Die Pride of Omlet Serie ist eine Sammlung erstaunlicher Geschichten, die außergewöhnliche Haustiere ins Rampenlicht rücken und von deren Tapferkeit, Sanftmut und Intelligenz erzählen.
Wir hatten das Glück, 10 Wochen lang wunderbare Geschichten von Ihren außergewöhnlichen Haustieren sammeln und mit Ihnen teilen zu können! Hier ist eine Zusammenfassung aller Geschichten, falls Sie sie noch einmal lesen möchten, zusammen mit den Links, damit Sie sie direkt in unserem Blog finden können.
Pride of Omlet: Einsatz für Tiere mit Behinderungen
Jerry ist ein frecher, verspielter und ausgelassener Rettungshund aus Rumänien, der einen Handstand machen kann! Er landete auf seinen (zwei) Füßen, als Shena ihm ein Zuhause gab, und inspirierte sie dazu, ein Rettungszentrum zu gründen, das auf Tiere mit Behinderungen spezialisiert ist. Lesen Sie hier seine Geschichte!
Pride of Omlet: Martha, die ständige Begleiterin
Marthas Menschen, Nicola und Ben, kauften Hühner, um ihrer Mutter Julia, die von ihnen zu Hause betreut wurde, eine Freude zu bereiten. Nie hätte sich die Familie jedoch träumen lassen, dass eine Henne für Julia, im fortgeschrittenen Stadium der Demenz, zu einem fürsorglichen Begleiter werden würde. Lesen Sie hier ihre Geschichte!
Pride of Omlet: Kostenlose Unterstützung
Hühner Hennifer, Marge und Sybil, ursprünglich aus der Käfighaltung adoptiert, arbeiten jetzt mit ihrem Menschen Jonathan in Freilandhaltung und verändern dabei das Leben von Straffälligen im Rosemead-Projekt. Jonathan (Betreuer und Hühner-Champion) glaubt, dass die Hühner die Kraft haben, knifflige soziale Situationen zu lösen. Lesen Sie hier ihre Geschichte!
Pride of Omlet: Ein perfekter Gefährte
Rein von außen betrachtet schien Kipper nicht der Hund zu sein, den Angela sich ausgesucht hätte, doch nach jahrelangen Verhaltensproblemen wurde er zum bravsten Blutspender und rettete das Leben von über vierzig Hunden. Kipper erwies sich als Angelas perfekter Gefährte. Lesen Sie hier seine Geschichte!
Pride of Omlet: Henni Henne, die Hilfslehrerin
Henni Henne ist von Beruf Hilfslehrerin. Ein süßes und knuddeliges Huhn, das Kinder liebt. Sie tritt in die Fußstapfen ihrer quirligen Menschen, Hamish und Verity. Lesen Sie hier ihre Geschichte!
Pride of Omlet: Mipit macht den Unterschied
Mipit ist ein Begleithund für Menschen mit psychischen Erkrankungen wie seine Besitzerin Henley. Mipit hilft Henley nicht aufzugeben, und macht es ihr möglich, unabhängig zu leben Wer hätte nicht gerne einen Hund, der das Recycling erledigt, das Telefon beantwortet und der beste Freund ist, – komme was wolle? Lesen Sie hier seine Geschichte!
Pride of Omlet: Peaky is perfekt!
Im zarten Alter von einem Jahr, ist Peaky bereits ein Filmstar im Ruhestand. Sein ganzes Leben lang hat er in einem Käfig gelebt und wurde nur für Auftritte freigelassen. Als Joana und Fergus ihn zu sich nach Hause holten, war er ein flauschiges, gelbes Nervenbündel, aber die zwei sind entschlossen, Peaky, ihrem süßen kleinen Kanarienvogel zu helfen, aus sich herauszugehen. Lesen Sie hier seine Geschichte
Pride of Omlet: Sophias Lebensretter
Wenn man mit Tieren aufgewachsen ist, ist ein Haus ohne Haustier einfach nicht komplett, doch Harry zu adoptieren, war für ihn wie auch für seine Menschen, Sarah und Tochter Sophia, eine lebensverändernde Entscheidung. Harry hat nämlich eine besondere Gabe, er ist ein einzigartiger Epilepsie-Monitor, und er hat Sophia schon unzählige Male das Leben gerettet. Lesen Sie hier die Geschichte!
Pride of Omlet: Busters Bart
Buster war dazu geboren, an den walisischen Stränden Bällen nachzujagen. Er ist ein liebenswerter Labradoodle mit großen braunen Augen und einem langen Bart. Buster ist ein Denker mit einer verspielten Natur, und er hat zusammen mit seinem Menschen Natalie ein Kinderbuch verfasst, um das Bewusstsein rund um Autismus zu fördern. Lesen Sie hier seine Geschichte!
Pride of Omlet: Tapfere Häschen
Es ist schwer zu beschreiben, wie verängstigt Pixie, das Kaninchen, war, als der Tierschutzverein sie bei einer erfahrenen Kaninchenbesitzerin unterbrachte. Achtzehn Monate später lebt die freche kleine Pixie ein Leben im Luxus und lernt, was es heißt, von ihrem liebevollen Menschen, Wendy, vergöttert zu werden. Lesen Sie hier die Geschichte!
Einige Haustiere, darunter Kaninchen und Meerschweinchen, sind von Natur aus vegan. Hamster und Rennmäuse können, obwohl sie Allesfresser sind, auch auf einer veganen Ernährung gedeihen, bei der der Eiweißgehalt durch Pflanzen und Gemüse geliefert wird. Andere, darunter Hunde, sind Allesfresser oder Fleischfresser, wie z.B. Katzen, die nicht ohne Weiteres mit einer fleischlosen Ernährung versorgt werden können.
Alle Tiere müssen ihren Ernährungsbedürfnissen gerecht werden. Das heißt aber nicht, dass Sie keinen veganen Hund haben können. Vegane Katzen hingegen sind viel problematischer.
Kann mein Hund vegan ernährt werden?
Wenn Sie einem Tier zum ersten Mal gegenüberstünden und eine präzise Einschätzung seiner Ernährungsgewohnheiten vornehmen müssten, würden Sie durch einen Blick auf seine Zähne viele Hinweise erhalten. Das Gebiss eines Hundes, wie auch das eines Bären, verkündet laut und deutlich, dass dieses Tier ein Allesfresser ist – das heißt, eines, das sowohl Fleisch als auch Gemüse frisst. Wenn Sie sich Ihren Hund als domestizierten Wolf vorstellen, bekommen Sie eine gute Vorstellung seiner natürlichen Ernährung.
Doch wie der Panda beweist, kann ein vermeintlicher Fleischfresser manchmal ganz gut mit einer veganen Ernährung auskommen. Die Zähne des Pandas sind ähnlich wie die jedes anderen Bären – lange Eckzähne zum Fleischfressen und Backenzähne zum Zerkleinern von Pflanzen. Und doch fressen Pandas nichts anderes als Bambus. Wenn also ein Bär vegan sein kann, bedeutet das, dass man auch einen veganen Hund haben kann?
Antwort ist ja – aber es ist ein Ja mit einer Menge Kleingedrucktem! Ein Hund braucht eine Ernährung, die Fette und Proteine enthält, die in Fleisch enthalten wären. Es ist gefährlich, dieses Grundbedürfnis zu ignorieren und Ihr Haustier einfach zu füttern, was Sie wollen. Für Hunde mit empfindlichen Mägen, eine fettarme, ballaststoffreiche Ernährung kann zu potenziell lebensbedrohlichen Problemen führen. Fleischlose Ernährung sollte niemals ohne Rücksprache mit einem professionellen Ernährungsberater für Hunde eingeführt werden.
Das in Fleisch enthaltende Kollagen, Elastin und Keratin lässt sich nicht ohne weiteres durch pflanzliche Äquivalente ersetzen. Ihr Hund benötigt auch die „langkettigen“ Omega-3-Fette, die in tierischen Produkten wie Eiern, Fisch und einigen Fleischsorten enthalten sind. Vegane Omega-3-Fette sind nicht dasselbe wie die von Tieren stammenden.
All das bereitet einem veganen Hundebesitzer gewöhnlich Kopfzerbrechen. Es gibt jedoch Produkte, von denen behauptet wird, dass sie einem Hund ein gesundes, fleischloses Leben ermöglichen können. Bevor Sie diesen Schritt wagen, sollten Sie sich unbedingt professionellen, wissenschaftlichen Rat einholen. Ein Kompromiss ist hier in der Regel die beste Wahl – eine vegane Ernährung, die mit einigen von Tieren stammende essenziellen Stoffen ergänzt wird. Grillen zum Beispiel können viele der Aminosäuren und Keratin liefern, die einer veganen Ernährung fehlen, und sie bestehen zu 65 % aus Protein.
Kann ich meine Katze vegan ernähren?
Bei Katzen ist ein Kompromiss noch wichtiger. Sie gehören zu den echten Fleischfressern der Welt und beziehen ihren gesamten Nahrungsbedarf von anderen Tieren.
Die größte Herausforderung bei der Reduzierung des Fleischanteils in der Ernährung einer Katze besteht darin, dass Katzen im Gegensatz zu vielen Säugetieren (einschließlich Hunden) bestimmte Proteine nicht selbst herstellen können. Sie müssen diese aus dem Fleisch und Fisch in ihrer Nahrung absorbieren. Aminosäuren sind ein weiteres Problem – Katzen, die zu wenig von der aus Tieren gewonnenen Aminosäure Taurin zu sich nehmen, leiden in der Regel an einer bestimmten Art von Herzproblemen.
Auch ein angereichertes veganes Katzenfutter kann nicht mit gutem Gewissen empfohlen werden. Stellen Sie die Situation auf den Kopf und versuchen Sie sich vorzustellen, ein Kaninchen auf reine Fleischnahrung umzustellen, und Sie verstehen, welche Herausforderung – und welche ethischen Bedenken – damit verbunden sind.
Es werden bereits einige im Labor gezüchteten „Fleisch“-Produkte entwickelt, die für vegane und vegetarische Katzenbesitzer gedacht sind, doch ob diese in absehbarer Zeit auf den Markt kommen – und dort bleiben – ist schwer abzuschätzen.
Für viele vegane Haustierbesitzer ist die Fütterung der Tiere, mit denen sie ihren Lebensbereich teilen, ein großes ethisches Problem. Zur Ethik gehören aber auch die Bedürfnisse des Tieres, und das ist bei Katzen ein Problem, das fast nicht lösbar ist. Wenn Sie in der Lage sind, das Fleisch in der Ernährung Ihrer Katze zu reduzieren, aber nicht zu eliminieren, ist das eine weitaus sicherere Alternative.
Die 10 besten Haustiere für vegane Haushalte
Es gibt natürlich noch viele andere Haustiere, die kein Fleisch fressen, oder die etwas Fleisch essen, aber trotzdem mit einer fleischfreien Ernährung gut zurechtkommen. Hier sind unsere zehn Favoriten:
1. Kaninchen. Hier gibt es keine Probleme – Kaninchen sind glückliche Veganer, mit einer Ernährung, die auf Heu und Gemüse basiert. Man könnte argumentieren, dass die weichen Pellets, die sie auswerfen und dann fressen, eine Art tierische Produkte sind, aber sie sind einfach halb verdaute Vegetation.
2. Meerschweinchen. Wie Kaninchen gedeihen auch diese wundervollen kleinen Tierchen bei einer 100 % veganen Ernährung.
3. Hamster. Da die meisten Hamsterbesitzer ihre Tiere mit handelsüblichem Hamsterfutter füttern, wissen sie vielleicht nicht genau, was die Zutaten dieses Futters sind. Allerdings ist auch vegetarisches und veganes Hamsterfutter erhältlich.
4. Rennmäuse. Wie Hamster sind auch Rennmäuse Allesfresser, die mit einer veganen Ernährung gut klarkommen. Sie neigen dazu, eher empfindliche Mägen zu haben, daher ist die Fütterung mit einer hochwertigen Pellet-Mischung wichtig. Zu viel Frischfutter kann Probleme verursachen
5. Mäuse. Obwohl sie in freier Wildbahn so ziemlich alles fressen, können Mäuse auch vegan leben und gedeihen; dennoch ist es am besten, eine speziell für sie zubereitete Futtermischung zu verwenden. Dadurch wird gewährleistet, dass ihnen keine der Vitamine und Mineralien fehlen, die sie benötigen.
6. Ratten. Sie sind die Allesfresser unter den Nagetieren, aber solange Sie sie mit einer veganen Mischung füttern, die mit allen Nährstoffen angereichert wurde, die sie brauchen, werden sie gedeihen. In der Tat neigen Ratten, die zu viel tierisches Fett fressen, dazu, zuzunehmen und vorzeitig zu sterben.
7. Hühner. Wenn Sie ein freilaufendes Huhn beobachten, wird Ihnen schnell klar, dass es alles frisst – Gras, Käfer, Würmer und alles in Ihrem Gemüsebeet, wenn Sie nicht vorsichtig sind! Das meiste Hühnerfutter ahmt diesen Mix aus pflanzlichen und tierischen Bestandteilen nach. Es ist jedoch möglich, veganes Hühnerfutter zu kaufen, und es gibt Hinweise darauf, dass Hühner damit gut gedeihen können. Allerdings werden sie wahrscheinlich weniger Eier produzieren, und Sie werden sie nicht davon abhalten können, nach Würmern und Ungeziefer zu scharren, egal wie vegan die Legepellets sind!
8. Wellensittiche und Papageien. Für Veganer gibt es bei Wellensittichen und Papageien keine Hindernisse, es sei denn, die Vögel sollen zur Zucht eingesetzt werden. Eier ausbrütende weibliche Vögel brauchen einen Proteinschub, der normalerweise über ein Futter auf Eibasis oder gekochtem Fleisch geliefert wird. Es gibt aber auch vegane Alternativen.
9. Finken. Viele Finkenarten genießen Käfer und Mehlwürmer als Leckerbissen, aber diese sind kein wesentlicher Bestandteil der Ernährung eines erwachsenen Finken. Diese Vögel ernähren sich von einer Mischung aus Samen und frischem Gemüse.
10. Etwas für Reptilienfans. Wenn Sie an Schlangen und Echsen denken, haben Sie wahrscheinlich ein Bild von toten Mäusen oder verendeten Grillen vor Augen. Es gibt jedoch einige häufig als Haustier gehaltene Reptilien, die sich zu 100 % vegan ernähren, wobei der Grüne Leguan der beliebteste ist. Das richtige Verhältnis von Gemüse ist sehr wichtig für die Gesundheit des Tieres, aber Fleisch ist sicherlich etwas, worüber Sie sich keine Sorgen machen müssen.
Es gibt keinen Mangel an Auswahl, wenn es um vegane Haustiere geht. Die Haltung einer veganen Katze oder eines veganen Hundes ist jedoch ein viel schwierigeres Unterfangen. Und bei all Tieren sollte eine ausgewogene Ernährung, die den Ernährungsbedürfnissen des Tieres entspricht, Ihr oberstes Ziel sein.
Sie mögen zwar klein sein, aber Eier sind ein wahres Kraftpaket an Nährstoffen. Dank ihrer Vielseitigkeit können sie für Tausende von köstlichen Rezepten verwendet werden, die wir alle kennen und lieben. Aber kannst du Fakten von Fiktion unterscheiden, wenn es um die erstaunlichen gesundheitlichen Vorteile von Eiern geht?
Wir räumen zunächst mit den größten Mythen auf
Wahrscheinlich hast du auch davon gehört, dass der Verzehr von Eiern einen hohen Cholesterinspiegel verursachen und zu Herz-Kreislauf-Problemen führen kann. Aber die Realität sieht ganz anders aus.
Der Dotter eines mittelgroßen Eies hat mit ca. 186 mg zwar einen hohen Cholesteringehalt, aber der größte Teil des Cholesterins wird von der Leber gebildet und nicht durch die Nahrung aufgenommen. Ungefähr 25 % des Cholesterins in der Nahrung wird vom Darm aufgenommen, und 75 % des Cholesterins im Blut wird von der Leber produziert.*
Ein hoher Cholesterinspiegel kann vielmehr durch genetische Faktoren und Lebensstilentscheidungen wie Rauchen und Bewegungsmangel verursacht werden. Das heißt aber nicht, dass die Ernährung nicht auch zu einem hohen Cholesterinspiegel beiträgt. Eine Ernährung mit einem hohen Anteil an gesättigten Fetten wie frittierten Lebensmitteln, verarbeitetem Fleisch und Vollfett-Milchprodukten kann durchaus ein Anlass zur Sorge sein.
Eier sind auch nicht für verstopfte Arterien oder Herz-Kreislauf-Probleme verantwortlich. Die Art und Weise, wie die Eier zubereitet werden, oder was es als Beilage gibt, kann eine viel größere Rolle für die Herzgesundheit spielen. Das Problem ist z. B., Eier häufig in viel Butter zu braten oder sie jeden Morgen zusammen mit gebratenem Speck zu servieren. Aber wie bei allem ist das A und O sie in Maßen zu genießen. Für medizinischen Rat sollte zudem wie immer der Arzt konsultiert werden.
Warum Eier einfach toll sind
Eine großartige Quelle von Mikro- und Makronährstoffen
Ob Eigelb oder Eiweiß, Eier sind voller Nährstoffe und Vitamine, die für das reibungslose Funktionieren des Körpers nützlich sind. Eier enthalten Carotinoide, Antioxidantien, die helfen, altersbedingte Krankheiten zu bekämpfen, insbesondere solche, die das Sehvermögen betreffen.
Zudem sind Eier reich an Proteinen (2 Eier entsprechen 100 g Fleisch), an den Vitaminen A, D, E, K, B2 und N12, sowie an Phosphor, Magnesium, Kalium und Mineralstoffen, die allesamt helfen, den Körper in Schuss zu halten.
Das in Eiern enthaltene Vitamin B unterstützt auch die Gehirnfunktionen, d. h. das Gedächtnis und die Konzentration. Eier können während der Schwangerschaft verzehrt werden, da die in Eiern enthaltenen Nährstoffe, einschließlich Vitamin B9, das Wachstum und die richtige Entwicklung des Fötus unterstützen.
Eier enthalten Zink für die Hormonregulierung und mit den Proteinen und Vitaminen, die sie liefern, sind sie ein wahrer Wohltäter, wenn es ums Haar geht! Im Internet sind viele Rezepte für die Haarpflege mit Eiern zu finden. Unser Top-Tipp: ein Ei, ein paar Tropfen Mandelöl (nicht mehr als 4) und ein Löffel Honig. Das Ganze 10 Minuten einwirken lassen und anschließend gründlich ausspülen – dein Haar wird es dir danken!
Kalorienarm
Wusstest du, dass ein Ei nur 90 Kalorien enthält? Mit zwei Eiern zu je 90 Kalorien kannst du somit in einer beschichteten Pfanne ein leckeres Omelett zubereiten! Seine appetitzügelnde Wirkung macht das Ei zu einem Lebensmittel, das du in deine Mahlzeiten einbauen solltest, wenn du dich länger satt fühlen willst.
Süße Leckerei oder proteinreiches Mittagessen?
Abgesehen von den zahlreichen gesundheitlichen Vorteilen können Eier auf viele verschiedene Arten verwendet werden, was uns erlaubt, unsere Mahlzeiten zu variieren. Ob gebraten, gekocht, als Rührei, in einer Quiche, im Kuchen oder in Pfannkuchen – es ist für jeden etwas dabei.
Unser Kuchenrezept findest du hier oder wie wäre es mit einem leckeren Bananenbrot? Für das perfekte Pfannkuchenrezept bitte hier klicken.
Die Eier auswählen
Nichts geht über den Genuss frisch gelegter Eier von den eigenen Hühnern. Und wenn deine Hennen in einem Eglu Cube Hühnerstall untergebracht und wunschlos glücklich sind, schmecken sie sogar noch besser! Die Liebe, die du in die Pflege deiner Hühnerherde steckst, wird dir in Form von leckeren Eiern zurückgegeben. Es ist ein wahres Vergnügen, immer Eier zur Hand zu haben, ohne sich Gedanken übers Einkaufen machen zu müssen.
Du kannst die Früchte der harten Arbeit deiner Hennen in der Eierspirale von Omlet präsentieren. Ihr hübsches Design ist nicht nur ein Blickfang in deiner Küche, sondern sorgt auch dafür, dass die Eier in der Reihenfolge des Legens aufbewahrt werden. Dadurch werden immer die ältesten Eier zuerst verwendet und es fällt kein Abfall an.
Wenn du die Freuden der Hühnerhaltung noch nicht selbst erleben durftest und deine Eier im Supermarkt kaufst, solltest du beachten, dass der Nährstoffgehalt je nach Herkunft der Eier leicht variieren kann. Der Omega-3-Gehalt kann bei Eiern aus der Käfighaltung niedriger sein als bei Eiern aus der Bio-Haltung. Die Ziffer des Erzeugercodes steht für die Art der Legehennenhaltung:
0 = Bio-Haltung
1 = Freilandhaltung
2 = Bodenhaltung
3 = Kleingruppenhaltung/Käfighaltung
Omlet und die Eier deiner Hennen>
Eier haben eine Reihe von Vorteilen, und da die Hühnerhaltung mit Omlet so einfach von der Hand geht, warum sollte man sich den Genuss von frischen Eiern aus dem eigenen Garten entgehen lassen? Von unserem Eglu Cube Hühnerstall, der eine superschnelle Reinigung ermöglicht, über die Autodoor, die deine Herde zur Schlafenszeit sicher im Stall unterbringt, bis hin zum Walk In Run – Begehbaren Hühnergehege, dass deinen Hennen Platz zum Erkunden bietet – entdecke Omlets herausragende Auswahl an Produkten für Hühner, die von unseren hausinternen, tierliebenden Ingenieuren, die zugleich Experten in Sachen Hühnerhaltung sind, entworfen wurden.
Dieser Artikel ist Teil unserer Pride of Omlet-Serie, einer Sammlung erstaunlicher Geschichten, die außergewöhnliche Haustiere ins Rampenlicht rücken und von deren Tapferkeit, Sanftmut und Intelligenz erzählen.
-Von Anneliese Paul
Henni Henne ist von Beruf Hilfslehrerin. Ein süßes und knuddeliges Huhn, das Kinder liebt. Sie tritt in die Fußstapfen ihrer quirligen Menschen, Hamish und Verity.
In der Grundschule in Kent, in der sie als Vorschullehrerin arbeitet, brütet Verity jedes Jahr Küken in einem Inkubator aus. Es ist ein besonderes Highlight für die Kinder im Frühling, mit vielen Lernmöglichkeiten und flauschigen kleinen Küken, die Ostern noch spezieller machen.
Für Henni war es ganz natürlich, schon in jungen Jahren Hilfslehrerin zu werden, immerhin wurde sie in einer Schule geboren. Henni half den Kindern bei der Themenarbeit und wurde so zum Gegenstand vieler Unterrichtsstunden in den Bereichen Lesen, Schreiben und Naturwissenschaften.
Aber Hennis wirkliches Talent liegt in ihrer Fähigkeit, Kindern beim Lesen zu helfen. Henni kann zwar selbst nicht lesen, aber Kinder, die normalerweise niemals einem Erwachsenen vorlesen würden, fingen an, es sich mit Henni auf einem Sitzsack in einer ruhigen Ecke gemütlich zu machen. Henni kuschelte sich an und hörte ihrem jungen Leser geduldig zu, wobei sie das ein oder andere aufmunternde Gackern von sich gab.
Als Henni und ihre Schwestern zu groß für den Hühnerstall des Klassenzimmers wurden, zogen Verity und Hamish in ein Haus mit Garten. Anstatt die Küken (wie bisher üblich) bei örtlichen Bauern unterzubringen beschlossen sie, Henni und ihre Schwestern mit nach Hause zu nehmen. Sie hatten darüber gesprochen, sich einen Hund anzuschaffen, aber da beide Vollzeit arbeiten, schienen die Hühner eine gute Alternative zu sein.
Die meiste Zeit ist Henni draußen, wie ein normales Huhn, scharrt im Garten oder klettert so hoch, wie sie nur kann. Aber Verity und Hamish haben sie zur Stubenreinheit erzogen, weil sie so gerne zum Kuscheln ins Haus kommt. Selbstverständlich muss sie auch arbeiten!
Während des Lockdowns vermissten die Kinder Henni. Also sprang diese in Aktion und lieferte sowohl Live- als auch aufgezeichnete Unterrichtsstunden aus dem Arbeitszimmer, das sie mit Verity teilt. Verity las den Kindern Geschichten vor, und Henni saß auf ihrer Schulter und achtete darauf, dass die Kinder zuhörten. Der stellvertretende Direktor rief Verity regelmäßig an, um sich zu vergewissern, dass es Henni gut ging.
Da Henni eine fürsorgliche Seele ist, spendete sie auch während des Lockdowns für die Gemeinde. Zusammen mit ihren Schwestern legte Henni sechs Eier pro Tag, also beschlossen Henni und Verity, einen Lieferdienst für ihre Nachbarn einzurichten. Um 10 Uhr morgens legte Henni ein Ei und machte viel Lärm dabei. Alle Nachbarn wussten, wann ihre Eier frisch gelegt waren! Dann hüpfte Henni auf Veritys Schulter, und zusammen lieferten sie die Eier an die Häuser in ihrer Nähe.
Wenn sie nach Hause kam, sprang sie oft auf ihren bevorzugten Sitzplatz (das Garagendach), und die Kinder aus der Nachbarschaft bestaunten „die Henne auf dem Dach“!
Henni und ihre Schwestern Megg, Gertie, Margot, Ginger, Rona und Nora lebten früher in einem Holzverschlag im Garten und kamen im Winter, wenn es kalt war, in die Garage. Verity und Hamish wollten aber nur das Beste für sie, und so bekamen sie letztes Jahr ein neues Zuhause, einen Omlet Eglu Cube, und können jetzt das ganze Jahr über gemütlich draußen leben.
Henni kommt trotzdem immer noch gerne zum Kuscheln ins Haus und sitzt nach einer harten Arbeitswoche oft auf dem Sofa zwischen Verity und Hamish und genießt den Filmabend ‘im Kreis der Familie’.
Sie ist nur ein gewöhnliches braunes Huhn, und steht ganz unten in der Hackordnung, aber sie hat große Ambitionen für die Welt. Sie ist etwas ganz Besonderes für die Kinder, die sie unterrichtet, und die Gemeinde, in der sie lebt, und natürlich für ihre Menschen Verity und Hamish. Sie verdient auf jeden Fall einen Goldstern für herausragende Leistungen!
Hühner können mit anderen Haustieren gehalten werden, sofern entsprechende Vorbereitungen und Vorkehrungen getroffen werden. Einige Haustiere wie Katzen und Hunde haben einen ausgeprägten Jagdtrieb, den die Hühner auslösen können. Daher ist es wichtig, die Zusammenführung langsam anzugehen, damit sie zum Erfolg wird. Mit diesen Tipps können Sie Ihre derzeitigen Haustiere mit Ihren Hühnern oder Ihre bestehende Herde mit neuen Haustieren vertraut machen.
Hühner und Hunde
Hunde sind die am weitesten verbreiteten Haustiere der Welt, und Millionen von ihnen werden im ganzen Land gehalten. Je nach Temperament und Trainierbarkeit des Hundes ist es durchaus möglich, Hühner in die Familie aufzunehmen.
Den Hund einschätzen
Wenn Sie einen Hund haben, so sollten Sie zunächst sein Temperament berücksichtigen. Die verschiedenen Hunderassen können je nach Veranlagung unterschiedlich auf Vögel reagieren. Zum Beispiel kann bei Rassen wie dem Labrador Retriever oder dem Deutsch Kurzhaar aufgrund ihres natürlichen Jagd- und Apportiertriebs in der Nähe von Vögeln leicht der Jagdinstinkt geweckt werden. Weitere Rassen mit erhöhtem Jagdtrieb sind:
Wenn Ihr Hund, ganz gleich welcher Rasse, in der Nähe von Kleintieren aufgeregt oder übermäßig neugierig ist, wird er dieses Verhalten wahrscheinlich auch im Umgang mit Hühnern an den Tag legen. Auch wenn Ihr Hund wegen der Vögel, die das Vogelhäuschen im Garten besuchen, nahezu die Kontrolle verliert oder Sie beim abendlichen Spaziergang im Park zu den Enten schleift, wird er wahrscheinlich bei Ihrer Hühnerschar – und sich selbst – Stress auslösen.
Hunde ohne Jagdtrieb oder mit geringem Interesse an Vögeln werden wahrscheinlich kein Problem für Hühner darstellen. Aber alle Hunde reagieren unterschiedlich, wenn neue Haustiere ihr Revier betreten. In der Regel gewöhnen sich die meisten Hunde nach einer Eingewöhnungsphase gut an die neuen Gartenbewohner. Ihr Hund wird zu Beginn an den Hühnern wahrscheinlich recht interessiert sein – er wird Zeit in ihrer Nähe verbringen und ihren Bereich beschnüffeln. Möglicherweise zeigt er durch spielerische Körperhaltungen und Verhaltensweisen sogar den Wunsch, mit den Hühnern zu interagieren. Die Körpersprache des Hundes in Gegenwart der Hühner zu verstehen wird Ihnen Anhaltspunkte geben, wie die Tiere miteinander auskommen werden.
Hühner sind Beutetiere, die leicht verletzt werden können. Hunde können mit Hühnern nicht so spielen, wie sie es mit anderen Hunden oder auch anderen Haustieren tun würden. Es ist wichtig, dem Hund beizubringen, dass Hühner empfindliche Freunde sind und kein Spielzeug oder etwas, das man jagen kann.
Hunde an Hühner gewöhnen
Wenn Ihr Hund an der Leine gewöhnlich gelassen bleibt, sollten die ersten Begegnungen mit den Hühnern ebenfalls an der Leine stattfinden. Achten Sie darauf, dass das Halsband fest genug sitzt, damit es nicht abrutscht, aber auch nicht so fest, dass es dem Hund unangenehm ist. Gehen Sie mit Ihrem Hund zum Hühnergehege und lassen Sie ihn herumschnuppern. Halten Sie die Leine straff, bis Sie die Reaktion Ihres Hundes sehen, und lassen Sie die Leine langsam lockerer, um gutes Verhalten zu verstärken.
Lassen Sie Ihren Hund zusehen, wie Sie Zeit mit Ihren Hühnern verbringen. Dabei sollten die Hühner in einem sicheren begehbaren Hühnergehege sein. Wenn Ihr Hund mehr tut, als nur zu schnüffeln oder sich gelassen in der Nähe des Auslaufs aufzuhalten, gehen Sie einen Schritt zurück und betrachten Sie die Interaktion zwischen Hund und Hühnern aus einem anderen Blickwinkel.
Es kann mehrere Wochen dauern, bis Ihr Hund die Hühner vollständig akzeptiert. Einige weitere Möglichkeiten, wie Sie Ihrem Hund helfen können, sich an Ihre Hühner zu gewöhnen, sind:
Das Errichten eines Hühnerzauns um das Gehege der Hühner herum, sodass der Hund sie aus einer gewissen Entfernung beobachten kann.
Wenn Ihr Hund einen Auslauf oder Laufstall hat, stellen Sie ihn neben dem Gehege Ihrer Hühner auf und verringern Sie langsam und über mehrere Tage den Abstand, bis sie Seite an Seite sind.
Belohnen Sie Ihren Hund jedes Mal mit seinen Lieblingsleckerlis, wenn er sich in der Nähe der Hühner ruhig verhält.
Lassen Sie Ihren Hund nie unbeaufsichtigt bei den Hühnern – vor allem nicht in der Anfangszeit. Auch wenn er nicht ins Gehege kommt, kann das Bellen eines aufgeregten Hundes die Hühnerschar leicht in Stress versetzen.
Hühner und Katzen
Katzen sind weniger empfänglich für Training als Hunde und in ihrem Verhalten schwieriger einzuschätzen. Die gute Nachricht ist jedoch, dass im Gegensatz zu Hunden die meisten Katzen ein großes Huhn nicht als potenzielle Beute betrachten. Die meisten Katzenbesitzer werden zustimmen, dass ihre Katzen wenig bis gar kein Interesse an ihren Hühnern zeigen. Tatsächlich haben Katzen und Hühner eine Art symbiotische Beziehung.
Vögel und ihr Futter ziehen Nagetiere an, die eine Katze den Hühnern deutlich bevorzugt. Wenn Ihre Katze also die Umgebung Ihrer Hühner im Auge behält, stehen die Chancen gut, dass jegliche potenzielle Probleme mit Nagetieren im Keim erstickt werden.
Einige Katzen können aber dennoch ein gesteigertes Interesse an den Hühnern zeigen. Dies hängt weitgehend von der Katzenrasse und dem Temperament der Katze ab. Katzen stellen eine größere Bedrohung für Küken als für ausgewachsene Hühner dar, aber indem Sie Ihre Herde in einem stabilen Hühnerstall und Auslauf unterbringen, sind sie vor Katzen sicher.
Hühner und Meerschweinchen
Es mag verlockend sein, ein paar niedliche Meerschweinchen mit den Hühnern zusammen zu halten, aber das ist keine kluge Idee. Die Hühner werden wahrscheinlich an den Meerschweinchen picken, die mit ihren kurzen Beinen nicht schnell entkommen können. Auch ihre Ernährungsbedürfnisse sind sehr unterschiedlich und die Hühner könnten das Futter der Meerschweinchen statt ihres eigenen fressen, was bedeutet, dass keines der Tiere die Nährstoffe bekommt, die es braucht. Wenn Sie Meerschweinchen haben und sie in der Nähe der Hühner halten möchten, ist es am besten, ihnen ihren eigenen Meerschweinchenstall und Auslauf zu geben.
Hühner und Kaninchen
Kaninchen hingegen sind flink genug, um sich gegen Hühner zu wehren, und wenn sie von klein auf gemeinsam aufgezogen werden, kommen sie gut mit Hühnern aus. Dennoch benötigen sie ihr eigenes Futter und ihre eigenen sauberen Schlafplätze. Da sich ihr Schlafverhalten von dem der Hühner unterscheidet, brauchen sie ihren eigenen Unterschlupf im Auslauf oder unter dem Stall.
Am einfachsten lässt sich dies durch die Anbringung von Trennwänden im begehbaren Hühnergehege erreichen. Damit können Sie „Räume“ für jede Gruppe von Tieren schaffen und sicherstellen, dass alle das bekommen, was sie benötigen. Sie können die Türen der Trennwände öffnen, wann immer Sie möchten, damit alle zusammen sein können, oder einen dritten Raum als Gemeinschaftsbereich schaffen.
Denken Sie daran, jeder Gruppe von Tieren so viel Platz wie möglich in ihrem jeweiligen Bereich zu geben, damit sie sich sicher und wohl fühlt.
Hühner und andere Haustiere
Hühner vertragen sich auch gut mit Ziegen und weiblichen Enten (Erpel neigen dazu, sie zu triezen). Ironischerweise vertragen sie sich nicht mit Vögeln in einer Voliere. Sie fressen alles, was auf den Boden der Voliere fällt, picken aber auch gerne an den anderen Vögeln, wann immer sie können. Zudem können sie Ratten und Mäuse anlocken, was kleineren Vögeln Probleme bereiten kann.
Wenn Sie in einer ländlichen Umgebung leben, können Sie Hühner auch zusammen mit anderen Bauernhoftieren halten. Mit folgenden Tieren kommen sie gut aus:
Ziegen
Schafe
Kühe
Alpakas oder Lamas
Schweine
weibliche Enten, Perlhühner, Pfaue, Gänse oder Fasane
Alle anderen Vogelarten, die zusammen mit Hühnern gehalten werden, sollten gutmütig und vorzugsweise weiblich sein, da Männchen die Hühner triezen können. Kleinere Vögel wie Wachteln oder Tauben werden wiederum wahrscheinlich von den Hühnern getriezt, daher ist es am besten, größere Vögel als Mitbewohner zu halten. Kleine Haustiere wie Hamster, Wüstenrennmäuse, Schildkröten oder Frösche sollten niemals zusammen mit Hühnern gehalten werden – die Hühner werden nach ihnen picken und sie töten.
Omlet und Ihre Haustiere
Omlet hat alle Produkte, die Sie brauchen, um Ihre pelzigen und gefiederten Familienmitglieder gesund und glücklich zu halten. Es ist aufregend, mehrere Arten von Haustieren zu haben, und mit unserem Angebot an Hühnerställen, Hühnergehegen und Trennwänden für die begehbaren Gehege können Sie eine sichere Oase für Ihre Tiere schaffen, an der sich alle erfreuen werden. Da Omlets Produkte Ihrer Herde zudem Schutz bieten, können Sie sich darauf verlassen, dass Sie die beste Einrichtung für Ihre Tiere haben, die erhältlich ist.
Dieser Artikel ist Teil unserer Pride of OmletSerie, einer Sammlung erstaunlicher Geschichten, die außergewöhnliche Haustiere ins Rampenlicht rücken und von deren Tapferkeit, Sanftmut und Intelligenz erzählen.
– Von Anneliese Paul
Hühner Hennifer, Marge und Sybil, ursprünglich aus der Käfighaltung adoptiert, arbeiten jetzt mit ihrem Menschen Jonathan in Freilandhaltung und verändern dabei das Leben von Straffälligen im Rosemead-Projekt. Jonathan (Betreuer und Hühner-Champion) glaubt, dass die Hühner die Kraft haben, knifflige soziale Situationen zu lösen.
Das Rosemead Projekt ist ein Wohnheim in Southend on Sea in Großbritannien, das es sich zur Aufgabe gemacht hat, Menschen zu helfen, die Unterstützung benötigen, um Fähigkeiten für ein unabhängiges Leben zu entwickeln und dadurch ihr Leben zu verändern. Vor sechs Jahren gewährte der Stadtrat von Southend dem Projekt Mittel zur Umgestaltung des Gartens. Sie installierten einen Polytunnel, schufen erhöhte Beete und pflanzten Obstbäume.
Jonathan führte dann Hühner in den Garten ein. Die ehemaligen Batteriehühner kamen in einem erbärmlichen Zustand an, unterernährt mit großen Lücken in den Federn und blassen, schlaffen Kämmen. Aber nach ein paar Wochen im Garten und auf dem Komposthaufen scharren, waren sie auf dem Weg der Besserung.
Wenn die Bewohner ankommen, -oft aus obdachlosen Verhältnissen oder aus dem Gefängnis-, finden sie in ihrem Zimmer eine Schale mit zwei Eiern zur Begrüßung, mit einem Zettel, auf dem steht: ‚Willkommen von Hennifer, Marge und Sybil‘.
Jonathan verwendet Eier, um den Bewohnern beizubringen, wie man einfache Mahlzeiten wie Omeletts kocht. In der Gemeinschaftsküche hat er Plakate mit Rezepten aufgehängt, die zeigen, wie man Eier zubereiten kann. Eier können aber auch helfen, manchmal etwas schwierige Beziehungen zu Nachbarn zu verbessern. Nach einem Vorfall von asozialem Verhalten, besuchte Jonathan eine der älteren Nachbarinnen, Jean, die wegen des Projekts nervös war. Er brachte ihr Eier mit und stellte fest, dass sie guten Gesprächsstoff liefgerten, um das Eis zu brechen.
Es lief alles gut, bis ein Fuchs kam. Doris, die Mutterhenne der ursprünglichen Herde, rannte auf den Fuchs zu, um die anderen zu beschützen und wurde vom Fuchs getötet. Sie ist im Garten begraben. Viele der Bewohner waren von dem Angriff des Fuchs richtig betroffen. Bei seiner nächsten Eierlieferung an Jean erzählte Jonathan ihr also von dem Fuchs und davon, dass er noch ein paar Hühner vom ‘British Hen Welfare Trust’ (eine ähnliche Organisation wie ‚Rettet das Huhn‘) besorgen würde. Jean kam mit ihm und adoptierte ebenfalls einige Hühner. Es war ein positiver Moment.
Hennifer, Marge und Sybil, von ihrem schrecklichen Dasein als Käfighühner befreit, trafen daraufhin in Rosemead ein. Sie sind jetzt seit zweieinhalb Jahren Teil des Projekts und sind die besten Hilfskräfte, die Jonathans je gekannt hat. Hennifer ist selbstbewusst, Sybil wissbegierig, und Marge ist total entspannt. – Sie findet man oft unter dem Lavendelbusch!
Bewohner von Rosemead bleiben in der Regel zwei Jahre im Projekt, bevor sie dazu übergehen, selbstständig zu leben, aber der Weg ist nicht immer unproblematisch, und gelegentlich müssen sie zurück ins Gefängnis. Als dies einem Bewohner passierte, kontaktierte er das Rosemead-Projekt (über seine Familie), um zu fragen, ob sie Fotos von den Hühnern schicken könnten. Sie waren zu einer wichtigen Stütze für viele Menschen, die in Rosemead leben, geworden.
Ein anderer Bewohner erzählt, dass er den Klang der gackernden Hühner liebt, wenn er aufwacht. Es versetzt ihn zurück an einen glücklichen Ort. Ein anderer hat die Verantwortung übernommen, jeden Morgen um 7 Uhr aufzustehen und die Hennen aus dem Stall zu lassen. Egal, ob die Bewohner im Garten sitzen oder arbeiten, die Hühner stärken ihr Vertrauen. „Die Hennen laufen nicht vor ihnen weg. Das ist wichtig“, sagt Jonathan.
Einige Bewohner kaufen gerne Leckereien für die Hühner, was wie eine Kleinigkeit erscheinen mag, aber wenn sie die Wahl zwischen einem Bier und Mehlwürmern haben und sich für Mehlwürmer entscheiden, dann ist das ein gutes Zeichen. Es gibt auch eine Reihe von Aufgaben, die mit der Haltung von Hühnern einhergehen, die für die Entwicklung grundlegender Fähigkeiten im Leben gut sind. Die Sorgfalt und Pflege, die mit der Betreuung eines Haustieres einhergeht, vermittelt außerdem ein Gefühl von Verantwortung.
Jonathan sagt: „Manchmal ist es schwierig, etwas Positives in diesem Job zu finden, aber etwas Lebensqualität zu schenken, ist eine gute Sache, und die Hühner sind eines dieser kleinen Dinge, die es immer wieder schaffen, uns ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern.“
Wartest du auch, bis der Winter vorbei ist, um mit der Hühnerhaltung zu beginnen? Das wärmere Wetter entfacht das Feuer in angehenden Hühnerhaltern, und das ist auch verständlich – es gibt mehrere Gründe, warum der Frühling der perfekte Zeitpunkt ist, um sich Hühner anzuschaffen. Die längeren Tage und die erwachende Flora bieten ideale Bedingungen für Hühner und Küken gleichermaßen. Erfahre, wie du dieses Frühjahr deine ersten Schritte in der Hühnerhaltung machen kannst und was für das restliche Jahr zu erwarten ist.
Wann sollte ich mir Hühner kaufen?
Die meisten Züchter beginnen mit dem Ausbrüten der Eier im Dezember, wodurch die Küken im Frühling ihr Legealter erreichen.
Die meisten Legerassen beginnen im Alter von 16 bis 22 Wochen mit dem Eierlegen. Wenn du Hühner kaufst, die im Dezember geschlüpft sind, kannst du etwa im April mit den ersten Eiern rechnen. Zu Beginn wirst du wahrscheinlich nur wenige Eier finden, aber die Produktion wird im ersten Lebensjahr der Hennen zunehmen.
Wenn du dir im Frühjahr geschlüpfte Küken zulegst, sollten sie gegen Ende des Sommers mit dem Eierlegen beginnen. Es besteht aber auch die Möglichkeit, dass die Küken zu spät im Frühjahr geschlüpft sind, um noch vor der jährlichen Herbstmauser mit dem Legen zu beginnen. Dadurch verschiebt sich die Eierproduktion in den Winter oder sogar in den nächsten Frühling.
Wie lange legen Hühner Eier?
Hühner legen ihr ganzes Leben lang Eier, wobei sie im Alter von etwa 30 Wochen ihren Höhepunkt der Produktion erreichen. Nach Vollendung ihres ersten Lebensjahres beginnt die Legeleistung der Hühner um ca. 10 % pro Jahr zu sinken. Die meisten Hennen hören im Alter von 6 Jahren mit dem Eierlegen auf. Einige Rassen, aber auch einzelne Hennen, legen bis an ihr Lebensende gelegentlich noch Eier.
Fütter deinen Hühnern ein hochwertiges Futter aus Legepellets oder Streusel mit einem Proteingehalt von mindestens 16 bis 18 %, um die Eierproduktion zu unterstützen. Frisches Obst und Gemüse, getrocknete Insekten und viel Platz für die Futtersuche im Auslauf helfen den Hühnern ebenfalls, ihren Nährstoffbedarf zu decken. Achte darauf, dass deine Herde immer Zugang zu frischem Wasser hat, und stelle ihnen in ihrem Hühnergehege zerkleinerte Austernschalen oder ein anderes Kalziumpräparat zur Stärkung der Eierschalen frei zur Verfügung.
Es ist damit zu rechnen, dass die Hühner während der jährlichen Mauser weniger oder gar keine Eier legen. Die Mauser findet im Spätherbst statt, wenn das Tageslicht kürzer wird. Die Hühner werfen dabei ihre Federn ab, um sich für den Winter ein neues Federkleid wachsen zu lassen. Sobald die Hühner ihr Winterkleid haben, wird die Eierproduktion wie gewohnt fortgesetzt. Die Mauser kann zwischen 4 und 12 Wochen dauern, du kannst also davon ausgehen, dass du im Durchschnitt etwa 6 Wochen lang weniger Eier finden wirst.
Warum ist der Frühling die beste Zeit für die Anschaffung von Hühnern?
Der Frühling hat alles, was Hühner lieben: mildes Wetter, frische Vegetation, viele Insekten und längere Tage für die Futtersuche. Und all das erleichtert dir als Hühnerhalter die Arbeit und bringt zudem viel Freude mit sich. Es gibt nichts Schöneres, als an einem ruhigen und entspannten Frühlingsnachmittag seinen Hühnern beim Scharren und Picken zuzuschauen.
Die Schattenseiten des Frühlings: Parasiten
Nicht nur die Natur erwacht im Frühling, auch die Parasiten kehren zurück. Bei Hühnern ist es vor allem die Rote Vogelmilbe, vor der man sich in Acht nehmen muss. Ihre Präsenz nimmt in den kälteren Monaten ab, aber sobald das Wetter wärmer wird, lassen sich auch diese Plagegeister wieder blicken.
Achte bei deinen Hühnern auf Anzeichen für einen Befall der Roten Vogelmilbe. Dazu gehören:
sie gehen nur widerwillig schlafen, da Milben den Hühnern nachts zu schaffen machen
Lethargie
empfindliche Haut oder Federn oder ständiges Kratzen
blasse Kämme oder Kehllappen – kann ein Anzeichen für Anämie sein
Hautreizungen an den Beinen
Die Rote Vogelmilbe versteckt sich in den Holzritzen und ist nur sehr schwer auszurotten, wenn sie erst einmal in den Stall eingedrungen ist. Die Behandlung der Hühner und des Stalls ist mühsam und muss wiederholt durchgeführt werden. Vorbeugung ist die beste Verteidigung gegen diese opportunistischen Parasiten. Die Eglu-Hühnerställe aus Kunststoff verhindern, dass sich Rote Vogelmilben einnisten. Sollten sie aber dennoch auftauchen, können sie leicht per Hochdruckreiniger entfernt werden.
Kükenaufzucht im Frühjahr
Das Frühjahr ist äußerst beliebt für die Aufzucht von Küken. Die meisten Hühnerzüchter bieten im Frühjahr Küken an. Dies ist vor allem auf das milde Wetter im Frühling zurückzuführen, das den Übergang der Küken von der Aufzuchtbox ins Freie erleichtert. Wenn auch du Küken aufziehen möchtest, ist ihre Anschaffung im Frühjahr ideal, damit sie im Sommer, wenn es ausreichend warm ist, in ihre permanente Einrichtung umziehen können. Einige Hühnerhalter ziehen Küken im Herbst auf. Diese Küken erreichen im darauffolgenden Frühjahr ihr Legealter.
Ganz gleich, für welche Jahreszeit du dich entscheidest, deine Küken müssen in den ersten 6 bis 12 Wochen ihres Lebens in einer speziellen Vorrichtung für die Aufzucht gehalten werden. Die Küken brauchen eine Wärmequelle, bis sie vollständig befiedert sind, was in der Regel im Alter von 6 Wochen der Fall ist. Von Küken, die noch nicht 12 Wochen alt sind, sollte nicht erwartet werden, dass sie sich allein im Stall zurechtfinden. Sie sollten in ihrer Aufzuchtbox bleiben, bis ihre Koordinierung gut genug ist, um nachts ihren Schlafplatz aufsuchen zu können. Im Alter von 12 Wochen kannst du deine Küken in ihren Stall umquartieren.
Vorbereitungen für das restliche Jahr
Wenn du dir im Frühjahr Hühner zulegst, ist es ratsam, einen Plan für den Rest des Jahres zu erstellen. Investiere in Gehegeabdeckungen, damit Regen und Stürme den Auslauf nicht in eine Schlammgrube verwandeln und ihnen im Winter durch Schnee und Eis nicht die Füße erfrieren. Statte ihr Gehege mit Hühnerspielzeug und Sitzstangen aus, damit sie das ganze Jahr über Spaß und Abwechslung haben. Installiere auch eine automatische Hühnerstalltür, um dir deinen Tagesablauf zu erleichtern. All das Zubehör ist die perfekte Ergänzung, damit die Hühnerhaltung im Frühjahr sowie zu jeder anderen Jahreszeit einfach von der Hand geht.
Omlet und deine Hühnerschar
Die Anschaffung neuer Hühner ist eine aufregende Zeit – ganz gleich, zu welcher Jahreszeit. Statte deine Hühnereinrichtung mit Produkten aus, die die Verhaltensweisen deiner Hühner sowie deinen Lebensstil unterstützen. Wenn du dich für einen Eglu Hühnerstall und ein Walk In Run – Begehbares Hühnergehege entscheidest und dir passende Gehegeabdeckungen zulegst, haben deine Hühner alles, was sie brauchen, damit sie das ganze Jahr über sicher sind und es komfortabel haben.
Hühner und umweltfreundliches Leben gehen Hand in Hand. Hühner sind ein großartiger Teil des Ökosystems eines gesunden Gartens, und sie „recyceln“ auch eine Menge der Lebensmittel, die man sonst wegwerfen würde.
Abfälle in Eier ‘umzuwandeln’’, ist ein aussagekräftiges Zeichen eines ökologischen Lebensstils, und die Haltung eigener Hühner ist an sich schon ein bedeutender Schritt in diese Richtung. Keine Legebatterien, überfüllte Ställe oder andere ethische Probleme mehr!
Leckereien wie Brot, Fertig-Müsli und Nudeln sollten nur in Maßen gefüttert werden, da sie wenige positive Nährstoffe haben und einen hohen Energiegehalt, der leicht dazu führen könnte, dass Ihre Hühner zunehmen. Milchprodukte und zu viel Salat (vor allem Eisberg-Sorten) können wiederum Durchfall verursachen, daher sollten auch diese vermieden werden.
Hühner lieben auch viele Ihrer Gartenpflanzen, darunter Brennnesseln und Löwenzahn. Es gibt jedoch einige Pflanzen, die für sie giftig sind, und darin liegt auch die Gefahr, wenn Sie wildwachsende Lebensmittel an Ihre Tiere verfüttern. Information dazu finden Sie auf der Seite Pflanzen und Lebensmittel, die für Hühner giftig sind im Omlet Hühner-Ratgeber online.
Nahrungsmittel, die niemals an Hühner verfüttert werden sollten
Kartoffeln, Tomaten und Auberginen gehören zur Familie der Nachtschattengewächse und sind für Hühner giftig. Das gilt für alle rohen Formen dieser Lebensmittel. Der toxische Inhaltsstoff, Solanin, wird jedoch beim Kochen der Pflanzen zersetzt, so dass gekochte Kartoffeln oder Tomaten keine Probleme verursachen.
Die anderen alltäglichen Lebensmittel, die Sie niemals an Hühner verfüttern sollten, sind Apfelkerne, Avocados, Schokolade und andere Süßwaren, salzige Lebensmittel wie Speck, Käse und Chips, getrocknete rohe Bohnen und Hülsenfrüchte sowie roher Knoblauch, Zwiebeln und Lauch.
Zitrusfrüchte sind für Hühner auch unverträglich, und obwohl sie für Ihre Hennen nicht tödlich sind, verursachen sie bei übermäßiger Fütterung Durchfall und eine Reduktion in der Eierproduktion.
Es muss weiters betont werden, dass alle den Hühnern angebotenen Küchenabfälle frisch sein sollten. Verschimmelte Lebensmittel gehören weggeworfen und nicht an Hühner, andere Haustiere oder Wildvögel verfüttert.
Überreifes und welkes Gemüse oder altes Brot sind in Ordnung, solange kein Schimmel vorhanden ist.
Sie sollten Wildpflanzen nur an Hühner verfüttern, wenn Sie wissen, dass sie sicher sind. Zuerst müssen Sie die Pflanze identifizieren. Wenn Sie irgendwelche Zweifel haben, geben Sie sie Ihren Hühnern lieber nicht. Foto von Ayda Oz auf Unsplash
…Und vergessen Sie nicht den Hühnermist!
Die an Hühner verfütterten Lebensmittelabfälle werden natürlich nicht vollständig in Eier recycelt. Ein Teil davon wird als Hühnerkot wieder ausgeschieden, und dieser ist – sobald er verrottet ist – ein ausgezeichneter Dünger. Hühnerkot sollte niemals frisch auf Gemüse- oder Blumenbeete aufgetragen werden, sondern zusammen mit verschmutzter Einstreu aus dem Stall erst auf den Komposthaufen gegeben werden, wo er 9-12 Monate ‚reifen‘ muss.
In intensiven Hühnerbetrieben ist der Kot ein großes Problem, da der abfließende Hühnerkot die Flüsse verschmutzen kann. Im kleinen Maßstab der Hühnerhaltung im Garten oder Hinterhof, ist kompostierter Hühnerkot jedoch ein großer Pluspunkt für den Garten.
Wie Hühner Ihnen helfen, keine Lebensmittel mehr zu verschwenden
Wenn man Küchenabfälle an Hühner verfüttert, wird einem plötzlich bewusst, was man alles so verschwendet, denn die Abfälle sind Lebensmittel, die routinemäßig weggeworfen wurden, bevor Sie in einen Hühnerstall und ein paar Hühner investierten.
Dieses Bewusstsein kann bewirken, dass Sie Ihre Einkaufs- und Kochgewohnheiten überdenken. Als Ergebnis werden Sie vielleicht aufhören, mehr zu kochen, als Sie benötigen, und Großeinkäufe zu tätigen, welche die Gefahr mit sich bringen, dass Sie Gemüse im Kühlschrank aufbewahren, bis es verfault. Sind die Finanzen knapp, können diese Maßnahmen einen großen Unterschied für das Familienbudget bedeuten.
Zu Beginn genießen Sie es vielleicht, den Hühnern all die Reste zu bringen, aber sobald Sie anfangen, die Kosten dafür zu hinterfragen, wird es Ihnen zu denken geben. Wie viel geben Sie in der Tat für ‘Küchenabfälle für Ihre Hühner‘ aus? Schließlich können Hühner alles, was sie brauchen, aus einer Ernährung von Legepellets, Getreide, Grit und vielen Löwenzahnblättern bekommen. Eigentlich brauchen sie diese Abfälle gar nicht.
Wenn Sie hier eine Balance gefunden haben, die zu Ihrem Lebensstil passt, kann das zu anderen positiven Veränderungen führen. Wenn Ihre Hühner Ihnen beibringen, können, Lebensmittelabfälle zu reduzieren, wirft das die Frage auf – welche anderen Abfälle Sie noch reduzieren könnten ? Die Liste ist hier endlos, aber sie beginnt mit Einwegplastik und anderen umweltschädlichen Produkten und Verpackungen. Wir haben uns weit Foto von Anna Shvets auf Pexels von der Wegwerfkultur früherer Jahrzehnte entfernt, aber es liegt noch ein langer Weg vor uns.
Wie Gemeinden Hühner für Anti-Müll Kampagnen nutzen
Einige Gemeinden haben diesen Gedanken zu Ende gedacht, indem sie zum einen den persönlichen Abfall reduzieren und zum anderen dafür sorgen, dass nichts verschwendet wird. Hühner sind hier die Nutznießer. Alle geeigneten Lebensmittelabfälle – aus Haushalten, Restaurants oder Geschäften – werden gesammelt und an die gemeinschaftliche Herde verfüttert. Die Hühner wandeln die Abfälle in Eier um, die von allen an der Gemeinschaftsaktion Beteiligten genossen werden. Es entstehen nur sehr geringe zusätzliche Kosten, so dass die Menschen ihre Eier praktisch umsonst bekommen.
Ein Beispiel im großen Stil: In Austin, Texas, hat eine Gemeinde vor einigen Jahren ein abfallfreies Lebensmittelprojekt ins Leben gerufen, bei dem die Menschen in der Gegend dafür bezahlt wurden, Hühner zu halten. Die Hühner wurden ausschließlich mit Futterabfällen gefüttert, die so vielfältig und hochwertig waren, dass sie den Nährstoffbedarf der Vögel komplett deckten. Ziel war es, die Menge an Lebensmitteln zu reduzieren, die auf Mülldeponien landeten. Durch die Fütterung der Hühner in Hinterhöfen konnten die Methanemissionen auf den Deponien erheblich reduziert werden.
Einige Schulen in Großbritannien, den USA und anderswo haben sich ebenfalls dieser Anti-Müll Herausforderung gestellt und leiten die Lebensmittelabfälle der Gemeinde an ihre Hühner weiter.
Der Gedanke, dass Haushaltsabfälle in frische Eier umgewandelt werden, ist sehr erfreulich. Es ist eine aufregende Idee, dieses Konzept auf die Gemeindeebene zu übertragen, und es kann gehofft werden, dass solche Projekte bald alltäglich werden.
Dieser Artikel ist Teil unserer Pride of Omlet Serie, einer Sammlung erstaunlicher Geschichten, die außergewöhnliche Haustiere ins Rampenlicht rücken und von deren Tapferkeit, Sanftmut und Intelligenz erzählen.
– von Anneliese Paul
Marthas Menschen, Nicola und Ben, kauften Hühner, um ihrer Mutter Julia, die im fortgeschrittenen Stadium der Demenz von ihnen zu Hause betreut wurde, eine Freude zu bereiten. Nie hätte sich die Familie jedoch träumen lassen, dass eine Henne zu einem fürsorglichen Begleiter für Julia werden würde.
Als Kind hatte Julias Familie immer Hühner. Sie erzählte Nicola gerne Geschichten darüber, wie sie die Hühner verkleidete und sie in ihrem Puppenkinderwagen durch den Garten kutschierte. Aber es dauerte bis zu ihrem 90. Geburtstag, bis Julias Traum – wieder Hühner zu besitzen -, erfüllt wurde.
Nicola und Ben waren immer der Meinung gewesen, sie hätten nicht genug Platz für Hühner in ihrem kleinen Garten um den Bungalow, aber Ben sah bei einem Besuch bei Verwandten in Irland eine Omlet-Anzeige und brachte diese mit nach Hause. „Genau das ist es, was wir brauchen“, sagte Nicola und bald darauf kam ihr Eglu bei ihnen an und die zwei Hybridhühner Martha und Mary zogen ein.
„Sie war gleich zu Beginn Mamas beste Freundin“, erzählt Nicola.
Unglücklicherweise starb Mary und fast hätte es auch Martha erwischt. Wie die meisten Leute ließ die Familie ihre Hühner ein wenig im Garten frei herumlaufen, und eines Tages kam ein Fuchs zu Besuch… Nicola und Ben hörten Marthas Gekreische und rannten zum Fenster, der Fuchs sah sie und ergriff die Flucht. Zurück blieb die arme Martha, zu Tode erschrocken und mit einem gebrochenen Flügel. Aber Matha war tapfer, und zum Glück verheilte der Flügel vollständig. Danach vergrößerten Ben und Julia den gesicherten Auslaufbereich, und außerhalb frei herumlaufen dürfen ihre Hühner jetzt nur mehr, wenn sie selbst auch im Garten sind.
Wenn das Wetter schön war, saß Julia gerne draußen in der Sonne und beobachtete Martha. Julia benutzte einen Rollstuhl, und Martha würde (auf sehr elegante Weise) auf die Fußablage hüpfen, um sich an ihre Füße zu kuscheln. Letzten Sommer, als Julia nicht mehr in ganzen Sätzen sprechen konnte, machte sie sanfte Geräusche und Martha ‚antwortete‘. Sie saß stundenlang bei Julia neben dem Rollstuhl und ‚unterhielt‘ sich leise mit ihr.
Nicola konnte nicht abstreiten, dass Martha fast schon menschliche Qualitätenhatte. Sie kam nicht nur für Krümel, sie war auch da, wenn es keine gab. Martha war irgendwie fürsorglich.
„Sie entwickelte sich, sie war nicht mehr nur ein Huhn, das im Garten herumlief. In diesen Momenten mit Mama war es, als ob sie Bescheid wüsste. Es war wunderschön.“
Nicola begann, darauf zu vertrauen, dass Martha laut gackern würde, wenn etwas nicht in Ordnung war. Wenn sie schnell ins Haus ging, um sich eine Tasse Tee zu machen, konnte sie Julia mit Martha im Garten zurücklassen
„Es war seltsam“, erzählt Nicola, „Martha würde krächzen, und ich würde hinausgehen, um festzustellen, dass Mama etwas fallen gelassen hatte oder etwas vom Tisch gestürzt war, oder das Mama einfach verwirrt war, weil sie mich nicht sehen konnte.“
Martha brachte Julia immer wieder zum Lächeln, und ihre Eier bereiteten ihr im fortgeschrittenen Stadium der Demenz so viel Freude. Martha ließ sie alle wissen, wann sie zum Abholen bereit waren. Wenn Martha ein Ei gelegt hatte, stand sie am Rand des Auslaufs und gackerte und gackerte, als wollte sie sagen: „Komm und hol dir mein Ei ab!“ Und Julia ließ sich ihr weiches Ei dann auch richtig schmecken.
Julia mochte es auch, Marthas warme Eier in den Händen zu halten. Einmal, als Julia gerade ein Nickerchen machte, brachte Nicola ihr das frisch gelegte Ei. Sie war eben aufgewacht, und ein breites Lächeln breitete sich auf ihrem Gesicht aus, dann schlief sie wieder ein und hielt es dabei. Ein paar Stunden später, als Nicola sie aufweckte, setzte sie sich auf und das Ei kullerte hinter ihr hervor, als hätte sie es selbst gerade frisch gelegt. Erstaunlicherweise war es völlig unversehrt. „Legst du jetzt Eier?“, fragte Nicola und da Julia verstand, konnten sie gemeinsam lachen. Es war ein wirklich glücklicher Moment, – einfach nur ein Ei, das auf dem Laken entlang rollte… und Julia hielt das Ei für den Rest des Tages in ihrer Hand. Solche Momente sind wertvolle Erinnerungen für Nicola und Ben.
Leider ist Julia im September gestorben. Als sie noch lebte, ging es um sie und Martha, sagt Nicola, sie hätte nie gedacht, dass sie sich selbst für Hühner begeistern würde. Aber nachdem sie erlebt hatte, wie Martha sich um ihre Mutter kümmerte, hat sie nun selbst Hühner als Gefährten.
“Ich denke, wir werden wahrscheinlich immer Hühner haben, weil sie einem einfach ‘unter die Haut gehen’…Nein, das ist ein schlechter Ausdruck. Sie werden ein Teil von einem. – Sie sind wie eine kleine Familie.”
Ein paar gefiederte Freunde zu haben, die in Ihrem Garten leben und regelmäßig Eier für Sie legen – das klingt doch wunderbar, finden Sie nicht? Es gibt jedoch ein paar Dinge zu beachten, bevor Sie Küken heranziehen und Hühner in Ihrem Garten halten, so zum Beispiel, ob Ihr Garten für die Hühnerhaltung geeignet ist oder welche Kosten damit verbunden sind… Zu diesem Thema möchten wir Ihnen heute ein paar Tipps und Hinweise geben!
Was kostet es, Hühner zu halten?
Zu den laufenden Kosten gehören Futter, Einstreu, Sand, Kalk, Wasser und Strom. Abhängig von der Rasse und dem Alter Ihrer Küken und der Art und Qualität des Futters, sollten Sie mit etwa 12 € pro Monat für fünf Hühner rechnen. Wenn Ihre Hühner auch viel Futter im Auslauf finden, können Sie die Kosten recht niedrig halten, während hochwertiges Bio-Futter deutlich mehr kostet. Sie sollten auch Dinge wie Kohl, Blumenkohlblätter oder Spinat in das Budget einplanen um die Pellets zu ergänzen, denn Hühner brauchen auch ein wenig Grünzeug in ihrer täglichen Ernährung. Einstreu kostet ca. 15 €.
Hinzu kommen die Kosten für den Tierarzt, die man schlecht im Voraus kalkulieren kann. Die Impfkosten sind jedoch noch recht überschaubar, der Impfstoff selbst kostet maximal 15 €. Je nachdem, gegen was Sie Ihre Hühner impfen wollen und ob Sie auch regelmäßig entwurmen, steigen die Kosten natürlich an. Für andere gesundheitsfördernde Ergänzungsmittel können wir mit etwa 60 € pro Jahr rechnen.
Die kurze Antwort ist, – die maximalen Kosten für die Aufzucht von Hühnern in Ihrem Garten liegen bei ca. 50 € pro Monat für eine Herde von 5 Hühnern. Grundsätzlich kann man sagen, dass Hühner billiger sind als andere Haustiere, z.B. Hunde oder Katzen, und wir obendrauf noch leckere Eier von ihnen erhalten.
Bitte beachten Sie, dass alle hier aufgeführten Preise sehr allgemeine Schätzungen sind und von Land zu Land, sowie zwischen Städten und Gemeinden, stark variieren können.
Zusätzlich zu diesen laufenden Kosten sollten Sie auf jeden Fall in einen bequemen und praktischen Hühnerstall investieren, um Ihre Hennen sicher unterzubringen. Sie können einen fertigen Hühnerstall kaufen oder selbst einen bauen.
Und vergessen Sie nicht die Kosten für die Hühner selbst. Diese hängen von der Rasse und dem Alter ab. Eine gute Herde für den Einstieg besteht normalerweise aus 4 bis 5 Vögeln im Alter von 16 bis 24 Wochen. Wenn Sie sich für eine spezielle Art oder für Rassehühner entscheiden, können die Preise etwas höher ausfallen. Die Kosten für ein Huhn können zwischen 3 € und 12 €pro Küken variieren.
Wie hoch ist der Arbeitsaufwand und habe ich genug Zeit, Hühner zu halten?
Das tägliche Arbeitspensum hängt von der Größe und dem Alter Ihrer Herde ab, und davon, wie gut Sie vorausgeplant haben. Es versteht sich von selbst, dass frisch geschlüpfte oder sehr junge Küken viel mehr Zeit beanspruchen als ausgewachsene Hühner. Um herauszufinden, welches Alter von Hühnern für Sie am besten geeignet ist, lesen Sie bitte unseren Blog: ‚Hühnerhaltung für Anfänger: Erwachsene Hühner oder Küken?‘ Generell kann man hiervon ausgehen: Je mehr Hühner Sie haben, desto mehr Arbeit gibt es – aber auch desto mehr Eier, auf die Sie und Ihre Familie sich jeden Morgen freuen dürfen! Dabei ist die Hühnerhaltung von einer kleinen Herde mit etwa 6 Tieren viel einfacher als die Haltung eines Hundes. Sie müssen Ihre Herde nur füttern, täglich das Wasser wechseln und alle Tiere täglich einem kurzen Gesundheitscheck unterziehen. Außerdem sollten Sie Ihre Hühner mindestens einmal am Tag aus dem Stall lassen, entweder zum freien Auslauf oder in ein Gehege, das dafür sorgt, dass sie vor Fressfeinden geschützt sind.
Ein anderer wichtiger Faktor, den Sie im Auge behalten sollten, sind Ihre Arbeitszeiten. Wenn Ihre Arbeit am frühen Morgen oder am späten Abend beginnt, ist es schwierig, Ihre Hühner aus dem Stall und abends wieder hinein zu lassen. Das bedeutet aber nicht unbedingt, dass Sie keine Hühner halten können. Hierfür gibt es nämlich eine gute Alternative, und zwar eine Automatische Hühnerstalltür, die sich komplett selbstständig öffnen und schließen kann, auch wenn Sie nicht da sind!
Mit einem Arbeitsaufwand von ca. 10-15 Minuten pro Tag können Sie die wichtigsten Handgriffe erledigen, um Ihre Hühner gesund und zufrieden zu erhalten (dazu, je nach Wunsch, zusätzliche Spiel- und Streichelzeit!)
Ist meine Umgebung für die Hühnerhaltung geeignet?
Um zu gewährleisten, dass Ihre Hühner ein gesundes und glückliches Leben führen können, brauchen sie einen sicheren Außenbereich mit viel Platz, in dem sie sich bewegen und Sonnenschein und frische Luft genießen können. Ihre Küken sollten normale Verhaltensweisen ausleben können, wie z.B. Scharren, nach Nahrung suchen und im Staub baden.
Die Wahl der Hühnerrasse sowie die Anzahl der Hühner, die Sie halten möchten, sind die wichtigsten Faktoren für den erforderlichen Raum. Sie sollten Ihren Hühnern auf jeden Fall viel Grünfläche bieten, damit sie ihre Freiheit genießen können. Es ist jedoch wichtig, ihnen auch einen Stall und ein Auslaufgehege zu bieten, um sie vor Fressfeinden zu schützen, wenn Sie nicht zu Hause sind.
Wer kümmert sich um meine Herde, wenn ich einmal einen Tag nicht da bin oder verreise?
Egal, ob Sie nur kurz abwesend sind oder eine längere Reise planen – mit der richtigen Vorbereitung lässt sich das so regeln, dass Sie Ihre Hühner ohne schlechtes Gewissen zurücklassen können.
Am bequemsten und einfachsten wäre es, einen Freund, ein Familienmitglied oder Ihren Nachbarn zu bitten, ein Auge auf Ihre Herde zu werfen, während Sie weg sind. Wenn Sie aber niemanden in Ihrer Nähe finden können, machen Sie sich keine Sorgen. Haben Sie schon einmal von einem Hühnersitter gehört? Ja, die gibt es tatsächlich. Erkundigen Sie sich am besten in Ihrer Umgebung, ob es einen Hühnersitter oder eine Hühnerpension gibt. Wie bei Hunden oder Katzen gilt aber auch bei Hühnern: Der ideale Hühnersitter ist einer, der sich mit den Tieren auskennt. Eine Alternative ist die Anschaffung eines Futterautomaten. Er ermöglicht es Ihrer Herde, den ganzen Tag über nach Belieben Zugang zu Futter zu bekommen und hält Ratten oder andere unwillkommene Gäste fern. Ein weiteres tolles Produkt ist eine Automatische Hühnerstalltür, bei der Sie über das Bedienfeld die Zeit einstellen können, zu der die Stalltür sich öffnet und schließt, oder einen Lichtsensor programmieren können, damit Ihre Hühner ihre Freiheit auch dann genießen können, wenn Sie nicht zu Hause sind.
Kann ich verschiedene Hühnerrassen mischen?
Ja, in den meisten Fällen können Sie Hühnerrassen mischen, hingegen ist es ratsam, dies bei Hähnen zu vermeiden.
Bei Altersunterschieden können ältere Hühner Küken manchmal schikanieren, dabei handelt es sich einfach um Konflikte im Rahmen der Hackordnung. Plötzlich gibt es neue Hühner im Stall und die älteren Vögel wollen sich an der Spitze der Hierarchie etablieren, – das ist ein natürliches, bewusstes Verhalten und hat nichts mit der Rasse zu tun. Wirkliche Probleme können beim „Mischen“ von Rassen dann auftreten, wenn Sie z.B. fünf Hühner von Rassen haben, die sich ähnlich sehen (wie Rhode Island Reds und New Hampshire Reds), und nur ein Huhn, das komplett anders aussieht. Hühner, die sich im Aussehen stark vom Rest der Herde unterscheiden, können angefeindet werden.
Einige Haubenhühner-Rassen sehen nicht sehr gut, weil ihnen ihre Haubenfedern im Weg sind, was ein Nachteil sein und dazu führen kann, dass sie gepickt werden.
Die wichtigste Vorgangsweise bei der Integration neuer Vögel in eine bestehende Herde ist, dass Sie alle neuen Vögel mindestens 30 Tage lang isolieren oder in Quarantäne behalten. Dies gibt Ihnen Zeit, alle neuen Vögel auf Krankheitssymptome und/oder Anzeichen externer Parasiten zu beobachten und sie ggf. zu behandeln. Sobald die 30-tägige Isolation abgeschlossen ist, führen Sie neue Hühner oder Küken in die Herde ein und beobachten Sie die Interaktionen zwischen alten und neuen Vögel immer aus nächster Nähe, bis Sie sicher sind, dass alles in Ordnung ist. Wenn sie sich wohl fühlen und miteinander auskommen, reicht es, einmal pro Tag nach dem Rechten zu sehen. Zum Kennenlernen, lassen Sie Ihre Hühner frei laufen und mischen Sie sich unter sie. Weitere Informationen zum Einführen neuer Hühner in Ihre Herde finden Sie hier.
Denken Sie immer daran, dass Ihre gefiederten Freunde Lebewesen sind, zu deren richtiger Pflege Sie sich verpflichten. Stellen Sie sicher, dass Sie genügend Zeit und Platz für sie haben, damit sie gesund und zufrieden leben können.
Wenn Sie Ihre Hühner unter den oben genannten Bedingungen halten, werden sie es Ihnen mit leckeren Eiern und gelegentlichen Liebkosungen danken. Je besser die Vorplanung, desto entspannter werden Sie sich fühlen und desto zufriedener werden auch Ihre Hühner sein.
Ganz gleich, ob du regelmäßig mit frischen Eiern versorgt werden möchtest oder einfach die Freude genießen möchtest, mit der Hühner den Garten füllen – die allererste Entscheidung, die du treffen musst, lautet: Soll ich mit Küken oder gleich mit ausgewachsenen Hühnern anfangen? Für die meisten Anfänger lautet die Antwort: Ausgewachsene Hühner. Insbesondere Junghennen (junge Hennen, die kurz vor Legebeginn stehen) bieten den einfachsten, schnellsten und sichersten Einstieg in die Hühnerhaltung. Allerdings hat jede Option seinen eigenen Reiz, und die richtige Wahl hängt von deinen Plänen und deinem Zeitplan ab, aber auch davon, wie viel Zeit du bereit bist, in ihre Pflege zu investieren.
Hier ist alles, was du wissen musst, bevor du dich entscheidest.
Sollten Anfänger mit Küken oder ausgewachsenen Hühnern beginnen?
Für die meisten Anfänger ist es besser, mit ausgewachsenen Vögeln zu beginnen. Hier erfährst du die Gründe dafür.
Küken sind zweifellos einfach entzückend, erfordern in den ersten Lebenswochen jedoch viel praktische Pflege. Du benötigst eine Aufzuchtbox, eine Wärmequelle, eine Temperaturüberwachung und spezielles Kükenfutter. Außerdem sind sie recht zerbrechlich. Sie reagieren empfindlich auf Temperaturschwankungen und sind eine leichte Beute für Raubtiere. Hinzu kommt, dass es vom Schlüpfen bis zum ersten Ei etwa fünf Monate dauert, was eine längere Wartezeit bedeutet, wenn du dir eine eigene Herde für frische Eier wünschst.
Mit ausgewachsenen Hennen ist das ganz anders. Sie sind robust, weitgehend selbständig und beginnen in der Regel schon wenige Wochen nach der Eingewöhnung in ihrem neuen Zuhause mit dem Eierlegen. Richte einen guten Hühnerstall mit Auslauf für deine Hühner ein, lass sie einziehen, und schon kann es losgehen.
Fazit: Anfänger können durchaus Küken aufziehen, sollten dies aber mit offenen Augen angehen. Wenn dein Hauptziel die stressfreie Haltung einer gesunden und produktiven Herde ist, dann sind Junghennen für den Einstieg die klügere Wahl.
Was sind Junghennen und warum solltest du dich für sie entscheiden?
Eine Junghenne ist in der Regel etwa 16 bis 20 Wochen alt und steht kurz davor, mit dem Eierlegen zu beginnen. Sie ist voll befiedert, geimpft und bereit, direkt in ihr neues Zuhause einzuziehen, ohne dass die intensive Pflege, die Küken in der Anfangsphase benötigen, erforderlich ist.
Die praktischen Vorteile
Keine Aufzuchtbox erforderlich. Wärmelampen, Temperaturkontrollen und spezielles Kükenstarterfutter sind allesamt nicht notwendig.
Vom ersten Tag an bereit für das Leben im Freien. Richte dein begehbares Gehege und den Hühnerstall ein, setze deine Junghennen hinein und gib ihnen Zeit zum Einleben.
Eier innerhalb weniger Wochen. Die meisten Junghennen beginnen kurz nach der Eingewöhnung in ihre neue Umgebung mit dem Eierlegen.
Weibliche Hühner garantiert. Seriöse Anbieter verkaufen Junghennen, deren Geschlecht bestimmt wurde, sodass keine Gefahr besteht, dass man am Ende Hähne hat, die man nicht halten kann.
Leicht zu finden. Junghennen sind auf örtlichen Bauernhöfen, bei einigen Agrarhändlern sowie bei Hühnerzüchtern zu finden, meist im Frühjahr und Frühsommer.
Wann Küken sinnvoll sind
Der einzig gute Grund, Küken statt Junghennen zu wählen, ist, wenn man bewusst die Erfahrung machen möchte, Vögel von klein auf aufzuziehen. Die Handaufzucht von Küken schafft eine starke Bindung, und viele Halter empfinden dies als sehr bereichernd. Auch Familien mit Kindern haben oft viel Freude daran.
Wenn jedoch frische Eier und ein unkomplizierter Einstieg in die Hühnerhaltung Priorität haben, sind Junghennen die ideale Wahl für Anfänger.
Gerettete Hennen adoptieren: Eine lohnende Alternative
Eine Möglichkeit, die neue Hühnerhalter oft übersehen, ist die Aufnahme von geretteten Hennen – dies ist einer der schönsten Wege, die man einschlagen kann.
Bei diesen Vögeln handelt es sich in der Regel um Hennen aus kommerzieller Haltung, die von der Agrarindustrie als nicht mehr produktiv eingestuft wurden. Die meisten werden im Alter von etwa 18 Monaten ausgemustert, obwohl sie oft noch weitere 18 Monate oder länger legen könnten. Es gibt jedoch Organisationen und Vereine, die im Internet zu finden sind, die sich intensiv dafür einsetzen, diesen Tieren ein neues Zuhause zu vermitteln, bevor sie zum Schlachter geschickt werden.
Was dich erwartet, wenn deine geretteten Hennen bei dir ankommen
Gerettete Hennen können anfangs etwas mitgenommen aussehen. Fehlende Federn, schüchternes Verhalten und blasse Kämme sind nach einem Leben in Massentierhaltung keine Seltenheit. Mach dir aber keine Sorgen. Mit gutem Futter, sauberem Wasser und ausreichend Platz werden sie eine bemerkenswerte Verwandlung durchgehen.
Innerhalb weniger Wochen sind die meisten geretteten Hennen kaum wiederzuerkennen. Die Federn wachsen nach, ihre Persönlichkeiten kommen zum Vorschein, und im Legenest tauchen die ersten Eier auf. Es ist wirklich eine der erfüllendsten Erfahrungen in der Hühnerhaltung.
Ein paar nützliche Informationen:
Gerettete Hühner, die von seriösen Organisationen vermittelt werden, werden vor der Vermittlung gesundheitlich untersucht, sodass schwerwiegende Gesundheitsprobleme unwahrscheinlich sind.
Sie sind in der Regel kostenlos oder gegen eine kleine Spende erhältlich, was sie zu einer der günstigsten Möglichkeiten zur Anschaffung von Hühnern macht.
In den verbleibenden Jahren ihrer Legezeit werden sie dir weiterhin etwa 4 bis 5 Eier pro Woche schenken.
Was du vor dem Kauf von Küken wissen solltest
Wenn du die Erfahrung machen möchtest, Küken aufzuziehen, gibt es ein paar Dinge, die du im Vorfeld wissen solltest.
Geschlechtsbestimmung: der wichtigste Aspekt, den es zu beachten gilt
Bei Küken gibt es keine offensichtlichen äußerlichen Unterschiede zwischen Männchen und Weibchen. Alle Vögel, die als „gemischtgeschlechtlich“ verkauft werden, sind eine unsortierte Mischung beider Geschlechter, etwa im Verhältnis von 50:50. Da die meisten Hobbyzüchter keine Hähne wollen, ist es am sichersten, geschlechtsbestimmte Küken auf einem Geflügelhof oder bei einem Züchter zu kaufen, der bestätigen kann, dass es sich um weibliche Vögel handelt.
Vor dem Kauf solltest du die für deinen Kreis gültigen Vorschriften bezüglich der privaten Hühnerhaltung prüfen. Für die Haltung von Hähnen könnte es möglicherweise Einschränkungen aufgrund der Lärmbelästigung geben. Falls dein gewünschter Anbieter keine nach Geschlecht sortierten Küken anbietet, lohnt es sich, zu warten, bis diese verfügbar sind, anstatt eine Herde zu kaufen, die möglicherweise männliche Tiere enthält, die du nicht halten darfst.
Wo man Küken kaufen kann
Da die meisten Züchter ihre Küken im späten Winter und im frühen Frühjahr anbieten, lohnt es sich, vorausschauend zu planen. Trage dich frühzeitig in die Wartelisten ein. Züchterverzeichnisse im Internet sind eine gute Anlaufstelle oder frage im lokalen Agrarhandel oder auch auf regionalen Bauernmessen nach.
Sei ehrlich, was deinen Terminkalender angeht
Küken brauchen in den ersten Wochen regelmäßige Pflege. Wenn du häufig unterwegs bist oder eine besonders arbeitsreiche Zeit vor dir hast, lohnt es sich, zu warten, bis dein Terminkalender es zulässt, dass du vor Ort sein kannst. Die Aufzuchtphase ist zwar kurz, erfordert aber deine Anwesenheit.
Aufzuchtbox für Küken einrichten
Eine Aufzuchtbox ist ein warmer, umschlossener Raum, in dem die Küken die ersten vier bis fünf Wochen verbringen werden. Sie muss nichts Ausgefallenes sein.
Was du benötigst
Ein großer Karton oder eine Aufbewahrungsbox aus Kunststoff eignet sich hervorragend als Aufzuchtbox. Die wichtigsten Aspekte sind Wärme, Belüftung und Schutz vor Zugluft.
Wärmequelle und Platz
Verwende eine Wärmeplatte oder eine rote Wärmelampe anstelle einer weißen. Weiße Lampen strahlen ein konstantes Licht aus, das die Küken stresst und zum Federpicken verleitet. Deine Küken zeigen dir, ob die Temperatur stimmt: Wenn sie sich direkt unter der Wärmequelle zusammenkauern, ist ihnen kalt; wenn sie sich an den Rand der Aufzuchtbox drängen, ist es ihnen zu warm. Richte dich nach der folgenden Tabelle für die wöchentlichen Temperaturwerte:
1. Woche: 35 °C
2. Woche: 32 °C
3. Woche: 29 °C
4. Woche: 27 °C
5. Woche: 24 °C oder Außentemperatur
Senke die Temperatur jede Woche um etwa 3 °C, bis sie der Außentemperatur entspricht und deine Küken soweit sind, nach draußen umzuziehen.
Rechne mindestens 39 cm² pro Küken ein und vergrößere den Platz, wenn die Küken wachsen. Decke die Oberseite mit Drahtgeflecht ab, um die Luftzirkulation zu gewährleisten und zu verhindern, dass die Küken herausspringen, nachdem sich ihre Flügel entwickelt haben.
Die Küken nach draußen umsiedeln
Ab einem Alter von etwa zwei Wochen können Küken unter Aufsicht kurze Zeit im Freien verbringen, sofern die Temperatur mindestens 18 °C beträgt und es trocken ist. Mit etwa 12 Wochen können sie dauerhaft in einen Außenstall mit Auslauf umziehen. Ein Eglu Go Hühnerstall ist in dieser Phase eine hervorragende Option, da er leicht zu reinigen und von Anfang an vor Raubtieren geschützt ist. Entferne zunächst das Sitzstangengitter aus dem Inneren des Stalls, bis die Küken groß genug sind, um sicher darauf sitzen und darüber laufen zu können, und lege reichlich Einstreu aus, um die Küken warm zu halten.
Eigene Hühner aus Bruteiern aufziehen
Für erfahrene Halter, die noch einen Schritt weiter gehen möchten, ist die Aufzucht eigener Hühner aus Bruteiern eine äußerst erfüllende Alternative. Allerdings erfordert dies mehr Planung und Ausrüstung, sodass es vielleicht nicht der richtige Zeitpunkt ist, wenn dies deine erste Herde ist. Hier erfährst du alles Wissenswerte, falls du dies in Erwägung ziehst.
Was du für den Anfang benötigst
Bruteier können online bei spezialisierten Portalen bestellt oder von spezialisierten Züchtern und Höfen gekauft werden. Oder nimm einen Hahn in deine Herde auf, der sich mit den Hennen paart und auf natürliche Weise im Rahmen des Herdenalltags für befruchtete Eier sorgt.
Du hast nun zwei Möglichkeiten:
Überlasse einer brütenden Henne die Arbeit. Wenn eine deiner Hennen brütig wird (das heißt, sie ist fest entschlossen, Eier auszubrüten), kannst du der Natur ihren Lauf lassen. Eine brütende Henne kommt in der Regel mit 10 bis 12 Eiern zurecht und dreht diese regelmäßig, ohne dass du ihr dabei helfen musst. Dies ist bei weitem die einfachste Methode zum Ausbrüten.
Verwende einen Brutapparat. Wenn du keine brütige Henne hast oder mehr Kontrolle über den Prozess möchtest, ist die Alternative ein Brutapparat. Einige moderne Brutapparate übernehmen sowohl die Temperaturregelung als auch das automatische Wenden der Eier, was den Prozess für Anfänger im Eier ausbrüten erheblich vereinfacht.
Der Schlupfprozess
Nach 21 Tagen beginnen die Küken zu schlüpfen. Dieser Vorgang kann bis zu 24 Stunden pro Küken dauern und sollte niemals beschleunigt oder gestört werden. Widerstehe dem Drang, einem Küken aus der Schale zu helfen; sich aus dem Ei zu befreien, ist Teil seiner Entwicklung.
Ein wichtiger Punkt, den du berücksichtigen solltest: Wenn du deine eigenen Küken ausbrütest, erhältst du eine Mischung aus männlichen und weiblichen Vögeln. Überlege dir schon vor Beginn, was du mit den Hähnen machen willst – es kann schwierig sein, ein neues Zuhause für sie zu finden, daher solltest du dir schon im Voraus darüber Gedanken machen.
Welche Option ist die richtige für dich? Eine kurze Zusammenfassung
Hier ist eine kurze Zusammenfassung, die dir bei der Entscheidung helfen kann:
Entscheide dich für Junghennen, wenn du möglichst bald frische Eier haben möchtest, noch keine Erfahrung in der Hühnerhaltung hast und einen pflegeleichten Einstieg in dieses Hobby möchtest.
Entscheide dich für gerettete Hennen, wenn du nach einer erschwinglichen und lohnenden Option suchst und bereit bist, in den ersten Wochen etwas mehr Zeit und Mühe zu investieren.
Entscheide dich für Küken, wenn du unbedingt die Erfahrung machen möchtest, Vögel von klein auf großzuziehen, du die Zeit hast, dich intensiv um sie zu kümmern, und bereit bist, auf die ersten Eier zu warten.
Entscheide dich für Bruteier, wenn du ein erfahrener Halter bist, der seine Herde vergrößern oder neue Linien einbringen möchte, und du über den nötigen Platz und die Zeit dafür verfügst.
Omlet und deine Hühnerschar
Egal, welchen Weg du einschlägst: Die richtige Unterbringung ist das Wichtigste, was du für deine Herde tun kannst. Unsere Hühnerställe und begehbaren Gehege machen die Hühnerhaltung wirklich einfach – ganz gleich, ob du Junghennen, gerettete Hühner oder eine Schar flauschiger Küken bei dir aufnimmst. Außerdem bieten wir fachkundige Ratgeber für jede Phase im Leben deiner Herde, damit du die Hühnerhaltung vom ersten Tag an mit Zuversicht angehen kannst.
Die Hühnerhaltung kann eine lohnende und überraschend einfache Erfahrung sein. Doch obwohl Hühner recht selbständige Tiere sind, sind sie dennoch auf ihre Halter angewiesen, um alles, was sie für ihre Gesundheit und ihr Wohlbefinden benötigen, zu erhalten. Mit der richtigen Ausstattung kannst du dafür sorgen, dass deine Herde ihr Leben in vollen Zügen genießen kann und stellst sicher, dass sie glücklich, gesund und produktiv bleibt. In diesem Blog erfährst du alles, was du wissen musst, um deine Hühner fit und munter zu halten, von Futterzusätzen und Grit bis hin zur Stallhygiene und vieles mehr.
Kieselgur
Kieselgur (auch als Diatomeenerde bekannt) ist ein natürlich vorkommendes Sedimentgestein, das ungiftig und stark absorbierend ist. Es ist bei Hühnerhaltern wegen seiner Wirksamkeit als natürliches Insektizid sehr beliebt, insbesondere zur Vorbeugung gegen die Rote Vogelmilbe und andere Parasiten im Hühnerstall. Das feine Pulver entzieht Schädlingen Wasser und ist somit eine sichere und chemiefreie Lösung für deine Hühner.
Verwendung:
Streue Kieselgur in die Ecken und Spalten des Stalls, insbesondere an Stellen, an denen sich Milben verstecken könnten.
Mische es in das Staubbad deiner Hühner, um externe Parasiten zu bekämpfen.
Einige Halter fügen auch dem Hühnerfutter eine kleine Menge hinzu, achte jedoch stets darauf, dass es sich dabei um Lebensmittelqualität und nicht um Poolqualität handelt.
Sicherheitstipps:
Trage beim Umgang mit Kieselgur immer eine Maske, da der feine Staub die Lunge reizen kann.
Halte es von den Augen und Atemwegen deiner Hühner fern.
Hühnerstallreinigung
Ein sauberer Stall und saubere Legenester sind für gesunde Hühner unerlässlich. Eine regelmäßige Reinigung trägt dazu bei, die Ansammlung von schädlichen Bakterien und Parasiten zu verhindern. Du benötigst für die Stallreinigung ein für Haustiere unbedenkliches Desinfektionsmittel, um deinen Hühnern eine hygienisch saubere Umgebung zu schaffen.
Kunststoffställe vs. Holzställe:
Kunststoffställe wie die Eglu Hühnerställe sind leicht zu reinigen und kommen mit herausziehbaren Kotschubladen.
Holzställe absorbieren Ammoniak aus dem Urin der Hühner und sind schwieriger zu reinigen, was zu Gesundheitsproblemen bei den Tieren führen kann. Holzställe wirst du möglicherweise regelmäßiger und gründlicher reinigen müssen, um einen gesunden Lebensraum zu gewährleisten.
Reinigungsroutine:
Wische die Oberflächen wöchentlich mit einem für Haustiere unbedenklichen Desinfektionsmittel ab.
Unterziehe den Stall und die Legenester mindestens einmal im Monat einer Grundreinigung.
Apfelessig ist ein beliebter Zusatz unter Hühnerhaltern. Er ist bekannt für seine Fähigkeit, das Immunsystem zu stärken, die Verdauung zu verbessern und die allgemeine Gesundheit zu unterstützen.
Vorteile:
Verbessert die Darmgesundheit und beugt Verdauungsproblemen vor.
Kann zur Reinigung von Tränken verwendet werden, um Kalkablagerungen zu entfernen und das Wasser frisch zu halten.
Verwendung:
Gib mehrmals pro Woche eine kleine Menge (etwa 1 Esslöffel pro 4 Liter) in das Trinkwasser deiner Hühner.
Verwende Apfelessig zur Reinigung des Zubehörs, um sicherzustellen, dass es frei von Ablagerungen ist.
Hühnergrit
Hühner haben keine Zähne. Sie sind daher auf Grit angewiesen, eine Mischung aus kleinen Steinen und Kalziumquellen wie zerkleinerten Austernschalen, das ihnen bei der Verdauung der Nahrung hilft.
Warum Grit wichtig ist:
Grit bleibt im Muskelmagen und zermahlt das Futter, damit die Hühner die Nährstoffe aufnehmen können.
Ohne Grit können Hühner größeres Futter nicht verarbeiten, was zu Verstopfungen führen kann.
Grit liefert auch wichtige Mineralien für starke Knochen und Eierschalen.
Verwendung:
Biete Grit in einem separaten Behälter an, damit die Hühner sich nach Bedarf daran bedienen können.
Grit sollte jederzeit zur Verfügung stehen.
Futterzusätze für Hühner
Futterzusätze können eine wichtige Rolle für die Gesundheit deiner Hühner spielen, insbesondere wenn du ihre Eierproduktion und ihr Immunsystem unterstützen möchtest.
Wichtige Nährstoffe:
Kalzium und Phosphor sind wichtig für eine gute Eiqualität.
Knoblauchpulver ist für seine immunstärkenden und entwurmenden Eigenschaften bekannt und kann zur Bekämpfung der Roten Vogelmilbe beitragen.
Kräuterzusätze:
Frische oder getrocknete Kräuter wie Oregano, Thymian und Minze können dem Futter beigemischt oder im Stall verstreut werden, um vor Infektionen und Parasiten zu schützen.
Milben sind ein häufiges Problem in der Hühnerhaltung, aber mit den richtigen Maßnahmen kannst du dafür sorgen, dass deine Herde sich wohlfühlt und gesund bleibt.
Behandlungsmöglichkeiten:
Verwende Spray gegen Kalkbeine oder Pulver gegen die Rote Vogelmilbe und wende es dabei insbesondere bei Ritzen im Stall, auf den Sitzstangen und unter den Flügeln an.
Eglu Hühnerställe tragen mit ihren glatten Oberflächen zur Vorbeugung von Milben bei.
Tipps zur Anwendung:
Wende die Behandlungen abends an, wenn die Hühner schlafen, um Stress auf ein Minimum zu halten.
Leichte Verletzungen und Federpicken kommen unter Hühnern häufig vor. Es ist daher unerlässlich, ein vom Tierarzt zugelassenes antiseptisches Spray zur Hand zu haben.
Worauf zu achten ist:
Verwende ungiftige, nicht brennende Inhaltsstoffe, die Blut kaschieren, um weiteres Picken zu verhindern.
Die Sprays sind oft blau oder lila, um Rötungen zu kaschieren und die Heilung zu fördern.
Verwendung:
Wird zur Reinigung von Wunden, zur Vermeidung von Federpicken und zur Desinfektion kleinerer Kratzer verwendet.
Eierkartons
Wenn deine Hühner mit dem Eierlegen beginnen, wirst du einen sicheren Ort für die Aufbewahrung der Eier benötigen. Eierschachteln aus Pappe sind praktisch und umweltfreundlich.
Vorteile:
Schützt die Eier vor Beschädigungen.
Erleichtert es, die Eier mit Familie und Freunden zu teilen.
Wiederverwendbar und recycelbar.
Staubbad für Hühner – Inhaltsstoffe
Staubbäder sind für Hühner eine natürliche Methode, um sich sauber zu halten und Parasiten zu bekämpfen.
Inhaltsstoffe für ein herrliches Staubbad:
Trockener Mutterboden oder Sand – etwas Lockeres, in dem Hühner sich mühelos bewegen können.
Füge Kieselgur hinzu, um Milben und Läusen vorzubeugen.
Etwas Holzasche kann nützlich sein.
Getrocknete Kräuter wie Lavendel vertreiben Schädlinge und sorgen für einen frischen Duft.
Elektrolyte sind für die Flüssigkeitszufuhr und Erholung unerlässlich, insbesondere während stressiger Phasen oder bei extremer Hitze.
Was sie bewirken:
Sie enthalten Natrium, Kalium und Kalzium, die zur Regulierung der Körpertemperatur beitragen und die Heilung unterstützen.
Sie sind nützlich nach Raubtierangriffen oder bei Veränderungen in der Umwelt.
Verwendung:
Biete ihnen Elektrolyte für jeweils ein paar Stunden über ihr Wasser an, um eine übermäßige Aufnahme zu vermeiden.
Tabelle mit unverzichtbarem Hühnerzubehör
Die wichtigsten Punkte
Kieselgur ist für viele Dinge nützlich, u. a. für Staubbäder und zur Milbenvorbeugung im Hühnerstall.
Hühnerfreundliche Reinigungsmittel tragen zur Sauberkeit des Stalls bei und unterstützen somit die Gesundheit der Hühner.
Apfelessig, Elektrolyte und Futterzusätze sind wichtig für die allgemeine Gesundheit der Hühner.
Grit ist wichtig, damit die Herde ihr Futter richtig verdauen kann.
Mittel gegen Hühnermilben und antiseptische Sprays helfen, Milben vorzubeugen und zu bekämpfen.
Sand oder trockener Mutterboden ist ideal für Staubbäder, die deine Hühner sauber halten und ihnen gleichzeitig viel Spaß machen.
Eierkartons sind perfekt für die Aufbewahrung all der leckeren Eier, die dir deine Hühner schenken.
Omlet und deine Hühnerschar
Bei Omlet möchten wir dir dabei helfen, deine Hühner glücklich und gesund zu halten. Unsere Eglu Hühnerställe sind so konzipiert, dass sie leicht zu reinigen sind und Milben wirksam vorbeugen, wodurch die Hühnerhaltung einfacher von der Hand geht und gleich noch mehr Spaß macht. Mit dem richtigen Zubehör und guter Pflege wirst du mit einer munteren Hühnerschar und vielen leckeren Eiern belohnt.
Viel Spaß beim Sammeln von frischen Eiern aus Ihrem Eglu Hühnerstall!
Täglich ein frisches Ei – das ist wohl einer der besten Gründe dafür, sich eine eigene Hühnerherde im Garten zuzulegen. Doch ganz so einfach ist es nicht. Für die private Haltung von Geflügel gibt es einige rechtliche Rahmenbedingungen und Voraussetzungen, die Sie berücksichtigen müssen – und die unterscheiden sich zum Teil von Land zu Land.
Um möglichst genaue und aktuelle Informationen und Richtlinien zu erhalten, wenden Sie sich bitte immer an die für Landesgesetze und/oder Verordnungen zur Tierhaltung und Geflügelhaltung zuständige Behörde oder einen Amtstierarzt als erste Anlaufstelle.
Müssen Sie Ihre Hühner registrieren?
Je nachdem, in welchem Land Sie leben, müssen Sie Ihre Hühner möglicherweise registrieren lassen. In Großbritannien oder den USA, müssen Hühner innerhalb eines Monats mit dem vorgeschriebenen Registrierungsformular angemeldet werden, wenn 50 oder mehr Vögel im Betrieb gehalten werden. Wenn man Hühner nicht registriert, verstößt man gegen das Gesetz. Dieses Gesetz gilt auch, wenn man gemischte Herden aus verschiedenen Arten hält, – wie Hühner, Enten, Gänse, Perlhühnern, Rebhühner, Fasane, Tauben oder Truthähne – und anderes Geflügel für den Konsum von Fleisch und Eiern.
In Deutschland muss jedes Huhn sofort beim zuständigen Veterinäramt registriert und bei der Tierseuchenkasse gemeldet werden. Dies gilt für alle Arten von Geflügel und hilft dabei Seuchen schnell und effizient zu bekämpfen.
Wie viele Hühner braucht man für eine perfekte Herde?
Um diese Frage zu beantworten, müssen Sie in erster Linie berücksichtigen, wie viel Platz Sie für Ihre Hühner haben und wie viele Eier Sie benötigen.
Da ein ausgewachsenes Huhn im Durchschnitt in drei Tagen etwa zwei Eier legt, kann man mit drei bis sechs Hühnern sicherstellen, dass man stets einen Vorrat an Eiern für seine Familie hat. Wenn Ihre Familie jedoch Eier besonders liebt oder wenn Sie vorhaben, gelegentlich welche zu verschenken, sollten Sie eine größere Herde in Betracht ziehen.
Im Allgemeinen ist es gut, mit mindestens drei Hühnern anzufangen – denn wenn es einen unerwarteten Todesfall gibt, stehen Sie nicht mit einer einsamen Henne da. Wenn Sie Hühner züchten wollen, braucht ein Hahn vier bis sechs Hennen.
Der Platzbedarf von Hühnern hängt von der Größe und Rasse ab und davon, wie lange Sie die Hühner tagsüber frei laufen lassen. Obwohl mindestens 2-3 Quadratmeter pro Henne empfohlen werden, bedenken Sie bitte: je größer, desto besser!
Es ist wichtig, dass Sie für Ihre Hühner ein Freilaufgehege, wie das Begehbare Hühnergehege haben, um sie vor Fressfeinden aus der Luft zu schützen. Eine Hühnerstalltür sichert den Stall weiters gegen unerwünschte „nächtliche Besucher“. Wenn Sie spät abends nach Hause kommen und eine Alternative brauchen, um Ihre Tiere sicher unterzubringen, empfiehlt sich eine Automatische Hühnerstalltür. Über das Schaltfeld der Autodoor können Sie den automatischen Türöffner so programmieren, dass er den Stall entweder zu einer bestimmten Zeit oder je nach Sonnenauf- und -untergang öffnet und schließt.
Die Autodoor Hühnerstalltür von Omlet öffnet sich horizontal, was bedeutet, dass sie von Füchsen und anderen Fressfeinden nicht einfach durch Anheben geöffnet werden kann, wenn sie geschlossen ist. So können Ihre Hühner und Sie ruhig schlafen, weil Sie wissen, dass Sie die sicherste automatische Hühnertür der Welt besitzen.
Wenn es in Ihrer Umgebung Fressfeinde gibt, die am Boden leben, können Sie Ihre Herde auch mit einem elektrischen Geflügelzaun schützen.
Müssen meine Hühner geimpft werden?
Die Richtlinien für die Schutzimpfung von Geflügel unterscheiden sich von Land zu Land, bitte informieren Sie sich auf der Website des zuständigen Amts oder bei einem Tierarzt vor Ort. Es gibt einige Krankheiten, deren Sie sich bewusst sein und gegen die Sie eine Impfung in Erwägung ziehen sollten, wie z. B. die Vogelgrippe (Aviäre Influenza, Geflügelpest), die Newcastle-Krankheit und die Marek-Krankheit.
Die Vogelgrippe kann Hausgeflügel und andere Vogel- und Tierarten befallen. Im schlimmsten Fall, – wenn die Vogelgrippe eine Herde befällt, muss die Herde eingeschläfert werden. Auf Menschen werden die Viren normalerweise nicht übertragen. Weitere Informationen finden Sie in unserem Blog Was Sie über die Vogelgrippe wissen müssen.
Die Newcastle-Krankheit kann von leicht bis schwer verlaufen, und leider gibt es noch keine Behandlung, aber ein Impfstoff, der Küken im Alter von 14 bis 21 Tagen verabreicht wird, kann helfen, diese Krankheit zu verhindern. Die Newcastle-Krankheit ist auch auf den Menschen übertragbar.
Die Marek-Krankheit wird durch ein Hühner-Herpesvirus verursacht und befällt das zentrale Nervensystem des Huhns. Wie bei vielen Herpesviren bleibt ein einmal infiziertes Tier ein Leben lang infiziert. Allerdings werden nicht alle infizierten Vögel auch krank. Die Marek Krankheit ist für Menschen nicht ansteckend.
Für die Gesundheit und Sicherheit Ihrer Hühner und Herde und um das Risiko der Verbreitung von Krankheiten zu verhindern, ist es auf jeden Fall empfehlenswert, sie zu impfen. Besonders wenn Sie planen, Hühner zu verkaufen, müssen Sie Ihre Tiere impfen lassen.
Und beachten Sie: Isolieren Sie neue Herden-Mitglieder immer für mindestens 30 Tage!
Brauche ich eine Genehmigung für die Hühnerhaltung?
In einigen Städten und Gemeinden gibt es Einschränkungen und Vorschriften für die Hühnerhaltung, z. B. bezügl. der Anzahl der Hühner, die gehalten werden dürfen, der Mindest- und Maximalgröße des Stalls, in dem die Hühner untergebracht werden oder des Mindestabstand zum Nachbargrundstück. In manchen Gegenden ist die Haltung von Hähnen wegen des zusätzlichen Lärms verboten, in anderen müssen alle Hühner zur Identifizierung mit einem Fuß-Ring versehen werden.
Es kann aber auch sein, dass Sie aufgrund von Verordnungen, Mietbedingungen oder aus anderen Gründen keine Hühner halten dürfen, es empfiehlt sich, vor dem Kauf von Hühnern die örtlichen Vorschriften (Tierschutzrecht, Nachbarrecht, Baurecht, Bundeskleingartengesetz, Seuchenrecht, etc.) zu prüfen.
Darüber hinaus sollten Sie bei der geplanten Hühnerhaltung auch an Ihre Nachbarn denken. Obwohl viele Menschen mit dem Versprechen von frischen Eiern gewonnen werden können, ist es wahrscheinlich eine gute Idee, sich zuerst mit Ihren Nachbarn zu unterhalten und Ihre Gärten zu begutachten, um sicherzustellen, dass Sie alles unternommen haben, um zu verhindern, dass Ihre Hennen in den angrenzenden Gemüsebeeten herumhüpfen!
Der Omlet Eglu Cube beherbergt bis zu 6 große Hühner oder 10 Zwerghühner!
Weitere Überlegungen zur Hühnerhaltung im Garten
Einige Vorschriften verlangen, dass gewisse Mindestanforderungen erfüllt werden. In Spanien zum Beispiel ist gesetzlich vorgeschrieben, dass der Lärmpegel so gering wie möglich gehalten werden muss, der Hühnerstall gut beleuchtet ist und eine regelmäßige tierärztliche Versorgung gewährleistet ist.
Die meisten Stadtverwaltungen beschränken die Anzahl der Vögel, die Sie halten können, oder verbieten Hähne auf Wohngrundstücken, da sie die Nachbarn stören könnten.
Australien ist ein interessantes Beispiel dafür, wie unterschiedlich lokale Einschränkungen sein können. In Victoria dürfen im Hinterhof von Wohnhäusern maximal fünf Hühner gehalten werden, während in New South Wales in Wohngebieten nicht mehr als 10 Hühner erlaubt sind. In Westaustralien darf man bis zu 12 Hühner halten. Außerdem ist es in Queensland, New South Wales und Westaustralien generell verboten, Hähne zu halten.
Hühnerstange angebracht werden muss, ist auf etwa 30 cm über dem Boden festgelegt.
Obwohl es viele verschiedene Vorschriften und Gesetze gibt, wenn es um die Hühnerhaltung geht, gibt es eine unumstößliche Regel, die für alle Länder und Gegenden gilt: Hühner brauchen jederzeit Zugang zu frischer Einstreu, Futter und Wasser!
Vergewissern Sie sich unbedingt, dass Sie die örtlichen Verordnungen kennen und auf dem neuesten Stand sind, bevor Sie mit der Hühnerhaltung beginnen, zumal sich Richtlinien und Gesetze ändern können. Es ist auch wichtig, sich z. B. über die korrekte lokale Hühnerhaltung (Haltungsmethode für Legehennen) oder die Prüfung artgerechter Hühnerställe zu informieren – denn jedes Land hat seine eigenen Tierschutzanforderungen und -vorschriften, die nicht ignoriert werden sollten.
Vogelgrippe, oder aviäre Influenza, ist wieder in den Schlagzeilen, und neue Vorschriften für Hühnerhalter wurden inzwischen erlassen. In diesem Zusammenhang stellt sich auch die Frage, welches Risiko Wildvögel bei der Verbreitung des Virus darstellen.
Wildvögel sind nicht die Hauptursache für die Ausbreitung der Krankheit, auch wenn sie als Sammelbecken für das Virus dienen können. Vielmehr sind die kommerziellen Aktivitäten des Menschen im Zusammenhang mit der Geflügelzucht der Hauptgrund für die weltweite Verbreitung. Wenn Sie nur ein paar Hühner halten, können die meisten Risiken jedoch durch einfache Hygiene und Schutzmaßnahmen bei der Unterbringung vermieden werden.
Aviäre Influenza (Vogelgrippe, Geflügelpest)
Wie der Name schon sagt, ist das Vogelgrippevirus eine Form von Influenza (Grippe) Virus, der biologisch an den Vogel als Wirt angepasst ist. Die Vogelgrippe ist kein Virus spezifisch für Hühner und Geflügel, sondern jeder Vogel, ob Wild- oder Hausvogel, kann theoretisch infiziert werden. Die Krankheit ist immer irgendwo auf der Welt zu finden, und das Sicherheitsrisiko für Wildvögel und Geflügelhalter ist derzeit ziemlich hoch.
Vogelgrippe – gute und schlechte Nachrichten
Theoretisch kann sich also jede Wildvogelart anstecken. Wasservögel wie Gänse, Schwäne und Enten gelten aber als Hauptüberträger der Krankheit, wobei sie manchmal selbst keine Symptome zeigen. Hühner, die mit der Vogelgrippe in Berührung kommen, stecken sich auch gewöhnlich an.
Aber sehen wir uns zuerst die guten Nachrichten an. Das Gesundheitsrisiko für den Menschen durch Krankheiten von Wildvögeln – einschließlich der Vogelgrippe – ist extrem gering. In 99,9 % der Fälle haben sich Menschen, die von dem hoch virulenten H5N1-Stamm der Vogelgrippe betroffen waren, bei Geflügel aus intensiver Aufzucht angesteckt. Die Krankheit wird nicht leicht von Mensch zu Mensch übertragen, und es gab in Europa seit dem letzten Ausbruch in 2020 keine Fälle von Vogelgrippe beim Menschen, obwohl das Sicherheitsrisiko für Vögel derzeit als hoch eingestuft wird
Gleichermaßen ist es unwahrscheinlich, dass sich Hühner, die in Ausläufen und mit vernünftigen Vorsichtsmaßnahmen gehalten werden, infizieren. Sofern Sie nicht in einem Gebiet leben, das unter einem schweren Ausbruch der Vogelgrippe leidet, ist es unwahrscheinlich, dass Besucher Ihres Vogelhäuschens im Garten, Träger der Krankheit sind.
Nun zu den schlechten Nachrichten… Wenn auch nur einer von tausend Wildvögeln ein Träger des Vogelgrippevirus ist, ist das immer noch einer zu viel. So oder so, sind Hinterhofhühner gefährdet. Aus diesem Grund wurden im Spätherbst 2020 neue Regeln und Maßnahmen zur Unterbringung eingeführt.
Wo finde ich die Vorschriften für Hühnerhalter?
Die Vorschriften, zum Beispiel zur Stallpflicht, Verwendung von Desinfektions-Einrichtungen, Schutzkleidung und Unterbringung der Hühner, (z. B. auch in Volieren mit geschlossenem und überstehendem Dach sowie Seitenbegrenzung zum Schutz vor Wildvögeln), können von Bundesland zu Bundesland und Kreis zu Kreis etwas variieren. Daher sollten sich Geflügelhalter direkt bei der Behörde im für sie zuständigen Kreis oder Bundesland informieren.
Vogelgrippe bei Wildvögeln
Die Wahrscheinlichkeit, dass sich ein Mensch direkt über Vögel, die zu Besuch im Garten sind, mit Vogelgrippe infiziert, ist quasi gleich null. Das ist jedoch kein Grund, auf grundlegende Vorsichtsmaßnahmen zu verzichten, besonders wenn Sie Hühner halten. Es ist wichtig, Futterstellen für Wildvögel sauber zu halten, um die Ansammlung von Kot und Schimmel zu vermeiden. Diese können die Gesundheit der Wildvögel beeinträchtigen und ihr Immunsystem schwächen. Sie sollten sich immer gut die Hände waschen, wenn Sie eine Futterstelle neu gefüllt oder gereinigt haben oder wenn Sie mit Vogelexkrementen in Kontakt gekommen sind (z. B. beim Füttern der Enten im örtlichen Park). Kranke oder tote Wildvögel sollte man grundsätzlich nicht berühren. Im Allgemeinen müssen Sie den Fund eines toten Vogels nicht melden. Wenn Sie jedoch tote Enten, Gänse, Schwäne, Möwen oder Raubvögel finden, sollten Sie unbedingt den Veterinärbehörden Bescheid geben, ebenso wie bei der Entdeckung von fünf oder mehr toten Vögeln einer Art an einem Ort.
Woher weiß ich, ob mein Huhn die Vogelgrippe hat?
Hühner mit Vogelgrippe weisen verschiedene Symptome auf. Sie sind möglicherweise weniger aktiv als sonst, verlieren ihren Appetit und zeigen Anzeichen von Nervosität. Ihre Eierproduktion nimmt ab, und schließlich können ihre Kämme und Kehllappen geschwollen und blau verfärbt sein. Weitere Anzeichen sind Husten, Niesen und Durchfall. Leider sind viele dieser Symptome auch mit anderen Krankheiten verbunden, so dass ein Tierarzt die Diagnose stellen muss.
Es kann 14 Tage dauern, bis sich die Vogelgrippe in einer Herde ausbreitet. Manche infizierten Vögel zeigen keine Symptome, obwohl sie immer noch potenzielle Virusträger sind. Andere können sehr schnell erkranken und sterben.
Wie man die Vogelgrippe bei Hühnern behandelt
Sie können das Risiko der Vogelgrippe bei Ihrem Geflügel verringern, indem Sie immer die aktuellen Richtlinien der Regierung und Ihres Tierseuchenbekämpfungszentrums beachten. In manchen Gebieten von Niedersachsen, Brandenburg, Bayern, Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein gilt zum Beispiel seit November/Dezember die Stallpflicht, in Österreich wurden für Risikogebiete ein Maßnahmenkatalog zur Prävention erarbeitet, der seit Anfang Dezember gültig ist und auch in Teilen der Schweiz wurden im Januar weitere Maßnahmen angeordnet, um den Eintrag des Virus in Hausgeflügelbestände zu verhindern.
Die Impfung einer vom aviären Influenzavirus gefährdeten Herde ist die einzige Methode zur Prävention. Wenn eine Herde von der Vogelgrippe betroffen ist, muss die gesamte Herde eingeschläfert werden.
„Alle Vogelhalter (egal ob Sie Haustier-Vögel, kommerzielle Bestände oder nur ein paar Hinterhof-Hühner halten) sollten auf Anzeichen von Krankheiten achten und jederzeit für gute Biosicherheit sorgen. Wenn Sie sich Sorgen um die Gesundheit Ihrer Vögel machen, sollten Sie umgehend Ihren Tierarzt konsultieren.“
Die wichtigsten Erkenntnisse
Halten Sie sich immer an die aktuellsten Regeln.
Wildvögel im Garten zu füttern ist immer noch sicher
Einfache Vorsichtsmaßnahmen und gute Reinigungsmaßnahmen minimieren die Gefahren
Hähne haben drei Hauptaufgaben in einer Hühnerherde. Sie beschützen ihre Hennen, indem sie vor eventuellen Gefahren warnen, sie ermöglichen es Ihnen, Ihre eigenen Küken zu züchten, – und sie sehen einfach fantastisch aus. Manchmal wird der Beschützerinstinkt des Hahns jedoch zu einem Problem, und der Vogel wird übermäßig aggressiv, was vor allem im Frühjahr, während der Brutzeit, vorkommen kann.
Hähne sind dazu geschaffen, ihre Hennen zu beschützen. Wenn Sie Ihre Herde bei der Futtersuche im Garten beobachten, werden sie sehen, dass der Hahn beim lauten Gackern einer Henne sofort losrennt, um sicherzustellen, dass alles in Ordnung ist. Wenn eine Henne krächzt, wenn Sie sie aufheben, wird sich der Hahn so lange aggressiv gebärden, bis Sie sie wieder auf den Boden setzen. Solange es sich dabei nicht um körperliche Attacken handelt, gibt es kein Problem. Einige Hähne greifen ihre Besitzer jedoch tatsächlich an.
Wenn diese Auseinandersetzungen andauern, könnte der Hahn zu dem Schluss kommen, dass Sie – und alle Menschen – eine Gefahr darstellen und versuchen, Sie ständig abzuwehren. Zum Glück können Sie die Situation in der Regel entschärfen.
Hähne warnen Sie, wenn sie beabsichtigen, Sie anzugreifen. Sie senken ihre Köpfe, führen fast eine Art Tanz auf, wobei sie herumstolzieren und Sie direkt anstarren. Heikler wird es, wenn der Hahn beschließt, auf Sie loszugehen und Ihre Beine anzugreifen, wie eine wütende Gans. Wenn Sie weggehen, kann es sein, dass der Hahn Sie aus dem Hof jagt, und das kann ebenfalls zu bösen Überraschungen führen.
Wie kann man einen Hahn davon abhalten, anzugreifen?
Gehen Sie nicht direkt auf den Hahn zu, wenn Sie den Bereich betreten, in dem die Hühner gehalten werden.
Starren Sie einen Hahn niemals an, – es sei denn, er verhält sich bereits aggressiv -, da dies für ihn ein Zeichen von Aggression ist; ein Fressfeind würde ihn und seine Herde auch auf diese Weise fixieren.
Schleichen Sie nicht auf Zehenspitzen herum und laufen Sie nicht weg, wenn der Hahn Sie ansieht, denn das sind Anzeichen dafür, dass Sie Angst vor ihm haben, und der Hahn könnte dies als Signal verstehen, sich auf Sie zu stürzen!
Rennen Sie nicht im Hof herum – der Hahn assoziiert auch schnelle Bewegungen mit Fressfeinden. Gehen Sie auf dem Hühnerhof daher gelassen, langsam und konzentriert Ihrer Arbeit nach.
Sorgen Sie dafür, dass das Umfeld Ihrer Hühner stressfrei ist. Wenn Hunde oder ungestüme Kinder zwischen den Hühnern herumrennen, wird ihr Gegacker und Gekrächze den Hahn auf Hochtouren bringen, weil er sie beschützen muss.
Wenn Ihr Hahn Ihnen kleine „Geschenke“ wie Steine oder Zweige bringt, sollten Sie sich nicht zu sehr geschmeichelt fühlen, denn er behandelt Sie nur wie ein Huhn. Sie müssen die Geschenke ablehnen und ihn wegscheuchen, sonst denkt er, er hätte Sie mit seinen Gaben gebändigt!
Bedrängen Sie den Hahn nicht. Wenn er sich in einer Ecke gefangen fühlt, wird er sich wahrscheinlich freikämpfen.
Wie man mit einem aggressiven Hahn umgeht
Reagieren Sie niemals mit Gewalt auf einen wütenden Hahn.
Bild von Linda Saayman aus PixabayDies hat keinerlei positive Auswirkung auf das Verhalten des Hahns oder der Herde im Nachhinein, und es kann zu schweren Verletzungen des Vogels führen. Er mag zwar aggressiv sein, aber ein Hahn ist immer noch ein Vogel, mit zerbrechlichen Knochen.
Ein Hahn sollte mit dicken Schutzhandschuhen hochgenommen werden, um ihn an einen sicheren Ort oder außer Reichweite zu bringen. Arme und Beine sollten beim Hantieren mit einem Hahn nicht entblößt sein und Sie sollten immer festes Schuhwerk tragen. Befindet sich der Hahn erst im Anfangsstadium des Angriffs, kann er oft mit ein paar Leckereien beruhigt werden. Es ist empfehlenswert, immer ein paar Leckerbissen mit sich zu führen, wenn Sie sich am selben Ort wie der Hahn aufhalten. Sobald Sie ihn ein paar Mal gefüttert haben, wird er Sie eher mit Leckereien als mit Gefahr assoziieren. Die Leckerlis sollten ihm mit der Hand gereicht werden, denn wenn Sie sie auf den Boden werfen und dann weglaufen, wird der Hahn erkennen, dass Sie Angst haben, und die Probleme könnten andauern.
Eine etwas hand- (bzw. ‚fuß‘)greiflichere Methode ist, den Hahn sanft mit Ihrem sicher beschuhten Fuß auf die Seite zu rollen, wenn er sich Ihnen nähert und Ärger sucht. Nach mehreren dieser sanften Ringkämpfe wird der Hahn erkennen, dass Sie der Top-Vogel im Gehege sind und Ihnen keinen Ärger mehr machen. – Also zumindest theoretisch!
Wie man einen wütenden Hahn hochnimmt
Wenn der Hahn versucht, auf Sie einzuhacken, packen Sie ihn mit Ihren behandschuhten Händen und halten Sie ihn wie eine Henne unter Ihrem Arm. Der Hahn wird zwar wütend flattern und krächzen, aber er wird sich schließlich beruhigen, wenn Sie diese Protestäußerungen ignorieren. Dies kann 10 bis 15 Minuten dauern, aber es ist gut genutzte Zeit, wenn es bedeutet, dass der Hahn nicht mehr versuchen wird, Sie anzugreifen.
Wenn der Hahn noch nicht angegriffen hat, können Sie ihn vielleicht abschrecken, indem Sie einen großen, entschlossenen Schritt auf ihn zugehen und ihn dabei ansehen. Wenn der Hahn anfängt zu zappeln und auf den Boden schaut oder dort zu picken beginnt, haben Sie den Kampf gewonnen und können sich zurückziehen, ohne einen weiteren Angriff befürchten zu müssen.
Der Kerngedanke bei all diesen Methoden ist, dem Hahn klar zu machen, dass Sie keine Bedrohung für seine Hennen darstellen, denn alles was er will, ist, seine Herde zu schützen. Wenn das nicht funktioniert und der Hahn beginnt, seine Flügel und den Hals angriffsbereit zu recken, strecken Sie Ihre Arme aus. Das Tragen eines Stocks kann hier auch noch helfen, da es Ihre „Flügelspannweite“ in den Augen des Hahns noch größer erscheinen lässt.
Leckerli-Halter und Pickspielzeug halten Ihre Hühner stundenlang unterhalten!
Welche Hähne sind am aggressivsten?
Einige Indizien deuten darauf hin, dass manche Hähne einfach von Geburt an angriffslustig sind! In diesen Fällen ist der Instinkt des Hahns, seine Hühnerschar zu beschützen, in ständigem Overdrive. Die Aggression wird gelegentlich schon beobachtet, wenn die Vögel noch Küken sind, obwohl es üblicher ist, dass sie im Alter von 6 bis 8 Monaten einsetzt. Obwohl die Rasse des Huhns einen gewissen Unterschied macht, können selbst vermeintlich sanfte Rassen manchmal beschließen, im Hühnerhof keine Gnade zu zeigen!
Die aggressivsten Rassen von Hähnen sollen Aseel (angeblich die größten Raufbolde von allen), Cornish, Leghorn, Malay, Old English Game und alle anderen traditionellen „Hahnenkampf“ Rassen sein.
Welche Hähne sind weniger aggressiv?
Zu den weniger angriffslustigen Hähnen gehören der Australorp, Brahma, Polish, Silkie und Welsummer. Auch die Bantamrassen neigen dazu, relativ gelassen zu sein. Allerdings gibt es bei allen Rassen gelegentlich einen ‘Hooligan’ und manche Hähne scheinen einfach eine aggressive Phase zu haben und diese nie ganz hinter sich zu lassen.
Ständig aggressive Hähne sind ein wirkliches Problem, vor allem, wenn Sie Kinder im Garten herumlaufen haben. Ein Hahn macht seinem Ärger gerne mit einem körperlichen Angriff Luft, und er ist mit scharfen Sporen – den “Stacheln” an seinen Beinen – bewaffnet, die erheblichen Schaden anrichten können. Wenn alle Versuche, ihn zu beruhigen, fehlschlagen, muss der tyrannische Hahn im Notfall ganz umgesiedelt werden.
Wenn Sie einen Hahn einer nicht sehr aggressiven Rasse gewählt haben und Ihre Hühner über viel Platz verfügen, werden Sie nur selten größere Probleme mit ihm haben. Lassen Sie Hähne, auf jeden Fall sobald sie erwachsen sind, wissen, wer der Boss ist, und nehmen Sie niemals ihre verlockenden kleinen Geschenke an, dann sollten Sie bei all Ihren Hühnern immer an der Spitze der Hackordnung stehen.
Wann wird es Hühnern zu kalt? Hühner können kaltes Wetter gut vertragen, Küken jedoch nicht so gut. Die größte Sorge bei kalten Temperaturen besteht darin, dass die Hühner nass werden und keine Gelegenheit zum Trocknen haben.
In unserem Guide erfahren Sie, welche Temperaturen für Hühner optimal sind, wie die Hühnerversorgung im Winter aussieht und welche Rassen besonders robust sind.
Wann wird es Hühnern zu kalt?
Hühner regulieren ihre Temperatur und passen ihr Verhalten der Kälte entsprechend an. Somit können Hühner überall gedeihen, wo auch Menschen leben können. Hühner können sogar Minustemperaturen ertragen. Dadurch ist die Hühnerpflege im Winter relativ einfach, da nur wenige Anpassungen an den üblichen Tagesablauf erforderlich sind. Es ist die Kombination aus Kälte und Nässe, die fatal sein kann. Daher ist es wichtig, dass Ihre Hennen einen trockenen Hühnerstall haben. Sollte eine Henne durchnässt werden, sollte sie mit einem Handtuch getrocknet werden. Das Auftragen von Vaseline auf die Kämme verhindert Erfrierungen und hilft ihnen, mit der Kälte zurechtzukommen.
Ideale Temperaturen für erwachsene Hühner
Obwohl Hühner Kälte vertragen können, bevorzugen sie Temperaturen um die 21 Grad Celsius. Erwachsene Hühner kommen auch mit kalten Temperaturen im Zehnerbereich zurecht. Wir empfehlen jedoch, ein Thermometer im Stall anzubringen, um die Temperatur zu überwachen. Sie werden feststellen, dass die Isolierung des Stalls und die Wärme, die die Hühner selbst erzeugen, ausreichen, um der Kälte zu trotzen.
Ideale Temperaturen für Küken
Küken reagieren viel empfindlicher auf kalte Temperaturen und vertragen sie nicht so gut wie ausgewachsene Hühner. Das liegt zum einen an ihrer kleinen Größe und zum anderen an ihrem Gefieder, das noch nicht vollständig entwickelt ist, um sie warm zu halten. Nachdem die Küken ausgeschlüpft sind, sollten sie bei einer Temperatur von ca. 32 bis 35 Grad Celsius gehalten werden. Anschließend kann die Temperatur pro Woche um ca. 2,8 Grad Celsius gesunken werden, bis ein Bereich von 21 bis 24 Grad Celsius erreicht wird.
Den Hühnerstall mollig warm halten
Die Art des Hühnerstalls macht einen großen Unterschied, wenn es darum geht, wie die Hühner mit der Kälte auskommen. Ist der Winter sehr kalt, kann ein Holzstall mit einer zugigen Stalltür schnell feucht werden und gefrorene Stellen bekommen – von der starken Zugluft ganz zu schweigen. Diese Feuchtigkeit in Verbindung mit dem kalten Wetter erschwert es der Schar, gut durch den Winter zu kommen.
Ein robuster und moderner Hühnerstall wie der Eglu Cube lässt hingegen keine Kälte und Feuchtigkeit eindringen, sodass die Hühner nach einem emsigen Tag im Auslauf die Kälte gut verkraften werden. Sie werden feststellen, dass ein Eglu im Winter viel wärmer bleibt als ein Holzstall. Die Temperatur im Eglu bleibt moderat, wenn sich die Hühner zum Schlafen in den Stall zurückgezogen haben. Unsere Eglus sind von vornherein isoliert, aber wenn der Winter kälter wird als üblich, können Sie ganz leicht eine zusätzliche Frostschutzabdeckung anbringen, die den Stall zusätzlich isoliert.
Indem der Stall sauber und trocken gehalten wird, helfen Sie Ihren Hühnern, sich bei Frost warm zu halten und die Kälte zu überstehen. Räumen Sie Schnee weg, den die Hühner hineinschleppen und legen Sie eine isolierende Strohschicht auf den Boden. Auch damit helfen Sie Ihren Hühnern, das kältere Wetter zu ertragen. Wenn auch der Hühnerauslauf isoliert wird, sollte auf eine ausreichende Belüftung geachtet werden, damit die Gase aus dem Vogelkot entweichen können.
Eine automatische Tür trägt ebenfalls dazu bei, dass es in der Hühnerunterkunft gemütlich bleibt. Von der Installation einer Stallheizung ist abzuraten – auch von solchen, die für Hühnerställe zugelassen sind. Die Hühner können sich daran gewöhnen, ständig zu warm zu sein, was bei einem Ausfall der Heizung katastrophale Folgen haben könnte. Wärmeverwöhntes Geflügel kann an einem Schock sterben, wenn es niedrigeren Temperaturen ausgesetzt wird, da es sich nicht an die Kälte gewöhnen konnte.
4 Anzeichen, dass es Ihrem Huhn zu kalt ist
Um sicherzustellen, dass Ihre Hühner mit der Kälte klarkommen, ist es wichtig, die Anzeichen zu erkennen, dass ihnen das Wetter Unbehagen bereitet. Auf Folgendes sollte geachtet werden:
Gesträubtes Gefieder
Huhn hockt über dem Boden
Ein Bein ist angezogen
Kehllappen und Kämme sind blasser als sonst
Dies sind keine Anzeichen für einen Ernstfall, und solange das Huhn sich nur kurz ausruht und nicht den ganzen Tag kauernd verharrt, müssen Sie sich keine Sorgen machen. Sollten die Hühner jedoch nicht mehr fressen, einen Schock zu haben scheinen oder blau- oder schwarzverfärbte Kämme, Kehllappen oder Füße haben, ist es an der Zeit, sie zum langsamen Aufwärmen ins Haus zu bringen.
Hühner bei kalten Temperaturen trocken halten
Hühner können Kälte vertragen, aber Sie sollten darauf achten, dass sie nicht durchnässt werden. Dies ist gefährlicher als die Außentemperatur oder fallender Schnee – und führt im Extremfall zu Unterkühlung. Die betroffenen Hühner fühlen sich steif und kalt an, ihre Augen sind weit aufgerissen, ohne dass sie dabei blinzeln oder sind geschlossen. Wenn Sie eines Ihrer Hühner in diesem Zustand vorfinden, bringen Sie es ins Haus und wickeln Sie es in ein warmes Handtuch. Wenn es sich erholt hat, setzen Sie es für ein paar Stunden in eine mit Einstreu ausgelegte Kiste, die an einem warmen Ort platziert ist.
Was passiert, wenn einem Küken zu kalt wird?
Küken sind weniger kältetolerant und reagieren empfindlicher auf niedrigere Temperaturen als erwachsene Hühner. Wenn ein junges Huhn sein volles Federkleid hat, ist es genauso kältetolerant wie die älteren Vögel. Küken brauchen jedoch Schutz vor der Kälte und sollten unter einer geeigneten Wärmelampe gehalten werden. Ein Küken, das bei kaltem Wetter sich selbst überlassen ist, wird sterben.
Tipps für die Hühnerpflege bei kaltem Wetter
Hühner können sich in der Regel gut an ein kälteres Klima anpassen, aber woran lässt sich erkennen, dass die Herde etwas Hilfe braucht, um sich warm zu halten? Die folgenden Tipps helfen, dass Ihre Hühner glücklich und gesund durch den Winter kommen:
Verhindern Sie, dass das Wasser gefriert – kontrollieren Sie es mindestens zweimal täglich, um es frei von Eis zu halten. Wenn Frost vorhergesagt ist, bringen Sie dieHühnertränkenüber Nacht ins Haus. Wenn möglich kaufen Sie einen Wassererhitzer, der verhindert, dass das Wasser gefriert. Auch ins Wasser gegebene Tischtennisbälle können ein Gefrieren verhindern.
Normalerweise kehren die Hühner in der Abenddämmerung in den Stall zurück. Im Winter kann es aber vorkommen, dass sie versuchen, während der kurzen Tage so viel Zeit wie möglich mit Picken zu verbringen. Wenn Ihre Hennen auch im Dunkeln noch herumwandern, kann eine Warnweste helfen, sie zu finden. Die Westen halten die Vögel auch warm, sodass sie im Winter einen doppelten Nutzen erfüllen.
Ein witterungsbeständiger Unterschlupf im Gehege verschafft den Hennen eine willkommene Verschnaufpause von der Kälte. Sie könnten dafür Auslaufabdeckungen verwenden.
Etwas zusätzliches Körnerfutter, das als Leckerbissen vor der Schlafenszeit angeboten wird und über nacht verdaut wird, hilft den Hühnern, sich selbst zu wärmen. Im Allgemeinen fressen Hennen in den kalten Monaten mehr, da sie mehr Energie aufwenden müssen, um sich warm zu halten.
Schützen Sie Kämme und Kehllappen mit Vaseline vor Erfrierungen.
Speziell angefertigte Stallheizungen oder Wärmeplatten können in geschlossenen Räumen wie Scheunen oder Garagen für Hühner aufgestellt werden, die mit der Kälte zu kämpfen haben, sollten aber sparsam verwendet werden. Außerdem sollten sie nur für kurze Zeit und nur dann verwendet werden, wenn jemand zu Hause ist, um eine mögliche Brandgefahr zu vermeiden.
Wer keinen gemütlichen Eglu hat, kann seinen Holzstall mit Luftpolsterfolie, Pappe oder alten Teppichen oder Decken isolieren.
Auch zusätzliche Einstreu auf dem Boden des Stalls kann den Hühnern helfen, besser mit der Kälte zurechtzukommen.
Einige Besitzer ergänzen das Futter ihrer Hühner gerne mit zusätzlichem Protein oder etwas Talg, um den Fettgehalt für den Winter zu erhöhen. Fett speichert Wärme, und das Huhn wird rundum von dem zusätzlichen Futter profitieren.
Wie halten sich Hühner im Winter auf natürliche Weise warm?
Das Geheimnis der Hühner gegen Kälte ist ihre natürliche Isolierung. Ihr Federkleid hilft ihnen, die Körperwärme zu speichern und die Luft zu erwärmen, die unter ihrem flaumigen Untergefieder eingeschlossen ist. Im Ruhezustand beträgt die Körpertemperatur eines Huhns ca. 40 bis knapp 42 Grad Celsius und die Herzfrequenz etwa 400 Schläge pro Minute – ein Beweis für einen hohen Stoffwechsel, der die Vögel sehr gut auf das Winterwetter vorbereitet.
Wenn man Hühner dabei beobachtet, wie sie auf dem gefrorenen Boden scharren oder durch den Schnee stolzieren, fragt man sich schon, wie Hühner es eigentlich schaffen, ihre Füße und Beine warm zu halten. Schließlich haben diese Körperteile keine Federn, die sie warm halten (eine Ausnahme bilden Rassen mit gefiederten Beinen wie das Cochin, Brahma oder Seidenhuhn). Die Antwort liegt in den Beinschuppen des Huhns, die die Wärme bis zu einem gewissen Grad zurückhalten. Das durchschnittliche Huhn ist auch immer in Bewegung und bleibt nicht allzu lange mit allen Zehen auf dem Boden.
Helfen Sitzstangen den Hühnern, die Kälte zu ertragen?
Wie viele andere Vögel stehen auch Hühner im Winter oft auf nur einem Bein, während das andere in das warme Bauchgefieder gesteckt wird. Dies verringert den Wärmeverlust und verhindert, dass Füße und Zehen auf dem eisigen Boden erfrieren. Wie alle Vögel sind auch Hühner Warmblüter und ihre eigene Körperwärme hilft ihnen, die Kälte zu ertragen.
Auf Sitzstangen zu hocken ist die effektivste Methode für Hühner, ihre Körperwärme zu halten und die Kälte zu ertragen. Hühner hocken dabei mit aufgeplustertem Gefieder und bringen ihre Beine dicht an ihren warmen Körper. Wenn es der Platz erlaubt, sollten Sie eine flache Sitzstange im Stall oder Auslauf anbringen. So können sich die Hennen niederlassen, ohne die Stange mit den Zehen umgreifen zu müssen, was verhindert, dass ihre Zehen bei sehr kaltem Wetter erfrieren. Ein umgedrehter Topf, ein Baumstamm, eine Palette oder ein anderer leicht erhöhter Platz bietet den Vögeln eine ebene Fläche, auf der sie sich niederlassen können, um Eis und Schnee zu entkommen.
Können Hühner erfrieren?
Hühner können in der Regel Kälte gut vertragen und werden nicht erfrieren, solange sie einen warmen Stall haben, in den sie sich bei extremen Wetterverhältnissen zurückziehen können. Erkühlte Hühner können jedoch anfälliger für Krankheiten und Parasiten sein und auch ihre Eierproduktion lässt nach. Die meisten Hühner kauern jedoch einfach mit aufgeplustertem Gefieder auf Hühnerstangen und in Legenestern, um den Winter gut zu überstehen.
Die besten Hühnerrassen für kaltes Wetter
Obwohl die meisten Hühner Kälte gut vertragen, gibt es einige Rassen, die für kalte Klimas besser geeignet sind als andere. Hier sind die Top 5 für kalte Temperaturen:
Omlet kann Ihnen bei der Pflege Ihrer Hühner helfen und dafür sorgen, dass sie jede Jahreszeit in vollen Zügen genießen können. Von Hühnergehegen zum Herumlaufen bis hin zu Spielzeug wie der Hühnerschaukel ‘Chicken Swing’, die für Unterhaltung sorgt – Sie werden alles finden, was Sie brauchen, um Ihre Herde das ganze Jahr über gesund und glücklich zu halten!
Es ist schön, Hühner im eigenen Garten zu haben, aber sie müssen auch dort bleiben! Wenn man sie wegfliegen sieht und versucht, sie wieder einzufangen, ist das nicht unbedingt die einfachste Aufgabe. Es ist stressig für alle und manchmal sogar gefährlich für Ihre Hühner! Was ist also die Lösung, – Ihnen die Flügel abschneiden? Natürlich nicht, aber hier finden Sie eine Reihe von Techniken, die helfen können, Ihre gefiederten Freunde auf dem Boden zu halten.
Warum will mein Huhn wegfliegen?
Wenn Sie es mit einem Huhn zu tun haben, das ausreißen will, kann das mehrere Gründe haben. Der Charakter eines Huhns ist von Vogel zu Vogel verschieden. Während einige gerne unter einem Baum oder in ihrem Auslauf faulenzen, ziehen es andere vor, auf der Suche nach Freiheit umherzustreifen. Dieser reisende und manchmal abenteuerliche Geist kann jedoch mit bestimmten Hühnerrassen in Verbindung gebracht werden. So ist es nicht ungewöhnlich, Rassen wie das Leghorn oder die Gauloise auf einem Ast hockend zu finden, wo sie sich ausruhen. Das liegt vor allem an ihrem geringeren Gewicht im Vergleich zu anderen Rassen, und da sie einen ziemlich ausgeprägten Herdentrieb haben, braucht nur ein Huhn abzuheben, und die anderen folgen ihm.
Es kann jedoch auch vorkommen, dass Ihre Hühner wegfliegen oder sogar -springen, nicht um sich woanders auszuruhen, sondern um einer bestimmten Situation zu entkommen. Eine plötzliche oder ungewöhnliche Situation kann Panik auslösen. Der Besuch eines Hundes, die Anwesenheit eines wilden Fressfeindes, wie z. B. eines Fuchses, oder das Auslösen eines unerwartet schrillen Geräusches kann Ihre Hühner in Panik versetzen und sie zur Flucht veranlassen. Sie haben dann zwei Möglichkeiten: weglaufen oder versuchen zu fliegen. Unter Stress, und in Angst und Schrecken können sie übrigens höher fliegen als Sie denken,- Sie werden überrascht sein. Es kann auch passieren, dass sie sich in ihrer Panik verletzen. Wie vermeiden Sie also eine solche Situation?
Es gibt drei wesentliche Vorkehrungen, die Sie treffen können, wenn Sie ein flug-freudiges Huhn haben:
Wählen Sie einen ruhigen, aber gut gelegenen Bereich in Ihrem Garten, an dem Sie Ihren Hühnerstall aufstellen. Wenn Sie genug Platz zu Verfügung haben, halten Sie den Hühnerstall von potenziellen Gefahren fern. Zu diesen gehören Straßen, Parkplätze und Kinderspielzeug. Hier sollen sich Ihre Hühner sicher fühlen. Ihr Hühnerstall ist ihr Zuhause, sie müssen in Ruhe fressen, scharren und schlafen können.
Investieren Sie in ein einigermaßen großes Gehege. Ein ausreichend hoher Zaun kann sie von Flugversuchen abhalten und sie vor potenziellen Angriffen von feindlichen Tieren und äußeren Gefahren schützen. Ein geschlossener Bereich, wie das begehbare Hühnergehege, ist ideal, um Hühnern einen sicheren Bereich zu bieten, in dem sie sich bewegen und ihre Flügel ausstrecken können, ohne zu entkommen.
Die dritte Vorsichtsmaßnahme ist Hühnerhaltern oft bekannt, wird aber selten angewendet. Es handelt sich jedoch um eine elementare Vorsichtsmaßnahme, wenn man einen Vogel in einen Hühnerstall bringt. Es handelt sich um das Abschneiden der Federn von einem einzigen Flügel, um Ihr Huhn aus dem Gleichgewicht zu bringen und zu verhindern, dass es davonfliegen kann
. Aber wie macht man das? Nehmen Sie eine Schermaschine und schneiden Sie die Flugfedern, – also die größeren Federn. (Sie können auch die Haupt- und Neben-Flugfedern abschneiden). Die Federn müssen in der Mitte geschnitten werden, damit es effektiv ist. Seien Sie beruhigt, es wird nur Keratin geschnitten (woraus unsere Haare und Nägel bestehen). Es ist also wie ein Besuch beim Friseur!
Finden Sie das Tutorial-Video „How to Clip your Chickens Wings (Safe and painless) (Easy to do)“ [Wie Sie Ihren Hühnern einfach die Flügel sicher und schmerzlos kürzen] von hier.
Ein komfortabler Lebensraum und ein großes, sicheres Gehege sorgen dafür, dass sich Ihre Hühner in ihrem Zuhause wohlfühlen und gesund bleiben. Und wenn nötig, kann das Kürzen der Flügel eine wirksame Lösung für besonders entschlossene Ausreißer sein.
Vogelgrippe ist ein Problem, das alle Hühnerhalter betrifft. Bemühungen, den Virus einzudämmen, führen nie ganz zu seiner Ausrottung, und die Tatsache, dass derzeit nichts davon in den Schlagzeilen steht, bedeutet nicht, dass er verschwunden ist. In vielen Ländern erleben bestimmte Regionen dieses Jahr die Vogelgrippe-Version von Lockdown, und die Bevölkerung wird aufgefordert, geeignete Maßnahmen zu ergreifen.
In der zweiten Jahreshälfte gab es lokale Ausbrüche in Deutschland, Großbritannien, Dänemark und den Niederlanden. Der gegenwärtige Stamm der Vogelgrippe in Europa ist eine schwach pathogene Vogel-Influenza, was bedeutet, dass es höchst unwahrscheinlich ist, dass sie sich auf den Menschen ausbreiten wird. Die Gefahr einer möglichen Vogelgrippe-Pandemie kann jedoch nicht ignoriert werden.
Der Ausbruch soll in Westrussland und Kasachstan seinen Ursprung haben und dem gleichen Muster folgen wie die Ausbrüche in den Sommern 2005 und 2016. In beiden früheren Fällen breiteten sich die Epidemien bald auf Nord- und Osteuropa aus.
Dieser Artikel beschreibt die Auswirkungen der pathogenen Vogelgrippe, wie sie sich ausbreitet und was Hühnerhalter tun können, um sie zu verhindern, basierend auf Regierungsrichtlinien und anderen praktischen Maßnahmen.
Was ist Vogelgrippe?
Wie der Name schon sagt, ist das Vogelgrippe-Virus eine biologisch an Vogelwirte adaptierte Form der Influenza (Grippe). Die Vogelgrippe ist kein Virus, der spezifisch bei Hühnern und Geflügel auftritt, und theoretisch kann jeder Vogel, ob Wild- oder Haustier, infiziert werden. Tatsächlich bilden Scharen von Wildvögeln, wie Gänsen und Möwen, den Nährboden für die Vogelgrippe.
Symptome bei Hühnern
Hühner mit Vogelgrippe zeigen verschiedene Symptome. Sie sind möglicherweise weniger aktiv als gewöhnlich, verlieren ihren Appetit und zeigen Anzeichen von Nervosität. Ihre Eierproduktion sinkt, und schließlich sehen ihre Kämme und Kehllappen geschwollen und bläulich verfärbt aus. Weitere Symptome der Vogelgrippe bei Geflügel sind Husten, Niesen und Durchfall. Leider können viele dieser Symptome auch mit anderen Erkrankungen in Verbindung gebracht werden, so dass ein Tierarzt die Diagnose stellen muss.
Es kann 14 Tage dauern, bis sich ein Ausbruch der Vogelgrippe in einer Herde ausbreitet. Einige infizierte Vögel zeigen möglicherweise keine Anzeichen, obwohl sie immer noch potenzielle Virusträger sein können. Andere erkranken und sterben sehr schnell.
Behandlung der Vogelgrippe bei Hühnern
Sie können das Risiko der Vogelgrippe bei Ihrem Geflügel reduzieren, indem Sie die Richtlinien der Regierung befolgen. Die Impfung einer vom Vogelgrippevirus gefährdeten Herde ist die einzige Methode der Prävention. Wenn eine Herde von der Vogelgrippe befallen ist, muss sie eingeschläfert werden. Links zu den neuesten Regierungsempfehlungen finden Sie am Ende dieses Artikels.
Wie Sie Ihre Hühner schützen können
Platzieren Sie Futter und Wasser Ihrer Vögel in komplett abgeschlossene Bereiche, die vor Wildvögeln geschützt sind, und entfernen Sie verschüttetes Futter regelmäßig.
Halten Sie Ihre Ausrüstung sauber und ordentlich, und desinfizieren Sie regelmäßig harte Oberflächen.
Reinigen Sie Ihre Schuhe vor und nach dem Besuch bei Ihren Hennen.
Achten Sie darauf, dass Sie die Kleidung, die Sie beim Umgang mit Ihren Hühnern tragen, nach dem Kontakt waschen.
Verwenden Sie Auslauf- Covers, um das Gehege Ihrer Hühner vor dem Kot von Wildvögeln zu schützen.
Behalten Sie bewegliche Ställe am selben Ort. Bei Ställen, die auf frischen Boden verschoben werden, besteht eine größere Wahrscheinlichkeit, dass Hühner mit den Fäkalien von Wildvögeln in Kontakt kommen.
Behalten Sie Ihre Hennen genau im Auge. Wenn Sie Anzeichen einer Erkrankung aufweisen, lassen Sie sich von einem Tierarzt beraten.
Die meisten Hühnerhalter werden früher oder später der sogenannten Hühnermathematik zum Opfer fallen. Sie beginnen mit drei Hühnern, dann kommt ein viertes dazu und auf einmal ertappen sie sich beim Gedanken, dass ein achtes Huhn nun auch keinen Unterschied mehr macht … Es ist eine schöne Vorstellung, dass Hühner untereinander dicke Freunde sein könnten, aber der gleichen Rasse zu entstammen, reicht für ein harmonisches Zusammenleben nicht immer aus. Manche Hühner kommen besser miteinander klar als andere, doch welche Rassen vertragen sich besonders gut?
Normales Hühnerverhalten
Die Züchtung aller heutigen Hühnerrassen geht auf denselben Vorfahren zurück, dem asiatischen Dschungelhuhn. Somit kommen die meisten Hühner – unabhängig von ihrer Rasse – zum Glück gut miteinander aus. Aber auch hier bestätigen Ausnahmen die Regel.
Jede neue Henne, die in eine Herde eingeführt wird, muss von den anderen Vögeln getrennt werden. Sie müssen sich aber etwa eine Woche lang durch einen Zaun sehen können, bis sie sich alle aneinander gewöhnt haben. Nach der Zusammenführung gilt es für die neue Henne, ihren Platz in der Hackordnung zu finden, was in den ersten Tagen ein bisschen Gezanke mit sich bringen kann. Das ist jedoch ganz natürlich und hat nichts mit Fehden zwischen bestimmten Rassen zu tun.
Gelegentlich kommt es vor, dass sich ein Huhn ohne ersichtlichen Grund mit einem anderen streitet, wobei das schwächere Huhn von dem aggressiveren Vogel gepickt und gepiesackt werden kann. Hält diese Situation länger als drei Tage nach der Einführung des neuen Huhns an, müssen die beiden Zankhühner möglicherweise getrennt werden.
Welche Hühnerrassen sind aggressiv?
Einige Hühner sind selbstbewusster und durchsetzungsfähiger als andere, aber das macht sie nicht aggressiv. Aggression ist gewöhnlich das Ergebnis der Umgebung – z. B. schlechter Lebensbedingungen – , oder eines visuellen Reizes. Das Mobbing eines Huhns dauert in der Regel nur dann länger als ein paar Tage, wenn die neue Henne ein ungewöhnliches Federkleid am Kopf aufweist. Die ausgefallene Federkrone bei den Rassen Araucana, Houdan, Polen, Silkie und Sultan, ist für manche Hennen wie das rote Tuch für einen Stier.
Die Gründe für diese Aggression sind rein instinktiv. Hühner reagieren auf die Größe der Kämme ihrer Artgenossen, und es gibt Anzeichen dafür, dass Hennen mit größeren Kämmen dazu neigen, die Hackordnung zu dominieren. Dominante Hühner werden daher jede Newcomerin mit einem großen Kamm herausfordern, um ihre eigene Dominanz zu beweisen und ihren Rang zu behaupten. Niemand ist sich jedoch wirklich sicher, wie sich der visuelle Reiz bei Rassen mit Federkronen auswirkt. Ein Huhn mit Federn auf dem Kopf wird von den anderen Hennen wahrscheinlich als eines von zwei Dingen beurteilt: entweder als ein Vogel mit einem sehr großen Kamm, der eine Bedrohung darstellt, oder als ein Huhn, das überhaupt keinen Kamm hat, was es zu ‘Freiwild’ für gewisse Schikanen macht. Wie auch immer eine Henne es betrachtet, der Neuankömmling mit der Federkrone ist eine direkte Herausforderung für die dominanten Vögel.
Hühner mit fantastischen Federn am Kopf haben einen zusätzlichen Nachteil; weil ihnen das Gefieder oft über die Augen hängt, erkennen sie einen bevorstehenden Angriff oft nicht gleich. Dies kann zu unerwarteten Schnabel-Hieben und Verletzungen führen.
Andere Ursachen für Hühner-Mobbing
Gelegentlich führen auch andere ungewöhnliche Federn zu Schikanen bei Hühnern, wie z.B. die gefiederten „Hosen“ der Faverolles. Im Allgemeinen ist dies jedoch kein Problem, und diese Rasse sollte mit Ihren anderen Hennen generell gut auskommen.
Manchmal wird auf neuen Hühnern ohne ungewöhnliche Federn oder eigentümliche Kämme herumgehackt, weil nur sie einer anderen Rasse angehören als alle anderen Hennen in der Herde. Das Mobbing scheint einfach deshalb zu erfolgen, weil das neue Huhn anders aussieht als die anderen Hennen. Dies ist jedoch ein ungewöhnliches Phänomen, und das Problem verschwindet, wenn es sich bei Ihren bestehenden Hennen um eine gemischte Herde handelt.
Kommt es zwischen Hühnern zu Bindungen?
Im Allgemeinen empfiehlt es sich, verschiedene Rassen zu mischen. Es hilft sowohl bei der Hackordnung als auch der allgemeinen Bindung unter Hühnern, da verschiedene Rassen unterschiedliche Temperamente haben. Es ist wahrscheinlicher, dass es in einem Gehege mit Hühnern einer einzigen Art zu Zankereien kommt, wenn sie aufgrund Ihrer Rasse alle entweder gleich durchsetzungsfähig und dominant, oder alle gleich scheu und untergeben sind, denn dies macht es schwieriger, eine Hackordnung festzulegen.
Die Körpergröße einer Henne hat keinen Einfluss darauf, wie sie behandelt wird. Ein zierliches Bantam kann sich gut mit einem bulligen Sussex vertragen, und ein Hahn wird seinen Hennen, unabhängig von deren Rasse, respektvoll begegnen. In den weitaus überwiegenden Fällen werden sich die Vögel alle gut miteinander vertragen.
Es gibt jedoch verschiedene praktische Überlegungen bei der Haltung einer gemischten Herde. Einige Hühner fühlen sich bei kaltem Wetter besonders wohl, während andere nicht so robust sind. Auch das Alter kann ein Thema sein, wenn Sie die Zahl der Veränderungen in Ihrer Hühnerherde möglichst gering halten wollen. Wenn Ihre Hühner alle eine ähnliche Lebensdauer haben und Sie sie zur gleichen Zeit gekauft haben, werden Sie wahrscheinlich auch die nächsten Generation von Legehennen im gleichen Jahr kaufen. Dies verhindert ständige Neueinführungen und die damit verbundenen Variationen in der Hackordnung.
Welche Hühnerrassen vertragen sich am besten?
Einige Rassen sind von Natur aus freundlich, und es ist weit weniger wahrscheinlich, dass Hühner dieser Rassen anfangen, sich gegenseitig zu schikanieren. Zu den super entspannten ‘Hinterhofhühnern’ gehören Australorps, Cochins, Easter Eggers, Rhode Island Reds, Silkies, Sussex und Wyandottes.
Ein weiterer Faktor, um eine Herde glücklich und friedfertig zu halten, ist, ihr viel Platz zur Verfügung zu stellen und somit ‘Kabinenfieber’ unter den Hühnern zu vermeiden. Je mehr Platz Sie den Hennen im Gehege bieten, desto geringer ist die Gefahr, dass sie sich gegenseitig tyrannisieren, und desto wahrscheinlicher ist es, dass sie miteinander auskommen werden.
Omlet und Ihre Hühnerschar
Ganz gleich, ob Ihre Herde aus zehn oder zwei Hühnern besteht, mit den Produkten von Omlet werden Sie die Bedürfnisse Ihrer Hühner erfüllen können. Unsere Auswahl an Hühnerspielzeug und Zubehör, das Sie Ihrem Hühnerstall und Gehege beifügen können, bietet Ihren Hühnern geistige und körperliche Anreize und unterstützt ein harmonisches Zusammenleben.
Nur sehr zahme Hühner mögen es, hochgenommen zu werden. Die meisten Hühner empfinden die ganze Prozedur als stressig, deshalb sollten Sie sie nur fangen oder anfassen, wenn es unbedingt nötig ist.
Es gibt jedoch ein paar Gründe, warum Sie wissen sollten, wie man ein Huhn fängt. Ihre Hühner könnten in Gefahr sein oder eine Reinigung brauchen, wenn sie mit Öl oder etwas Klebrigem in Kontakt gekommen sind, oder Sie müssen möglicherweise einen Gesundheitscheck durchführen.
Es gibt verschiedene Möglichkeiten, ein Huhn einzufangen. Wenn Ihre Henne in Gefahr ist, weil sie auf die Straße entlaufen oder in einen Garten gelangt ist, in dem sich ein Hund befindet, können Sie das Huhn in der Regel „hüten“, anstatt zu versuchen, es aufzuheben. Wenn ein Hund das Problem ist, müssen Sie als erstes den Hund unter Kontrolle bringen oder einsperren. Wenn die Henne entkommen ist, ist es am besten, sie wieder in Sicherheit zu bringen, indem Sie sich mit seitlich ausgestreckten Armen hinstellen und sie ermutigen, in den Hühnerstall zurückzukehren. In derartigen Situationen wird das Huhn dringend nach Hause zu seiner Herde finden wollen, also „lenken“ Sie es in Richtung des Lochs im Zaun oder des offenen Gartentors, oder welcher auch immer der Fluchtweg war, den es genommen hat.
Sollte die Henne jedoch über eine Wand geflattert sein, müssen Sie möglicherweise auf altmodische ‘Jagdtechniken’ zum Einfangen zurückgreifen.
Wie fängt man ein ‘streunendes’ Huhn?
Wenn Ihre Hühner sehr zahm sind, können Sie ihnen einfach einige Leckereien anbieten, sich bücken und die Henne aufheben. Wenn es nur bei allen Hühnern so einfach wäre! Einige sind ungefähr so leicht zu fangen wie ein sich schnell bewegendes Stück nasser Seife – sie können mit einer Geschwindigkeit von etwa 14,5 km/h sprinten – und Sie müssen sie daher in der Regel zuerst in die Enge treiben, bevor Sie sie fangen können.
Wenn eine Henne entkommen ist, Sie sie gerade beim Weglaufen beobachten, oder wenn sie einfach irgendwo in einem großen Garten oder auf einer Wiese versteckt hat, wo Sie sie finden oder verfolgen können, empfiehlt es sich geduldig zu sein und sich auf den Instinkt des Huhns zu verlassen, nach Hause zu kommen. Wenn die Dämmerung hereinbricht, wird die Henne von sich aus in den Stall zurückkehren. Das ist eines der praktischen Aspekte der Geflügelhaltung!
Die beste Methode, ein Huhn einzufangen
Mögen es Hühner, wenn man sie aufhebt? Im Allgemeinen lautet die Antwort darauf ’nein‘. Aber wenn Sie versuchen, ein Huhn – aus welchem Grund auch immer – zu fangen, gibt es verschiedene Möglichkeiten, dies zu tun. Manche davon sind jedoch nur für den fachkundigen Hühnerhalter empfehlenswert.
Mit einem Netz. Wenn Sie sich für diese Methode entscheiden, sollten das Huhn so schnell wie möglich eingefangen werden, um Stress zu vermeiden – obwohl der Anblick des Netzes die arme Henne danach für den Rest ihres Lebens in Panik versetzen wird! Sie sollten immer ein möglichst großes Netz verwenden, um Ihre Hühner zu fangen, und eine Decke ist generell noch ungefährlicher.
Mit einer Falle aus Kiste und Leckerlis. Unwiderstehliche Leckereien in eine Kiste zu legen und dann die Tür hinter dem Huhn mit einer Stange oder einem langen Stock heimtückisch zu schließen, ist eine wirksame Methode. Der Nachteil ist, dass auch alle anderen Hühner versucht sein werden, einen Blick in die Kiste zu werfen!
Mit einer großen Schachtel. Ein großer Karton kann im Stall oder Auslauf über einen in die Ecke getriebenen Vogel gestülpt werden, und die Klappen können unten eingeschoben werden, um das Huhn zu sichern. Diese Technik kann sich als nützlich erweisen, wenn Sie Hühner bei Tageslicht fangen müssen (obwohl sie auch nachts funktioniert) und wenn sie dazu neigen, aggressiv zu sein.
Mit Hilfe einer Taschenlampe. Dies ist die einfachste und effektivste Methode, wenn Sie ein rastendes Huhn in die Falle locken wollen. Wenn Hühner mit dem Rest der Herde im Stall oder Auslauf sitzen oder nachts auf ihren Stangen, Sitzbrettern oder in ihrem Legenest, bleiben sie instinktiv an Ort und Stelle. Wenn Sie den Stall oben öffnen und eine Taschenlampe (am Kopf montiert ist ideal) hineinleuchten, können Sie die Henne, die Sie untersuchen müssen, ganz einfach finden und mit minimalem Aufwand packen.
Ein Huhn hochnehmen
Wenn Sie ein Huhn aufheben, versuchen Sie, entschlossen, aber nicht grob zu sein. Gut festzuhalten und zu verhindern, dass es mit den Flügeln schlägt, ist der Schlüssel zum Erfolg. Die richtige Methode besteht darin, die Henne so zu halten, dass Sie Ihre Hand auf seinen Rücken legen, die Flügel umschließen und es dann nahe an Ihren Körper heranbringen. Wenn das Huhn sehr aufgeregt ist, müssen Sie es eventuell mit einem Handtuch zudecken, um es zu beruhigen.
Eine zahme Henne ist die am leichtesten zu fangende Hühnerart. Man lockt die Henne einfach mit ein paar Leckereien an, schnappt sie sich und streichelt ihren Rücken, um sie zu beruhigen. Wenn das Reinigen oder die Untersuchung beendet ist, setzen Sie das Huhn wieder auf den Boden und treten Sie einen Schritt zurück. Den Rest erledigt das Huhn selbst, – es wird zurück in die Sicherheit der Herde eilen.
Es gibt also mehrere Möglichkeiten, ein Huhn einzufangen, aber Sie sollten sie nur dann einsetzen, wenn es unbedingt notwendig ist. Versuchen Sie, den Haken oder das Netz zu vermeiden, wenn Sie können, und verwenden Sie die Methode, die sowohl dem Huhn als auch den Umständen am besten entspricht.