ist glatt und frei von Rissen oder Absplitterungen; der Oberschnabel liegt direkt über dem Unterschnabel und beide laufen in einer sanften Spitze aus. Dass der obere Teil des Schnabels etwas länger ist als der untere, ist völlig normal.
Ein gesunder Kamm eines erwachsenen Tieres (außerhalb der Mauser oder Brutzeit) ist fest, hellrot und entsprechend der Rasse geformt. Ein blasserer Kamm kann darauf hindeuten, dass die Henne sich nicht wohlfühlt, an Flüssigkeitsmangel leidet oder Blut verloren hat, und sollte daher stets im Auge behalten werden. Überprüfe gleichzeitig die Kehllappen: sie sollten hellrot, glatt und frei von Schwellungen, Krusten oder ungewöhnlichen Verfärbungen sein.
Eine blaue oder schwarze Verfärbung am Kamm oder an den Kehllappen sollte nicht ignoriert werden. Dies kann auf ein Durchblutungsproblem hindeuten und erfordert eine umgehende Untersuchung vom Tierarzt.
Kropf
Der Kropf ist eine kleine beutelartige Erweiterung am unteren Ende der Speiseröhre, in der die Nahrung vor der Verdauung gespeichert wird. Du kannst ihn fühlen, indem du den Bereich am Halsansatz, direkt über dem Brustbein, sanft abtastest.
Nach der Futteraufnahme: fest, etwa so groß wie ein Golfball
Früh morgens: leer oder fast leer
Wenn sich der Kropf am Morgen nach einer Nacht ohne Futter immer noch steinhart anfühlt, kann dies auf einen verstopften Kropf hindeuten. Häufige Ursachen sind das Fressen von langem Gras oder faserigem Material oder ein Mangel an Grit. Das Huhn wirkt möglicherweise auch ruhiger als gewöhnlich und zeigt weniger Interesse am Futter.
Wenn sich der Kropf weich und „matschig“ anfühlt und die Henne einen deutlich unangenehmen Atem hat, kann dies auf eine Hefepilzinfektion im Kropf hindeuten (Kandidiasis, oft auch als „saurer Kropf“ bezeichnet). Im Frühstadium lässt sich dies manchmal zu Hause behandeln, bei hartnäckigen Fällen lohnt sich jedoch ein Gespräch mit dem Tierarzt. Beide Erkrankungen lassen sich viel besser behandeln, wenn sie frühzeitig erkannt werden, bevor sie fortschreiten können.
Gefieder und Körperzustand
Gesunde Federn liegen glatt am Körper an und sehen glänzend und gepflegt aus. Außerhalb der Mauser signalisiert eine Henne mit stumpfen, zerzausten oder ungepflegten Federn oft, dass es ihr nicht gut geht, da Hühner dazu neigen, sich nicht mehr zu putzen, wenn sie sich unwohl fühlen.
Kahle Stellen, abgebrochene Federschäfte oder fehlende Federn können auf Stress, Federpicken durch Artgenossen oder äußere Parasiten hindeuten. Es ist immer ratsam, die Federn auseinanderzuziehen und die darunterliegende Haut zu überprüfen (die ein blasses rosa und glatt sein sollte), wenn du Veränderungen feststellst.
Untersuche die Ansätze der Federschäfte, insbesondere im Bereich der Kloake und unter den Flügeln, auf weiße Punkte (Läuseeier, sogenannte Nissen) oder winzige, sich bewegende Punkte. Diese sind leicht zu übersehen, wenn man die Federn nicht gezielt auseinanderzieht.
Taste auch vorsichtig das Brustbein ab. Eine gute Muskelbedeckung auf beiden Seiten deutet darauf hin, dass die Henne gut frisst und in guter Verfassung ist. Scheint das Brustbein hervorzustehen und ist nur von wenig Muskelgewebe umgeben, hat sie möglicherweise schon seit einiger Zeit nicht ausreichend gefressen.
Beine, Füße und Kloake
Gesunde Beine weisen glatte, flache Schuppen auf, die bündig am Knochen anliegen und eine klare gelbe Farbe haben. Wenn die Schuppen erhaben, verkrustet oder brüchig aussehen, ist dies das klassische Anzeichen für einen Fall von Kalkbeinen, die von mikroskopisch kleinen Parasiten (Knemidocoptes mutans) ausgelöst werden, die sich unter die Haut eingraben.
Die Unterseite ihrer Füße sollte glatt und eben sein und keine Krusten, Schwellungen oder Verfärbungen aufweisen. Die allerersten Anzeichen für einen Ballenabszess (Pododermatitis) sind glatte, glänzende oder leicht gerötete Stellen an den Fußballen. Wird die Erkrankung im 1. Stadium erkannt, reicht oft eine einfache Pflege aus. In fortgeschritteneren Fällen kann tierärztliche Hilfe erforderlich sein.
Die Kloake sollte sauber und frei von Kotablagerungen sein. Bei Legehennen ist sie rosafarben, breit und feucht; bei älteren Hennen kann sie etwas trockener und blasser sein. Beides ist normal. Jede Vorwölbung oder Schwellung im Bereich der Kloake sollte umgehend untersucht werden.
Im Bereich der Kloake sammeln sich häufig Milben und Läuse an. Achte auf schwarze Punkte, gerötete oder gereizte Haut, umliegende Federn, die aussehen, als seien sie von Motten zerfressen, oder sichtbare Bewegungen im Bereich der Kloake.
Exkremente
Normale Exkremente sind normal geformt, etwas fest und dunkelbraun mit weißen Uratspuren. Der weiße Teil entspricht dem Urin bei Hühnern und ist ein völlig normaler Bestandteil gesunder Exkremente.
Blinddarmkot (der aus einem separaten Teil des Verdauungstrakts, dem sogenannten Blinddarm, stammt) sieht ganz anders aus: Er ist braun, senffarben oder grünlich und hat einen stärkeren Geruch. Er wird mehrmals täglich ausgeschieden und ist völlig normal.
Normaler Kot – Dunkelbraun, fest, mit weißer Uratschicht. Normal.
Blinddarmkot – Senfgelb, braun oder grünlich, weicher, mit stärkerem Geruch. Normal, wird mehrmals täglich ausgeschieden.
Weicher Kot – Wässrig oder sehr weich und anhaltend. Sollte abgeklärt werden.
Blut im Kot – Jede rote Verfärbung im Kot. Wende dich an deinen Tierarzt.
Vollständig weißer Kot – Völlig weiß, ohne braune Verfärbungen. Wende dich an deinen Tierarzt.
Eine Veränderung der Kotkonsistenz nach der Umstellung auf ein neues Futter oder eine abwechslungsreiche Ernährung ist in der Regel vorübergehend und normalisiert sich innerhalb von ein oder zwei Tagen wieder. Anhaltender weicher Kot über 48 Stunden hinaus, blutiger Kot oder vollständig weißer Kot sollten genauer untersucht werden.
Die herausziehbare Kotschublade der Eglu-Hühnerställe macht diesen Teil der täglichen Routine sehr einfach. Jeden Morgen einen kurzen Blick in die Schublade zu werfen, dauert nur wenige Sekunden und liefert einen nützlichen Überblick über den Gesundheitszustand der Schar, noch bevor ein direkter Gesundheitscheck erforderlich ist.
Was bei einem kränkelnden Huhn zu tun ist
Der erste Schritt ist, jedes Huhn, das ungewöhnliche Anzeichen zeigt, von den anderen zu trennen, da viele Geflügelerkrankungen sich unter Hühnern ausbreiten können. Wenn ein krankes Huhn seinen eigenen Platz bekommt, wird zudem auch der Stress durch die Herdendynamik reduziert, während es sich erholt.
Finde einen Tierarzt, der sich mit Geflügel auskennt – bevor du ihn brauchst
Es gehört zu den wichtigsten Maßnahmen, die ein Hühnerhalter ergreifen kann, sich bereits vor dem Eintreten eines Notfalls einen auf Geflügel spezialisierten Tierarzt zu suchen. Nicht alle Tierarztpraxen behandeln Hühner, daher erspart es dir in einer stressigen Situation viel Hektik, wenn du bereits im Voraus eine geeignete Praxis gefunden hast. Viele auf Geflügel spezialisierte Tierärzte bieten zudem zunächst telefonische oder Video-Beratungen an, was ideal sein kann, wenn du dir nicht sicher bist, wie ernst die Situation ist.
Richte einen Quarantänebereich ein
Ein einfacher Quarantänebereich – ein separater Stall mit Futter, Wasser und Schutz abseits der Schar – bietet einem Huhn einen ruhigen und komfortablen Platz, den es für eine gute Genesung braucht. Der Eglu Go mit kleineren Trögen und Tränken eignet sich perfekt für diesen Zweck und bietet einen sicheren, leicht zu reinigenden Bereich, der den Stress während der Genesung gering hält. Dank seines einfachen Designs kann er bei Bedarf schnell aufgebaut und zwischen dem Gebrauch gründlich gereinigt werden.
Im Auge behalten und Notizen machen
Beobachte die isolierte Henne über einen Zeitraum von 24 bis 48 Stunden genau. Achte darauf, ob sie frisst und trinkt, wie ihr Kot aussieht und ob sich ihr Zustand verbessert, unverändert bleibt oder verschlechtert. Diese Informationen sind bei Bedarf für einen Tierarzt sehr hilfreich. Es lohnt sich daher, deine Beobachtungen zu notieren.
Wiedereingliederung einer genesenen Henne
Eine genesene Henne erst dann wieder in die restliche Schar einzugliedern, nachdem ihre Symptome vollständig abgeklungen sind (oder unter tierärztlicher Anleitung), ist für alle Beteiligten die beste Vorgehensweise. Dies schützt den Rest der Schar und bietet der genesenden Henne die besten Chancen, sich wieder reibungslos einzugliedern. Eine schrittweise Wiedereingliederung, bei der sie ihre Artgenossen bereits vor dem vollständigen Kontakt sehen und hören kann, trägt dazu bei, den sozialen Stress bei der Rückkehr in die Schar zu verringern.
Die wichtigsten Punkte
Regelmäßige direkte Gesundheitschecks sind die effektivste Methode, um die Gesundheit der Hühner im Blick zu behalten. Hühner verbergen von Natur aus, wie es ihnen geht, und durch tägliches Beobachten allein lassen sich frühe Veränderungen selten erkennen.
Eine wöchentlich strukturierte Routine – und nicht nur tägliches Beobachten – bildet die Grundlage für eine gute Hühnerpflege und bietet dir die beste Chance, etwaige Probleme frühzeitig zu erkennen.
Ein konsequenter Schnabel-bis-Schwanz-Check, der Augen, Nasenlöcher, Schnabel, Kamm, Kropf, Gefieder, Körperkondition, Beine, Füße, Kloake und Kot umfasst, schafft eine individuelle Ausgangsbasis, die erforderlich ist, um Veränderungen schnell und sicher zu erkennen.
Die bei Gesundheitschecks am häufigsten festgestellten Erkrankungen – darunter Ballenabszess, Kalkbeine, externe Parasiten und Kropfprobleme – sprechen alle deutlich besser auf eine frühzeitige Behandlung an. Die meisten leichten Fälle lassen sich zu Hause gut behandeln, wenn sie rechtzeitig erkannt werden.
Wenn du einen Plan parat hast, bevor du ihn brauchst (d. H. einen Isolationsbereich, die Kontaktdaten eines Tierarztes, der sich mit Geflügel auskennt sowie ein Quarantäneeinrichtung), kannst du ruhig und schnell reagieren, falls eine Henne etwas zusätzliche Pflege benötigt.
Omlet und deine Hühnerschar
Eine gute Unterbringung ist die Grundlage für die Gesundheit deiner Schar. Wenn deine Hühner ein sauberes, sicheres und komfortables Zuhause haben, reduzierst du damit bereits viele der Stressfaktoren, die zu gesundheitlichen Problemen beitragen.
Eglu-Hühnerställe haben ausziehbare Kotschubladen, die die Gesundheitschecks zu einem selbstverständlichen und mühelosen Bestandteil der morgendlichen Routine machen. Eine kurzer Check dauert nur wenige Sekunden und liefert einen nützlichen Überblick über den Zustand der Hühner, noch bevor der Tag richtig beginnt.
Das Walk In Hühnergehege von Omlet bietet deinen Hühnern eine sichere und vor Raubtieren geschützte Umgebung, die ihr Wohlbefinden fördert und Stresssituationen verringert, die zu gesundheitlichen Problemen führen können. Eine ruhige und stressfreie Hühnerschar lässt sich leichter gesund halten.
Und wenn eine Henne doch einmal etwas zusätzliche Pflege benötigt, eignet sich der Eglu Go hervorragend als Quarantänestall. Er lässt sich leicht aufbauen, ist einfach zu reinigen und bietet ausreichend Komfort, damit sich eine kranke Henne ohne zusätzlichen Stress ausruhen und erholen kann.
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